Freitag, 30. August 2013

Rezension: "Devoted - Geheime Begierde" von S. Quinn



Originaltitel: The Ivy Lessons
Originalverlag: CreateSpace
Aus dem Englischen von Andrea Brandl

Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48035-7
8,99 | 9,30 | 13,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann

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Vielen Dank an den Goldmann Verlag für die Möglichkeit diesen Roman zu lesen!

Inhaltsangabe (Quelle Goldmann):

Als die 22-jährige Sophia Rose einen Studienplatz an der berühmten Schauspielschule Ivy College in London erhält, kann sie ihr Glück kaum fassen. Ihre Begegnung mit dem Akademieleiter, dem 27-jährigen Hollywoodstar Marc Blackwell, der für seine Strenge und unerschütterliche Disziplin berüchtigt ist, verwirrt Sophia jedoch tief, denn sie fühlt sich zu dem arrogant wirkenden, aber faszinierenden Mann hingezogen. Während einer Einzelunterrichtsstunde können beide ihr gegenseitiges Verlangen nicht mehr verbergen. Und Sophia begibt sich auf eine gefährliche sexuelle Entdeckungsreise, bei der sie alles erforscht, was zwischen einem Lehrer und seiner Schülerin verboten ist …

Meine Einschätzung:
So lange, wie ich das Lesen dieses Buches hinaus geschoben habe, so kurzweilig war die Lektüre. Innerhalb weniger Stunden war das Buch verschlungen. Und dabei ist "Devoted" nun nichts, was es nicht schon in der ein oder anderen Form gab - ich sage nur "Shades of Grey" oder "Crossfire". 
Wie in diesen beiden Reihen, ist auch hier der gepeinigte "Held" gutaussehender, als ihm gut tut, erfolgreich und reich. Und natürlich hat er nen ordentlichen Knacks weg. Und wie es sich gehört hat auch die "Heldin" so ihre Probleme - die "hilfsbedürftigen" Eltern (Vater und STiefmutter, mit 6 Monate altem Kind) und die Hemmungen ihres Talents betreffend.
Gerade bei den Eltern musste ich ein ums andere Mal den Kopf schütteln. Doch wir sind uns alle einig, dass diese Art Bücher einfach nach diesem Schema ablaufen müssen.

Versteht mich nicht falsch, das Buch war gut. Überraschend gut. Die Sexszenen waren nicht schmuddelig, sondern oft auch Kunst und sinnlich. Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Einmal abgetaucht in die Welt von Marc und Sophia und ich war hoffnungslos verloren. Ich musste einfach wissen, wie es mit den beiden weitergehen würde, auch wenn klar war WIE es ablaufen würde, so wollte ich doch den Weg dorthin erleben.
Und es war gut, wirklich gut. Es gibt Spannungen, interessante Wendungen und Enthüllungen. Ein Punkt wird meines Erachtens zu schnell abgehandelt, aber man kann ja nicht alles haben.

Ich jedenfalls bin schon auf Bd. 2 "Devoted - Gefährliches Verlangen" gespannt. Ich kann euch das Buch empfehlen, aber ihr müsst es nicht gelesen haben.
Von mir bekommt das Buch 4 Sterne, dennoch war es eine kurzweilige und sinnliche Lektüre.

Mein Fazit:
Start einer Trilogie mit kleinen Schönheitsflecken.

Rezension: "Percy Jackson Bd. 2 - Im Bann des Zyklopen" von Rick Riordan



ab 12 Jahren336 Seiten
ISBN 978-3-551-31212-9
Taschenbuch
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Inhaltsangabe (Quelle Carlsen):
Auch Percys siebtes Schuljahr verläuft alles andere als ruhig: Erst gerät sein bester Freund Grover in die Gewalt eines Zyklopen, dann vergiftet jemand den Baum der Thalia im Camp der Halbgötter und hebt so dessen magische Kräfte auf. Nur das goldene Vlies kann jetzt noch helfen. Das aufzutreiben ist allerdings weitaus schwieriger als Percy gedacht hat - ein abenteuerlicher Wettlauf um das Leben Grovers und die Sicherheit des Camps beginnt.

Meine Einschätzung:
Leider ist es nicht zu erkennen, aber zwischen Bd. 1 und 2 lagen nur wenige Stunden.
Der Schreibstil von Rick Riordan ist sehr einfach und flüssig zu lesen ohne langweilig zu sein. Sicher bei der Percy Jackson Reihe handelt es sich um eine Reihe für Jugendliche, doch ich gebe zu, dass ich mich als Ü 30erin sehr gut unterhalten gefühlt habe.
Einmal angefangen, kommt man nicht mehr davon los udn ehe man sich versieht ist das Abenteuer auch schon vorbei.

Der Handlungsstrang und die Spannung werden konstant aufrecht erhalten und mit einigen überraschenden Wendungen und Erkenntnissen gewürzt. Es wird keinen Augenblick auch nur langweilig.
Man erlebt wie Percy mit jeder gelesenen Seite erwachsener und reifer wird. Man schließt ihn mehr und mehr ins Herz. Alte Freunde und Bekannte sind mit von der Partie und auch neue Gesichter bzw. Götter und deren Abkömmlinge treten auf den Plan und RRs Vorstellung von ihnen gefiel mir sehr gut.

Insgesamt betrachtet ist seine Umsetzung der grch. Mythologie sehr gelungen und gefällt mir sehr gut. Das Mythologie Revival ist wahrlich gelungen.

Alles in Allem betrachtet eine spannende und fesselnde Fortsetzung von Bd. 2 und die Bilder der Filmausgabe gaben mir einen kleinen Ausblick auf den Film.

Mein Fazit:
5 Sterne und wirklich schön zu lesen! Auf gehts zu Bd. 3

Donnerstag, 29. August 2013

Rezension: "Percy Jackson Bd. 1 - Diebe im Olymp" von Rick Riordan

Bildunterschrift hinzufügen
Taschenbuch: 448 Seiten 
Verlag: Carlsen (August 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3551310580 
ISBN-13: 978-3551310583 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre 
Originaltitel: Percy Jackson: The lightning thief
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Da ich mich irrtümlicherweise auf Bd. 2 der Percy Jackson Reihe stürzen wollte - hier bekam ich es als RE vom Carlsen Verlag - begann ich nun die Reihe Band für Band zu lesen.

