Montag, 30. September 2013

Rezension: "Codex Alera Bd. 1 - Die Elementare von Calderon" von Jim Butcher


Taschenbuch (Klappenbroschur) 
608 Seiten
12,5 x 18,7 cm ISBN: 978-3-442-26937-2 € 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Blanvalet 

Erscheinungstermin: 16. September 2013 ---------------------------------------------------
 

Vielen Dank an Hr. Rothfuss und den Blanvalet Verlag!

Inhaltsangabe (Quelle Blanvalet Verlag):

Alera ist das größte Reich, das die Menschen je errichtet haben. Durch die Macht seiner Elementare und der Ritter, die diese beherrschen, regieren Wohlstand und Stabilität. Doch in der Hauptstadt schmieden die Fürsten ihre Intrigen, und ein Bürgerkrieg steht kurz bevor. Da fallen die brutalen Marat mit ihren riesigen Bestien in Alera ein, und die Aufmerksamkeit aller richtet sich auf das Calderon-Tal – und auf Tavi, der dort nicht nur um sein Leben kämpft, sondern auch um die Sicherheit Aleras!
 

Meine Einschätzung:
Was für ein Buch! Einfach Wahnsinn!
Doch von vorne *lach*

"Codex Alera Bd. 1 - Die Elementare von Calderon" ist ein Buch, dass mir immer mal wieder beim Stöbern nach neuer Lektüre über den Weg gelaufen ist. Lange habe ich mit mir gehadert, ob ich es lesen soll oder nicht - zu lange habe ich gehadert, denn dadurch ging mir ein echtes Schmuckstück der High Fantasy verloren!
Jim Butcher kannte ich vorher nicht, doch irgendwie kam mir der Name bekannt vor und so lernte ich Harry Dresden kennen - wieder eine Reihe, die ich lesen MUSS - und ich erkannte schnell, dass Jim Butcher ein nicht zu vernachlässigender Autor in der Fantasy ist.
Es ist fast eine Schande, dass ich ihn so lange ignorierte.

Nun zurück zum Buch.
Da mich zuletzt ein Fantasy Roman nicht packen konnte (das kommt SEHR selten vor und wer mich kennt, weiß was für ein Fantasy Junkie ich bin), war ich leicht skeptisch, ob ich das Buch unmittelbar nach dem Abbruch eines Fantasy Romans überhaupt lesen sollte. Doch Jim Butchers Roman zog mich magisch an und ich konnte nicht länger widerstehen und es war grandios!

Der Schreibstil war wunderbar flüssig und leicht zu lesen, ohne dabei langweilig zu sein. Wie durch Zauberhand erwachte Alera und die darin lebenden Völker, Lebewesen etc. vor meinem inneren Auge zum Leben. Einmal in die Handlung abgetaucht und ich kam einfach nicht mehr davon los. Ich musste einfach wissen, was es mit den Elementarkräften auf sich hat und warum Tavi, der Einzige zu sein scheint, der nicht darüber gebietet. 

Von Seite 1 an erschafft Butcher eine interessante, spannende und gefährliche Welt, die mich in ihren Bann zog. 
Die 600 Seiten lasen sich weg wie nichts und ehe ich mich versah, war ich auch schon durch.

Die Charaktere waren recht zahlreich und oft ertappte ich mich dabei, wie ich überlegte, wer nun wer war und wie sie zueinander stehen. Die Idee einen souveränen Fürst zu stürzen ist in der Fantasywelt nichts neues und doch war es wieder toll zu lesen, wie der unscheinbare und magielose Tavi die Welt rettet.
Natürlich werden ihm auch starke Gefährten zur Seite gestellt, die ihm helfen sollen. Doch es gibt auch unerbittliche Feinde.
Sie alle sind vielschichtiger, als man auf den ersten Blick glaubt. Besonders Tavi und Faede, der Dorftrottel, überraschten mich.
Von Tavi weiß man nicht viel, nur das er einen Onkel und eine Tante hat. Doch wer sind seine Eltern? Warum verfügt er nicht über einen Elementargeist? Welches Geheimnis hütet seine Tante Isana vor ihm?
Fragen über Fragen!
Einige der aufkommenden Fragen werden, wie es sich für eine Reihe gehört, beantwortet. Doch kaum sind diese beantwortet - tauchen 10 neue Fragen auf (das ist ja wie beim Abschlagen der Köpfe der Hydra!) und man bleibt zurück mit einem rauchenden Kopf *lach*

Die Handlung selbst wird von dem Autoren spannend und bildreich erzählt. Der Spannungsbogen wird konstant aufrecht erhalten und weißt nicht einmal einen Einbruch auf. Man hat kaum Luft zum Atmen zu holen, so rasant folgt ein Ereignis auf das Andere.
Toll!

Nach Bd. 1 weiß ich jetzt schon, dass ich mehr von dieser Reihe will. Allein die Covergestaltung (das neue Design) ist ein wahrer Hingucker und ich hoffe bald, dass alle Bände neu aufgelegt werden. Im Dezember erscheint Bd. 2 mit neuem Cover.

Im Grunde kann man diesen ersten Band lesen und wenn es nicht gefällt dann sein lassen. Und doch sind da diese offenen Fragen. Was mich betrifft, ich werde weiter lesen. Und freu mich drauf :)

Mein Fazit:
High Fantasy vom Feinstem und von mir gibt es die absolute Leseempfehlung mit 5 Sternen!


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© Blue Moon Photography
über den Autor (Quelle Blanvalet):

Neben dem Schreiben gilt Jim Butchers größte Leidenschaft dem Kampfsport. Der international erfolgreiche Bestsellerautor lebt mit seiner Familie in Missouri, USA. 

Mehr findet ihr hier: 
http://www.jim-butcher.com/

Freitag, 27. September 2013

BlogTour: "The Singing River" von R.K. Ryals


The Singing River


Blog Tour


NA Contemporary
By R.K. Ryals
Cover Design By Regina Wamba of Mae I Design and Photography

 

Synopsis:
In Mississippi, there's a legend about a Singing River, a tragic love story that ended with an entire Indian tribe singing a death chant as they marched stoically into the Pascagoula River to die ...

At eighteen, Haven Ambrose isn't just a high school graduate. In her head, she's an aspiring writer, a traveler, a chef, a slayer of injustice, an astronomer, an archaeologist, and the love child of a famous, rich musician. But reality is harsher. Reality is overdue bills, a crumbling trailer, an absent father, an old addiction, and a hot, crushing summer that may end in disappointment.

For twenty year-old River Brayden, life seems good, but appearances can be deceiving. The oldest son of a wealthy family, he has finished his first year at Harvard to return home for the summer only to discover his younger brother headed down an unforgiving road.

They will be drawn together by a song. For during the late summer, they say the Pascagoula death chant can still be heard near the Singing River. Its call is haunting, its chant a testament of love and sacrifice. It calls to some ... beckoning.


Buy Links

Amazon

B&N

ITunes


Add The Singing River To Your TBR List on Goodreads

 
About The Author:
R. K. Ryals is a scatterbrained mother of three whose passion is reading whatever she can get her hands on. She makes her home in Mississippi with her husband, three daughters, a Shitzsu named Tinkerbell, and a coffeepot she couldn't live without.

Stalker Links:
Website - http://rkryals.com/

Facebook - https://www.facebook.com/RKRyals

Amazon - http://www.amazon.com/R.K.-Ryals

Twitter - https://twitter.com/RKRyals

Goodreads - http://www.goodreads.com/author/show/5265741.R_K_Ryals


And here is my review! Enjoy it ...

Meine Bewertung:
4 ****

Meine Einschätzung:
Zunächst einmal möchte ich mich bei Allison und R. K. Ryals bedanken - erstere organisierte diese Blogtour und macht einen wunderbaren Job! Und R.K. Ryals stellte das eBook zur Verfügung - vielen lieben Dank!

Nun zu dem Buch selbst :)
Als ich es zu lesen begann dachte ich noch: Hoffentlich schaffe ich es den Roman rechtzeitig zu meinem TourStop zu lesen. Doch die Befürchtungen waren völlig unbegründet.
Der leichte und flüssige Schreibstil war wunderbar zu lesen und einmal angefangen kam ich nicht mehr von dem Buch los.

Die Charaktere waren wirklich sehr sympathisch und liebevoll gezeichnet. 


Man merkte sofort, dass in allen mehr drin steckt, als man auf den ersten Blick glaubte. Allen voran River, der sich gegen die beherrschenden Konventionen seiner Familie erheben will, es aber nicht kann, da er das Familienoberhaupt ist - mit einmal gerade 20 Jahren.

