Freitag, 16. August 2013

Autorenspecial "Rebecca Abrantes" Tag 5: Interview und Rezension "Blut Licht"

Interview mit
Rebecca Abrantes

Autorin von 
"Schatten Blut", "Blut Schatten", "Blut Licht", "Jessica" und "Der Merian Code"



über die Autorin: 
 
Geboren 1965, arbeitete Rebecca Abrantes machte sie eine Ausbildung als Technische Zeichnerin. Nach einem zweijährigen AUfenthalt in Brasilien kehrte sie nach Deutschland zurück und machte hier eine Ausbildung als Dolmetscherin und Übersetzerin. Noch während ihrer ersten Schwangerschaft begann die Braunschweigerin zu Schreiben. 
Inzwischen lebt und arbeitet sie in Braunschweig an dem sehnsüchtig erwarteten abschließenden dritten Teil der Licht/Schatten Trilogie.





Hier nun das Interview


Lu:
Vielen Dank erst mal, dass du dir Zeit genommen hast, um unsere Fragen zu beantworten.
Was hat Dich zum Schreiben gebracht? Hast Du schon immer geschrieben oder kam es plötzlich, wie aus dem Nichts und Du hast Dir gesagt: Heute will ich mal versuchen einen Roman zu schreiben?


Rebecca Abrantes:
Gejuckt hat mich die Schreiberei schon seit Jugendtagen, doch ähnlich wie bei vielen, habe ich mich anfangs nicht wirklich getraut. Meine Mutter hat mir damals schon gesagt, ich hätte eine blühende Fantasie und sollte das doch mal aufschreiben.
Als ich dann meinen damaligen Mann im Sommer 1990 für zwei Jahre nach Brasilien begleitete und tagsüber mehr oder minder dazu verdammt war, zwar im wunderschönen Haus mit Garten und Pool auf seine Rückkehr zu warten, glaubte ich vor Langeweile zu vergehen. Was blieb mir übrig, als mich mit Lektüre vollzustopfen, die irgendwann in mir eine Form von Missmut erzeugte. Das Thema war immer das Gleiche. Er fand sie, sie zierte sich, er bekam sie doch, dann war sie kurz weg und er musste ihr nacheilen, um sie dann endlich für sich zu erobern – das typische Rezept für einen Liebesroman. Also stöberte ich eines Tages ohne Buch, dafür aber ziemlich lustlos im Haus herum (wir hatten es voll möbliert von einem Deutschen gemietet) und stolperte dabei über eine uralte Schreibmaschine mit englischer Tastatur. Am Abend zuvor hatte ich einen Kinofilm mit Kevin Costner gesehen – Robin Hood – und der spukte noch mächtig in meinem Kopf herum. Kurzum organisierte ich einen Stoß Papier und schrieb drauflos mit der Vorstellung, es anders und vielleicht sogar besser zu machen als in sämtlichen bisher von mir gelesenen Romanen. Die Geschichte blieb nach meiner Rückkehr nach Deutschland unvollendet liegen und wurde übrigens bis heute nicht fertig.

Nach der Geburt meines ersten Kindes 1998 entdeckte ich für mich das Internet und trieb ich mich öfter in Chatrooms herum. Die Initialzündung zum endgültigen Schreiben erwuchs aus einem Chatgespräch irgendwann mitten in der Nacht. Ich hüpfte durch diverse Chats und blieb schließlich irgendwo hängen, wo sich ein paar merkwürdig anmutende Gestalten herumtrieben. „Nosferatu“, „Lord Sowieso“ und „Lady Dingsda“ und solcherlei Dunkelfiguren. Aber mal ehrlich, was erwartet frau, wenn sie nachts loszieht zum Chatten? Sicher keine Normalos mehr von der Straße, die gewöhnlichen Jobs nachgehen, oder?