Inhaltsangabe (Quelle Carlsen Verlag):
Irgendjemand hat etwas gegen ihn, da ist sich Percy sicher. Ständig fliegt er von der Schule, immer ist er an allem schuld und dann verwandelt sich sogar seine Mathelehrerin plötzlich in eine rachsüchtige Furie. Wenig später erfährt Percy das Unglaubliche: Er ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon - und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben ihn ins Visier genommen! Percys einzige Chance: er muss sich mit den anderen Halbgöttern verbünden.

Meine Einschätzung:
Ich kannte aus der Vergangenheit bereits den Film zu Bd. 1 und ich muss hier Hollywood ein großes Kompliment machen. Sie sind recht genau der Romanvorlage gefolgt :) Kommt ja eher selten vor, dass der Film so nah am Buch ist.

Doch zurück zum Buch.
Dieses Jugendbuch ist einfach nur der Hammer. Der Schreibstil packend, fesselnd und keine Spur langweilig oder langatmig. Einmal abgetaucht in die Geschichte der Halbgötter und Götter des Olymps und man kommt nicht mehr davon los.
Die Charaktere waren durchweg sympathisch und einfach nur liebenswert. Es gab niemanden bei dem ich sage, dass er mir unsympathisch war. Bei diversen Dialogen musste ich richtig schmunzeln und bei Ares, ja Ares. Die Kriegsgötter Darsteller, wie ich sie kannte sahen durchweg gut aus, dass Ares hier hässlich sein soll - schade.
Nichts desto trotz war es schön "alte" Bekannte zu treffen und zu lesen, wie sich RR die Götter so vorstellt, von ihrer Art und ihrem Aussehen hier.
Das führt mich zu Percy - ihn habe ich direkt in mein Herz geschlossen und man erlebt, wie er vom Jungen, der als Problemkind abgestempelt wird zu einem Jungen heranreift, der mit sich im (halbwegs) Reinen ist.

Die Handlung selbst war spannend und interessant erzählt. Nicht einen Moment lang kam Langweile auf.
Bereits bei der Göttlich Trilogie von JA konnte man ein Revival der grch. Mythologie erleben und doch ist Percy Jackson völlig anders.
Ich liebe die Reihe schon jetzt und kann es kaum abwarten weiter zu lesen. Auf geht´s zu Bd. 2!!!

Mein Fazit:
5 Sterne und absolut lesenswert!

Double Cover reveal for "Before" and "Beyond" by Melissa Pearl

Mrs. Potter’s Book Publicity Services Presents:
A Double Cover Reveal for author Melissa Pearl!

BEFORE
(Betwixt Novella #0.5)

Description:
Dale Finnigan is a teenage rebel; he lives for parties, girls and joy riding in stolen cars. In spite of his uptight parents' constant warnings and lectures, he continues to run wild. His crazy lifestyle is the only way he can live and feel free…until his reckless behavior takes him down a path where there is no going back.
In this prequel to BETWIXT, find out who Dale Finnigan was before he became known as “scar-face”—the unassuming hero everyone underestimates.





BEYOND

(Betwixt Novella #1.5)


Description:
Have you ever been so in love with someone, but not had the courage to tell them?
Nicole Tepper is that girl. She loves her boyfriend Dale, but fearing rejection, keeps her feelings buried deep. She can’t even let on how heartbroken she is when Dale begins applying for colleges thousands of miles away from her; never even whispering a word about how much she wishes he would stay close.
But, when Dale is rejected from Colombia University in NYC, due to a police report that follows him wherever he goes, Nicole soon discovers that love can drive her to do things she never thought possible.
There's more than one way to say, I love you and Nicole Tepper is about to prove to Dale that she loves him beyond all common sense.


Cover Designs By: Eden Crane Design (https://www.facebook.com/EdenCraneDesign)


AUTHOR BIO:

I used to be a full time teacher (11-13 year olds) then I became a full time mother. During that time I also found my passion for writing. Over the last ten years I have been studying the craft and putting myself out there.

My first trilogy came out in November, 2011. It has been a wild ride swimming in this indie river and I have loved so much of it. I have learned so many amazing things and met so many great people. It has totally solidified the fact I want to be a writer for as long as I possibly can!

I now have five books published and am working on a new YA Fantasy trilogy for 2013. I am having so much fun with it and can't wait to share it with everybody.

I am from New Zealand, but am currently living in China with my husband and two sons. It has been a culture shock, but it's pretty cool living in such a different country.” ~Melissa Pearl


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Mittwoch, 28. August 2013

Rezension: "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch

Seiten: (ca.) 481
Erscheinungsform: Originalausgabe
ISBN: eBook 978-3-95520-380-1
Format: ePUB
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 Vielen Dank an dotbooks, die mir das Buch zur Verfügung stellten.

Inhaltsangabe: 

London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen – doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann – und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht ...

Meine Einschätzung:
Lange hat es gedauert bis ich endlich den richtigen Zeitpunkt gefunden hatte, um dieses Buch zu lesen. Und was soll ich sagen?
Es war verstörend gut *lach*

Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Einmal angefangen mit dem Lesen, kam ich nicht mehr von dem Buch los. Ich musste einfach herausfinden, wie alles zusammenhängt und alles endet.
Dabei merkt man nicht einen Augenblick, dass es sich hier, um das Debüt der Autorin handelt. 


Die Charaktere waren vielschichtiger, als man zunächst glaubte und alle samt sehr interessant. Besonders Rufus hat es mir hier angetan. Seine Art und seine Launen waren gelegentlich so wechselhaft, wie das Wetter im April. Violet entwickelte sich nicht nennenswert weiter. Sie war, wie man sie sich vorstellte.
Doch bei Florence erlebte man eine eigenartige Wandlung - vom kleinen Mädchen, dass Puppen nicht mag, hin zu etwas anderem ... wirklich tolle. 


Die Handlung selbst war ein richtiges Überraschungsei. Eigentlich hatte ich mit einem richtig tollen Psychothriller gerechnet und eine ganze Zeit lang sah es auch danach aus. Doch dann wurde ein Element eingefügt mit dem ich so nicht gerechnet hätte. Und doch passte es hier, wie die Faust aufs Auge.
Auch die Stimmung, düster und schwer, ist der Autorin wirklich wunderbar gelungen. Gestern Abend beim Lesen, war ich sogar froh, dass ich keine Tochter habe, die Puppen irgendeiner Art in ihrem Besitz hat. Verstörend ist nur ein Wort, dass ich für dieses Buch verwenden würde. Stellenweise angsteinflößend und doch auch fesselnd bis zur letzten Seite.
Nichts desto trotz war das Ende etwas enttäuschend für mich ...