Etwas schade fand ich, dass das Thema des Buches "The Singing River" etwas kürzer kam, als ich dachte, doch der Fokus auf River und Haven zu legen war auch kein Fehler. Es war überraschend zu sehen, wie kämpferisch beide sind und wie sie beide leiden müssen.
Dieser Roman hat wirklich alles, was ein gutes Buch ausmacht. Ich musste schmunzeln, war wütend, betäubt von Trauer und verliebte mich - wunderschön einfach.

Ich werde sicher die Autorin auf dem Radar behalten und darauf warten, wann Romans Geschichte erzählt wird, denn der junge Mann hat Potential, wie die gesamte Geschichte.
Man darf gespannt sein.

Mein Fazit:
Schöne Lektüre für Zwischendurch und ich warte auf mehr!



Donnerstag, 26. September 2013

Rezension: "Oktoberfest" von Christoph Scholder


Taschenbuch 
Knaur TB
12.09.2011 

624 S.
ISBN: 978-3-426-50650-9
Diese Ausgabe ist lieferbar 

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Vielen Dank an Sabine, die mir dieses Buch schon vor Monaten ans Herz gelegt hat. Es hat mir doch tatsächlich geholfen eine kleine Leseflaute zu überwinden!

Inhaltsangabe (Quelle: Droemer Knaur):

Der zweite Wiesn-Sonntag. Weiß-blau erstreckt sich der Himmel über München, Tausende strömen auf das größte Volksfest der Welt. Partystimmung, so weit das Auge reicht, ausgelassen tanzen die Leute in den riesigen Zelten. Niemand ahnt, dass dieser Nachmittag um exakt vier Minuten vor sechs in einem Höllenszenario enden wird. Denn genau zu diesem Zeitpunkt gibt Oleg Blochin, der skrupellose Kommandeur einer russischen Elite-Einheit, seinen Männern den Befehl, das Betäubungsgas im ersten Bierzelt freizusetzen. Und das ist erst der Anfang: Schlag auf Schlag geht es weiter, 70.000 Menschen werden zu Geiseln in einem hochriskanten Spiel auf Leben und Tod...

Meine Einschätzung:
Passend zum Anlass - das Oktoberfest in München läuft auf vollen Touren - machte ich mich auf den Weg das Oktoberfest zu besuchen. In einem Buch.
Und was soll ich sagen. Der hinter mir liegende Thriller ist verstörend und beängstigend.

Der Auftakt zum Buch ist zunächst leicht verwirrend, da oft Zeitsprünge über mehrere Jahre gemacht werden und man einmal in der Vergangenheit ist und dann wieder in der Gegenwart. Nichts desto trotz gelingt es dem Autor mich von S. 1 an zu fesseln.
Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht eher aus der Hand legen bis ich alle Zusammenhänge verstanden und ermittelt hatte. 

Hatte man erst einmal die erste Verwirrung überwunden bot sich mir als Leser ein flüssig und spannend zu lesender Schreibstil.

Die Charaktere zahlreich und ebenso vielschichtig. Ich möchte nicht auf jeden einzelnen eingehen, aber ich kann doch sagen, dass ein paar interessante Charaktere dabei waren - natürlich allen voran der "Held" des ganzen - Wolfgang Härter. 

Und selbst die Terroristen waren wirklich sehr gut gezeichnet und ihre Handlungen.

In diesem Thriller wird sehr stark mit den Gefühen gespielt. Insbesondere mit den Ängsten der Menschen vor Terroranschlägen.
Der Autor beschreibt hier ein durchaus glaubhaftes "Was wäre, wenn ... " Szenario. Es ist erschütternd zu lesen, zu was Menschen fähig sein könnten und gerade die Wies´n, auf der zahlreiche Nationalitäten vertreten sind als mögliches Ziel zu verwenden. 

Ein mehr als nur unvorhersehbarer Thriller, der mir mehr als einmal eine Gänsehaut bereitete.

Mein Fazit:
Spannend und erschütternd. Leseempfehlung von mir und 4 Sterne ...

Mittwoch, 25. September 2013

Mittwochsgeflüster: Ankündigung und mehr ...

Guten Morgen ihr alle, 

es ist mal wieder Zeit für mein wöchentliches Mittwochsgeflüster.

Seid ihr schon aufgeregt und wollt wissen, was so alles in meiner Welt der Bücher passiert ist? Ich hoffe es doch. Aufregend ist aber was anderes *lach* 

Zuletzt hatte ich ziemlich schwierige Startschwierigkeiten bei einem Buch, selbst nach dem zweiten Anlauf konnte mich das Buch nicht überzeugen, leider! Dabei hatte ich mich irgendwie auf das Buch gefreut, aber wie es scheint sollte es nicht sein mit uns ... 

Und auch sonst passiert eher wenig bei mir. Ich kaufe keine Bücher - okay, gestern hab ich ein eBook gekauft, aber auch nur weil ich verzweifelt war *lach* - da mein SuB doch recht beachtlich ist und ich gut und gerne bis Ende des Jahres ausgelastet bin.
Glaubt ihr jetzt nicht, oder? 

Immerhin scheine ich die Bücher zu inhalieren - ist aber so! :) Denn wie es scheint habe ich Anfang des Jahres zahlreiche eBooks auf Vorrat gekauft - damals ziemlich blöd, aber heute find ich es richtig clever *grins*

Der ein oder die andere will jetzt sicher auch noch wissen, warum ich mir gestern aus pure Verzweiflung heraus ein eBook gekauft habe.
Nun, dafür gibt es zwei Gründe: 

1. Es war richtig günstig!
2. Ich habe bei vorablesen.de nicht gewonnen.

Wer nun die Gruppe bei FB verfolgt hat, der weiß um welches Buch es geht.
Genau! Du da hinten rechts hast recht! 

Es geht um "Wen der Rabe ruft" von Maggie Stiefvater. 
Seit ihrer "Wolves of Mercy Falls" Reihe bin ich ihr verfallen. 
Letztes Jahr habe ich mir dann "Rot wie das Meer" auf der Buchmesse gegönnt und gestern dann hoffte ich auf das große Los, doch ergebnislos. Ich ging leer aus.
So kam es, dass ich in meiner "Verzweiflung" auf Amazon geamazoned habe und siehe da! 

Bd. 1 "The Raven Boys" (ich lese es in engli. *hihi*) gibt es derzeit für 1.90.- € - ein echtes Schnäppchen. Und Bd. 2- "The Dream Thieves" ist auch schon bereits erschienen - was für ein Glück!

Ich finde die OriginalCover fast noch schöner, als das der deutschen Übersetzung. Oder was meint ihr?
Ich freue mich jedenfalls auf das Buch :) Die Leseprobe bei Vorablesen.de klang schon sehr vielversprechend. 


Doch da war doch noch etwas, was ich euch erzählen wollte, aber was war das noch gleich? *grübel*
Ach jetzt weiß ich es wieder! Ich wollte eine kleine Ankündigung machen :)

"Ja, was will sie denn jetzt wieder ankündigen?", so oder so ähnlich sehen jetzt sicher eure Gedanken aus, oder? 
Na, eigentlich ist es nichts besonderes.
 Ich möchte nur eine kleine Blogtour mit kleinem Gewinnspiel ankündigen.
Zu welchem Buch? fragt ihr euch sicher, doch es ist kein Buch. Nein es ist eine ganze Reihe. Mit den Mädels der anderen Blogs, die daran teilnehmen, entschieden wir uns für eine Reihe. Mag jetzt ungewöhnlich sein oder nicht, aber ich bin gespannt wie es läuft.

Los geht es schon am 30. September bis 08. Oktober - ein bissl aufgeregt bin ich ja schon *lach* Wie es bei euch ankommt, wie es läuft etc. - doch ich bin ein oftmals positiv denkender Mensch und gehe einfach mal davon aus, dass alles glatt gehen wird. 
Ihr dürft euch jedenfalls auf tolle Beiträge, viele Rezensionen und ein kleines Gewinnspiel freuen.
Schon jetzt VIEL SPASS!

Bis ... was sagst du? Ich hab euch noch gar nicht gesagt zu welcher Reihe wir die Blogtour machen? Ups, mein Fehler. Sollte ich euch vielleicht auch noch sagen *lach* oder besser zeigen.
Es geht um die "Armageddon" - Reihe von D.J. Franzen.
Hier haben wir ein kleines Banner vorbereitet - Danke Julia!




Sieht schon mal recht interessant aus. 
Das Genre ist sonst nicht so meins, aber man probiert alles mal aus, oder etwa nicht?