Da stand ich nun mit meinem wohlklingenden Namen „Danielle“ in einem Chatrom, dessen gruselige Bezeichnung die eigentliche Absicht deutlich kundtat, und sah mich einfach mal neugierig um. Oder ich las mich eher um. Allerdings waren bei meinem Eintritt sämtliche Gespräche abrupt verstummt und ich erwischte nur die Zeilen, die bei meinem Eintreten abgeschickt worden waren. Danach ... Stille. Also probierte ich ein zögerliches „Hallo? Störe ich?“

Eine weitere Pause entstand, dann schrieb mich der Besitzer des Raumes direkt an. „Hast du Angst vor Vampiren?“
Meine Antwort bestand aus dem inzwischen wohl bekannten Satz: „Nö. Aber hast du Angst vor dem Zahnarzt?“
Damit war der Grundstein für Schatten Blut gelegt. Und seitdem geht es stetig weiter voran.
 

Lu:
Wenn Du schon als Kind geschrieben has, fällt Dir dann noch ein, worum es in deiner ersten Geschichte ging?

 

Rebecca Abrantes:
Natürlich die Geschichte von einem Mädchen und sein Pony. Die ist allerdings niemals fertig geworden. Ich fand sie später dann doch zu kindisch ;)

 

Lu:
Was inspiriert Dich zu deinen Geschichten und wo/wann fallen Dir die Ideen zu Büchern ein?

 

Rebecca Abrantes:
Ideen ergeben sich an jeder Ecke. Man muss nur genauer hinschauen. Sei es beim Bäcker, wo sich die vollschlanke Dame am Kuchenbüffet darüber auslässt, dass die Kirsche auf dem riesigen Tortenstück schief aufgesetzt wurde und parallel dazu fragt, ob die Sahne auch Fett reduziert ist. Daneben ihr fast unterernährt wirkender Gatte, der mit seinem trockenen Keks nur darauf wartet, dass sie endlich fertig wird und dem ihr Verhalten sichtlich unangenehm ist. Dann wieder ist es die Beobachtung einer jungen Frau mit Kleinkind, das unbedingt die Puppe haben will und somit die genervte Mami in eine Endlosdiskussion verwickelt, die am Ende doch noch dazu führt, dass die Puppe im Warenkorb landet. Vielleicht inspiriert auch ein hilflos wirkender Verkäufer, der zuvor Socken verkauft hat und nun im Brotstand gelandet ist. Innenstädtische Einkaufszentren sind voll von amüsanten und auch manchmal traurigen Romanvorlagen. Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten, das Leben selbst in die Geschichten einfließen zu lassen. Zum Beispiel auch der schnöde Kauf einer Klorolle.
Die wichtigste aller Inspirationen aber ist die eigene Fantasie, die jedem Autor sowie Leser dazu animiert, in eine andere Welt abzutauchen und den Alltag für eine Weile zu vergessen.

 

Lu:
Womit beschäftigst Du Dich, wenn Du nicht gerade an den verschiedensten Projekten arbeitest?

 

Rebecca Abrantes:
Puh, da bleibt neben der Familie nicht viel übrig. Momentan steht Backen mit den Kids auf dem
Programm – ich räume danach die Küche auf ;) Ansonsten mal ein guter Film, ein ausgedehnter Spaziergang mit meinem Mann oder Brettspiele mit den Kids und gelegentlich ein paar Freunde besuchen. In Wahrheit geschieht nichts wirklich Aufregendes, denn ich bin wie jeder andere Mensch. Mein Leben verläuft in relativ ruhigen Bahnen und ich koche auch nur mit Wasser ;)

 

Lu:
Kennst Du das Gefühl, eine Schreibblockade zu haben?

 

Rebecca Abrantes:
Oh ja, und wie! Und es ist grässlich!

 

Lu:
Ich hatte Gelegenheit Markus Heitz diese Frage zu stellen und er meinte, dass er immer schreiben könne. Wie sieht es da bei Dir aus?


Rebecca Abrantes:
Hat Markus Heitz eine 7-köpfige, anspruchsvolle Familie im Hintergrund? Nö? Da kannste mal sehen … ;)

Spaß beiseite: Zum Schreiben benötige ich Ruhe und die habe ich bei dieser quirligen Bande tagsüber eher wenig. Es bringt nichts, wenn ich anfange und Minuten später meine 6jährige Tochter an meinem Pullover zupft, weil sie etwas wissen will. Das reißt raus. Also warte ich, bis die Truppe im Bett ist. Tja, und manchmal stellt dann mein Mann Ansprüche an mich und wünscht meine Aufmerksamkeit. So ist das Leben.

