Mittwoch, 23. Oktober 2013

Rezension: "Das Mädchen, das den Himmel berührte" von Luca Di Fulvio



Bastei Lübbe
Taschenbuch, 973 Seiten
Ersterscheinung: 15.02.2013
ISBN: 978-3-404-16777-7

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Was für ein Buch - doch lest selbst!

Inhaltsangabe (Quelle Bastei Lübbe Verlag):
Wie wird ein junger Tagedieb, der seine Kindheit in einer Höhle verbracht hat, zu einem glühenden Verfechter der Freiheit? Wie wird ein jüdischer Betrüger zu einem berühmten Arzt? Und wie wird ein junges Mädchen ohne Perspektive zu einer einflussreichen Modeschöpferin?
Die Antwort liegt in Venedig. Denn dort, im Labyrinth der Gassen und Kanäle der geheimnisvollsten Lagune Europas, zwischen der Pracht San Marcos und dem Elend der Spelunken von Rialto findet sich das gesamte Panorama des Lebens.

Meine Einschätzung:
Ich habe den Inhalt von Amazon kopiert, da er so komplex ist, dass ich ihn nicht in gerechte Worte fassen konnte.
Endlich, nach einer Woche bin ich mit dem Buch durch. Versteht  micht nicht falsch, die Erleichterung empfinde ich nicht, weil es schlecht war. Ganz im Gegenteil - es war eine faszinierende und wunderschöne Geschichte, die Luca Di Fulvio da erzählt hat. Er ist schon ein Garant für solche Geschichten - zumindest für mich!

Der Schreibstil war flüssig und bildgewaltig. Ich kam mir vor als würde ich durch die Gassen und Kanäle von Venedig wandern. Wahnsinn!
Sicher fragt ihr euch nun warum ich das Buch dann nicht inhaliert habe, wie so viele andere Bücher davor.
Die Antwort auf diese Frage ist gar nicht so einfach. Das Buch zu inhalieren wäre dem Roman nicht gerecht geworden. Diese Geschichte ist eine Geschichte, die man nicht einfach mal so Zwischendurch lesen kann, wenn das Kind etwas TV schaut oder man nebenher einen Film schaut. Nein, so ein Roman war und ist es nicht.
Um diesem Buch gerecht werden zu können muss man dem Roman seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Bestimmt versteht ihr was ich meine?

Der Aufbau der Geschichte erinnerte stark an die Handlung rund um Christmas Luminita und doch war es gänzlich anders.
Die Charaktere waren übersichtlich und mir auf Anhieb sympathisch.
Es gab keinen Favoriten und doch wollte ich überwiegend von Mercurio und Guiditta lesen.
Di Fulvios Charaktere sind vielschichtig und überraschen einen eins ums andere Mal.
Sein bildgewaltiger Schreibstil tat sein übriges - man litt, bangte, hoffte, liebte, kämpfte und trauerte mit ihnen allen und ich wünschte mir am Ende nur eines: Ein Happy End für sie alle!

Ich will auch gar nicht viel weiter schreiben, nur soviel: Wer den Jungen liebte, dem wird es bei dem Mädchen auch nicht anders gehen. Und wollt ihr nicht wissen wer das Mädchen ist, das den Himmel berührte? ;)

Dies war definitiv nicht mein letzter Roman von Luca Di Fulvio!

Mein Fazit:
Faszinierend und atemberaubend!

Kommentare:

  1. Das Buch um C. Luminita höre ich gerade. Hab aber das Gefühl, dass mir der hier von dir rezensierte Roman mir besser gefällt. Habe ich auch gehört.

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  2. http://litterae-artesque.blogspot.de/2013/07/di-fulvio-luca-das-madchen-das-den.html

    Wenn du magst.

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