So genug gelabert für heute.
Ich wünsch euch einen sonnigen Mittwoch und freue mich bald wieder von euch zu lesen und für euch zu schreiben!

Liebe Grüße
Lu

Montag, 23. September 2013

Rezension: "Carlsen Explorer Bd. 1 - Planeten und Sterne, Bd. 5 - Dinosaurier"

Einband: Softcover
Seitenanzahl: 32
Alter: ab 8
ISBN: 978-551-25081-0






 


Einband: Softcover:
Seitenanzahl: 32
 Alter: ab 8
ISBN:  978-3-551-25085-8
Meine Einschätzung (zu beiden Büchern):
Bei beiden Büchern lässt sich wunderbar die kindliche Neugierde befriedigen.

Der Text ist (nach wenigen zusätzlichen Erklärungen) gut zu verstehen und lässt sich wunderbar flüssig vorlesen. Mögliche Frage, die noch während dem Lesen aufkommen beantwortet das Buch in weiteren Texten sehr geschickt und wird mit zahlreichen Illustrationen, Tabellen und Bildern gespickt, was sich sehr schön anschauen lässt und erklären lässt.

Zum Vorlesen vor dem Schlafengehen ist es nicht unbedingt die geeigneteste Lektüre, aber für Wartezeiten beim Arzt ist es schön anzuschauen und zu lesen. Und selbst alte Hasen wie ich lernen bei beiden Büchern noch etwas dazu.
 

Mit interessanten Anekdoten aus der Geschichte, wird die Geschichte der Planeten/Sterne und der Dinosaurier kindgerecht erzählt und so die Neugierde befriedigt.

Mein Fazit:
5 Sterne für zwei Bücher, die wunderbar interessant und gut zu lesen sind für wissbegierige Kinder!

Freitag, 20. September 2013

Rezension: "Ein verruchte Spion" von Celeste Bradley



Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-38013-8
€ 7,99 [D] | € 8,30 [A] | CHF 11,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Blanvalet 

Erscheinungstermin: 20. Mai 2013 -----------------------------------------------------

Vielen Dank an Marion für diese Lesempfehlung.

Inhaltsangabe (Quelle: Blanvalet):

Lord John Redgrave, besser bekannt als »Jack« weiß es sofort: Das kleine Mädchen, das auf den Stufen vor seinem Gentleman’s Club gefunden wird, ist seine Tochter. Vor drei Jahren kam ihre Mutter in einer dunklen Nacht in sein Zimmer und lehnte am nächsten Tag seinen Heiratsantrag ab. Doch als er Amaryllis Clarke aufsucht, um sich Klarheit zu verschaffen, offenbart sich ihm: Diese eine, leidenschaftliche Nacht verbrachte er nicht mit Amaryllis, sondern mit ihrer jüngeren Schwester Laurel …
 

Meine Einschätzung:
Nun sind alle Männer unter gebracht und die Identität des Vaters geklärt. Doch mal im Ernst - bereits bei Bd. 1 war klar WER der Vater ist, wäre ja sonst auch langweilig gewesen.
Doch von Vorne ...

Wie bei allen Büchern von Celeste Bradley kann man wunderbar leicht abschalten beim Genuss dieser Lektüre. Der einfache Schreibstil erbringt das Übrige. Einmal angefangen kommt man schwer bis gar nicht los. Ich gestehe, dass es eine laaaaaange Nacht wurde.

Liebgewonnene Charaktere treten wieder auf und in der gewohnten Art erzählt Lementeur Melody die Geschichte von ihren Eltern - ausschweifend natürlich *lach*
Um so überraschte ist man, als die Enthüllungen um Jack verlautet werden - die Identität von Melodys Mutter ist ebenso überraschend, wie die wahre Geschichte zu dem Tod von Jacks Cousin.

Doch natürlich war dies nicht alles, was mich inzwischen interessierte. Ich wollte auch wissen WEN Melody heiraten wird und diese Überraschung war nun wirklich keine! *lach*

Sorry, dass ich so scheinbar unstrukturiert rezensiere. Doch ich muss sagen, dass ich wirklich sehr zufrieden bin mit dem Ausgang der Trilogie und ich es einfach herrlich finde, wie der Weg von Jack und Laurel erschwert wurde.
Es hätte alles so viel einfacher sein können ...

Das vorliegende Buch hat einfach alles, was ich brauche um gut unterhalten zu werden: Witz, Humor, Charme, Spannung, Dramatik, Liebe, Romantik und natürlich eine Prise "Erotik". Herrlich.


Mein Fazit:
4 Sterne und eine tolle und nette Lektüre für Zwischendurch ...

Donnerstag, 19. September 2013

Rezension: "Ein sinnlicher Schuft" von Celeste Bradley



Roman
Taschenbuch  
416 Seiten, 12,5 x 18,7 cm 
ISBN: 978-3-442-38012-1 
7,99 | 8,30 | 11,90* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis  
Verlag: Blanvalet 
Erscheinungstermin: 19. November 2012 
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Inhaltsangabe (Quelle Blanvalet):
Als Sir Colin Lambert erfährt, dass das kleine Mädchen, das auf den Stufen vor seinem Club gefunden wurde, die Tochter eines der Mitglieder sein soll, keimt Hoffnung in ihm auf. Ist Melody die Tochter der Frau, die einst sein Herz brach? Colin setzt alles daran herauszufinden, was passiert ist. Unterstützt wird er von der ehemaligen Schneiderin seiner verlorenen Liebe – Miss Prudence Filby. Doch schon bald lösen Prus entwaffnende Art und ihre verführerische Stimme heiße Fantasien in ihm aus. Dabei sucht er doch eine ganz andere …

Meine Einschätzung:
Ach war das wieder herrlich. 

Nach einem ziemlich erschütternden Thriller, brauchte ich einfach was leichtes für Zwischendurch. Und was eignet sich da besser, als ein historische Liebesroman. 

Tja und was soll ich schreiben? Eigentlich hören sich meine Rezensionen zu dieser Art Bücher alle gleich an, doch sind wir mal ehrlich, sie laufen ja auch alle ähnlich ab.
Der Schreibstil ist einfach gehalten, leidenschaftlich und fesselnd. Einmal angefangen kam ich nicht mehr davon los und es wurde eine laaaaaaaaaange Nacht.

Die Charaktere sind interessant, wenn man auch an einem gewissen Punkt gerne hingegangen wäre, um sie zu schütteln. Soviel Sturheit ist oft nicht auszuhalten. 

Doch man litt auch mit ihnen, da standen sich beide sich selbst die Liebe zum jeweils anderen ein und was passiert: Nichts!
Na gut, dessen nicht genug ließ mich Celeste Bradley an einer Stelle heulen, die nicht mal zum Heulen ausgelegt war - ganz banal eigentlich und doch wurden die Tränenkanäle ordentlich durchgespült. 

Man glaubt zu ahnen, wie sich alles ineinander fügt und man weiß eigentlich WIE es ausgehen MUSS und doch nagt irgendwann der Zweifel an einem und man denkt sich: Das wird doch nichts mehr, nur damit das Buch dann NOCHMAL eine überraschende Wendung durchläuft.
Toll ... das Ende war schön und passend, genau so wie ich es erwartet habe.
Auf geht´s zu Bd. 3 der Runaway Brides!

Mein Fazit:
Wunderbare Lektüre für Zwischendurch. 4 Sterne ..

Mittwoch, 18. September 2013

Mittwochsgeflüster

Guten Morgen liebe Leserschaft, 

na alles gut bei euch? Nun, bei uns ist soweit alles klar. 
Die Sanierungsarbeiten in unserer Wohnung sind beendet und seit 10. September haben wir eine (hoffentlich) funktionierende und wärmeabsondernde Gasheizung. Aber das wollt ihr nicht hören, oder? *lach*  WIr jedenfalls freuen uns auf eine Heizung, die funktioniert, denn in den vergangenen Jahren hatten wir in den Wintermonaten meist schnucklige 18°C- kuschlig, oder? Nun wir sind gespannt, was die neue Heizung bringt, doch weiter im Text. 
Was passierte noch so in der vergangenen Woche ...

Mein erstes Gewinnspiel ist auch beendet und das Buch auf dem Weg zur Gewinnerin, mit kleiner Verspätung, wie ich zugebe, denn das Leben kam mir dazwischen. 

