Donnerstag, 12. September 2013

Rezension: "Verführt auf dem Maskenball" von Brenda Joyce


Format: Kindle Edition 
Dateigröße: 757 KB 
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 367 Seiten 
Verlag: CORA Verlag GmbH & Co. KG (29. März 2011) 
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.  
Sprache: Deutsch
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Man sollte niemals bei seinen Freundinnen, die genauso leseverrückt sind, wie man selbst auf der Amazonseite ihres Profils stöbern, denn dann kommt SO WAS hier raus!

Inhaltsangabe:
Lizzie ist erst 10 Jahre alt, als sie Tyrell de Warenne zum ersten Mal begegnet. Durch einen dummen Unfall landet sie im See und droht zu ertrinken und er rettet sie.
Jahre später trifft sie ihn wieder, doch noch immer glaubt sie nicht seiner würdige zu sein. 

Dann in einer schicksalshaften Nacht möchte er sie um Mitternacht im Garten treffen. Sie willigt ein, doch ehe es dazu kommen kann verlässt sie den Ball.
Wenige Wochen später enthüllt ihr ihre Schwester Anna, dass sie ein Kind erwartet. Tyrell de Warenne ist der Vater ... 


Meine Einschätzung: 
Ach Sabine! Kaum hatte ich deine Rezension bei Amazon gelesen, musste ich das Buch einfach lesen. Klar, es ist "diese" Art von Buch, doch gestern Abend war mir einfach danach eine seichte und leichte Lektüre zu lesen. Muss auch mal sein, oder?

Nun jedoch zurück zum Buch.
Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Einmal in die Geschichte abgetaucht kommt man nicht mehr davon los und ich gestehe, dass es eine lange Nacht wurde. Ich konnte und wollte nicht eher schlafen gehen bis ich das Buch beendet hatte. 


Die Charaktere waren interessant und vielschichtig. Besonders an Lizzie, die zunächst schüchtern und scheu ist, merkt man es. Denn im Verlauf der Handlung erblüht sie, wie eine Blume. Sie wird selbstständig und steht für die ein, die sie liebt. 
So einige männliche Charaktere wurden Lizzie zur Seite gestellt, so dass ich oftmals glaubte, dass es kein Happy End für sie mit Tyrell geben würde. Es schien als wäre sich die Autorin selbst nicht sicher, ob sie Lizzie Tyrell zur Seite stellt oder doch einen seiner Bruder oder gar Rory, ihren entfernten Cousin. 
Es war interessant zu erleben, wie Lizzie erwachsen wird. 
Dies führt mich zu Tyrell, dem Schuft. 
Auf den ersten Blick glaubt man, dass er genau das ist: Frauenheld und ein liderlicher Schuft. Sicher er hatte seinen ANteil an Frauen im Leben und doch, wie bei Lizzie, ist auch an ihm mehr, als man zunächst glaubt. Seine oft grobe Art gegenüber Lizzie versucht zu verschleiern, was und wie er tatsächlich für sie fühlt. 

Während des Lesens musste ich oftmals den Kopf schütteln über solch manchmal maßlose Dummheit und doch zugleich unvergleichlichen Mut. Lizzie gab alles auf sich und in Kauf, nur um das Geheimnis ihrer Schwester zu wahren. Traurig, vor allem, dass eine Schwester dies ohne zu protestieren hinnimmt. Doch so war und ist Anna gewesen: Eitel und Ich bezogen ... 
Hier hört es jedoch nicht auf, die Gefühle fahren hier Achterbahn, wenn man glaubt, dass nun einem Happy End nichts mehr im Wege steht, fällt alles zusammen wie ein Kartenhaus. Man ist kurz vorm verzweifeln, man weint drauf los und ist einfach nur fertig mit den Nerven.
Und als man schon glaubt, dass nichts so kommt, wie man es sich erhofft hat überrascht die Autorin ihre Leserschaft.
Genial.

Ich jedenfalls habe mich am vergangenen Freitag herrlich unterhalten gefühlt. Diese seichte Lektüren laufen zwar alle nach dem gleichen Schema ab und doch üben sie einen unsagbaren Bann auf mich aus. Ich bin und bleibe eben eine Romantikerin ;)


Mein Fazit: 
4 Sterne für eine sehr schöne Unterhaltung!
 

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