Mittwoch, 11. Dezember 2013

Rezension: "Sternenseelen Bd. 1 - Wenn die Nacht beginnt" von Kerstin Pflieger



Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm ISBN: 978-3-442-47707-4 € 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann

Erscheinungstermin: 15. April 2013 
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Inhaltsangabe (Quelle Goldmann Verlag):
Weil Lillys Mutter mit ihrem neuen Freund zusammenziehen wollte, sitzt Lilly jetzt in der Provinz fest – weit weg von ihren Freunden. Aber es gibt einen Lichtblick: ihr Mitschüler Raphael, der es Lilly gleich angetan hat, obwohl er sie vor ein Rätsel stellt. Über Tag ist er abweisend, doch sobald es Nacht wird, verführerisch charmant. Als ihr Stiefbruder dann in einen Autounfall verwickelt wird, zeigt sich Raphaels wahres Ich, und Lilly entdeckt sein unglaubliches Geheimnis …

Meine Einschätzung:
Wie dankbar ich dem Verlag bin für dieses Rezensionsexemplar könnt ihr euch sicher vorstellen! Ich bin mir nämlich sicher, dass mir ansonsten etwas ganz tolles durch die Lappen gegangen wäre.

Doch von vorne!

Bereits das Cover, das schlicht in schwarz/weiß mit knalliger rosa Schrift gehalten wird, zog mich in seinen Bann. Die Blätter und Ranken in Schwarz sehen verdammt gut aus und der Kontrast zur knalligen Schrift einfach wow!

Hinzu kommt, dass der Schreibstil wunderbar leicht und flüssig zu lesen war. EInmal in die Handlung abgetaucht kam ich nicht mehr von Raphael und Lilly los.
Die Idee hinter dem Roman - Sterne wählen sich Seelen aus - ist für mich etwas ganz neues und habe ich bis dato nicht gekannt. Und ansonsten finde ich die Idee wirklich sehr süß und romantisch. Da erwacht direkt der Wunsch in die Natur hinauszugehen und den Sternenhimmel zu betrachten oder sich über die Sternenbilder schlauer zu machen.
Die Sternenseelen haben mich in ihren Bann gezogen.

Doch ich gestehe auch, dass ich gelegentlich an Twilight erinnert wurde - nicht hauen - was ganz einfach daran lag, dass ein junges Mädchen (gerade 17) mit ihrer Mutter neu anfängt und IHM begegnet. Er bleibt natürlich für sich und umgibt sich mit geheimnisvollen Freunden, da er ja genauso geheimnisvoll ist. Tagsüber würdigt er sie keines Blickes, doch nachts fühlt er sich zu ihr hingezogen. Kommt einem ansatzweise bekannt vor, oder? Klingt doch nach Bella und Edward ...
Genug davon. "Sternenseelen" ist dennoch irgendwie besser!!


Die Charaktere sind sofort sympathisch, selbst die Schulzicke, und man leidet, hofft, bangt und trauert mit ihnen allen mit. 
Sie alle sind auf irgendeine Weise faszinierend und nach und nach offenbart die Autorin zahlreiche Geheimnisse beider Parteien (Sternenseelen/Sternenbestie). Und auch so manche Überraschung in den Ereignissen und Wendungen hält die Autorin bereit. 

Ich bin schon gespannt, was mich in Bd. 2 erwarten wird. Bd. 1 war spannend und interessant, nicht zuletzt des Themas Astronomie und ich glaube es war auch etwas esoterisch angehaucht - wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? etc.
Dieser Bd. 1 war zum Aufwärmen, auf zu Bd. 2 ...

Mein Fazit:
Toll und was völlig neues - 4 Sterne für einen gelungenen Auftakt!

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