Doch ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass dies nicht mein letztes Gewinnspiel war - ein Gewinn ist schon rausgeguckt :) Wann es soweit sein wird, werde ich bei Gelegenheit verkünden.
Ihr dürft also gespannt sein und fleissig lesen :)

Unser Sohn feiert, wie ihr ja wisst, letzte Woche seinen 6. Geburtstag und es war richtig schön. 

Er bekam ein paar tolle Geschenke, darunter - wie sich das als mein Sohn gehört - ein paar Bücher. Vorerst noch zum Vorlesen, aber ab nächstem Jahr dann zum selbst lesen. 
Nun wollt ihr sicher wissen, welche Bücher er bekommen hat, oder? Na gut, ich will mal nicht so sein! Auf dem Bild unten seht ihr sie:


Schön, oder? 

Wir müssen jetzt nur noch Bd. 3 von "Räuber Hotzenplotz" lesen, dann geht es mit dem kleinen Gespenst weiter. Ich freu mich drauf, denn ihr werdet es nicht glauben: Für mich wird es auch das erste Mal sein, dass ich dieses Buch lese. 

Ansonsten sind wieder ein paar Rezensionsexemplare bei mir eingezogen (gekauft habe ich seit zwei Monaten keins) und da sind ein paar richtige Schätze dabei :)
Mehr dazu und welche Bücher bei mir eingezogen sind wird es aber erst im Oktober bei meinem Monatsrückblick geben - versprochen.

Doch vorerst einmal genug von mir und meinen Bücher. Erzählt, wie ist es euch ergangen?

Liebe Grüße
Lu

Rezenion: "Der Verrat" von Val McDermid



Format: Hardcover
Verlag: Droemer
Erscheinungsdatum: 02.09.2013

Seiten: 512 S.
ISBN: 978-3-426-19969-5

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Vielen Dank an Droemer, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zukommen ließen.

Inhaltsangabe:(Quelle Droemer Knaur):
 

In Val McDermids neuem Roman "Der Verrat" muss die Schriftstellerin Stephanie Harker am Flughafen von Chicago hilflos mit ansehen, wie ihr fünfjähriger Adoptivsohn Jimmy von einem Unbekannten entführt wird. Als sie, außer sich vor Verzweiflung, aus der Sicherheitsschleuse ausbricht, wird sie für eine Attentäterin gehalten und von der Security überwältigt. Erst die FBI-Agentin Vivian McKuras glaubt ihr. Doch da ist der Entführer mit dem kleinen Jungen schon längst verschwunden ... 

Meine Einschätzung:
Dies ist mein zweiter Stand Alone der brit.Bestsellerautorin und ich sage euch es war wieder einmal brilliant. Unfassbar gut!


Der Schreibstil von Val McDermid ist einfach, unaufdringlich und flüssig zu lesen. Einmal richtig angefangen zu lesen, kommt man nicht mehr davon los.
In diesem vorliegenden Roman widmet sich die Autorin einem Thema, dass verstörend und allzu alltäglich geworden ist: Kindesentführung. Jede Mutter kann verstehen, wie sich die Protagonistin Stephanie fühlen musste. Und ich denke, dass Mrs. McDermid die Gefühle besonders gut beschrieben hat, nicht zuletzt auch, weil sie selbst Mutter ist.

Die Charaktere waren interessant und vielschichtiger, als man auf den ersten Blick annehmen sollte. Scarlett, erschien wie das dumme, prollige Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen - doch lernte man sie kennen, erkannte man, dass da mehr unter ihrer Schale schlummerte.
Bei Stephanie wird es schon schwieriger. Die Geschichte wurde aus ihrer Sicht erzählt und doch wusste ich am Ende noch immer nicht so wirklich wer sie denn nun eigentlich war - sie erschien wie ein Geist - keineswegs im negativen Sinne gemeint. 


Die Handlung selbst war wirklich spannend, fesselnd und gefühlsbeladen. Während der Erzählung machte ich eine Achterbahn der Gefühle durch: Erschütterung wegen der Entführung Jimmys, Hoffnung ihn bald zu finden und nicht zu letzt Entsetzen über den Verrat.
Lange habe ich gerätselt wer an wem Verrat üben würde. Die Enthüllung, die dann folgte war erschütternd, traurig und einfach nur sprachlos machend.
Mit allem habe ich gerechnet, aber nicht damit!
Zahlreiche Wendungen werden von der Autorin ins Rollen gebracht, überraschende ENthüllungen folgen und das Ende ist einfach nur eiskalt.

Ich zähle das Buch mit zu meinen Favoriten, es bereitetet mir zahlreiche Lesestunden, die einfach nur "Spaß" machten. Ich wollte einfach wissen, ob sie Jimmy finden würden und wenn ja, wer ihn entführt hat. 


Mein Fazit: 
5 Sterne und der absolute Wahnsinn. 

Montag, 16. September 2013

Rezension: "Heroes of Olympus - The Lost Hero" von Rick Riordan

gebundene Ausgabe
Carlsen Verlag
592 Seiten
ISBN: 978-3-551-55601-1
ab: 12 Jahren

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Vielen lieben Dank an meine liebe Freundin Sabine, die dieses Buch gemeinsam mit mir in einer Leserunde gelesen hat.

Inhaltsangabe (Quelle Carlsen Verlag):

Jason erinnert sich an gar nichts – nicht einmal an seine besten Freunde Piper und Leo. Und was hat er in Camp Half-Blood zu suchen, wo angeblich nur Kinder von griechischen Göttern aufgenommen werden?Zu allem Überfluss gehören die drei Freunde laut Prophezeiung zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Kein Problem – Leo treibt einen mechanischen Drachen als Transportmittel auf und los geht’s!Und dann gilt es auch noch einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson ...

Meine Einschätzung:
Wie bereits bei der "Percy Jackson" Reihe, bewegen wir uns auch bei den "Helden des Olymps" in der grch. Mythologie.
Wer nun glaubt, dass sich die Geschichte wiederholt, nur mit anderen Gesichtern, nun der irrt. Rick Riordan hat sich für die "Fortsetzung" etwas wirklich interessantes überlegt. Nun wird auch der römische Aspekt der Götter ins Spiel gebracht - aus Zeus wurde Jupiter etc. wirklich spannend, da sich dadurch auch die Perösnlichkeit des Gottes änderte.

Natürlich gibt es auch wieder Halbgötter, die gegen das erwachende Böse kämpfen und diese drei -  Leo, Jason und Piper - sind, wie bereits Percy, Annabeth und Grover, sehr sympathisch und man fiebert jeden Augenblick mit. Sie alle haben ihre Päckchen zu tragen und hüten so manches dunkle Geheimnis und doch wünscht man sich einfach nur, dass sie ihr Ziel erreichen.

Die Geschehnisse in diesem Buch schließen ein Jahr nach den Ereignissen des zweiten Titanenkriegs an und von der ersten Seite an wird man in die Geschichte gerissen und man kommt nicht davon los, was nicht zuletzt Rick Riordans angenehm flüssigen und leichten Schreibstil zu verdanken ist. Das ich dieses Buch auf engl. gelesen habe tat dem Unterhaltungswert keinen Abbruch, ich fand es sogar einen Tick besser, als auf deutsch. 


Wieder einmal geschickt verwebt Rick Riordan die grch/röm. Mythologie des Olymps mit der Gegenwart und lässt die Helden der Neuzeit allerlei Abenteuer erleben.

Zahlreiche überraschende Wendungen in der Handlung ließen mich innehalten und ich dachte noch: Ach ne! Gibt´s doch nicht! Offenbarungen, mit denen man nicht gerechnet hat, wurden enthüllt und ließen mich sprachlos zurück.
Man ahnt, wie die weiteren Geschehnisse aussehen werden und doch hat man keinen blassen Schimmer, was auf dem Weg zum Ziel noch so alles auf die Helden des Olymps zukommen wird.

Ich bin auf Bd. 2, der bereits hier auf mich wartet, gespannt und so bald wie möglich gehts da dann weiter.
Wie schaut´s aus, Bine? Biste mit am Start ...

Mein Fazit: 

5 Sterne für einen gelungenen Auftakt!







Freitag, 13. September 2013

Rezension: "Heir Untamed" von Danielle Bourdon

Zufällig bei den englischen gratis eBooks bei Amazon entdeckt und endlich gelesen.

Inhaltsangabe:
Kein Geld, kein Job und bald obdachlos - Chey Sinclair droht aus der Wohnung zu fliegen, die sie von ihren Eltern geerbt hat. Doch da bietet sich ihr eine Gelegenheit, die sie ohne lange zu zögern beim Schopfe packt: Sie soll die königliche Familie von Latvala fotografieren. Dort begegnet sie nicht nur dem charmanten Prinzen Mattias, sondern auch dem Chef der Security Sander Fisk ... 

