Freitag, 20. Dezember 2013

Rezension: "Wiedersehen in Virgin River" von Robyn Carr



Verlag: Mira Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-89941-750-0
7,95 EUR [D] 8,20 EUR [AT] 11,90 sFr [CH]
464 Seiten
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Weiter geht es in Virgin River!
 
Inhaltsangabe (Quelle Mira Taschenbuch Verlag):
"Flucht!" Das ist der Gedanke, der Paige Lassiter beherrscht. Nur fort von ihrer Heimatstadt, fort von ihrem brutalen Ehemann. Auf ihrer verzweifelten Suche nach einem sicheren Ort für sich und ihren kleinen Sohn landet sie in Virgin River – und wird in einer regnerisch-kalten Oktobernacht von John "Preacher" Middleton aufgenommen. In Gegenwart des eindrucksvollen Ex-Marines mit dem sanften Wesen fühlt Paige sich sofort sicher und geborgen. Und auch sie bringt in dem verschlossenen Mann eine Saite zum Klingen, deren Ton er zuvor nie gehört hat. Doch erst als Paiges Exmann in Virgin River auftaucht und seine Frau und sein Kind zurückverlangt, entdecken beide, welche Gefühle sie wirklich füreinander hegen.

Meine Einschätzung:
Der Auftakt der Virgin River Reihe mit Mel und Jack hat mir ausgesprochen gut gefallen und da es wunderbar für Zwischendurch war, dachte ich mir, dass ich die Reihe weiterverfolgen sollte.
Gesagt, getan!
Doch leider gebe ich zu, dass ich sehr enttäuscht war. Versteht mich nicht falsch, der Schreibstil war gut zu lesen, aber mir fehlte irgendwie das "Flüssige" und angenehm zu lesende oder das Fesselnde.

Von Anfang an wirkte das Buch einfach nur langatmig und ich merkte schnell, wie ich mich ablenken ließ. Da wunderte es mich nicht, dass ich plötzlich zu einem anderen Buch griff und innerhalb weniger Stunden durch war. Es packte mich nicht.
Keine Frage, die Thematik war gut und interessant: Misshandlung in der Ehe, Drogenprobleme, Teenagerschwangerschaft und Todgeburt, Entführung und was nicht alles - doch ich denke genau da liegt auch das Problem begraben.
Auf mich macht es den Eindruck, dass die Autorin zu viel von allem in die Geschichte packen wollte. Sicher, sie schildert Paiges Angst vor ihrem Mann sehr gut, doch irgendwie wird auch alles in die Länge gezogen. Unnötig, ich weiß es nicht, nur eines weiß ich, dass mich das Buch nicht packte.
Die Geschichte von Liz und Rick war hier noch das interessante Thema und ich wollte einfach wissen, wie es mit den beiden weitergehen wird.

Schade eigentlich, denn der Beginn der Reihe war vielversprechend, doch nun habe ich Angst, dass alle Bücher der Reihe irgendwie abbauen im Vergleich zu Bd. 1

Die Charaktere waren okay, einzig Mel und Jack mochte ich wie bisher sehr gerne. Entwicklungen machen sie nicht wirklich durch und irgendwie begann mich Paige ein bissl zu nerven - klar, sie hat ihr Selbstbewusstsein verloren durch ihren gewalttätigen Mann, doch bei jedem kleinen Hindernis wollte sie weglaufen. Auch keine Lösung.
Und Preacher, nun bei ihm habe ich das Gefühl ihn auch nach einem ganzen Buch über ihn nicht wirklich zu kennen - was schade ist.
Der Einzige, der eine bemerkenswerte und glaubhafte Entwicklung durchläuft ist Rick. In diesem Buch wird aus dem Jungen ein vielversprechender junger Mann - mal sehen, ob er noch seine eigene Geschichte bekommt.
Positiv finde ich auch, dass alle "alten" Charaktere noch in einer unterstützenden Funktion dabei sind und neue Geschichten schon zum Rollen gebracht werden.

Ich hadere mit mir: Weiterlesen oder nicht? Doch nach dieser Enttäuschung lasse ich es vorerst bleiben, doch vielleicht kehre ich irgendwann nach Virgin River zurück ...

Mein Fazit: 

3 von 5 Sternen für eine enttäuschende Handlung und ich harre der Dinge ...

1 Kommentar:

  1. Moin! Einen schönen vierten Advent wünsch ich dir

    und

    du bist getaggt, mit dem "Excellent Blog Award" ;)
    Schau einfach mal hier: http://blog4aleshanee.blogspot.de/2013/12/excellent-blog-award-2.html#more

    GLG, A. Weltenwanderer

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