Freitag, 6. September 2013

Geflüster: Book vs Movie vs Book

Hallo liebe Leserschaft, 

wie ich euch bereits versprochen habe: Hier meine Meinung zu der Verfilmung des Weltbestsellers "City of Bones" von Cassandra Clare.
Doch vorab noch ein paar Gedanken, die ich mir zu Büchern und Verfilmungen allgemein gemacht habe. Neugierig geworden, na dann lies weiter!



Es gibt sie so lange die Traumfabrik "Hollywood" und Zelluloid existieren: Buch - oder auch Literaturverfilmungen. 
Jüngste Beispiele sind "Feuchtgebiete" ( auf den ich persönlich verzichten kann) und "Chroniken der Unterwelt - City of Bones" (dazu unten mehr).
Doch dies sind ja nicht die einzigen Bücher, die in den letzten Jahrzehnten auf der Leinwand gebannt wurden - im Gegenteil es fallen mir zahlreiche Verfilmungen ein, die man schon öfter im TV oder Kino sah - unter anderem denke ich da an: Carrie von Stephen King und Stolz und Vorurteil von Jane Austen. 

Im Internet bei den Recherchen zu diesem Geflüster bin ich auf abertausende von BuchVerfilmungen gestoßen, einige kannte ich, andere nicht - u.a. Von Mäusen und Menschen, Resturlaub, Harry Potter, Shakespeare (Hamlet, Der widerspenstigen Zähmung, Mittsommernachtstrau, uvm) - nur um einige genannt zu haben.
Doch es gibt auch "ErstVerfilmungen", zum Beispiel "Der kleine Hobbit", "Herr der Ringe" - ganz so als habe man nur auf die richtigen Mittel und Techniken gewartet um diese Meisterwerke der Literatur zu verfilmen und ihnen gerecht zu werden. Ich gestehe hier und jetzt, dass ich diese Verfilmung mehr als gelungen finde.


Und doch scheint es, als würden derzeit aus allen Ecken und Taschen neue Verfilmung aus dem Boden gestampft werden. Die neueste Verfilmung, die eine bestimmte Fangruppe sehnlichst erwartet "50 Shades of Grey" - Darsteller sollen Charlie Hunnam und Dakota Johnson sein, für mich die unpassenste Besetzung seit langem. Doch wie bei allem sage ich auch hier: Abwarten, mal sehen, vielleicht kann man mich doch überzeugen. 
Skeptisch bin ich und bleib ich ... wenn man jedoch bedenkt wer E.L. James erste Wahl sein sollte schüttelt es mich und ich bin doch froh, dass es Charlie wurde. Robert Pattinson sollte Christian Grey in der Verfilmung spielen - eine gruselige Vorstellung! Wer will schon einen bleichen, hühnerbrüstigen und glitzernden Christian Grey? Ich nicht! Okay glitzern darf Christian, aber nur vor Schweiß ;)
 

Doch zurück zu den Verfilmungen. 
Wir sind uns alle einige, dass Verfilmungen nichts schlechtes sind - wie bei den Büchern, gibt es auch hier "gute Filme" und "schlechte Filme" Und wieder andere sind einfach brilliant gemacht und andere einfach nur grottenschlecht. Ich will hier keine konkreten Beispiele, da hat jede/r seinen Favoriten (sowohl was das Negative, als auch das Positive betrifft).
An dieser Stelle sei aber auch gesagt, dasss es wirklich gelungene Verfilmungen gibt - Die Tribute Panem sind hier nur ein Beispiel. 

Sicher, die Bücher werden in den Filmen nicht immer 1:1 übernommen, wobei es oft auch heißt "Based on"  (Basierend auf) und sie nur angelehnt an das Buch entstanden, oft sind es nur die Namen, die übernommen werden. Doch manchmal sind sie in Hollywood auch verdammt nah dran am Buch und der Umsetzung.

Ich hab es zum Beispiel einem Film zu verdanken, dass ich auf die Bücher aufmerksam wurde - ich sage nur "Percy Jackson" und Asche auf mein Haupt "Twilight" (wobei man hier die Verfilmung, vor allem die Besetzung, in die Tonne treten kann!!!). 

Doch jetzt komme ich zu meinem Eindruck von "Chroniken der Unterwelt", den ich Anfang der Woche gemeinsam mit meiner Mutter gesehen habe! Darauf habt ihr gewartet, oder? Ja, was soll ich sagen ... Die 130min vergingen wie im Flug und auch sonst empfand ich den Film als zu kurz :( Den Film selbst empfand ich ziemlich nah am Film, wobei man ja immer bedenken muss: Basierend auf ... Die Schauspiele fand ich mit wenigen Aussnahmen ziemlich passend und gut besetzt, wobei mir einige Schauspieler für ihre Rollen zu alt erschienen. 

Was mich zu den Charakteren und den Darstellern führt. 
In den letzten Tagen las ich immer mal wieder "Team Simon" oder "Team Jace" - ich sage euch: Keins von beidem. Beide sind süß, basta!
Es ist, wie ich finde, immer schwer die passende Besetzung zu finden, denn im Kopfkino stelle ich mir die Charaktere wahrscheinlich anders vor, als ihr oder die Autorin selbst.

Mein Fazit des Films: Eine gelungene Verfilmung mit Schonheitsfehler, der mich weder in Begeisterung ausbrechen ließ, noch mich enttäuschte.


Soweit meine Gedanken zu Verfilmungen. Ich hoffe ich habe euch nicht gelangweilt. 
Ihr seht also, dass es nicht nur gute oder schlechte Verfilmungen gibt. Doch mal Hand auf´s Herz: Was haltet ihr von Buchverfilmungen? Habt ihr es schon mal erlebt, dass der Film besser als das Buch war?
Lasst hören!



Liebe Grüße
Lu

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