Dienstag, 3. Dezember 2013

Autorenspecial "Inge Löhnig" Tag 1: Rezension zu "Der Sünde Sold"


432 Seiten € 9,99 [D]

Erschienen: 09.10.08
Broschur
€ 9,99 [D], € 10,30 [A], sFr 13,90
ISBN-10: 3548268641
ISBN-13: 9783548268644 

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Was lange währt wird endlich gut. Heute starte ich in das Autorenspecial zu Inge Löhnig mit Konstantin Dühnforts erstem Fall.

Inhaltsangabe (Quelle: Ullstein Verlag)

Mariaseeon, im Süden Münchens: Nach tagelanger Suche findet man den fünfjährigen Jakob nackt, gefesselt und verstört auf einem Holzstoß im Wald. Wenig später wird seine Erzieherin zu Tode gemartert. Eine biblische Opferszene, ein Mord nach Art der Inquisition – unter den Dorfbewohnern geht die Angst um. Einer von ihnen ist ein sadistischer Mörder und Kommissar Konstantin Dühnfort muss ihn finden, bevor er wieder zuschlägt. 

Meine Einschätzung:
Versteh einer, warum ich mir Konstantin Dühnfort so lange durch die Lappen hab gehen lassen. Jetzt da ich angefangen habe, komme ich nicht mehr von ihm los.

Doch ich fange am besten vorne an: Der Schreibstil ist wunderbalr flüssig und leicht zu lesen. Nach nur wenigen Seiten ist man in die Handlung abgetaucht und mit nur wenigen Worten schafft es Inge Löhnig mich mit nach Mariaseeon zu nehmen und das Dorf vor meinem inneren Auge erstehen zu lassen.
Man merkt nicht mal, dass es ihr erster Krimi und noch dazu ihr Romandebüt ist.


Die Handlung selbst ist spannend und interessant. Mit so einigen Wendungen, Enthüllungen und Überraschungen hatte ich im Leben nie gerechnet. Besonders bei Agnes´ Schuldfrage war ich geradezu entsetzt (an dieser Stelle will ich gar nicht mehr dazu sagen).


Bei den Charakteren gibt es nicht viel auszusetzen. Gina und Tino habe ich sofort ins Herz geschlossen und sie waren mir auf Anhieb sehr sympathisch.

Worauf es bei der Begegnung mit IHR hinaus lief war mir sofort klar und ich mochte die Idee des ganzen gar nicht. Fragt nicht warum, aber aus irgendeinem Grund ist SIE mir unheimlich unsympathisch.
Wogegen ich Gina und Tino schon gerne zusammen sehen würde. Wer weiß, was die Autorin da noch bereithält.

Ich gestehe auch, dass mir Inge Löhnig etwas besser gefällt als Nele Neuhaus, denn im Vergleich zur Autorin der Taunuskrimis, kommt Inge Löhnig mit einer relativ überschaubaren Anzahl an Charakteren und Handlungsstränge aus. Man braucht nicht extra Listen zu machen in denen steht: Wer ist wer? Man wird nicht förmlich erschlagen.

Schon jetzt freue ich mich auf den zweiten Fall von Konstantin Dühnfort und seinem Team.

Mein Fazit:
Insgesamt ein guter Start einer für mich neuen Krimireihe. 5 von 5 Sterne

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