Dienstag, 5. November 2013

Autorenspecial: Sandra Regnier antwortet ...

Guten Morgen ihr Lieben,

es ist mal wieder soweit. Eine Autorin hat sich meinen Fragen gestellt - diesmal wagte sich Sandra Regnier in die Höhle der Löwin. Spaß beiseite, ich glaube so schlimm war es dann doch nicht.
Was ihr kennt Sandra Regnier nicht? 

Nun ich auch nicht. Bis ich Bd. 1 und 2 ihrer Pan Trilogie gelesen habe.
Zu den Rezensionen einfach auf die Bilder klicken: 


http://lus-buchgefluester.blogspot.de/2013/11/rezension-die-dunkle-prophezeiung-des.htmlhttp://lus-buchgefluester.blogspot.de/2013/11/rezension-die-dunkle-prophezeiung-des.htmlDoch ich hoffe auch, dass ihr euch das Interview durchlest. Es hat eine Menge Spaß gemacht die Fragen zu stellen und die Antworten zu lesen!


Viel Spaß euch allen und über Kommentare freue ich mich immer!





 Doch bevor es mit dem Interview los geht gebe ich euch noch ein paar Informationen zur Autorin selbst. 

über die Autorin (Quelle Carlsen Verlag):

© Sandra Jungen

Sandra Regnier ist in der Vulkaneifel geboren und aufgewachsen. Nach der Schule und einer Ausbildung zur Beamtin wollte sie lange nach Frankreich. Stattdessen heiratete sie einen Mann mit französischem Nachnamen und blieb zu Hause. Heute ist Sandra Regnier selbstständig und versteht es, den schönen Dingen des Lebens den richtigen Rahmen zu geben. Das umfasst sowohl alles, was man an die Wand hängen kann, als auch die Geschichten, die ihrer Fantasie entspringen.






Und da ich euch nun lange genug auf die Folter gespannt habe. Hier nun endlich

Das Interview


1. Was hat Sie zum Schreiben gebracht? Haben Sie schon immer geschrieben oder kam es plötzlich, wie aus dem Nichts und Sie haben sich gesagt: Heute will ich mal versuchen einen Roman zu schreiben?

Ich habe immer gelesen. Sämtliche Bände in der Pfarrbücherei und der mageren Schulbibliothek (meistens mehrmals). 
Wir sind früher mit dem Zug zur weiterführenden Schule gefahren. Und in meinem Abteil saßen morgens zwei Abiturientinnen, die sollten für eine Deutscharbeit einen Kurzroman verfassen. Und da kam mir zum ersten Mal der Gedanke, dass man ja die ganzen Geschichten, die ich so gern lese auch schreiben muss.
Das war der Auslöser, selber eine Geschichte zu schreiben, die mir gefiel und wie ich sie gern lesen wollte. Ich war elf. 


2. Wer oder was inspiriert Sie? Wo nehmen Sie ihre Ideen her? 

Alles Mögliche inspiriert. Ein extravagantes Kleidungsstück, Urlaub, eine außergewöhnliche Tür, eine Burgruine. Eindrücke. Ich bin ein sehr visueller Mensch. 


3. Wenn Sie Zeit zum Lesen finden, was lesen Sie dann am liebsten? Bleiben Sie dem Genre treu in dem Sie selbst schreiben oder muss es was gänzlich anderes sein? 

Ich lese eigentlich alles. Alles was entspannt. Ich mag im Bett keine Politthriller lesen, bei denen man sich furchtbar konzentrieren muss. (Z.B. A erpresst C mit B und zieht dann D über den Tisch. Hat das jemand kapiert? Sehen Sie!)
Auf meiner Homepage ist eine Liste sämtlicher Bücher, die ich sehr gern in der letzten Zeit gelesen habe. 


4. Was sind Ihre TOP 3 bei Büchern? 

Angélique von Anne Golon
Potters Harry
Rubinrot-Reihe von Kerstin Gier dicht gefolgt von „Auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner“ Dabei habe ich ganz laut lachen müssen und von meinem Mann verboten bekommen, Kerstins Bücher abends im Bett zu lesen. Zumindest nicht die Woche durch. Später hat er sie selber gelesen und mich wachgehalten. 


5. Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade an versch. Projekten arbeiten? 