Mein Fazit:
Starkes Debüt und von mir gibt es 4 Sterne.


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Und hier noch ein kleines Schmankerl für euch. 
Susann Hochmuth, meine Ansprechpartnerin bei dotbooks, leitete ein paar meiner Fragen an die Autorin weiter, die gerne bereit war mir Rede und Antwort zu stehen!
Hier nun das Interview mit Maja Ilisch!



über die Autorin: 
(c) Petronella Freudenberg Aachen
Maja Ilisch, geboren 1975 in Dortmund, studierte Öffentliches Bibliothekswesen an der FH Köln und absolvierte eine Ausbildung zur Fachbuchhändlerin. Sie schrieb unter anderem für TV-Serien auf SAT1 und RTL sowie für ein Hörspiellabel, für das sie auch eine Phantastikreihe konzipierte. Außerdem betreibt sie die Website des von ihr gegründete Fantasy-Autorenforums TINTENZIRKEL. Heute lebt sie als Bibliothekarin und freie Autorin mit ihrem Mann in Aachen, wo sie sich mit Büchern umgibt und ausgewählte Gäste mit ihrer Puppensammlung erschreckt, die fast nur aus Köpfen besteht. „Das Puppenzimmer“ ist ihre erste Romanveröffentlichung.

Mehr Informationen über die Autorin im Internet: www.ilisch.de
Maja Ilisch freut sich, Kontakte zu ihren Lesern zu knüpfen: www.facebook.com/majailisch


Lu fragt, Maja Ilisch antwortet ... 


1. 
Was hat Sie zum Schreiben gebracht? Haben Sie schon immer geschrieben oder kam es plötzlich, wie aus dem Nichts und Sie haben sich gesagt: Heute will ich mal versuchen einen Roman zu schreiben?
Wenn Sie schon als Kind geschrieben haben, fällt Ihnen dann noch ein worum es in Ihrer ersten Geschichte ging?

Ich habe mit dem Schreiben angefangen, lange bevor ich eine Vorstellung von Romanen hatte. Tatsächlich bin ich als Erstklässlerin davon ausgegangen, dass der Hauptgrund, warum man überhaupt Schreiben lernt, der ist, dass man seine Geschichten dann auch aufschreiben kann – und diese Motivation war sehr wichtig für mich, weil ich ein fauler Hund war und eine erbärmliche Schreibmotorik hatte. Aber wenn ich wollte, dass auch andere meine Geschichten lesen konnten, musste ich mich anstrengen, und damit habe ich dann den bösen Huddelkönig in meinen Heften endlich besiegen.

Mein erstes eigenes »Buch« habe ich im zweiten Schuljahr begonnen und nach vierzehn handschriftlichen Seiten großartig vor die Wand gefahren: Es war eine Zirkusgeschichte, aber nachdem ich den ausgebrochenen Löwen erfolgreich in der Schrebergartenlaube eingesperrt hatte, wusste ich nicht, wie ich den da wieder hinausbekommen sollte, und das hat »Zirkus in der Stadt« ein abruptes Ende beschert.


2.

Was inspiriert Sie zu Ihren Geschichten und wo/wann fallen Ihnen die Ideen zu Büchern ein?


Ich kann schwer sagen, woher genau ich meine Ideen hole. Wenn ich außerhalb meiner eigenen vier Wände bin, nehme ich viele Kleinigkeiten in meiner Umgebung auf, wie ein Schwamm – alles lässt sich später noch irgendwofür brauchen. Dabei sind es mehr Gebäude, die mir ins Auge springen, als Personen – ich finde Menschen interessant, aber ich beobachte sie nicht gern. Ich surfe auch unglaublich gern durch die Wikipedia und merke mir interessante Dinge – wobei mich ganz besonders historische Mordfälle interessieren, aber auf dem Weg dahin nehme ich mit, was ich kriegen kann.

Ich gehe nicht gezielt los nach dem Motto »Jetzt suche ich mir Material für einen neuen Roman« - umgekehrt, ich habe so viele Ideen für ungeschriebene Romane auf Halde liegen, dass ich lieber mehr Zeit hätte, diese Geschichten aufzuschreiben, als dass ich auf der Suche nach neuen wäre – aber aus heiterem Himmel, im Bus, im Halbschlaf, macht es »Bang!«, und eine neue Idee springt mich an mit den Füßen voran. Manchmal ist es der eine Funke, der mir fehlte, um eine ältere Idee endlich in die Tat umzusetzen, manchmal ist es etwas völlig Neues, das unbedingt geschrieben werden will, sofort!

Dann gehe ich in mich, ob ich wirklich etwas Neues anfangen will – üblicherweise habe ich ja eine ganze Reihe Werke in Arbeit, ich schreibe nie nur einen Roman auf einmal, sondern meistens ein halbes Dutzend, und die will ich auch fertig schreiben: Jedes neue Projekt bedeutet weniger Zeit für die anderen. Aber ganz verwerfen mag ich die neuen Ideen auch nicht. Dann schreibe ich lieber ein Probekapitel und schaue, wie mir die Figuren liegen und wo noch Recherchebedarf besteht, und wenn ich mich gleich in den Text verliebe, arbeite ich weiter – ansonsten landet er auf der Warteliste, oder auch schon mal auf dem Friedhof.
3.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade an den verschiedensten Projekten arbeiten? Kennen Sie das Gefühl eine Schreibblockade zu haben? Ich hatte Gelegenheit Markus Heitz diese Frage zu stellen und er meinte, dass er immer schreiben könne. Wie sieht es da bei Ihnen aus?


Ich habe über Jahre extrem diszipliniert gearbeitet, jeden Tag meine ein bis drei Stunden geschrieben und im Schnitt drei Romane im Jahr fertiggestellt. Schreibblockaden hätte ich während der Zeit als ein anderes Wort für Faulheit bezeichnet – wer schreiben will, kann auch schreiben, alles andere sind Ausreden. Ich hatte immer mein Ziel vor Augen, einmal einen Roman zu veröffentlichen, und darauf habe ich eisern hingearbeitet, und so viel Zeit, wie mir neben meiner Arbeit in der Bibliothek blieb, habe ich ins Schreiben investiert.