Lu:
Wenn Du nicht deine eigenen Bücher schreibst, liest Du dann auch? Wenn ja, was ist deine bevorzugte Lektüre?
 

Rebecca Abrantes:
Ich liebe die Bücher von Nora Roberts und Patricia Cornwell. Es sind dermaßen unterschiedliche Themen in deren Bücher, dass sie sich miteinander nicht vergleichen lassen. Und genau darin liegt der Reiz. Wenn ich allerdings an einem Buch arbeite, verordne ich mir selbst Leseverbot. Ich möchte nicht in die Versuchung geraten, irgendeine Idee zu übernehmen, selbst wenn es unterbewusst geschieht.

 

Lu:
Gibt es etwas, dass Du noch unbedingt schreiben willst? Bisher hatte ich die Gelegenheit alle deine Romane, bis auf den „Der Merian Code“, zu lesen. Besonders, aber hat es mir dein historischer Liebesschmöker „Jessica“ angetan.
Gibt es etwas, wo du sagst: Das will ich unbedingt noch schreiben?
 

Rebecca Abrantes:
Mit Sicherheit wird nach Beendigung von Blut Licht noch einmal ein in der Historie angesiedelter Schmöker erscheinen. Ich selbst mag diese Geschichten und sie lassen sich relativ unkompliziert niederschreiben, denn die Recherche ist nicht so umfangreich wie bei der Blut-Reihe.

Ebenfalls schwebt mir ein weiterer Fantasieroman vor, der allerdings nichts mit den vorangegangenen zu tun haben wird. Einfach mal abwarten.
 

Lu:
Und nun verrate mir dein Geheimnis: Du bist Mutter von fünf Kindern – wie bekommst du das alles unter einen Hut?

 

Rebecca Abrantes:
Mit unendlich viel Geduld und Umsicht. Da muss ich öfter selbst mal zurückstecken. Aber was soll’s? Wenn die Kinder gesund und glücklich sind, wenn sie alles zum Leben Notwendige haben und sie in einer sicheren Umgebung aufwachsen können, ist jede noch so gering erscheinende Minute sinnvoll genutzt. Was gibt es Schöneres als zufriedene und ausgeglichene Kinder? Sie sind es, die uns dann die Kraft zum Weitermachen geben. 

Du kennst das sicher, denn du bist selbst Mutter.
 

Lu:
Wieso musste der Erscheinungstermin für diesen 3. Band der Reihe verschoben werden?


Rebecca Abrantes:

Das Jahr 2012 war ein ständiges Auf und Ab. Unvorhergesehene Dinge innerhalb meiner Familie forderten meine ganze Aufmerksamkeit, sodass die Kreativität leider völlig ins Hintertreffen geriet. Die Gesundheit meiner Eltern hing eine Weile an einem seidenen Faden, da war an Schreiben nicht zu denken, denn dafür benötigte ich einen freien Kopf. Ich musste Prioritäten setzen. Ich bin froh, dass ich einen Verlag habe, der mich auch in privaten Belangen unterstützt. Der mir den Rücken freihielt, Anfragen blockierte und selbst beantwortete, und nicht auf festgelegte Termine pochte.

Anfang des Jahres waren die Krisen endlich überstanden und es ging weiter. Das Resultat waren zwangsläufig die Verschiebungen des Erscheinungstermins. Ich bedauere es, doch jeder, der eine Familie hat, wird es sicherlich nachfühlten können.
 

Lu:
Wie gestaltete sich die Covergestaltung? Schwierig oder ein leichtes?
 

Rebecca Abrantes:
Ich hatte ein bestimmtes Bild im Kopf, dessen Umsetzung anfangs ein wenig problematisch war. Mithilfe von Schila Farsi fanden wir endlich einen Entwurf, der uns allen gefiel. Ein knappes halbes Jahren haben wir beinahe ausschließlich an dem Bild "gebastelt", entworfen, verworfen, wieder neu gestaltet. Es war schon eine zähe Zeit. Derzeit sind noch ein paar Feinarbeiten zu erledigen, dann ist es endgültig fertig.

 

Lu:
Wieviel Rebecca Abrantes steckt in Faye?

