Freitag, 26. Juli 2013

Rezension: "Der Weg der gefallenen Sterne" von Caragh O`Brien



Originaltitel: Promised - Birthmarked Book 3
Originalverlag: Roaring Brook Press
Aus dem Amerikanischen von Oliver Plaschka
Deutsche Erstausgabe 

Ab 14 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-26743-5
€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 24,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Heyne 

Erscheinungstermin: 1. April 2013
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Vielen Dank an den Heyne Verlag, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.
Inhaltsangabe:
Gaia ist die neue Matrach von Sylum. Gemeinsam mit ihrem Volk kehrt sie der alten Heimat den Rücken und macht sich auf den Weg zu Enklave. Dort möchte sie den Protektor darum bitten vor der Mauer eine neue Stadt zu gründen - New Sylum. Doch es erweist sich als schwieriger als erwartet ... und wieder einmal gerät Gaia in größte Gefahr.

Meine Einschätzung:
Ich habe mich nach Bd. 1 und 2 dieses dystopischen Trilogie, sehr auf den Abschluss gefreut. Und doch muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Die beiden Vorgänger waren reich an Inhalt und Geschehnissen, sie hatten auch etwa 100 Seiten mehr, doch bei Bd. 3 hatte ich das Gefühl, dass die Autorin eine Handlung fast lieblos hingeklatscht hat und die Seiten füllen wolle. Fast so, als wolle sie zum Ende kommen, um etwas neues zu beginnen. 

Manche Probleme in den Handlungssträngen wurden meines Erachtens zu einfach abgehandelt und gelöst. Manches einfach übergangen.

Keine Frage, der Schreibstil war für ein Jugendbuch sehr einfach und flüssig zu lesen. Und ich gestehe auch, dass ich nicht von der Handlung los kam. Ich musste einfach wissen, wie es mit Gaia und Leon weitergehen würde. 

Schade, wie sich das entwickelt hat. 

Was die Charaktere betrifft konnte ich keine nennenswerte Entwicklung ausmachen. Dieses Hin und Her bei Gaia mit den Chardo Brüdern nervte ein bissl. Sie hat ihn abblitzen lassen und will nicht mal befreundet sein? Komisch irgendwie ... und auch sonst wurden die Beziehungen nicht weiter entwickelt. So nahm Gaia auch widerstandlos hin, dass der junge Mann, der sie vor die Mauer begleitet ihr ältester Bruder ist ... na gut, man kann auch kleinlich sein *lach*


Versteht mich nicht falsch, das Buch war okay. Mehr aber auch nicht. Es war Potential da, nur wurde es scheinbar von der Autorin nicht ausgeschöpft, was ich ziemlich schade finde. Das Ende selbst war etwas enttäuschend für mich, aber gut ... 


Mein Fazit:
Ein recht enttäuschendes Ende, doch wenn man Bd. 1 und 2 gelesen hat muss man Bd. 3 auch lesen. Doch bitte nicht zu hohe Erwartungen daran stellen. Leider :(
Von mir gibts 3 Sterne ...

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Und hier noch ein paar Informationen zur Autorin (Quelle Heyne):

Caragh O'Brien wuchs in Minnesota auf und studierte Literatur und Kreatives Schreiben. Nach dem Studium begann sie als Highschool-Lehrerin zu arbeiten und entdeckte nebenbei die Freude am Schreiben. Die Stadt der verschwundenen Kinder ist ihr erstes Jugendbuch und hat in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien viel Aufsehen erregt. Caragh O'Brien ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Connecticut.

mehr hier:  http://www.caraghobrien.com/

1 Kommentar:

  1. Ich habe gestern gerade den ersten Band dieser Trilogie angefangen und bin noch sehr gespannt darauf. Aber leider ist das ja oft so, dass bei Trilogien der letzte Band nicht mehr so überzeugend ist. Manchmal wäre es wohl doch besser, sich auf ein oder maximal zwei Bücher zu beschränken.

    LG Michaela

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