Dienstag, 22. Oktober 2013

Rezension: "Die Liste der vergessenen Wünsche" von Robin Gold



Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm ISBN: 978-3-7645-0484-7 € 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Blanvalet

Erscheinungstermin: 8. Oktober 2013 -----------------------------------------------------

Inhaltsangabe (Quelle Blanvalet):

Früher war alles einfacher. Abschiede zum Beispiel. Als die achtjährige Clara Black – in einem schwarzen Badeanzug – ihren Kater »Schweinebraten« beerdigte, ahnte sie nicht, dass das Leben noch einen viel größeren Verlust für sie bereithalten würde: Jahre später stirbt ihr Verlobter kurz vor der Hochzeit. Es bricht Claras Herz. Doch dann findet sie eine alte Liste mit ihren Kindheitswünschen, die vor ihrem 35. Geburtstag in Erfüllung gehen sollten. Ganz unverhofft wird die Liste zu Claras Rettungsanker – und zum Weg zurück ins Glück …

Meine Einschätzung:
Als ich bei Facebook auf diesen Roman aufmerksam wurde, wurde mir sofort eines klar: Ich muss diesen Roman unbedingt lesen!
Und was soll ich sagen? Gestern in der Arztpraxis habe ich es verschlungen.

Zunächst möchte ich euch meinen Eindruck zum Cover geben. Dieses süße altrosa erinnert mich auf den ersten Blick an ein Bonbon und ein richtiges Bonbon ist auch der Inhalt des Buches. Doch so süß und unbeschwert, wie man glaub ist der Roman keineswegs.
Dazu später mehr ...
Eigentlich weiß man ja schon beim Lesen des Klappentextes welche Art Roman man vor sich hat und doch will man einfach lesen und immer weiter lesen.
und bereits zu Beginn verfällt man dem Zauber des Buches.

Der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen. Einmal in die Handlung abgetaucht kommt man nicht eher davon los bis man durch ist. 

Während Clara (ich will immer Claire schreiben!) ihre Liste abarbeitete, erstellt man fast automatisch - zumindest ich tat es - eine eigene Liste mit seinen Wünschen und Träumen aus der Kindheit oder von heute. Und man fragt sich: Habe ich alles erreicht, was ich mir wünschte?
Man ertappt sich dabei, wie man fast verstohlen eine Träne aus den Augen wischt, nur um zwei Seiten weiter zu schmunzeln.
Man trauert, hofft, bangt und liebt, verzweifelt mit Clara - Robin Gold bedient sich einer ganzen Bandbreite von Gefühlen und bringt auch diese in mir zum Vorschein.

Die Charaktere waren echt und sympathisch. Ich durfte erleben, wie aus der "Zombie" Clara  wieder die "alte" neue Clara wurde.
Es war wunderschön zu lesen, wie sie sich zurück ins Leben kämpft und auch der Weg dahin war nicht zu einfach oder gar "unnatürlich". Es wirkte alles so, wie es sein sollte und im Normalfall ist.

Ein wirklich berührender und nachdenklich machender und liebevoller Roman zurück ins Leben!

Mein Fazit: 

5 von 5 Sternen - einfach gelungen und empfehlenswert. Einfach was für´s Herz!

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