Freitag, 19. Juli 2013

Rezension: "Ein Brief aus England" von Brigitte Beil


Originalausgabe Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm ISBN: 978-3-442-74572-2 € 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 13,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: btb

Erscheinungstermin: 9. April 2013 
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Vielen Dank an Thrillertante, die mir das Buch zur Gastrezension zur Verfügung stellte.

Inhaltsangabe:
Als Sigrid von der Arbeit nach Hause kommt verlässt ihr Tochter völlig aufgelöst die Wohnung. Erst ihr mütterliche
Freundin macht sie auf das aufmerksam, was Judith so schockte.
Ein Brief aus England - in dem Sigrid mitgeteilt wird, dass ihre Mutter Linda tot ist. Ihre Vergangenheit beginnt sie einzuholen.

Meine Einschätzung: 

Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich mich auf das Lesen sehr efreut. Schließlich klang er interessant und vielversprechend. Doch was ich dann las enttäuschte mich schon ein wenig ... 
Keine Frage, der Schreibstil war leicht zu lesen und die Geschehnisse aus Sigrids Sicht erzählt zu bekommen war auch nicht ganz unangenehm und doch ... durchweg empfand ich das Buch als sehr langatmig und langweilig. Es war einfach eine Aneinandereihung von Geschehnissen in der Vergangenheit. Die Stimmung des Buches war sehr düster und schwermütig. Sigrids Weg zu "Selbstfindung" war nicht wirklich spannend und nachvollziehbar zu lesen. 
Und trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. An dieser Stelle sei gesagt, dass ich manchmal einige Seiten nur überflog und an einer neuen Stelle einsetzte, nur um das Wieso? Weshalb? Warum? aller Beteiligten aus der Vergangenheit zu erfahren und zu verstehen. 

Mit den Charakteren wurde ich leider nicht so recht warm und empfand sie selbst nach Beenden des Buches als leere und blasse Hüllen. Man las von ihnen, aber man lernte sie nicht wirklich kennen. Wer war Sigrid? Wer war Judith?

Keine Frage, das Thema war interessant und doch die Umsetzung fand ich nicht so gelungen. Schade eigentlich ... 


Bei diesem Roman handelt es sich keineswegs um eine leichte Kost, im Gegenteil sie schlägt aufs Gemüt und man ist fast froh, wenn man die knapp 290 Seiten beendet hat. 
Ob ich von der AUtorin noch einmal etwas lesen werde? Ehrlich gesagt glaube ich das nicht - doch liebe Leseratten, lasst euch von mir nicht davon abhalten. Bildet euch eure eigene Meinung ... 

Mein Fazit:
Schwache Lektüre - von mir gibt es nur zwei Sterne ...


 



 


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