Lustiger- oder auch traurigerweise hat ausgerechnet die Veröffentlichung meines ersten Romans dazu geführt, dass auf einmal die Luft raus war, nach dem Motto »Ziel erreicht, und nun?« Dabei habe ich mir inzwischen meinen Lebenstraum verwirklich und mich als Schriftstellerin selbstständig gemacht, und das Schreiben ist nicht mehr mein liebstes Hobby, sondern mein Beruf. Was Arbeit ist, wirkt gleich viel weniger attraktiv – und da ich meinen Arbeitsplatz zu Hause habe, gibt es ein Überangebot von Zeitvertreiben, die ich statt Schreiben betreiben kann:

Sinnloses und sinnvolles Websurfen, Webdesign für meine verschiedenen Webseiten und mein Autorenforum, Computerspiele, und meine Wohnung profitiert sehr davon, dass in manchen Momenten selbst Aufräumen und Putzen attraktiver erscheinen als Schreiben.

Aber das alles ändert nichts daran, dass ich die ganze Zeit über kontinuierlich im Kopf mit meinen Geschichten beschäftigt bin – buchstäblich Tag und Nacht und egal, was ich tue. Alles, was ich wieder tun muss, ist, mich auf meinen Hintern setzen und die Sachen endlich auch aufschreiben. Ich glaube also immer noch nicht an Schreibblockaden – aber an wirklich, wirklich, wirklich hartnäckige Faulheit.

4.
Wenn Sie nicht Ihre eigenen Bücher schreiben, lesen Sie dann auch? Wenn ja, was ist Ihre bevorzugte Lektüre?
Ich lese nach wie vor sehr gerne, wobei ich meine Blütezeit als Schülerin hatte und im Schnitt zwei bis drei Büchereibücher am Tag verschlungen habe. Mein Studium über und während der anschließenden Ausbildung habe ich immer noch viel gelesen, aber ausgerechnet die Tatsache, dass ich Buchhändlerin geworden bin, hat mir da einen Dämpfer aufgesetzt. Auf einmal war es nicht mehr so, dass ich lesen wollte, sondern musste, und nicht das, was ich mir selbst ausgesucht hätte, sondern was die Kunden interessieren könnte. So habe ich eine echte Leseblockade entwickelt, die einige Jahre angehalten hat, und das war bitter, weil Lesen eigentlich immer mein liebster Zeitvertreib war. Auch mein Schreiben krebste in der Zeit vor sich hin.

Erst nachdem ich wieder zum Lesen zurückgefunden hatte – und mich damit belohnte, jedes gelesene Buch in meinem Blog zu rezensieren, von enthusiastisch bis bitterböse – und mir klargemacht habe, dass ich lesen kann, was ich will, egal ob ein Buch auf der Bestsellerliste steht oder nicht – habe ich auch wieder angefangen, richtig viel zu schreiben. Ich lese sehr gerne Mystery, selbst grottenschlechte Vertreter des Genres: Hauptsache, es kommt ein altes Haus vor und ein paar schauerliche Geheimnisse, und wenn ich hinterher darüber lästern darf, bin ich glücklich. Außerdem Krimis – keine Thriller, sondern klassische englische Whodunits à la Dorothy L. Sayers oder Margery Allingham, und sehr viel Fantasy, wobei ich da das Ausgefallene bevorzuge.

Ich bin immer noch etwas buchhandelsgeschädigt: Ich lese ungern das, was mir andere empfehlen, sondern entdecke meine Lektüre gerne selbst, sodass ich bis heute weder den »Herrn der Ringe«, noch den letzten Harry-Potter-Band, noch »Twilight« gelesen habe. Aber dafür bin ich immer für einen Geheimtipp gut.

5.

Nun, da Sie dieses Projekt abgeschlossen haben, was kommt nun? Erst mal eine kreative Pause oder geht es gleich weiter mit dem nächsten Projekt?


»Kreative Pause« ist für mich ein innerer Widerspruch. Ich bin entweder kreativ, oder ich mache eine Pause. Eigentlich hatte ich vor, einfach so weiterzumachen wie vorher und an meinen anderen Projekten zu schreiben – im Moment habe ich fünf verschiedene High-Fantasy-Romane in Arbeit, einen historischen Jugendthriller, einen realistischen- und einen fantastischen Jugendroman und eine auf mehrere Teile angelegte Reihe über einen Geisterfotografen in den Zwanzigerjahren, und irgendwas sollte da ja wohl bei sein, an dem ich weiterarbeiten könnte.

Aber vielleicht ist das auch einfach ein Überangebot, und ich kann mich nicht entscheiden – an dem einen Tag will ich High Fantasy schreiben, am nächsten denke ich, dass der Markt nur auf meinen viktorianischen Thriller wartet, dann wieder habe ich Lust auf Spukhäuser – was mir fehlt, ist eine klare Linie. Ich will immer alles auf einmal, und das rächt sich jetzt. Insofern denke ich, eine Pause, in der ich versuche, einmal gar nicht ans Schreiben zu denken, könnte mir ganz gut tun, um wieder auf den richtigen Weg zu kommen und neue Motivation tanken, aber so ein Gedränge verschiedenster Geschichten und Figuren im Kopf ist doch gar nicht so einfach abzuschalten.

Also versuche ich das andere Unmögliche: Alle Geschichten hinauszulassen, die hinauswollen, so lange, bis ich die eine gefunden habe, für die ich bereit bin, alle anderen liegen zu lassen.


6.
So als Abschluss: Was raten Sie denen, die selbst Schreiben? Irgendwelche Tipps?


Ein Autor braucht Fantasie, Talent und Disziplin, aber je länger ich auf diesem Buchmarkt unterwegs bin, desto mehr merke ich, das wichtigste, was ein Autor braucht, der in diesem Haifischbecken unterwegs sein will, ist ein ganz dickes Fell. Zum einen als Sitzfleisch: Man verbringt als Autor doch sehr, sehr viel Zeit mit Warten. Der Lektor ist interessiert, will das Buch gerne prüfen – und dann ist Ausdauer gefragt, monatelang. Selbst mit einer Agentur im Rücken, die einen direkteren Draht zu den Verlagen hat und beim Lektor anfragen darf (für Autoren selbst ist tabu), muss man immer noch lange Wartezeiten einkalkulieren. Und erst recht muss man einkalkulieren, dass es nicht klappt.

