Donnerstag, 4. Juli 2013

Interview: mit Tine Armbruster

Guten Morgen ihr Lieben, 

nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen - hier habe ich endlich das erste Interview für meinen "neuen" Blog. Diesmal hat sich Tine Armbruster meinen Fragen gestellt und sie beantwortet. Das Ergebnis seht ihr unten.
Doch vorab noch ein paar kleine Informationen zur Autorin selbst: 


Autorenvita:(Quelle Bookshouse Verlag)
Tine Armbruster wurde 1970 als Älteste von zwei Kindern in Karlsruhe geboren.
Ihre Kindheit verbrachte sie mit ihren Eltern, der Schwester und jeder Menge Getier in einem kleinen Örtchen nahe Karlsruhe. Mittlerweile lebt sie, selbst Mutter von zwei Kindern, mit ihrem Ehemann, zwei altersschwachen Katzen und einem durchgeknallten, kleinen Hund in der Nähe von Bretten.
In frühester Jugend begann sie eigene erdachte Geschichten niederzuschreiben, was sie aber in der bewegten Teenagerphase wieder aus den Augen verlor. Fast genauso lange ist Lesen eines ihrer liebsten Hobbys, damit – so findet die Autorin – lässt sich neben Musik einfach am besten vom Alltag abschalten. 
Außerdem entfachte es, nun, da sie sich selbst als älter und reifer betitelt, ihre alte Leidenschaft des Schreibens aufs Neue. „Lilith – wunschlos glücklich“ ist ihr zweites Manuskript das nun bald veröffentlicht wird.
Ihre erste Arbeit „Wandel der Zeit, Savannah – Liebe gegen jede Regel“ ist seit Mai 2012 im Handel erhältlichWeitere Werke der Autorin sind in Arbeit.

News finden sie unter:http://www.wandel–der–zeit.com


Tine Armbruster antwortet ...


1.
Was hat dich zum Schreiben gebracht? Hast du schon immer geschrieben oder kam es plötzlich, wie aus dem Nichts und du hast dir gesagt: Heute will ich mal versuchen einen Roman zu schreiben?
Wenn Du schon als Kind geschrieben hast fällt dir dann noch ein worum es in deiner ersten Geschichte ging?

Ich habe schon im Kindesalter geschrieben, allerdings waren das nie Storys, die man zwischen zweit Buchdeckel hätte pressen können. Es waren eher Gedichte und kleine Kritzeleien und um ehrlich zu sein, weiß ich heute nicht einmal mehr um was es in den Zeilen damals ging.

In der „heißen“ Teenagerphase verlor sich diese Leidenschaft ein wenig. Und als mein Sohn vor über zwanzig Jahren geboren wurde, hatte ich plötzlich wieder Zeit, und entdeckte meine alte Liebe neu. Leider sind die frühen Aufzeichnungen darüber über die Jahre verloren gegangen.
2.Was inspiriert dich zu deinen Geschichten und wo/wann fallen dir die Ideen zu Büchern ein?

Ideen findet man überall. Sie kommen einfach über mich … Irgendwann – irgendwo. Wieso gerade hier und jetzt? Das habe ich mich noch nie gefragt. Ich notiere immer alles in meinem kleinen Notizbüchlein, das ich immer und überall dabei habe. Man weiß ja nie ;)
Eine der schönsten Inspirationsquellen ist für mich die Musik. Die richtige Melodie zur richtigen Zeit und ich hab die Story im Kopf …

3.
Du hast gerade deinen zweiten Roman „Lilith – Wunschlos glücklich“ veröffentlicht – wie fühlt sich das an?
Womit beschäftigst du dich, wenn du nicht gerade an den verschiedensten Projekten arbeitest? Kennst du das Gefühl eine Schreibblockade zu haben? Wie ich in anderen Interviews erfahren habe leiden durchaus Autoren an dieser „Krankheit“. Wie sieht es da bei dir aus?

Oh, das ist aber mehr als eine Frage *lach*
Also … es fühlt sich klasse an sein eigens Buch in den Handel gebracht zu haben, aber auch irgendwie unwirklich. Ich bekomme Werbung von Amazon, in der mir mein eigenes Buch zum Kauf angeboten wird … Ich meine, das muss sich doch komisch anfühlen.
Ich beschäftige mich mit den gleichen Dingen wie jeder andere auch. Ich habe zwei ganz normale Arbeitstellen, einen Mann und zwei Kinder. Dazu zwei Hunde und ein Haus das in Schuss gehalten werden will. Es wird mir also niemals langweilig sollte ich mal eine Schreibblockade haben.
Ja klar. Ich glaube jeder Autor kennt und hasst die Schreibblockade. Aber ich hab da eine ganz gute Lösung für mich gefunden. Wenn geradeaus eine Sackgasse ist, wieso sollte ich dann stehen bleiben? Ich kann ich immer noch abbiegen oder umdrehen … Mein Kopf ist mit Idee für viele Storys gefüllt, hänge ich bei der einen, lass ich sie einfach ruhen und widme mich einem anderen Manuskript. Das klappt super. Und irgendwann platzt der Knoten von allein und ich kann mich wieder meinem i.M wichtigsten Projekt widmen.

4.
Wenn du nicht an den eigenen Bücher schreibst, liest du dann auch? Wenn ja, was ist deine
bevorzugte Lektüre?


Ich lese schon immer … Bücher gehören zu meinem Leben wie die Luft zum Atmen.
Ich bevorzuge das Fantasy-Genre und dem bleibe ich auch beim Schreiben treu.


5.Bisher habe ich noch keines deiner Bücher gelesen, doch „Lilith“ liegt schon bereit – gibt es etwas, dass dich reizen würde zu schreiben?

Nun, ich schreibe ja.
Mein neustes Manuskript hat schon einen festen Vertrag und erscheint Februar 2014 im Handel. Die darauf folgenden zwei Projekte sind ebenfalls schon in Arbeit …
Da mich vieles „reizt“, wechsele gerne zwischen den Gestalten, und so ging es gestern um eine Gestaltwandlerin, heute um einen Dschinn, morgen um eine Nixe und übermorgen und eine Giomohle.

6.So als Abschluss: Was würdest du denen raten, die selbst Schreiben? Irgendwelche Tipps?

Lesen, lesen, lesen und dann schreiben, schreiben, schreiben …
Oder wie sagt man: Übung macht den Meister.
Heute gibt es einige Plattformen, bei denen man sein geistiges Werk einstellen und beurteilen lassen kann. Das ist wichtig, um zu sehen, wie es bei fremden Lesern ankommt. Mit der konstruktiven Kritik, fällt es leichter sich stetig weiter zu verbessern, bis man schließlich soweit ist und seine Manuskripte bei einem Verlag einreichen kann … Dann hilft nur noch Daumen drücken und hoffen, dass es klappt.

Das waren jetzt mal ein paar Fragen und ich danke Dir schon jetzt für das Beantworten!

Vielen Dank, für dein Interesse an mir und meinen Büchern. Immer wieder gerne ;)




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