Mittwoch, 16. Oktober 2013

Mittwochsgeflüster: "philosophieren" über Bücher ...


Hallo ihr Lieben!



Durch das Gespräch mit meiner sehr guten und lieben Freundin Bine, bin ich auf die Idee gekommen meine dieswöchiges Mittwochsgeflüster einer besonderen Art Bücher zu widmen. 
Ihr erratet NIE (hoffe ich zumindest!) welches Genre ich meine - ihr dürft gespannt sein ...

Wer kennt sie nicht: Schundromane von Autorinnen wie Johanna Lindsey, Emma Wildes, Celeste Bradley, Amanda Quick und Co. Doch eigentlich ist ja die offizielle Verlagsbezeichnung für die Bücher "HISTORISCHE LIEBESROMANE".

Wir alle kennen sie, doch bekennen wir uns auch offen zu ihnen?
Plaudern wir mit unseren Freundinnen (die ebenso buchnärrisch sind, wie man selbst) über diese Art Bücher?

Ich weiß es nicht, wie ihr das handhabt, aber ich plaudere darüber. Ich stehe zu meiner Vorliebe für "diese Art Buch"

Ich erinnere mich noch gut daran, wie meine Mama früher (heute auch noch) im Wohnzimmer saß und wieder mal einen Lindsey in der Hand hielt. Damals als Teenager fand ich es toooootal peinlich, dass meine Mama solche Bücher liest. Vor allem die Cover waren zum brechen grotesk - kein lebender Mann sieht so aus!
Als ich später dann auf ein Mädchen Gymnasium ging (ist ja nun auch 10 Jahre her) hatte ich eine Mitschülerin - Esther - die ich einmal dabei "erwischte" wie sie "so" ein Buch las. So richtig verstand ich nicht, warum sie - intelligent und bodenständig und etwas crazy - diese Art Bücher liest. Ich kann mich nicht mehr an den Titel erinnern, nur noch daran, dass das Cover schrecklich kitschig und überzogen war.


Wir unterhielten uns kurz über das Buch und ich weiß noch, wie sie den Roman bezeichnete: "Das ist Trivialliteratur. Da kann man nichts drauß lernen, aber es ist gut zu lesen für Zwischendurch."
Als Teenager konnte ich mit diesen Büchern nichts anfangen, doch inzwischen kann ich verstehen warum Frauen (vielleicht auch Männer *kicher*) zu einem historischen Roman greifen.

Krimis und  Thriller, Fantasy und historische Romane sind ja alle gut und schön, doch gerade dann wenn ich einen brutalen und blutigen Krimi/Thriller gelesen habe oder einen anspruchsvollen Fantasyroman brauche ich etwas leichtes oder seichtes. Und ganz ehrlich, da ist ein historischer Liebesroman genau das Richtige.
Mit einem ständigen Schmunzeln sitze ich dann da und möchte die Protagonisten ob ihrer Sturheit einfach nur schütteln und auch die Augen bleiben selten trocken. Balsam für die Seele sind diese Bücher da für mich. 

Sie sind wunderbar zum Entspannen und Abschalten und haben einen gewissen Unterhaltungswert, wie ich finde - immer mal wieder geht mein Griff zu einem dieser Bücher, gerade dann wenn ich einen brutalen Krimi oder einen tollen Fantasy Roman gelesen habe.
Da ist so ein historischer Liebesroman genau richtig, um runter zu kommen? 

Inzwischen hat ja wirklich jeder Verlag solche Romane im Programm - Blanvalet, Egmont Lyx und viele mehr. Wobei die Cover nach wie vor (mehr oder weniger) kitschig und überzogen sind. 
Doch wir, die Fans und Liebhaber, wollen es ja nicht anders, oder? 

Doch wie steht ihr zu diesen "Schundromanen" oder Liebesromanen mit den halbnackten Tarzanen und den hilflosen Maiden auf den Covern?

Liebe Grüße

Lu

1 Kommentar:

  1. Ich habe bisher noch nie zu so einem "Schundroman" gegriffen, hauptsächlich weil ich die Cover so albern finde :D

    Aber eigentlich klingen die Inhaltsbeschreibungen gar nicht sooo furchtbar ;)

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