Rebecca Abrantes:
Puh, gute Frage. Einiges, würde ich behaupten. Die Protagonisten leben durch den Autor und so ist es nahezu normal, wenn sie Charaktereigenschaften erhalten, die einem selbst anhängig sind. Dennoch würde ich persönlich in der freien Wildbahn doch einiges anders machen als Faye es tut. ;) Aber gut 40% von Faye sind durchaus Rebecca :)
 

Lu:
Nun, da du dieses Projekt abgeschlossen hast, was kommt nun? Erst mal eine kreative Pause oder geht es gleich weiter mit dem nächsten Projekt?
 

Rebecca Abrantes:
Erstmal eine kleine Pause. ;) Da ich noch diverse Projekte liegen habe, werde ich mir eines davon schnappen und daran weiterarbeiten. Mehr möchte ich dazu erst einmal nicht sagen :)
 

Lu:
So als Abschluss: Was rätst Du denen, die selbst Schreiben? Irgendwelche Tipps?
Rebecca Abrantes:
Niemals aufgeben und sich auch durch „negative Kritiken“ nicht vom Schreiben abbringen lassen. Wenn Ihr schreiben wollt, dann tut es.

Selbst wenn der erste Verlag das fertige Skript ablehnt, dranbleiben und weitersuchen.
konstruktive Kritik durchaus ernst nehmen und daran arbeiten, denn sie sorgen dafür, dass wir stetig besser werden. 
Schreibt in erster Linie für Euch selbst, und danach für andere. Aber schreibt weiter!
Und mein letzter Rat: Niemals darauf hoffen, mit dem Erscheinen eines Buches plötzlich reich und berühmt zu werden. Das ist bisher nur sehr wenigen gelungen. (Ich arbeite selbst noch daran *lach*).
Vielleicht halte ich ja irgendwann einmal eines von Euren Büchern in der Hand. Es würde mich freuen.

In diesem Sinne, alles Liebe

Eure Rebecca Abrantes


Ich bedanke mich herzlichst bei der überaus menschlichen Rebecca Abrantes für dieses ausführliche Interview und wir freuen uns auf weitere Bücher der Autorin.

Und euch viel Spaß beim Lesen!

Liebe Grüße

Lu


Und um euch nicht noch länger auf die Folter zu spannen folgt nun endlich die Rezension zu "Blut Licht" Bd. 3 von Faye und Darian Knight - ich freu mich drauf euch den Mund wässrig zu machen!!!


Vielen Dank an den ABC Scholz Verlag, die mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung stellten.

Inhaltsangabe:
Nicht mal ein ganzes Jahr währt die ersehnte Ruhe, das Gefühl von Normalität, das Eintauchen in die Idylle einer intakten Familie, wie sie es abertausend Weitere auf diesem Erdball gibt. Doch die Ruhe ist trügerisch. Jäh entreißt es mich dieser Illusion und mit einem Mal ist alles wieder da. Träume und Vorahnungen, die mich vor Kommendem warnen. Bilder, Ahnungen und alte Versprechen, die seit Generationen auf meiner Familie lasten und die, wie es scheint, nun ihre Erfüllung einfordern. Zudem geschehen Veränderungen, schleichend und beinahe unmerklich, die mir zunächst entgehen. Als auch Darian von diesen Veränderungen direkt betroffen wird, beginnt ein Rennen gegen die Zeit. Doch wie Sand rinnt sie mir durch die Finger. Ich setze Himmel und Hölle in Bewegung, um abzuwenden, was sich nun unweigerlich vor mir auftürmt. Bald schon verschwimmen die Grenzen von Vergangenheit und Gegenwart, vermischt sich Bekanntes mit Unbekanntem und offenbart einen Blick auf eine beängstigende Zukunft. Es hinterlässt den faden Beigeschmack von Verrat. Wer ist noch Freund und wer ist nun Feind? Wer verfolgt welches Ziel? Was in London begann und im Big Apple seine Fortsetzung suchte, findet jetzt seinen Höhepunkt. Auf der Suche nach dem fehlenden Glied einer uralten Prophezeiung gelangen wir vom Herzen Roms bis in den Nahen Osten. Von Basra geht es in den Bereich der Sandstürme, Entbehrungen, der Hitze und des Todes. Und der Tod trägt ein Gewand, das ich selbst in meinen kühnsten Träumen niemals erwartet hätte.

