Donnerstag, 14. November 2013

Rezension: "Die Säulen der Macht" von Maja Winter


Taschenbuch, Klappenbroschur
576 Seiten
12,5 x 18,7 cm ISBN: 978-3-442-26934-1 € 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Blanvalet

Erscheinungstermin: 17. Juni 2013 
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Vielen Dank an Blanvalet und Hr. Rothfuss für dieses Rezensionsexemplar.

Inhaltsangabe (Quelle Blanvalet): 

Prinz Tahan ist zum ewigen Kampf im Heer des Königreichs verdammt. All seine Hoffnung richtet sich auf den Brennenden Baum, eine der uralten Säulen der Macht. Doch seinem von Neid zerfressenen Vetter Dasnaree gelingt es, den Fluch für seine eigenen Zwecke zu nutzen und die Macht des Brennenden Baums an sich zu binden. Tahans letzte Chance im Kampf gegen die gläserne Armee seines verräterischen Vetters ist das Bauernmädchen Jalimey. Doch das verfolgt seine eigenen Ziele …

Meine Einschätzung:
Endlich mal wieder ein Fantasy Einzelroman (zumindest fühlt sich das Ende so an) im Meer von Reihen, Trilogien oder Serien!

Ich gebe zu, dass ich ein Buch auch mit dem Auge auswähle - klar, der Inhalt muss auch passen, aber wenn das Cover dann auch noch schön ist, muss das Buch einfach mit. Und hier traf beides meinen GEschmack auf den Punkt. Cover und Klappentext waren richtig gut!

Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. 

Nach ersten Startschwierigkeiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste einfach wissen, was es mit diesem Fluch auf sich hat. Doch ich gestehe, dass ich auch einmal leicht verwirrt war wegen des Zeitsprungs - plötzlich waren fünf Jahre vergangen, einfach so!Und viele Handlungsstränge oder Ereignisse wurden zack! zack! abgehandelt - manchmal recht lieblos.
Und ich gebe auch zu, dass ich zunächst einige Probleme mit dem Einstieg ins Buch hatte, da es meines Erachtens recht lange dauert bis es richtig los ging. Bis man diesen Punkt erreicht schleppt sich die Handlung von einem Punkt zum anderen, doch danach geht es erst richtig los. Wobei es selbst danach auch weiterhin langatmigere Passagen gibt ...

Was die Charaktere betrifft: Ich liebe Tahan, ein wunderbarer Antiheld, der zum Helden wider Willen wird. Seine ganze Art machte ihn mir sofort sympathisch. Auch sonst sind die Charaktere ziemlich sympathisch und sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen oder wer ... Wobei Tahan wirklich der Einzige ist, der etwas farbiger ist als die anderen.

Die Handlung schafft es, dank der Autorin, mich mehr als einmal zu überraschen - besonders in Hinblick auf Ereignisse und Wendungen. Mit manchem hatte ich nicht gerechten. Und die Idee der Handlung war spannend und interessant. Die Beschreibungen waren detailliert ohne übertrieben zu sein. Man sah sich förmlich im Jakont Tal stehen.

Alles in Allem ein netter Fantasyroman, der aber nicht zu vergleichen ist mit den Großen der Fantasywelt.

Mein Fazit: 

3 Sterne - für einen schleppenden Einstieg und einer doch recht durchwachsenen Story.

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