Ich treffe oft junge Autoren, die verzweifelt sind, weil sie nach einem ganzen Jahr immer noch keinen Verlag gefunden haben, und dabei ist das schon ihr dritter Roman, und wenn sie das jetzt wieder nicht schaffen, haben sie niemals eine Chance … Und ich weiß nicht, ob es sie dann tröstet, dass ich meinen ersten Roman mit vierundzwanzig Jahren einem Verlag angeboten habe, aber bis achtunddreißig warten musste, damit es dann mit meinem zehnten Roman geklappt hat.

Man darf niemals aufgeben, besser werden zu wollen, und nie glauben, dass man auf dem Höhepunkt angekommen ist – und man muss immer neue Niederlagen einstecken lernen. Wenn ich jetzt eine negative Rezension lese, mache ich natürlich keine Freudensprünge, aber ich kann deutlich besser damit lesen, wenn das Buch einem einzelnen Leser nicht gefällt, als wenn ein Lektor, auf den ich all meine Hoffnungen gesetzt habe, sich nach einem halben Jahr Zappelei doch gegen mich entscheidet.

Bücher sind Geschmackssache und werden es immer bleiben, und genauso wie ich mir als Leserin das Recht herausnehme, ein Buch nicht zu mögen und das auch laut, deutlich und bisweilen zynisch zu sagen, billige ich das auch allen meinen Lesern zu, und weil ein Buch, das es wirklich jedem Rechtmachen will, allzu leicht beliebig wird. Aber auch das gehört zu den Dingen, die man als Autor lernen muss: Der Leser hat immer recht. Wer damit nicht zurechtkommt, soll auf jeden Fall weiterschreiben, um des Schreibens willen und für sich selbst. Aber wer für andere schreiben will, der muss lernen, mit den Rückschlägen zu leben – die positiven Reaktionen, das Gefühl, einen Leser glücklich gemacht oder so richtig hinter Licht geführt zu haben, machen den ganzen Ärger hundertmal wieder wett.

Ich hoffe euch hat mein kleines Interview mit der Autorin gefallen und ich konnte euch das Buch etwas näher bringen.
Euch noch einen schönen Tag und vergesst nicht: Ich freue mich über jedes Kommentar!

Liebe Grüße
Lu

Montag, 26. August 2013

Geflüster: Von Reihen und anderen Dingen ...

Hallo Leute,

ich wünsche eucheinen wunderschönen Start in die neue Woche! Okay, ich zumindest muss das beste aus diesem Tag machen, denn es scheint als würde es heute nur einmal regnen - den ganzen Tag!
Doch zurück zu dem eigentlichen Thema meines Geflüsters: Reihen und mehrteilige Serien.

Wie der Titel meines Geflüsters erahnen lässt lasse ich mich heute über ein großes Thema in der Buchwelt aus: Reihen oder mehrteilige Serien.

Es soll ja Leute geben, die manche Reihen noch nicht kannten oder gelesen haben.
Ich gestehe, dass ich dazu gehöre. Ein gutes Beispiel: Die Percy Jackson Reihe.

Viel gehört habe ich darüber schon - viel Gutes, die Verfilmung von Bd. 1 finde ich sehr gelungen und wir (eine Freundin und ich) haben schon oft darüber geredet, dass ich unbedingt diese Reihe lesen müsse. Trotzdem hat es einfach nie geklappt, dass ich die Reihe lese.
Bis jetzt ... und was soll ich sagen?
Es war bisher eine richtige Freude die Bücher zu lesen und ich freue mich darauf weitere Bücher (zwei hab ich noch vor mir) mit Percy zu lesen.

Doch Percy gehört nicht zu den einzigen Reihen, die ich kannte, aber noch nicht gelesen habe.
Unter anderem hat es die House of Night Reihe nicht auf meinen SuB geschafft, die Vampire Academy, Cat and Bones, Anita Blake, Sookie aus der Trueblood Reihe, Harry Dresden oder die Highland Saga von Diana Gabaldon. Bei letzterer gestehe ich, dass diese Reihe mich irgendwann gelangweilt hat. Was fulminant gestartet ist, baute mit jedem weiteren Buch ab. Ich kam an dem Punkt an, an dem ich sagte: Nach Bd. 3 hätte auch Schluss sein können.

Doch viele Autoren scheinen ihre Reihen auszureizen bis zum letzten Quentschen Saft, das die Story hergibt. Schade eigentlich.
Warum ich diese Reihen bisher nicht gelesen habe oder wahrscheinlich auch nie lesen werde: Es reizt mich nicht oder es spricht mich einfach nicht an!


Andere Reihen, die in höchsten Tönen gelobt wurden, konnten mich nicht überzeugen - hier fällt mir spontan die Beautiful Creatures Reihe ein. Von Freundinnen wurde mir diese Reihe empfohlen, doch was ich dann zu lesen bekam war nicht schlecht, aber auch nicht so spannend und fesselnd, dass ich sagen musste: Ich muss DIREKT mit Bd. 2 bis 4 weiter machen. Schon ein wenig enttäuschend.
Ein Glück hab ich mir da nur Bd. 1 als eBook zugelegt und nicht wie zunächst geplant SOFORT alle vier Bücher.

Doch es gibt auch Reihen, die mich auf Dauer nicht überzeugen konnten, eben weil sie zu langatmig wurden - Black Dagger von J.R. Ward. Sicher, es ist eine kurzweilige Lektüre für Zwischendurch und doch, wird es mit der Zeit langweilig von Geschichten zu lesen, die immer nach dem gleichen Schema ablaufen. 

hier sage ich nur
Ebenso die Midnightbreed Reihe, diese beendete ich nach Bd. 10, da an diesem Punkt die Handlung (von Staffel 1 ;) ) zufriedenstellend abgeschlossen wurde. Mehr muss ich nicht lesen ;)

Versteht mich nicht falsch, ich mag es Reihen zu lesen. Schließlich habe ich selbst einige angefangene Reihen und Serien in meinen Regalen stehen - unter anderem Archie Sheridan (Chelsea Cain), Das Lied von Eis und Feuer (G.R.R. Martin), Smoky Barrett (Cody Macfadyen), Dr. David Hunter (Simon Beckett), Kay Scarpetta (Patricia Cornwell) - und doch bin ich fast schon erleichtert, wenn ich erfahre, dass es sich bei dem vorliegenden Buch "nur" um eine Trilogie handelt oder in wahre Freude breche ich aus, wenn ich lese, dass es ein Einzelband ist!