Meine Einschätzung:
Was soll ich sagen? Oder was wollt ihr von mir hören? Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit werdet ihr von mir zu hören bekommen.
Es war wieder ein Spektakel, im positiven Sinne. Kaum hatte mir unsere Postbotin das Buch in die Hand gedrückt, juckte es in meinen Fingern es endlich aufzuschlagen und zu lesen. Und dies tat ich auch recht zeitnah. Am Mittwoch um 23:20Uhr war es dann soweit - ich schlug das Buch zu und es war gut, mehr als gut.

Doch nun zu den Einzelheiten, wie Schreibstil, Charaktere und Handlung.

Der Schreibstil der Autorin war locker, leicht und sehr flüssig zu lesen. Einmal in die Geschichte abgetaucht, kam ich nicht mehr davon los, denn ich MUSSTE einfach wissen, ob dieses komische Gefühl sich bewahrheiten würde oder nicht - welches Gefühl das war, verrate ich an dieser Stelle NICHT *ätsch* Dazu müsst ihr es schon selbst lesen.

Die Sprache war auch leicht, manche Begriffe und Worte hatte ich bis dato noch nie in einem Roman gelesen, was keineswegs schlecht war.
Man merkte auch gerade bei den persischen Sätzen, dass RA da Hilfe hatte - weiß ich auch nur, weil ich die Widmung aufmerksam gelesen habe *lach*

Bei den Charakteren waren wieder alle alte Bekannte versammelt und auch neue "Verbündete" und alte, sowie neue Feinde tauchten auf. Besonders angetan hat es mir hier diesmal Luzifer, jep der Belzebub, der kleine Teufel *lach* Schon fast liebevoll nannten ihn seine alten und neuen Wegbegleiter "Lu" - da fühlte ich mich fast angesprochen *grins*
Er war sehr sympathisch mit seiner sarkastischen Art, alles anzugraben was bei drei nicht auf den Bäumen ist. Man musste ihn einfach ins Herz schließen. 

Doch besonders Jason fiel mir auf, schon aus den Büchern vorher wusste ich, dass in diesem Mann mehr drin steckt als man auf den ersten Blick erst glauben mag. Nichts desto trotz war ich positiv überrascht, als einige Fähigkeiten des Guten offenbar wurden :)

Nun zu Faye und Darian, sie kennt man zur Genüge und da brauch ich nicht viel sagen. Sie sind wie sie sind und das ist auch gut so. Ich sage nur ein Wort: Veränderungen und hoffe, dass ich damit nicht schon zu viel verraten habe.

Nun zur Handlung - hier schaffte es die Autorin konstant über 632 Seiten einen spannenden, rasanten und actionreichen Handlungsstrang aufrecht zu erhalten gespickt mit Lachanfällen, Wortwitz, prickelnder Erotik, Romantik und ganz viel Liebe. Glaubte man daran eine kleine Verschnaufpause einlegen zu können, lag man ja sowas von daneben! Nein, im Gegenteil es ging gleich weiter zu nächsten Etappe. Was auch gut war und dazu führte, dass man das Buch nicht aus der Hand legen wollte bzw. konnte. 


Der Autorin gelingt es auch geschickt - und das machen nicht alle Autoren, wie ich inzwischen erfahren musste - die losen Fäden (offene Fragen) aus allen drei Büchern miteinander zu verknüpfen und es entsteht am Ende ein wunderschönes Gesamtbild, dass keinen Raum lässt, ja für was eigentlich ...
In meinen Augen ist die Geschichte von Faye und Darian erzählt, doch wer weiß was die Autorin noch für Lillianna im Gepäck hat ... 


Wer nun glaubt, dass ich trockenen Fußes durch die Lektüre gelangt bin, der irrt sich da gewaltig. Ich habe geheult und stehe dazu. Filme bringen mich nicht zu weinen, doch Bücher brechen den Damm und RA hat es auch wieder geschafft, dabei war ich doch auf alles vorbereitet und wollte NICHT weinen - Pustekuchen. Doch mal ehrlich, so soll es doch sein, oder?

Vielen Dank an Rebecca Abrantes für dieses tolle Werk, das für mich wie ein Abschied in Raten war.

Mein Fazit:
5 Sterne und wer die Vorgänger las, sollte sich dieses hier nicht entgehen lassen.
















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