Donnerstag, 20. Juni 2013

Rezension: "Nocona" von Britta Strauß

erschienen: August 2012
erhältlich: broschiert und als eBook
Seiten: 400
ISBN: 978-3-864430-84-8













Vielen Dank an den Bookshouse Verlag, die es mir ermöglicht haben, dieses Buch, dank der Partnerschaft mit dem Sieben Verlag, zu lesen.

Inhaltsangabe (Quelle: Sieben Verlag):
Die junge Fotografin Sara reist durch den mittleren Westen der USA, auf der Suche nach dem einen, besonderen Foto. Als ihr in einem Museum der Comanche Makah über den Weg läuft, ist sie hingerissen. Das perfekte Gesicht für das perfekte Foto.
Doch wie erklärt sich die Vertrautheit zwischen ihnen? Was haben die intensiven Träume zu bedeuten, die sie seit ihrem ersten Zusammentreffen immer häufiger heimsuchen? Träume, die sie in die Vergangenheit reisen lassen, in eine Welt, die längst untergegangen ist. Immer mehr Fragen tauchen auf, die mit dem Verstand nicht zu beantworten sind.
Als Pflichten Sara zurück nach New York zwingen, wird sie von Visionen überwältigt. Sie spürt, dass nur Makah ihr helfen kann. Verzweifelt versucht sie, ihn wiederzufinden, doch als es ihr endlich gelingt, bricht Unheil über die beiden Liebenden herein. Schatten aus ferner Vergangenheit drohen ihr Leben zu zerstören, auf Sara wird ein Mordanschlag verübt.

Während Vision und Wirklichkeit zunehmend verschwimmen und eine tragische Liebe aus längst vergangenen Zeiten ihren Weg in die Gegenwart findet, kämpft Makah um das Leben der Frau, der sein Herz gehört.


Meine Einschätzung:
Vor etwas mehr als 10 Jahren las ich bereits die Lebensgeschichte von Naduah und Nocona (die Eltern von Quanah Parker) und war begeistert. Nach all dieses Jahren ist mir das Buch noch mehr als lebhaft in Erinnerung geblieben. Es zählt heute immer noch zu meinen Lieblingsbüchern.
Um so begeisterter war ich, als ich las, dass Britta Strauß die Geschichte "neu" geschrieben hat, diesmal mit einer Liebesgeschichte und Reinkarnation.
Der Klappentext klang interessant und vielversprechend. Und ich gestehe, dass ich mit einer gewissen Erwartungshaltung an die Sache rangegangen bin.
Lucia St. Clair Robson packte mich von der ersten Seite an bei ihrem Roman, bei Britta Strauß erwartete ich ähnliches.

Doch leider wurde ich enttäuscht. Der Schreibstil war keineswegs schlecht und was ich las war flüssig zu lesen. Dennoch bin ich ehrlich, wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen ich hätte es abgebrochen. Zahlreiche Passagen waren für mich sehr langatmig und stellenweise fühlte es sich unnötig in die Länge gezogen an. Es war fast anstrengend das Buch zu lesen und so ertappte ich mich dabei, wie ich begann einzelne Seiten oder Kapitel nur so zu überfliegen. Es packte mich einfach nicht in dem Maß, dass ich jedes einzelne Wort lesen wollte. Die Geschichte und das Ende von Naduah und Nocona war bekannt, zumindest mir, doch ich wollte bis zu einem gewissen Grad wissen, was aus Makah und Sara werden würde. Den kriminellen Aspekt in der Geschichte fand ich ziemlich unnötig - nur so als kleine Anmerkung. Es passte nicht so richtig dazu ... 


Die Charaktere, nun sie waren mir nicht gänzlich unsympathisch, aber auch nicht so sympathisch das ich mit ihnen litt, mich mit ihnen freute oder oder oder - einzig Naduah und Noconas Geschichte rührte mich an.

Die Idee selbst hinter dem Roman finde ich noch immer sehr gut, doch leider fand ich die Umsetzung nicht ganz so gelungen. Die Möglichkeit, dass wir alle ein früheres Leben hatten klingt verlockend und auch die Kultur der amerikanischen Ureinwohner ist faszinierend, doch Britta Strauß konnte mich von ihrem Buch nicht überzuegen.
Leider.


Mein Fazit:

Schwach und von mir gibt es nur 2 Sterne.

1 Kommentar:

  1. Das Buch liegt noch auf meinem ebook-Sub. Ich habe es mir schon vor längerer Zeit gekauft, aber noch nicht gelesen. Da bin ich ja mal gespannt, wie es mir gefällt.
    LG
    Yvonne

    AntwortenLöschen

Formular Random House Challenge 2016

Blog-Archiv

Seitenaufrufe