Mittwoch, 7. August 2013

Interview: Maryla Krüger antwortet ...

Hej Leute!

Als ich den letzten Newsletter von dotbooks erhalten hatte und wir, die Blogger, die Möglichkeit hatten uns Rezensionsexemplare auszusuchen fiel meine Wahl unter anderem auch auf "Ein schottischer Sommer" von Maryla Krüger. Der Klappentext klang vielversprechend und wie sich herausstellte war der Rest auch wirklich sehr lesenswert!


Da ich euch ja immer wieder etwas neues bieten will - darunter Interviews mit Autoren - nahm ich all meinen Mut zusammen und wandte mich via eMail an Susann Hochmuth von dotbooks. Ich fragte sie, ob es möglich sei die Autorin für ein kleines Interview für meinen Blog zu gewinnen und soll ich euch was sagen? Es hat geklappt!

Was hab ich mich gefreut als gestern die eMail von Fr. Hochmuth im Posteingang hatte, denn am Abend zuvor hatte ich "Ein schottischer Sommer" von Maryla Krüger beendet.
Wahnsinn, oder?
Deswegen kann ich euch heute voller Stolz mein Interview mit ihr präsentieren. Ich hoffe, dass es euch gefällt, doch bevor es zu den Fragen geht bekommt ihr noch ein paar Informationen zur Autorin selbst ...

 
über die Autorin:

Maryla Krüger, geboren 1974 in Parchim (Mecklenburg), schrieb mit zwölf Jahren ihre ersten Geschichten auf der alten, mechanischen Schreibmaschine ihrer Mutter. Nach der Schule wurde sie jedoch Bürokauffrau, widmete sich aber weiterhin ihrer Leidenschaft fürs Schreiben. Während ihrer Zeit als freie Autorin für ein Musikmagazin verlor sie die Angst vor dem eigenen schriftstellerischen Talent und eines Tages, in einem völlig verregneten Urlaub, begann sie ihren ersten Roman zu schreiben. Sie liebt karge Gebirgslandschaften und raue Küsten, daher rührt ihre unauflösliche Verbundenheit mit Schottland, wo auch ihre Romane zu Hause sind.

Die Website der Autorin: www.marylakrueger.de 

Bei dotbooks erschien bereits Maryla Krügers Roman „Ein schottischer Sommer“. 

Und hier nun mein kleines, aber feines Interview mit Maryla Krüger. Viel Spaß beim Lesen!

1. Was hat Sie zum Schreiben gebracht? Haben Sie schon immer geschrieben oder kam es plötzlich, wie aus dem Nichts und Sie haben sich gesagt: Heute will ich mal versuchen einen Roman zu schreiben? 

Wenn Sie schon als Kind geschrieben haben, fällt Ihnen dann noch ein worum es in Ihrer ersten Geschichte ging?
 

Ich schreibe eigentlich schon seitdem ich – nun ja, schreiben kann. Die Geschichte eines kleinen Jungen, der am Amazonas lebt und sich mit einer Anakonda anfreundet, war etwas was ich – ich weiß gar nicht, wie alt ich da war, geschrieben habe. Diese zarten Versuche liegen noch irgendwo bei meiner Mutter in einer Schublade. Meinen ersten richtigen Roman habe ich vor etwa 10 Jahren in einem verregneten Urlaub angefangen.


2.Was inspiriert Sie zu Ihren Geschichten und wo/wann fallen Ihnen die Ideen zu Büchern ein?

Wo ich die Ideen hernehme, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht so genau. Zuviel Phantasie?! Ich schreibe einfach drauf los. Ich mache mir auch kaum Notizen oder Pläne, und ich fange erst an Etwas zu recherchieren, wenn es die Geschichte erfordert. Ich bin ein völliger Chaot beim Schreiben. Es ist wie Tagträumen, nur dass ich das, was ich da sehe in Worten festhalte.

 

3.Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade an den verschiedensten Projekten arbeiten? Kennen Sie das Gefühl eine Schreibblockade zu haben? Ich hatte Gelegenheit Markus Heitz diese Frage zu stellen und er meinte, dass er immer schreiben könne. Wie sieht es da bei Ihnen aus?

Ich kenne Schreibblockaden leider sehr gut. Da ich, wie gesagt, einfach drauflos schreibe, brauche ich dafür einen freien Kopf. Wenn der also vollgestopft ist mit Alltagsproblemen, fällt mir das Schreiben schon mal schwer.
Ich lese viel, male und fotografiere sehr gern. Ich liebe es auch mir alte Filme anzusehen.

 

4.Wenn Sie nicht Ihre eigenen Bücher schreiben, lesen Sie dann auch? Wenn ja, was ist Ihre bevorzugte Lektüre?

Ich liebe Abenteuerromane über alles. Schnitzeljagden und die große Liebe. Da ist es mir auch gleich ob es historisch oder zeitgenössisch ist. Hauptsache das Buch packt mich.


5. Nun, da Sie dieses Projekt abgeschlossen haben, was kommt nun? Erst mal eine kreative Pause oder geht es gleich weiter mit dem nächsten Projekt?
 

Ich habe gerade meinen dritten Roman beendet, der im nächsten Jahr erscheinen wird. Jetzt ist Sommer und ich werde ein wenig verschnaufen. Allerdings ist die nächste Idee schon in meinem Kopf … Mal sehen, wie lange ich ohne Tastatur auskomme.

 

6. So als Abschluss: Was raten Sie denen, die selbst Schreiben? Irgendwelche Tipps?
 

Nie aufgeben!



Vielen Dank an Maryla Krüger für die Beantwortung meiner Fragen und ich hoffe, dass es euch gefallen hat!

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