Montag, 19. August 2013

Rezension: "Die Karte der Welt" von Royce Buckingham


Originaltitel: Mapper
Aus dem Amerikanischen von Michael Pfingstl

Deutsche Erstausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 608 Seiten, 13,5 x 20,6 cm ISBN: 978-3-442-26884-9 € 15,00 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Blanvalet

Erscheinungstermin: 15. Juli 2013 --------------------------------------------------------------------------

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar!
 

Inhaltsangabe (Quelle: Blanvalet): 
Das Königreich Abrogan wird im Norden durch den Schleier begrenzt. Noch niemand, der ihn durchschritten hat, ist je zurückgekehrt. Als der junge Schweinehirte Wex wegen seines Zeichentalents aufgefordert wird, bei der Vermessung der Grenze zu helfen, freut er sich, sein ärmliches Dorf zu verlassen. Doch dann stellt sich heraus, dass er mit seinen Strichen auf der Landkarte den Schleier zurückdrängt. Dahinter wartet ein Land voller Abenteuer, neuer Gefährten – und ein alter, von Rachegedanken zerfressener Feind.

Meine Einschätzung:
Es fällt mir sehr schwer meine Meinung zu dem vorliegenden Roman in Worte zu fassen. Als ich den Roman in der Buchhandlung entdeckte, den Klappentext las - nun da wusste ich: Das Buch MUSST du lesen. Doch inzwischen bin ich nicht mehr so begeistert davon.
Versteht mich nicht falsch, das Buch war nicht schlecht, aber auch nicht ein Buch bei dem ich sage: Das MUSS man gelesen haben.

Keine Frage, der Schreibstil war flüssig und fesselnd, schließlich will man ab einem gewissen Punkt auch wissen, wie alles zusammenhängt, wenn man auch recht häufig Vermutungen hat, die dann tatsächlich stimmen. Und dennoch, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, was nichts gutes, aber auch nichts schlechtes zu bedeuten hat. 
Auch ist es dem Autor gelungen eine interessante Welt zu erschaffen mit vielen Aspekten, die man aus anderen Fantasyromanen kennt - Düsterlinge, das Fahrende Volk, Zwerge etc. und doch blieb Abrogan in meinen Augen blass. Es wurde keine nennenswerte Kultur genannt, nichts aussagekräftiges über die Vergangenheit und die Gesellschaft - einzig der Schleier war Thema.
Schade ...


Die Charaktere waren ganz nett, jedoch nicht ganz so vielschichtig wie erhofft. Mein Favorit unter den Charakteren sind noch die Ausgestoßenen, besonders aber mochte ich Pinchot (ich stelle mir den jungen Mann als Franzose vor). Und Brynn, nun sie mochte ich nicht eine Minute - sie ist wie ein Fähnchen im Wind - sagt schon alles, oder?
Bei Wex bin ich zwiegespalten, er scheint leicht zu beeinflussen zu sein und kann auf der anderen Seite auch für sich einstehen. Er machte eine deutliche Entwicklung durch.
Dennoch ...

Die Handlung selbst ist eine Aneinanderreihung der seltsamsten Geschehnisse, mal gefährlich und todbringend, dann wieder heilsbringend und rettend. Ich kann nicht fest machen woran es lag, dass ich diesem Roman nicht die volle Punktzahl geben kann, doch da ist dieses Gefühl, das mich davon abhält. Versteht ihr sicher irgendwie?
Vielleicht war es einfach der falsche Zeitpunkt für das Buch und mich.


Es scheint so, als sei dieses Buch als Auftakt einer Reihe zu verstehen, doch ich wäre auch nicht traurig, wenn es ein Einzelroman sein würde - ob ich einen weiteren Teil lesen würde halte ich zum jetzigen Zeitpunkt für unwahrscheinlich.
An dieser Stelle ein Kompliment an den Illustrator, der die Karte von Abrogan zeichnete und den Schleier Strich für Strich wegzauberte :)

Mein Fazit:
Leider nu 3.5 Sterne, ich hatte mir mehr erhofft.



Und als Abschluss gibt es noch Informationen über den Autor selbst, bezogen von Blanvalet:


© Jon Brunk
Royce Buckingham, geboren 1966, begann während seines Jurastudiums an der University of Oregon mit dem Verfassen von Fantasy-Kurzgeschichten. Sein erster Roman »Dämliche Dämonen« begeisterte weltweit die Leser und war insbesondere in Deutschland ein riesiger Erfolg. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt Royce Buckingham in Bellingham, Washington. Er arbeitet zurzeit an seinem nächsten Roman.

Kommentare:

  1. Mein Mann hat dieses Buch die Tage mit nach Hause gebracht. Nun bin ich mal sehr gespannt, was er dazu sagt. Mal sehen, wenn ich meinen eigenen SUB mal etwas abgebaut habe, nehme ich es mir vielleicht trotzdem mal vor.

    LG Michaela

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  2. Schade. Wo ich doch so total begeistert von dem Buch bin und den 2. Teil kaum noch erwarten kann. Aber die Geschmäcker sind eben verschieden

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