Mittwoch, 16. Oktober 2013

Rezension: "Gone Girl - Das perfekte Opfer" von Gillian Flynn


Roman

Hardcover

Preis € (D) 16,99 | € (A) 17,50 | SFR 24,50

ISBN: 978-3-502-10222-9
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Vielen Dank an CrimeThrill, bei denen ich das Buch gewonnen hatte!

Inhaltsangabe (Quelle: Fischer Verlage): 
„Was denkst du gerade, Amy?” Diese Frage habe ich ihr oft während unserer Ehe gestellt. Ich glaube, das fragt man sich immer wieder: Was denkst du? Wie geht es dir? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?
Genau diese Fragen stellt sich Nick Dunne am Morgen seines fünften Hochzeitstages, dem Morgen, an dem seine Frau Amy spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sogleich Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Er schwört, dass das nicht wahr ist. In seinem Computer findet die Polizei merkwürdige Hinweise. Er erhält sonderbare Anrufe. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy? 


Meine Einschätzung:
Im Vorfeld zu dem Buch habe ich sowohl viel Gutes, aber auch einiges schlechtes über das Buch gehört. Wie ich natürlich bin bilde ich mir gerne meine eigene Meinung.
Das tat ich in den vergangenen beiden Tagen.


Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselnd zu lesen.
Man lernt Nick (durch seine Erinnerungen) und Amy (durch ihre Tagebucheinträge) kennen. Man erlebt, wie sie sich verändern und sich auch ihre Beziehung ändert.

Einmal abgetaucht in die Handlung kommt man nicht mehr davon los, denn man MUSS einfach wissen was Wahrheit ist und was Lüge und man wartet auch (mehr dazu weiter unten). 
Geschickt erzählt Gillian Flynn die Handlung aus Nicks und Amys Sicht, was wunderbare Einblicke in die Pysche und Gedankenwelt von Beiden gibt.
Lange ahnt man nicht, wo uns die Autorin hinführen will, doch dann kommt der Knall - bei einer Reihe hätte man DA sicher einen Cliffhänger draus gemacht. 

Der Spannungsbogen kann man als solchen leider nicht bezeichnen - die Handlung plätschert in meinen Augen dahin. Ich habe mich dabei erwischt wie ich warte und warte. Doch worauf wartet man eigentlich? Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Mir fehlte irgendwie der Thrill und die Spannung. 
Sicher ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, denn ich dachte nur: Da muss doch noch was kommen.

Die Wendungen in der Handlung selbst sind nicht sonderlich überraschend oder kamen unerwartet auf den Tisch. Vieles habe ich fast schon erwartet, doch ich fand es toll, wie Amy nach und nach ihre Maske fallen lässt und Nick wieder zu dem "New Yorker Nick" wird.
Man weiß nicht, ob sie einem sympathisch sind oder nicht - man verhält sich ihnen gegenüber neutral und man hofft einfach nur, dass irgendwie irgendjemand seine gerechte Strafe bekommt.

Der Autorin gelingt es wunderbar den manipulativen Charaktere der Geschichte und der Charaktere herauszuarbeiten und die Perfidität mit der ein Plan über Monate/Jahre in die Tat umgesetzt wird, nur um jemanden leiden zu lassen, weil er/sie ihn/sie nicht mehr liebt oder etwas falsch gemacht hat.
Beide sind keine Heiligen und doch gibt es in dem Buch keinen Charakter bei dem ich sage: Ich mag dich.
Schade ... trotz allem ein guter Psychothriller.


Entschuldigt auch, wenn die Rezension unzulänglich ist, doch ich kann nicht viel sagen ohne einiges von der Handlung und dem Verlauf zu verraten - hoffe ihr habt da Verständnis dafür!

Mein Fazit:
3 Sterne - gekauft hätte ich es mir nicht - Gut das ich es gewonnen hab.



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