Nichts desto trotz gibt es auch Reihen/Serien, die ich noch unbedingt lesen will - unter anderem: Die Chroniken der Weltensucher von Thiemeyer oder auch Codex Alera von Jim Butcher..

Wie steht ihr dazu?
Nerven euch die ewigen Reihen und seid ihr auch oft enttäuscht, wenn ein Autor Bücher, zuvor als Trilogie angepriesen wurden, in eine mehrteilige Reihe in die Länge ziehen (--> Corssfire von Sylvia Day)?
Oder gehört ihr zu der Art Leser, die nicht genug bekommen können von einer Reihe?
Teilt mir eure Meinung mit ... ich bin gespannt, was ihr zu sagen habt!

Eure
Lu

Freitag, 23. August 2013

Rezension: "Girls Love Travis Walker" von Anne Pfeffer

Mrs. Potter’s Book Publicity Services Presents:
A month long Blog Tour for:
GIRLS LOVE TRAVIS WALKER


By: Anne Pfeffer

Book Description:

To nineteen-year-old high school dropout Travis Walker, women are like snowflakes–each one different, but beautiful in her own way.


He can charm any girl he meets, and yet down deep he fears he’ll always be a loser like his jailbird father. As the landlady threatens to evict him and his sick mother, Travis takes a job he hates and spends his evenings picking up girls at a nearby night spot.



When he enlists in a teen program at the local fire station, he finds out he’s amazing at it. Then he meets the smoking hot Kat Summers, enlists Kat’s friend Zoey to help him woo her, and falls in love for the first time ever.


But he keeps the details of his life secret. His girl will never love him back if she knows the truth about him….




 




Awards:

WINNER -- Third Place for Fiction 2013 Indie Reader Discovery Awards

FINALIST-- New Fiction 2013 National Indie Excellence Awards





Reviews:



“ ….the title of this book had me expecting something very like a teen romance. While there is romance aplenty in this wonderful novel, Girls Love Travis Walker is far more than that….“Little did I know that what I was about to read would have such a huge impact on me…. This book hit me right in the heart.”

I really loved Travis…. I cried and was scared with him.”

This book will make you fall in love for so many reasons…”


My Review:

Vielen Dank an die Autorin für ein tieferschütterndes, aber dennoch schönes Buch und Vielen Dank an Allison für die Organisation dieser Blogtour!

Inhaltsangabe:
Für Schulabbrecher Travis sind Frauen, wie Schneeflocken - verschieden, aber wunderschön auf ihre eigene Art.
Mit seinem unwiderstehlichen Charme bekommt er jede rum und doch ist da die Angst, wie sein Vater, der seit einem Raubüberfall im Knast sitzt. Um sich der Obdachlosigkeit zu entziehen nimmt Travis einen Job an. Da bietet sich ihm die Chance seines Lebens, als er an einem Jugendprogramm der Feuerwehr teilnimmt. Da begegnet ihm Kat und er bittet ihre Freundin Zoey um Hilfe. Und ehe er sihc versieht ist er verliebt. Doch sein dunkelstes Geheimnis behält er für sich bis es fast zu spät ist ... 


Meine Einschätzung:
Ich dachte wirklich, dass mich hier ein leichter Roman erwarten würde - mit viel Liebe und etwas Erotik. Doch da hab ich mich gründlich geirrt. Dieser Roman hat einen tiefgründigen und ernsten Unterton. Der Schreibstil hingegen war leicht und flüssig zu lesen, was verblüffend war. Ich denke es lag einfach an der Tatsache, dass man wissen wollte was mit Travis passiert.
Ich ertappte mich dabei, wie ich immerzu dachte: Soviel Pech kann ein einzelner Mensch doch nie im Leben haben, oder?
Doch da irrte ich mich. 


Anne Pfeffer zeigt geschickt, wie einfach und schnell es gehen kann, dass man aus guten Verhältnissen kommt und dann auf der untersten Stufe der Gesellschaft steht. Und doch sitzt man da und flüstert Travis zu: Kämpf! Du schaffst das!
Einmal angefangen kam ich nicht mehr von dem Roman los und musste einfach alles wissen. 

Die Charaktere waren sympathisch und interessant beschrieben. Während dem Verlauf der Handlung machte besonders Travis eine wundersame Wandlung durch - weg vom Womanizer. Ich mochte ihn einfach *lach*

Alles in Allem betrachtet eine Geschichte die mehr zu beiten hat, als man auf den ersten Blick glaubt und auch etwas zum Nachdenken anregt.

Mein Fazit: 
5 Sterne und schön zu lesen.


Purchase:





Author Bio:

Anne Pfeffer lives in Los Angeles, California. She likes to write, walk her dog, play poker, and work as a library volunteer at a local school. Her book Any Other Night has been named a Finalist in both the 2012 Indie Reader Discovery Awards and the 2013 National Indie Excellence Awards.

Author Links:




Twitter @AnnePfeffer1









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Donnerstag, 22. August 2013

Rezension: "Die falsche Spur" von Stefanie Viereck

Krimi
Originalausgabe
1. Auflage
312 Seiten, PB, Euro 12,99
ISBN: 978-3-86532-370-5
Auch als eBook erhältlich.
LIEFERBAR

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Vielen Dank dafür, dass eure Losfee meinen Namen gezogen hat!

Inhaltsangabe (Quelle: Pendragon Verlag): 

Während der Recherche für einen Artikel kommt der Journalistin Lena Vogel ihr eigenes Leben in die Quere. In einer heruntergekommenen Pension am Nord-Ostsee-Kanal stößt sie auf Spuren ihrer Kindheit. Erinnerungen an einen wilden, unbeschwerten Sommer. Erinnerungen an Oliver, der plötzlich da war und ebenso plötzlich verschwand. Das ist über 30 Jahre her. Und doch kann Lena Vogel ein Gefühl von Schuld und Angst nicht abschütteln. Warum fühlt sie sich schuldig? Was genau ist damals passiert? Lena will es herausfinden und macht sich auf die Spurensuche.

