Dienstag, 11. Juni 2013

Rezension: "Silenus" von Robert Jackson Bennett


Thriller

Erschienen am 17.09.2012

Übersetzt von: Frauke Meier

576 Seiten, Kartoniert

Aus dem Amerikanischen von Frauke Meier

ISBN: 978-3-492-26870-7

€ 12,99 [D], € 13,40 [A], sFr 18,90
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 Vielen lieben Dank an drei tolle Menschen, die mir gemeinschaftlich, dieses Buch geschenkt haben - mit einem zweiten dazu.
Leider hat es doch länger gedauert, als gedacht den neuen Roman von RJB zu lesen.
Immerhin hatten wir den schon im vergangenen Jahr auf der Frankfurter Buchmesse gesehen.


Inhaltsangabe:
Georges Mutter stirbt bei seiner Geburt und schon immer schimpft seine Großmutter über seinen leiblichen Vater - einen Wanderkünstler.
Er ist Silenus - Chef einer bekannten Schauspielgruppe. Überall, wo sie auftreten sind die Leute in Staunen versetzt worden. Doch ihre Erinnerungen verblassen mit der Zeit.
Als er ihn findet wird George in das größte und wohl wichtigste Abenteuer seines Lebens gezogen ... 


Meine Einschätzung:
Puh, ganz schon schwere Kost. Ich gestehe, dass ich selbst nach über 400 Seiten nicht genau wusste, wo RJB mich, seine geneigte Leserin, hinführen will und um was es nun wirklich in dem Buch geht. Da geht es um Silenus und seine Gruppe, die auf der Suche nach der "Ersten Weise" sind. Doch was ist die erste Weise? Dies wird nur langsam und allmählich klar. Und wie auch bei "Mr. Shivers" - daran musste mein Mann mich erinnern - wurde auch hier der ganze Sinn erst auf den letzten 50 Seiten klar.

Der Schreibstil war schleppend und wie ich gestehen muss auch nicht besonders fesselnd. Ich merkte es daran, dass mich äußere Reize (-> Facebook, Telefon oder mein Sohn) sehr schnell ablenken konnten. Selbst der Gedanke ein anderes Buch war sehr reizvoll. Und doch bin ich froh, dass ich das Buch beendet habe ohne meine Eindrücke beeinflussen zu lassen.
Das Buch hat einen schwermütigen, traurigen und ernsten Unterton. Alles wirkt so farblos und trostlos. Eine bedrückende Stimmung im Buch. 


Die Charaktere waren ebenso, wie die Stimmung bedrückend. Und doch war da eine geringfügige Kameradschaft, die durch Angst, Eifersucht, Liebe und Verrat zerstört wurde. Der Verfall ging schleppend voran ... kein Charakter konnte irgendwie bleibenden Eindruck hinterlassen. 

Sorry, selbst während dem Schreiben fällt mir auf, wie inadequat meine Rezension ist und das Buch schlechter bei euch rüberkommen muss, als beabsichtigt. Keine Frage, es war interessant zu lesen, wenn auch die vielen Punkte in der Handlung selbst nicht zusammen zupassen schienen, so passte am Ende doch alles irgendwie zusammen. 

Ich bin mir sicher, dass dies nicht mein Lieblingsbuch von RJB werden wird, aber es war auch sicher nicht mein letztes.

Mein Fazit:
Es gäbe noch so viel mehr zu sagen, doch ich kann es nicht in Worte fassen. Nur soviel: Schwere Kost und nicht mal für Zwischendurch. 

7 Punkte - leider!

Kommentare:

  1. Ich bin mal gespannt, wie das Buch bei mir ankommen wird.

    Liebe Grüße
    Beate

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  2. Hallo,
    ich habe dich auf meinem Blog getaggt und würde mich freuen wenn du mitmachst und deinen Tag bei mir kommentierst, bin gespannt auf deine Antworten :)

    Liebe Grüße,
    Julia

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  3. Huhu Julia,
    mache ich gerne. Schau es mir nachher mal gleich an. Bin schon gespannt :)

    LIebe Grüße
    Mella

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