Auf harte Weise lernt sie, dass das Märchen von Prinz Charming nicht immer so romantisch ist, wie gedacht ...

Meine Einschätzung:
Für ein gratis Buch fühlte ich mich wirklich sehr gut unterhalten. Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Einmal angefangen konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich musste einfach wissen für wen Cheys Herz schlagen würde - Sander oder Mattias. DIe Entscheidung wäre mir perösnlich nicht schwer gefallen *lach*


Die Charaktere waren und sind sehr sympathisch und die AUtorin beschreibt die königliche Familie, wie man sie sich vorstellt: Stellenweise arrogant, von oben herab und die Dienstboten sind Menschen zweiter Klasse. Doch Mattias ist da anders ... er wirkt fast menschlich, bis auf gewissen Ansichten ist er wirklich ein schnuckliger Typ. Und auch Chey ist ganz sicher nicht so, wie eine Prinzessin sein sollte - doch gerade das macht ihren Charme aus.
Sander ist ein völlig normal daherkommender Typ - liebenswert, charismatisch und einfach sexy.

Die Handlung selbst war interessant zu lesen. Die Beschreibung des königlichen Palastes war wirklich schön und auch die Landschaft von Latvala wurde sehr bildreich dargestellt. Ich fühlte mich fast als sei ich dort und wanderte durch die Wälder etc.
Doch einige Sachen störten mich ja doch schon ein wenig, da möchte ich nicht zuviel verraten. Nur soviel, dass sie mir unlogisch erschienen, aber das ist jetzt Kritik auf hohem Niveau. *lach*
Insgesamt betrachtet bietet die Autorin eine sehr schöne Liebesgeschichte mit einigen spannenden Aspekten und ordentlich Konfliktpotential für die Zukunft.
An dieser Stelle sei auch gesagt, dass mich diese Reihe (es gibt noch 4 weitere Bücher) sehr stark an "How to marry a Prince" von Sophie Page erinnert und mich genauso schön unterhalten hat.

Schon jetzt bin ich auf Bd. 2 der Reihe gespannt, den ich sicher bald lesen werde!

Mein Fazit:
4 Sterne für schöne, unterhaltsame Stunden die ein oder zwei Schwächen hatten.

Donnerstag, 12. September 2013

Rezension: "Verführt auf dem Maskenball" von Brenda Joyce


Format: Kindle Edition 
Dateigröße: 757 KB 
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 367 Seiten 
Verlag: CORA Verlag GmbH & Co. KG (29. März 2011) 
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.  
Sprache: Deutsch
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Man sollte niemals bei seinen Freundinnen, die genauso leseverrückt sind, wie man selbst auf der Amazonseite ihres Profils stöbern, denn dann kommt SO WAS hier raus!

Inhaltsangabe:
Lizzie ist erst 10 Jahre alt, als sie Tyrell de Warenne zum ersten Mal begegnet. Durch einen dummen Unfall landet sie im See und droht zu ertrinken und er rettet sie.
Jahre später trifft sie ihn wieder, doch noch immer glaubt sie nicht seiner würdige zu sein. 

Dann in einer schicksalshaften Nacht möchte er sie um Mitternacht im Garten treffen. Sie willigt ein, doch ehe es dazu kommen kann verlässt sie den Ball.
Wenige Wochen später enthüllt ihr ihre Schwester Anna, dass sie ein Kind erwartet. Tyrell de Warenne ist der Vater ... 


Meine Einschätzung: 
Ach Sabine! Kaum hatte ich deine Rezension bei Amazon gelesen, musste ich das Buch einfach lesen. Klar, es ist "diese" Art von Buch, doch gestern Abend war mir einfach danach eine seichte und leichte Lektüre zu lesen. Muss auch mal sein, oder?

Nun jedoch zurück zum Buch.
Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Einmal in die Geschichte abgetaucht kommt man nicht mehr davon los und ich gestehe, dass es eine lange Nacht wurde. Ich konnte und wollte nicht eher schlafen gehen bis ich das Buch beendet hatte. 


Die Charaktere waren interessant und vielschichtig. Besonders an Lizzie, die zunächst schüchtern und scheu ist, merkt man es. Denn im Verlauf der Handlung erblüht sie, wie eine Blume. Sie wird selbstständig und steht für die ein, die sie liebt. 
So einige männliche Charaktere wurden Lizzie zur Seite gestellt, so dass ich oftmals glaubte, dass es kein Happy End für sie mit Tyrell geben würde. Es schien als wäre sich die Autorin selbst nicht sicher, ob sie Lizzie Tyrell zur Seite stellt oder doch einen seiner Bruder oder gar Rory, ihren entfernten Cousin. 
Es war interessant zu erleben, wie Lizzie erwachsen wird. 
Dies führt mich zu Tyrell, dem Schuft. 
Auf den ersten Blick glaubt man, dass er genau das ist: Frauenheld und ein liderlicher Schuft. Sicher er hatte seinen ANteil an Frauen im Leben und doch, wie bei Lizzie, ist auch an ihm mehr, als man zunächst glaubt. Seine oft grobe Art gegenüber Lizzie versucht zu verschleiern, was und wie er tatsächlich für sie fühlt. 

Während des Lesens musste ich oftmals den Kopf schütteln über solch manchmal maßlose Dummheit und doch zugleich unvergleichlichen Mut. Lizzie gab alles auf sich und in Kauf, nur um das Geheimnis ihrer Schwester zu wahren. Traurig, vor allem, dass eine Schwester dies ohne zu protestieren hinnimmt. Doch so war und ist Anna gewesen: Eitel und Ich bezogen ... 
Hier hört es jedoch nicht auf, die Gefühle fahren hier Achterbahn, wenn man glaubt, dass nun einem Happy End nichts mehr im Wege steht, fällt alles zusammen wie ein Kartenhaus. Man ist kurz vorm verzweifeln, man weint drauf los und ist einfach nur fertig mit den Nerven.
Und als man schon glaubt, dass nichts so kommt, wie man es sich erhofft hat überrascht die Autorin ihre Leserschaft.
Genial.

Ich jedenfalls habe mich am vergangenen Freitag herrlich unterhalten gefühlt. Diese seichte Lektüren laufen zwar alle nach dem gleichen Schema ab und doch üben sie einen unsagbaren Bann auf mich aus. Ich bin und bleibe eben eine Romantikerin ;)


Mein Fazit: 
4 Sterne für eine sehr schöne Unterhaltung!
 

Mittwoch, 11. September 2013

Geflüster: Auslosung des Gewinnspiels "Der Mann im Park" ...

Heute ist es endlich soweit - die Auslosung meines ersten Gewinnspiels auf dem Blog findet statt. 
Sorry, dass es etwas länger gedauert hat, aber meine Schwiegermutter rief an und einmal an der Strippe mit ihr und man kommt so schnell nicht mehr davon los. 
Und ich gestehe, ich bin, glaub ich, fast genauso aufgeregt wie die potentiellen Gewinner.
Für alle, die jetzt erst reinlesen sei gesagt, dass es folgendes Buch zu gewinnen gab:



Vorab sei gesagt, dass ich allen, die bei der Verlosung teilgenommen haben herzlichst "Danke" sagen möchte. Es ist eine geringe Teilnahme (10 Leute) gewesen, doch für mich ist es eine Menge. Das überhaupt jemand mitgemacht hat ist für mich schon ein riesen Gewinn. Die kleine Glücksfee hat ein kleines Zettelchen gezogen und mich schräg angeschaut, was ich denn nun von ihm will *lach* 

Da muss er durch, war sicher nicht das letzte Gewinnspiel bei mir. Am Ausdenken eines weiteren Gewinnspiels bin ich schon :)

Doch was rede ich da - ihr wollt nicht wissen, was ich denke und fühle, ihr wollt sicher wissen, wer gewonnen hat.
Nun gut, ich denke ich habe euch lange genug auf die Folter gespannt!


Hier nun der Gewinner: 



Ich hoffe man kann es erkennen! Die Gewinnerin wurde von mir via eMail benachrichtigt und liebe Silvia: Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn dieses wirklich spannenden Thrillers!

Alle anderen: Seit bitte nicht traurig, bald wird es wieder was bei mir zu gewinnen geben dessen bin ich mir sehr sicher!

Liebe Grüße
Lu

Geflüster: This journey never ends - denkste!