Meine Einschätzung: 
Ich hatte mich sehr auf diesen Krimi gefreut und doch bin ich etwas enttäuscht. Der Klappentext klang vielversprechend und doch fehlte mir etwas ...

Keine Frage, der Schreibstil war flüssig zu lesen und einmal drin, kam ich nicht mehr davon los. Ich musste einfach die Wahrheit erfahren. Mit 312 Seiten ist das Buch sehr dünn, was schon fast enttäuschend ist. Trotzdem, die Art und Weise, wie die Autorin ihre Leser zur Lösung des Falles führt war gelungen.
Die Grundstimmung des Buches ist melancholisch und düster. Ein ums andere Mal ertappte ich mich dabei, dass ich Lena die Daumen drückte, dass sie doch Oliver finden möge.
Und doch war da dieses Gefühl ...
Und auch die Themen selbst, die die AUtorin ansprach waren düster und ernst. Das gesamte Buch war ernst und schwer - keine leichte Lektüre.

Es war interessant zu lesen, wie Lena sich auf die Suche nach Oliver macht und auch irgendwie spannend, wenn auch die Handlung selbst dahin tröpfelte wie ein kaputter Wasserhahn. 


Die Charaktere, besonders Lena, blieben in meinen Augen recht blass. Man lernte sie zwar nach und nach kennen, aber man kannte sie trotzdem nicht. 


Alles in Allem betrachtet ein ganz solider Krimi, der sicher noch ausbaufähig gewesen wäre. Aber ich bin mit der Umsetzung zufrieden.

Mein Fazit: 

3 Sterne, ein Krimi zum Schnell lesen ...

 

Mittwoch, 21. August 2013

Rezension: "Schleichendes Gift" von Val McDermid



Taschenbuch, Knaur TB
01.12.2008, 544 S.
ISBN: 978-3-426-50072-9
Diese Ausgabe ist lieferbar 

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Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!

Inhaltsangabe (Quelle: Droemer Knaur):
Bradfield steht unter Schock. Zuerst wird der Star des Erstliga-Clubs Bradfield Victoria vergiftet. Kurz darauf kommen bei einem Bombenanschlag auf das Fußballstadion Dutzende von Menschen ums Leben. Die Wahnsinnstat eines Terroristen? Oder vielleicht etwas noch Unheimlicheres?
Carol Jordan und ihr Major Incident Team (MIT) stehen unter großem Druck, denn die Boulevardpresse wartet mit immer neuen Spekulationen auf und heizt die Stimmung in der Öff entlichkeit an. Aber Dr. Tony Hill liegt nach der Attacke eines Psychopathen, der ihn mit einem Beil schwer verletzte, im Krankenhaus. Als ein zweiter Giftmord geschieht, müssen die beiden alles daransetzen, einen Killer zu stellen, über den sie so gut wie nichts wissen …


Meine Einschätzung:
Ach Leute! Ich liebe die Bücher von Val McDermid. Wer hätte damals bei dem Zufallsfund von " A Darker Domain" gedacht, dass die brit. Erfolgsautorin derart schnell zur TOP 10 meiner Krimi/Thrillerautoren gehören würde.
Ich bin einfach begeistert.

Diesmal nahm ich mir Bd. 5 ihres Ermittlerduos Tony Hill und Carol Jordan vor. Und es war wieder nur genial!
Der gewohnt flüssige und fesselnde Schreibstil ließ mich nicht von dem Buch loskommen und ich musste einfach lese, lesen lesen. Bis ich mit dem Buch durch. Einmal abgetaucht, kommt man einfach nicht mehr davon los.


Die Charaktere entwickeln sich stetig weiter, sowohl privat, als auch beruflich. Alte Bekannte sind dabei, doch auch neue Gesichter erscheinen auf der Buchseite - hier geschehen durch Vanessa Hill, Mutter von Tony und ich kann euch sagen, je mehr man von der Dame liest, desto mehr versteht man warum er eine kleine "Schaden" hat. Doch ich bin mir ziemlich seine Beziehung oder auch Nicht - Beziehung zu Carol hilft ihm dabei. 
Das führt mich zum Privatleben der Beiden: WANN KOMMEN DIE BEIDEN ENDLICH ZUSAMMEN!? Versteht mich nicht falsch, normalerweise bin ich auch zufrieden, wenn Krimis/Thriller ohne nennenswerte Liebesbande auskommen, doch hier eiern die beiden seit Jahren umeinander herum und nichts passiert. Haben Sie Erbarmen mit uns, Mrs. McDermid!

Die Handlungsstränge, zwei an der Zahl, sind wirklich sehr gut konstruiert und werden geschickt miteinander verwoben. Man glaubt nicht, dass es irgendeine Verbindung geben könnte und doch belehrt uns VMcD eines anderen. Und es ist einfach ein Genuss, wie besonders Tony zu Höchstform kommt, selbst vom Krankenhausbett aus ist er einfach nur genial.


Ich kann es schon jetzt kaum erwarten weiter zu lesen - Bd. 6: Ich komme!!!

Mein Fazit:
Super und genial. Val McDermid in Höchstform! 5 Sterne



Dienstag, 20. August 2013

Geflüster: Resüme und Sonstiges

HalliHallo!

Nun ist das Autorenspecial mit Rebecca Abrantes zu Ende - hat es euch gefallen?


Mir gefiel es außerordentlich gut, die Besucherzahlen waren gut und die Resonanz durchweg positiv. 
Ich habe zwar nicht mehr Follower, aber das war ja auch nicht Sinn und Zweck der Übung *lach* - in erster Linie wollte ich euch die Autorin und ihre Bücher nahebringen.
Gibt es jemanden, der ihre Bücher noch nicht kannte und nun auf den Geschmack gekommen ist?
Wenn ja, dann habe ich mein Ziel erreicht :)

Währendessen sind Ideen für zwei Dinge geboren worden, die aber noch einer genaueren Untersuchung und Evaluation bedarfen. Worum es geht, will ich nur kurz anreißen und vielleicht gebt ihr mir ja Feedback dazu.

1. Einmal im Monat würde ich gerne ein Special anbieten - sprich eine Woche für einen Autor oder eine Buchreihe. Da habe ich schon geeignete Kandidaten im Auge *grins*
Drückt mir die Daumen, dass alles klappt. 


