Montag, 9. September 2013

Rezension: "Graveminder" von Melissa Marr


Roman

Erschienen am 12.11.2012

Übersetzt von: Barbara Röhl

400 Seiten, Kartoniert

Aus dem Amerikanischen von Barbara Röhl

ISBN: 978-3-492-26890-5

€ 12,99 [D], € 13,40 [A], sFr 18,90 
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Vielen Dank an meine liebe Freundin Sabine, die mir das Buch geliehen hat.

Inhaltsangabe (Quelle Piper Verlag):

Jede Generation hat ihre eigene Totenwächterin. Bei Beerdigungen spricht sie die magischen Worte über dem frischen Grab: »Drei Schlucke, um sie zu bannen. Nicht mehr und nicht weniger.« Doch was geschieht, wenn es kein Grab gibt? Wenn die Tote ein junges Mädchen ist, das auf grausame Weise ermordet wurde und nun auferstanden ist, um Rache zu nehmen? Für Rebekkah, Graveminder des idyllischen Claysville, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Sie muss ihre Stadt vor der hungrigen Toten schützen. Und nur Byron, ihre große Liebe, steht ihr bei … 

Meine Einschätzung:
Seit das Buch Anfang der Woche bei mir angekommen ist hat es mich angelacht. Als ich dann "ohne Buch" war entschied: Jetzt liest du es.
Und was soll ich sagen, es war richtig gut. 
Ich habe für euch die deutsche Übersetzung des Piper VErlags verlinkt, doch ich habe es auf engl. gelesen.

Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Einmal drin kam man nicht mehr davon los. 
Zunächst hat es den Anschein, als würde die Beziehung von Bek und Byron im Mittelpunkt stehen, doch dem ist nicht so. Es ist ein großer Teil des Puzzles, doch nicht ausschließlich. Im Mittelpunkt steht die Ehrung der Toten und ein kleiner "Kriminalfall", wie ich finde: Wer hat die Toten nicht begraben? 
Es ist interessant zu lesen, dass eine ganze Stadt einen Handel mit dem Tod - Mr. D. geschlossen hat, nur um sicher zu sein. Und auch die Idee des Gespanns Totenwächterin und Totengräber finde ich wirklich sehr gelungen.Wobei sie ein bissl Ähnlichkeit mit der Derinda Jones Reihe um Charlie Davidson hat - du weißt was ich meine Bine, oder?

Die Charaktere waren sympathisch gezeichnet und man wünschte sich für Rebekkah und Byron, dass sie sich endlich zueinander bekennen und ihr Glück beieinander finden. Sicher es nervte etwas dieses ewige Hin und Her zwischen den Beiden und doch musste das wohl so sein.
Die zahlreichen Fragen zum Handel werden geschickt beantwortet ohne dabei unglaubwürdig zu sein und auch die Identität so manches Charakters war interessant zu erfahren.
Die Enthüllung des "Täters" war überraschend, wie schockierend.

Was das Buch selbst betrifft hat man das Gefühl, dass es ein Einzelband sein könnte und doch weiß man heute nie wirklich ob dem auch wirklich so ist. Gut möglich, dass ich da auch falsch liege.

Mein Fazit:
4 Sterne für spannende und interessante Lesestunden ...

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