Hej ihr Lieben,

sicher fragt ihr euch nun, was dieser kryptische Titel meines neuesten Geflüsters zu bedeuten hat.
In der vergangenen Woche habe ich mal wieder meine Bücherregale aufgeräumt und abgestaubt. Dabei fielen mir diese folgenden Bücher in die Hände: Die Tochter der Königin und Die Gesandte der Königin - beide von Dawn Cook.


 Was nun so wichtig an diesen Büchern ist fragt ihr?
Nun eigentlich ist das ganz einfach zu erklären. Vor etwa einem Jahr machte mich meine sehr gute Freundin Chrissy auf diese beiden Bücher aufmerksam. Und ich verschlang sie regelrecht, doch dann das bittere Erwachen: Nach Bd. 2 ist Schluss und wahrscheinlich würde nichts mehr kommen.
Ihr seid entsetzt? Zurecht! Ich mochte die beiden Bücher sehr und hätte zu gerne erfahren, wie es mit Tessa weitergeht, doch nichts ...
Bei Recherchen im Internet fand ich dann heraus, dass die Autorin, die Reihe ad acta legte, um sich einem anderen Projekt zu widmen - nämlich der "Rachel Morgan" Reihe unter dem Namen Kim Harrison.
Nun werden einige sagen, dass die Reihe echt spitze ist und so weiter, nichts desto trotz bin ich etwas enttäuscht.


Spontan fallen mir noch mehr Bücher oder Reihen ein, die Autoren oder Verlage necklierten - wegen fehlendem kommerziellem Erfolg, einfach aus Zeitgründen oder ganz traurig, weil der Autor verstorben ist.

Unter anderem die Bücher von Ronda Thompson - Wild Wulfs of London. Da hatte ich immer das Gefühl, dass es nach Bd. 3 noch weitergehen könnte, doch leider ist die Autorin 2007 verstorben.
Oder Andreas Franz, der ja 2011 verstarb. Hier widerum ist etwas positiv zu vermerken: Daniel Holbe hat sein letztes Werk vollendet.
Oder Robert Jordans "Rad der Zeit" Zyklus war unvollendet als er starb, doch Brandon Sanderson beendete den Zyklus.
Da kommen die Fans, aber noch in den Genuss ihrer Bücher, doch was ist mit denen, die von heute auf Morgen aufhören müssen, weil eine Reihe nicht weiter verlegt wird?
Da fällt mir die "Söhne der Insel" Reihe von Jean Johnson ein. Hier wurden die ersten beiden Teile in Deutschland veröffentlich, doch danach ist Schluss. Sicher, Leute wie ich könnten die Bücher auf engl. verfolgen, aber mal ehrlich nicht jeder kann so gut engl. dass er sich daran wagen würde etwas im Original zu lesen.


Einerseits kann ich die Autoren und Verlage irgendwo verstehen und doch ist es ja auch uns irgendwie unfair gegenüber, oder was meint ihr?
Da verfolgt man - womöglich - über Jahre eine Reihe und erlebt die Abenteuer seiner Lieblingscharaktere und dan zack! ist es zu Ende, weil der Autor keine Lust mehr hat oder der Verlag keinen Gewinn macht.
Schade, aber wir, die Leser, sind die Letzten, die was daran ändern können.

Wer sich dafür interessiert, welche Reihen noch so abgebrochen wurde, kann gerne hier nachlesen.

Lasst hören, ob ihr auch zu den "Opfern" gehört, die schwerenherzens nicht weiterlesen konnten - aus dem ein oder anderen Grund.
Freue mich auf euer Feedback!

Liebe Grüße
Lu



Dienstag, 10. September 2013

Rezension: "Kein Lord wie jeder andere" von Jennifer Ashley


Ausgabe: kartoniert mit Klappe
Seiten: 368
Originaltitel: The Madness of Lord Ian McKenzie
ISBN: 978-3-8025-8803-7
9,99€ [DE]  |  10,30€ [AT] 
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Vielen lieben Dank an meine Freundin Sabine, die mir diesen Roman wärmstens empfohlen hat. Du weißt halt worauf ich steh ;)

Inhaltsangabe (Quelle Egmont Lyx):

Lord Ian McKenzie sei dem Wahnsinn verfallen, so munkelt man in der guten Gesellschaft. Doch die junge Witwe Beth Ackerley ist dem attraktiven Lord mehr als dankbar, als er sie vor dem skandalösen Doppelleben ihres Verlobten warnt. Beth löst die Verbindung und geht nach Paris, wo sie Ian wiedertrifft. Sie begreift schon bald, dass MacKenzie tatsächlich nicht wie andere Menschen ist – und fühlt sich gerade deshalb unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Doch dann wird Ian von der dunklen Vergangenheit seiner Familie eingeholt … 

Meine Einschätzung: 
Beim Stöbern auf der Lyx Verlagsseite ist mir diese Reihe schon öfter ins Auge gefallen. Doch erst die Rezensionen einer sehr guten Freundin veranlassten mich den Wunsch zu äußern, dass ich die Reihe gerne lesen würde.
Mein Wunsch wurde erhört.
Am Wochenende war es soweit, ich habe das Buch förmlich verschlungen!

Der Schreibstil war einfach nur zauberhaft. Einmal in die Geschichte abgetaucht kam ich nicht mehr davon los. Die Sicht der Dinge durch die Augen von Ian und Beth zu berichten gefiel mir sehr gut. So bekam man einen Einblick in die Gedankengänge von Ian und erlebte so Beth´ Verhalten während einer seiner Episoden und ihren Umgang damit.
Es war auch für mich völlig neu, in welche Richtung Ians "Verrücktheit" ging - gleich zu Beginn saß ich da und dachte: Der Junge war und ist nicht verrückt. Der Kerl ist Autist! Wir im 21. Jhdt. wissen das, damals im 19.jhdt. wusste man sich nicht besser zu helfen. 

Von der ersten Seite an fühlte man sich mit Ian verbunden Angesichts der Schmerzen und Qualen, die er erleiden musste. Im Verlauf der Handlung lernt man ihn besser kennen und ist erschüttert als die Erkenntnis heranreift WAS er alles ertragen musste. 

Die MacKenzies sind eine bemerkenswerte Familie. Nach und nach lernt man sie alle kennen und lieben. Sie sind so unterschiedlich, wie Tag und Nacht - Mac ist der Künstler, Cameron ist der Sanftmütige, Ian ist der Mörtel, der alle zusammenhält und Hart ist der Starke, der alle Last auf sich laden möchte ... und glaubt zu müssen.
Man erhascht einen Einblick auf diese vier Männer, wie sie hätten sein können, wenn ihr Vater sie nicht so verpfuscht hätte und er hat sie ordentlich verkorkst und doch halte sie zueinander, wie Pech und Schwefel. Sie sind füreinander und da und stehen füreinander ein. Gefiel mir sehr gut.
Die Interaktion zwischen den Brüdern war herrlich liebevoll, ohne dabei ins Kitschige abzudriften.


Ach ich finde die Romane von Jennifer Ashley einfach nur grandios und etwas völlig anderes. Sie bietet uns Lesern etwas, wie ich finde, neues. Es ist spannend, interessant, neu, romantisch und gefährlich. Einfach toll. Sie verbindet die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen Beth und Ian mit einem jahrealten Kriminalfall mit Wendungen und Überraschungen, die ich so nicht erwartet hätte. 
Hier und da wirft sie uns kleine Brotkrumen hin, warum manches so verläuft, wie es verlief und doch bin ich mir sicher, dass dann doch alles ganz anders kommt!

Ich bin schon gespannt, was die Autorin für Ians Brüder bereithält. Der nächste in der Reihe ist Mac - ob er seine Isabelle wieder zurück gewinnen kann?
Wir werden sehen ...

Mein Fazit:
5 Sterne und einfach WOW



Montag, 9. September 2013

Rezension: "Graveminder" von Melissa Marr


Roman

Erschienen am 12.11.2012

Übersetzt von: Barbara Röhl

400 Seiten, Kartoniert

Aus dem Amerikanischen von Barbara Röhl

ISBN: 978-3-492-26890-5

€ 12,99 [D], € 13,40 [A], sFr 18,90 
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Vielen Dank an meine liebe Freundin Sabine, die mir das Buch geliehen hat.