2. Ich würde gerne Blogtouren veranstalten, wie das genau ablaufen soll ist mir noch nicht ganz klar, aber ich habe gemerkt, wie viel Spaß mir es mit den Amis gemacht hat. Wieso also nicht auch bei uns. Und ich habe beim KäKuLa bei FB schon öfter gesehen, dass einige von uns (ich mein Blogger) solche Blogtouren veranstalten.
Was haltet ihr davon?



Das sind jetzt erst mal ein paar Gedanken, die ich mir für die weiteren und kommenden Monate gemacht habe. Ich will Leben hier reinbringen und wer weiß, vielleicht schaff ich das. Und wenn nicht, geht die Welt nicht unter. Ich arbeite gerne am Blog, nicht nur für euch, sondern in erster Linie für mich. So kann ich meine GEdanken zu "Papier" bringen und erreiche vielleicht einige andere Lesewütige :)
 
Ansonsten hat uns der Ernst des Lebens wieder zurück - mein Mann geht wieder seiner Arbeit nach und unser Sohn geht wieder in den Kindergarten. Diesmal als Vorschulkind, denn nächstes Jahr ist er dran *lach* und er freut sich riesig.
Die vergangenen Wochen waren bei uns sehr intensiv und voll gepackt mit allerlei Erlebnissen. Ich bin fast sicher, dass mein Mann Urlaub vom Urlaub braucht *grins*

Die Bilder, die ich hier in den Beitrag gepackt habe zeigen euch ein paar Impressionen.

Und mit diesen Eindrücken verlasse ich euch nun und mache mich an die Ausarbeitung der oben genannten Ideen. Wir lesen uns sicher bald wieder - versprochen!

Eure Lu


Montag, 19. August 2013

Rezension: "Die Karte der Welt" von Royce Buckingham


Originaltitel: Mapper
Aus dem Amerikanischen von Michael Pfingstl

Deutsche Erstausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 608 Seiten, 13,5 x 20,6 cm ISBN: 978-3-442-26884-9 € 15,00 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Blanvalet

Erscheinungstermin: 15. Juli 2013 --------------------------------------------------------------------------

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar!
 

Inhaltsangabe (Quelle: Blanvalet): 
Das Königreich Abrogan wird im Norden durch den Schleier begrenzt. Noch niemand, der ihn durchschritten hat, ist je zurückgekehrt. Als der junge Schweinehirte Wex wegen seines Zeichentalents aufgefordert wird, bei der Vermessung der Grenze zu helfen, freut er sich, sein ärmliches Dorf zu verlassen. Doch dann stellt sich heraus, dass er mit seinen Strichen auf der Landkarte den Schleier zurückdrängt. Dahinter wartet ein Land voller Abenteuer, neuer Gefährten – und ein alter, von Rachegedanken zerfressener Feind.

Meine Einschätzung:
Es fällt mir sehr schwer meine Meinung zu dem vorliegenden Roman in Worte zu fassen. Als ich den Roman in der Buchhandlung entdeckte, den Klappentext las - nun da wusste ich: Das Buch MUSST du lesen. Doch inzwischen bin ich nicht mehr so begeistert davon.
Versteht mich nicht falsch, das Buch war nicht schlecht, aber auch nicht ein Buch bei dem ich sage: Das MUSS man gelesen haben.

Keine Frage, der Schreibstil war flüssig und fesselnd, schließlich will man ab einem gewissen Punkt auch wissen, wie alles zusammenhängt, wenn man auch recht häufig Vermutungen hat, die dann tatsächlich stimmen. Und dennoch, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, was nichts gutes, aber auch nichts schlechtes zu bedeuten hat. 
Auch ist es dem Autor gelungen eine interessante Welt zu erschaffen mit vielen Aspekten, die man aus anderen Fantasyromanen kennt - Düsterlinge, das Fahrende Volk, Zwerge etc. und doch blieb Abrogan in meinen Augen blass. Es wurde keine nennenswerte Kultur genannt, nichts aussagekräftiges über die Vergangenheit und die Gesellschaft - einzig der Schleier war Thema.
Schade ...


Die Charaktere waren ganz nett, jedoch nicht ganz so vielschichtig wie erhofft. Mein Favorit unter den Charakteren sind noch die Ausgestoßenen, besonders aber mochte ich Pinchot (ich stelle mir den jungen Mann als Franzose vor). Und Brynn, nun sie mochte ich nicht eine Minute - sie ist wie ein Fähnchen im Wind - sagt schon alles, oder?
Bei Wex bin ich zwiegespalten, er scheint leicht zu beeinflussen zu sein und kann auf der anderen Seite auch für sich einstehen. Er machte eine deutliche Entwicklung durch.
Dennoch ...

Die Handlung selbst ist eine Aneinanderreihung der seltsamsten Geschehnisse, mal gefährlich und todbringend, dann wieder heilsbringend und rettend. Ich kann nicht fest machen woran es lag, dass ich diesem Roman nicht die volle Punktzahl geben kann, doch da ist dieses Gefühl, das mich davon abhält. Versteht ihr sicher irgendwie?
Vielleicht war es einfach der falsche Zeitpunkt für das Buch und mich.


Es scheint so, als sei dieses Buch als Auftakt einer Reihe zu verstehen, doch ich wäre auch nicht traurig, wenn es ein Einzelroman sein würde - ob ich einen weiteren Teil lesen würde halte ich zum jetzigen Zeitpunkt für unwahrscheinlich.
An dieser Stelle ein Kompliment an den Illustrator, der die Karte von Abrogan zeichnete und den Schleier Strich für Strich wegzauberte :)

Mein Fazit:
Leider nu 3.5 Sterne, ich hatte mir mehr erhofft.



Und als Abschluss gibt es noch Informationen über den Autor selbst, bezogen von Blanvalet:


© Jon Brunk
Royce Buckingham, geboren 1966, begann während seines Jurastudiums an der University of Oregon mit dem Verfassen von Fantasy-Kurzgeschichten. Sein erster Roman »Dämliche Dämonen« begeisterte weltweit die Leser und war insbesondere in Deutschland ein riesiger Erfolg. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt Royce Buckingham in Bellingham, Washington. Er arbeitet zurzeit an seinem nächsten Roman.

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