Ich habe 3 Kinder, Haushalt und neben dem Schreiben noch 2 Jobs. Damit ist meine Zeit mehr als ausgefüllt. Ich wünsche mir noch einmal einen Tag Langeweile, die Muße, ein Buch an einem Tag zu lesen, öfter Wandern zu gehen, mich mit meinen Freundinnen regelmäßiger zu treffen.
Ups, da fällt mir ein: Ein DVD-Abend steht noch aus! 


6. Wieviel steckt von Ihnen und evtl. Personen aus ihrem Umfeld in ihren Charakteren? 

Nichts. Ehrlich. Ich fühle mich nicht mehr wie ein Teenager (die Zeit habe ich liebend gern hinter mir gelassen) und auch die anderen Charaktere sind alle frei erfunden. Zumindest kenne ich niemanden in meinem Umfeld der so ist wie z.B. Ruby.
Bei Schauspieler küssen anders wurde ich das noch öfter gefragt. Das einzige, was ich da habe einfließen lassen, war die Schwester mit der Physiotherapie-Praxis. Also die Physiotherapie-Praxis. Meine Schwester ist nämlich auch ganz anders als die im Buch.
Und nein, ich habe mich auch nie als Lisa Greene gesehen. 


7. Kennen Sie das, eine Schreibblockade zu haben? Markus Heitz sagte mir mal bei einer Fragerunde im Rahmen einer Lesung, dass er immer schreiben könne und er so etwas gar nicht kennt. 

Doch, kenne ich schon. Aber mein Mann hat mir eine ausrangierte Tafel besorgt und wenn ich nicht mehr weiterkomme, fange ich an, darauf Tabellen und Stammbäume zu entwerfen. Die übertrage ich in mein jeweiliges Notizbuch und überlege mir die Eigenschaften. Danach funktioniert das Schreiben wie von selbst. 


8. Was dürfen wir in naher Zukunft von Ihnen erwarten? 

Keine Ahnung. Ich bin erst einmal auf der Suche und hoffe, dass meine neue Idee wieder einen Abnehmer findet. 


9. Welche Tipps geben Sie denen, die selbst schreiben? 

Lesen. Erst einmal alles lesen, was einem gefällt und dann versuchen einen eigenen Stil zu entwickeln. Und ganz wichtig: Nicht aufgeben. Auch als Hobby ist Schreiben eine der schönsten Nebensachen der Welt. 


10. Mythen, Legenden und Sagen sind ein großer Bestandteil Ihrer Pan Trilogie rund um Felicity und Lee – was fasziniert Sie daran? 

Die Möglichkeiten, die Vielfältigkeit, die Facetten. Liebe, Betrug, Magie, alles ist darin enthalten, was einem den Stoff zum Träumen gibt.
Klauspeter Wolf sagte einmal, bei einem Krimi muss immer alles schlüssig sein. Wenn man in die Ecke gedrängt dasteht vor dem Lauf einer Pistole, fällt es schwer, sich da wieder rauszufinden.
Im Märchen kommt der große, weiße Drache und rettet einen.
Ich finde den Gedanken einfach schön, dass ein Drache mich mal retten könnte. 


11. Wie verlaufen bei Ihnen Recherchen zu einem neuen Buch? Man findet ja alles im Internet, aber ob dies dann auch Hand und Fuß hat steht auf einem anderen Blatt … 

Ich nutze sowohl Internet als auch meine recht umfangreiche Buchsammlung. Auch wenn z.B. Moorleichen bei Pan nur angeschnitten wurden, ich könnte ganz viel darüber berichten. 


12. Haben Sie bestimmte Rituale, die eingehalten werden müssen bevor Sie mit dem Schreiben beginnen? 

Ein besonderer Platz? Besondere Musik, die Sie dabei hören? Stehen kleine Snacks bereit oder oder …
Äh ja. Ich gestehe, ich schaue immer zuerst bei Facebook rein. Und auch zwischendurch. Dann überprüfe und beantworte ich Emails, dann öffne ich mein Dokument und dann, wenn ich noch dreimal bei Facebook alles grob überblickt und beantwortet habe, fange ich an. Erst einmal das letzte zu lesen und zu überarbeiten und dann dort weiterzuschreiben.  

An dieser Stelle bedanke ich mich bei Sandra Regnier, die sich die Zeit genommen hat und meine Frage beantwortet hat.
Hat mir großen Spaß gemacht!

In diesem Sinne euch allen einen schönen Dienstag!
Lu

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