Freitag, 28. Juni 2013

Rezension: "Die Stimme meiner Schwester" von Therese Walsh



Autor: Therese Walsh
Erscheinungsjahr: 2011
Format: Fester Einband
Seiten: 407
Maße: 606 Gramm
ISBN: 9783426652183
Sprachen: Deutsch


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Vielen Dank erstmal an die Losfee von www.buchgesichter.de, die meinen Namen aus dem Lostopf gezogen hat!

Inhaltsangabe:
Maeve hat nicht nur ihre Zwillingsschwester verloren, sondern auch ihre Identität. Früher liebte sie Musik, war abenteuerlustig und leidenschaftlich, doch heute geht sie lieber auf Nummer sicher. Da fällt ihr ein geheimnisvoller Dolch in die Hände und sie erinnert sich ... 


Meine Einschätzung:
Als ich das Buch aus dem Umschlag nahm war ich zuerst skeptisch, sicher der Klappentext klang interessant und vielversprechend, aber ich nahm mir vor vorsichtig zu sein.
Was die Autorin, aber dann ablieferte war richtig gut!


Der Schreibstil war einfach und angenehm zu lese. War man erst einmal in der Geschichte drin kam man nicht mehr davon los. Es war fesselnd! Mit gekonnten und spannenden Rückblicken erfährt man WAS vor neun Jahren geschah, denn diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung. So auch Maeves Beziehung zu Noel oder eben Nicht - Beziehung.


Die Charaktere sind sympathisc und liebenswert, stellenweise ist man abgestoßen von ihrem Verhalten, doch zeitgleich hat man auch irgendwie Verständnis ...

Gerade bei Maeve und Noel wird eine wunderbare Wandlung durchlebt. Man erlebt Maeve als zurückhaltende junge Frau, doch durch die Rückblicke weiß man, dass sie nicht immer so war. Im Gegenteil man erlebt, wie sie wieder erblüht und auch Noel erscheint durch Maeves Schilderungen kalt und distanziert, doch auch er ist nicht so, wie man glaubt, sondern es steckt mehr hinter ihm!

Der Handlungsverlauf war konstant spannend und Fragen/Antworten wurden an den richtigen Stellen und der richtigen Zeit beantwortet/gestellt. Die Wendungen und Überraschungen waren entsetzlich und überraschend in einem. 

Hier hat einfach alles gestimmt - selbst die Suche von Maeve nach sich Selbst war wunderbar erzählt. 

Mein Fazit:
Überraschendes Buch und von mir bekommt es 5 Sterne.

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