Inhaltsangabe (Quelle Piper Verlag):

Jede Generation hat ihre eigene Totenwächterin. Bei Beerdigungen spricht sie die magischen Worte über dem frischen Grab: »Drei Schlucke, um sie zu bannen. Nicht mehr und nicht weniger.« Doch was geschieht, wenn es kein Grab gibt? Wenn die Tote ein junges Mädchen ist, das auf grausame Weise ermordet wurde und nun auferstanden ist, um Rache zu nehmen? Für Rebekkah, Graveminder des idyllischen Claysville, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Sie muss ihre Stadt vor der hungrigen Toten schützen. Und nur Byron, ihre große Liebe, steht ihr bei … 

Meine Einschätzung:
Seit das Buch Anfang der Woche bei mir angekommen ist hat es mich angelacht. Als ich dann "ohne Buch" war entschied: Jetzt liest du es.
Und was soll ich sagen, es war richtig gut. 
Ich habe für euch die deutsche Übersetzung des Piper VErlags verlinkt, doch ich habe es auf engl. gelesen.

Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Einmal drin kam man nicht mehr davon los. 
Zunächst hat es den Anschein, als würde die Beziehung von Bek und Byron im Mittelpunkt stehen, doch dem ist nicht so. Es ist ein großer Teil des Puzzles, doch nicht ausschließlich. Im Mittelpunkt steht die Ehrung der Toten und ein kleiner "Kriminalfall", wie ich finde: Wer hat die Toten nicht begraben? 
Es ist interessant zu lesen, dass eine ganze Stadt einen Handel mit dem Tod - Mr. D. geschlossen hat, nur um sicher zu sein. Und auch die Idee des Gespanns Totenwächterin und Totengräber finde ich wirklich sehr gelungen.Wobei sie ein bissl Ähnlichkeit mit der Derinda Jones Reihe um Charlie Davidson hat - du weißt was ich meine Bine, oder?

Die Charaktere waren sympathisch gezeichnet und man wünschte sich für Rebekkah und Byron, dass sie sich endlich zueinander bekennen und ihr Glück beieinander finden. Sicher es nervte etwas dieses ewige Hin und Her zwischen den Beiden und doch musste das wohl so sein.
Die zahlreichen Fragen zum Handel werden geschickt beantwortet ohne dabei unglaubwürdig zu sein und auch die Identität so manches Charakters war interessant zu erfahren.
Die Enthüllung des "Täters" war überraschend, wie schockierend.

Was das Buch selbst betrifft hat man das Gefühl, dass es ein Einzelband sein könnte und doch weiß man heute nie wirklich ob dem auch wirklich so ist. Gut möglich, dass ich da auch falsch liege.

Mein Fazit:
4 Sterne für spannende und interessante Lesestunden ...

Freitag, 6. September 2013

Rezension: "Das geheime Vermächtnis des Pan Bd. 1" von Sandra Regnier


 Format: ePub
 Seiten: 289
Alter: ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-646-60008-7 
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Vielen Dank an den Carlsen (Impress) Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Inhaltsangabe (Quelle Carlsen)
Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will …

Meine Einschätzung:
Dies ist der Auftakt zu einer Jugendbuch Trilogie, die wirklich vielversprechend ist. Doch ich will am Anfang anfangen.
Ich bin nicht mit großen Erwartungen an das Buch heran gegangen. Der Klappentext klang interessant und das Cover ist einfach verlockend und schlicht.
Als es dann ans Lesen ging war ich sofort gebannt. Bereits der Prolog, aus Lees Sicht, packte mich und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Immer wieder sagte ich mir: Nur noch ein Kapitel, nur um dann zu merken: Mist, du bist schon bei 48% - da seht ihr wie fesselnd es war. Und der leichte, flüssige Schreibstil tat sein übriges.

Die Charaktere waren allesamt überaus sympathisch und menschlich gezeichnet. Allen voran natürlich Felicity und Lee. Bei Felicity fühlte ich sofort eine innere Verbundenheit, denn wie sie bin ich auch immer die pummlige Außenseiterin gewesen mit wenigen treuen Freunden. Doch wie ich, brauchte auch Felicity nur jemand der ihr einen kleinen Anstoß gibt - Lee.
Ja, Lee. Er ist ein süßer Junge, wobei Junge hier nicht das richtige Wort ist. Man weiß sofort, dass an ihm mehr dran ist, als man auf dem ersten Blick glaubt und so weiß man auch, dass er älter ist als sein jungenhaftes Aussehen vermuten lässt.

Die Handlung wahrt mit einigen überraschenden Wendungen und Ereignissen auf, die man so nicht erwartet hätte oder sich vorstellen konnte. Zu Beginn plätschert die Handlung von einem Tag zum anderen, mit kleineren Höhepunkten. Das mag nun für den ein oder anderen nach Langeweile klingen, doch im Gegenteil. Dieses Stille war faszinierend und spannend ohne aufdringlich zu sein. Man konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Dieser Auftakt hat wirklich alles, was man sich nur wünschen kann. Allein der Prolog ließ mich in Kichern ausbrechen. Mir war während dem Lesen nach Lachen, weinen, hoffen, bangen, mitfiebern, romantisch sein, sich verlieben, wütend und so viel mehr

Alles in allem betrachtet war dies ein stilles, aber faszinierendes Buch, das wieder einmal ein neues Licht auf die Elfen und deren Reich wirft. Schon jetzt bin ich gespannt, welche Abenteuer auf Felicity und Lee in Band 2 warten - man darf gespannt sein. Der Cliffhanger war ja mittelschwer, wenn auch fast alle offenen Fragen beantwortet wurden.
Gut, dass Bd. 2 im Oktober erscheint - ich zähle die Tage!


Mein Fazit:
Vielversprechender Auftakt mit wenigen Schwächen - 5 Sterne!

Geflüster: Book vs Movie vs Book

Hallo liebe Leserschaft, 

wie ich euch bereits versprochen habe: Hier meine Meinung zu der Verfilmung des Weltbestsellers "City of Bones" von Cassandra Clare.
Doch vorab noch ein paar Gedanken, die ich mir zu Büchern und Verfilmungen allgemein gemacht habe. Neugierig geworden, na dann lies weiter!



Es gibt sie so lange die Traumfabrik "Hollywood" und Zelluloid existieren: Buch - oder auch Literaturverfilmungen. 
Jüngste Beispiele sind "Feuchtgebiete" ( auf den ich persönlich verzichten kann) und "Chroniken der Unterwelt - City of Bones" (dazu unten mehr).
Doch dies sind ja nicht die einzigen Bücher, die in den letzten Jahrzehnten auf der Leinwand gebannt wurden - im Gegenteil es fallen mir zahlreiche Verfilmungen ein, die man schon öfter im TV oder Kino sah - unter anderem denke ich da an: Carrie von Stephen King und Stolz und Vorurteil von Jane Austen. 

Im Internet bei den Recherchen zu diesem Geflüster bin ich auf abertausende von BuchVerfilmungen gestoßen, einige kannte ich, andere nicht - u.a. Von Mäusen und Menschen, Resturlaub, Harry Potter, Shakespeare (Hamlet, Der widerspenstigen Zähmung, Mittsommernachtstrau, uvm) - nur um einige genannt zu haben.
Doch es gibt auch "ErstVerfilmungen", zum Beispiel "Der kleine Hobbit", "Herr der Ringe" - ganz so als habe man nur auf die richtigen Mittel und Techniken gewartet um diese Meisterwerke der Literatur zu verfilmen und ihnen gerecht zu werden. Ich gestehe hier und jetzt, dass ich diese Verfilmung mehr als gelungen finde.


Und doch scheint es, als würden derzeit aus allen Ecken und Taschen neue Verfilmung aus dem Boden gestampft werden. Die neueste Verfilmung, die eine bestimmte Fangruppe sehnlichst erwartet "50 Shades of Grey" - Darsteller sollen Charlie Hunnam und Dakota Johnson sein, für mich die unpassenste Besetzung seit langem. Doch wie bei allem sage ich auch hier: Abwarten, mal sehen, vielleicht kann man mich doch überzeugen. 
Skeptisch bin ich und bleib ich ... wenn man jedoch bedenkt wer E.L. James erste Wahl sein sollte schüttelt es mich und ich bin doch froh, dass es Charlie wurde. Robert Pattinson sollte Christian Grey in der Verfilmung spielen - eine gruselige Vorstellung! Wer will schon einen bleichen, hühnerbrüstigen und glitzernden Christian Grey? Ich nicht! Okay glitzern darf Christian, aber nur vor Schweiß ;)
 

Doch zurück zu den Verfilmungen. 
Wir sind uns alle einige, dass Verfilmungen nichts schlechtes sind - wie bei den Büchern, gibt es auch hier "gute Filme" und "schlechte Filme" Und wieder andere sind einfach brilliant gemacht und andere einfach nur grottenschlecht. Ich will hier keine konkreten Beispiele, da hat jede/r seinen Favoriten (sowohl was das Negative, als auch das Positive betrifft).
An dieser Stelle sei aber auch gesagt, dasss es wirklich gelungene Verfilmungen gibt - Die Tribute Panem sind hier nur ein Beispiel. 

Sicher, die Bücher werden in den Filmen nicht immer 1:1 übernommen, wobei es oft auch heißt "Based on"  (Basierend auf) und sie nur angelehnt an das Buch entstanden, oft sind es nur die Namen, die übernommen werden. Doch manchmal sind sie in Hollywood auch verdammt nah dran am Buch und der Umsetzung.

Ich hab es zum Beispiel einem Film zu verdanken, dass ich auf die Bücher aufmerksam wurde - ich sage nur "Percy Jackson" und Asche auf mein Haupt "Twilight" (wobei man hier die Verfilmung, vor allem die Besetzung, in die Tonne treten kann!!!). 

Doch jetzt komme ich zu meinem Eindruck von "Chroniken der Unterwelt", den ich Anfang der Woche gemeinsam mit meiner Mutter gesehen habe! Darauf habt ihr gewartet, oder? Ja, was soll ich sagen ... Die 130min vergingen wie im Flug und auch sonst empfand ich den Film als zu kurz :( Den Film selbst empfand ich ziemlich nah am Film, wobei man ja immer bedenken muss: Basierend auf ... Die Schauspiele fand ich mit wenigen Aussnahmen ziemlich passend und gut besetzt, wobei mir einige Schauspieler für ihre Rollen zu alt erschienen. 

Was mich zu den Charakteren und den Darstellern führt. 
In den letzten Tagen las ich immer mal wieder "Team Simon" oder "Team Jace" - ich sage euch: Keins von beidem. Beide sind süß, basta!
Es ist, wie ich finde, immer schwer die passende Besetzung zu finden, denn im Kopfkino stelle ich mir die Charaktere wahrscheinlich anders vor, als ihr oder die Autorin selbst.

Mein Fazit des Films: Eine gelungene Verfilmung mit Schonheitsfehler, der mich weder in Begeisterung ausbrechen ließ, noch mich enttäuschte.


Soweit meine Gedanken zu Verfilmungen. Ich hoffe ich habe euch nicht gelangweilt. 
Ihr seht also, dass es nicht nur gute oder schlechte Verfilmungen gibt. Doch mal Hand auf´s Herz: Was haltet ihr von Buchverfilmungen? Habt ihr es schon mal erlebt, dass der Film besser als das Buch war?
Lasst hören!



Liebe Grüße
Lu

Donnerstag, 5. September 2013

Rezension: "Mein teuflischer Verführer" von Celeste Bradley


Vielen Dank an eine liebe Freundin für diesen kurzweiligen Lesetipp!

Inhaltsangabe (Quelle Blanvalet):
Vor einem exklusiven Herrenklub sitzt ein kleines Mädchen und behauptet, eines der Mitglieder sei ihr Vater. Ist sie womöglich Aidan de Quincys Tochter? Nur eine Frau kann ihm diese Frage beantworten: die zauberhafte Madeleine, die ihn einst aus unerfindlichen Gründen verließ. Als Aidan seine große Liebe wiedersieht, entflammt erneut das Feuer der Leidenschaft, doch noch immer hütet Madeleine gefährliche Geheimnisse …


Meine Einschätzung:
Bei Buchgesichter.de bin ich auf diese Trilogie durch eine Freundin aufmerksam geworden und ich gestehe, dass ich solche Bücher ab und an mal ganz gerne lese. Sie sind ideal zu lesen, gerade dann, wenn man einen blutigen Thriller beendet hat oder zähe Fantasy (letzteres passiert eher selten).


Klar, die Abläufe in der Handlung sind eigentlich immer gleich, doch ich gebe zu, dass ich die Idee mit "Drei Männer und ein Kleinkind" jetzt noch nicht kannte.
Und auch die Liebesgeschichte läuft im Grunde auch IMMER nach Schema G ab, oder? Nichts desto trotz braucht Frau ab und an solche Lektüre und ich fühlte mich wunderbar unterhalten.

Der Schreibstil, wie bei allen Celeste Bradley Büchern, war leicht und flüssig zu lesen. Einmal in der Handlung drin kam ich nicht mehr davon los. Man weiß eigentlich, wie die Geschichte enden wird und doch ist es einfach faszinierend zu lesen, welche Steine die Autorin ihren Protagonisten in den Weg legt.
Hier war ich überrascht, wie locker die Männer mit der Möglichkeit einer Vaterschaft umgehen, noch dazu der eines unehelichen Kindes. In dieser Zeit nicht gerade alltäglich.
Die Männer waren charmant und wirklich süß im Umgang mit der kleinen Melody und man schloß sie sogleich ins Herz. 

Und auch Madeleine war eine sympathische Person und wie das so ist, möchte man Aidan und Madeleine die Köpfe zusammenhauen und sagen: Macht die Augen auf ihr Sturköpfe! Ihr habt alles was ihr euch je gewünscht habt im jeweils anderen. Aber auf uns Leser hören ja die Charaktere nicht *tztztz*

Interessant fand ich auch die Hinweise auf die kommenden Geschichten, wobei hier Colin am kürzesten kam. Ich freue mich schon auf seine Geschichte ... 


Alles in allem eine kurzweilige Geschichte, die ich nicht aus der Hand legen konnte. Mehr davon - nicht zu viel auf einmal, aber etwas mehr in kleinen Portionen.

Mein Fazit:
Kurzweilig für Zwischendurch, 4 Sterne...

Rezension: "Dein Kuss in meiner Nacht" von Cathy McCarthy


ePub
Seiten 226
ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-646-60004-9
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Vielen Dank an Carlsen, die mir diesen Jugendroman zur Verfügung gestellt haben.

Inhaltsangabe:
Um Jungs hat Faith schon immer einen Riesenbogen gemacht. Mit ihrer kurvigen Figur und den unbändigen roten Haaren scheint sie Annäherungsversuche jedoch fast magisch anzuziehen – und nicht unbedingt die von der netten Art. Erst als der gutgebaute Neue mit den strahlend blauen Augen in ihrer Schule auftaucht, bekommt auch sie weiche Knie. Cole ist anders als alle Jungen, die Faith kennt, als ob er einer anderen Zeit entsprungen wäre. Doch dann passieren merkwürdige Dinge in Tristan Falls und ein Mädchen wird vermisst. Kurze Zeit später verschwindet auch Faith – in eine andere Welt, in der sie Cole nur noch im Traum begegnen kann …

Meine Einschätzung:
Hier haben wir zweifelsohne einen Jugendroman vorliegen, doch der Klappentext damals klang so interessant, dass ich das Buch einfach lesen musste. Und was soll ich sagen, ich fühlte mich wunderbar unterhalten.
Gleich die erste Seite hat es mir angetan, wenn ihr wissen wollt warum, nun da müsst ihr das Buch schon selbst lesen :)

Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Einmal in der Handlung drin, kam ich nicht mehr davon los und die Seiten flogen nur so dahin. Toll, so soll das sein. Schade nur, dass der Roman so dünn war. Gerade mal knapp 230 Seiten :( Doch da muss ich durch.

Die Charaktere waren mir sehr sympathisch, wenn mir auch Faith gelegentlich mit ihren Selbstzweifeln gehörig auf den Keks ging, so war doch auch im Laufe der Handlung zu erkennen welche Art junge Frau sie sein KANN, wenn sie Gelegenheit dazu bekommt.
Cole war einfach der Hammer und wirklich süß, auch wenn er durch seine Aufgabe älter wirkt als seine zarten 18 Jahre. 

Die Idee hinter der Handlung fand ich ziemlich interessant, wenn ich mir auch mehr Informationen zum "Tribunal", den Shadowcastern und den "Umbra" gewünscht hätte. Ab und an hatte ich allerdings auch schwierigkeiten die Umgebung vorzustellen, doch es ging alles irgendwie.
Da es sich hier jedoch um den Auftakt zu einer Reihe/ Trilogie handelt wird das wohl alles noch kommen.
Es war spannend zu lesen, wenn es auch nur eine Aneinanderreihung von div. Erlebnissen in den Parallelwelten war, tat dem Lesegenuss aber keinen Abbruch.
Ich bin schon jetzt gespannt, welche Aufgaben, Abenteuer und Gefahren Cole und Faith in Teil 2 zu bestehen haben werden.

Mein Fazit:
Für einen gelungenen Auftakt mit kleinen Schwächen gibt es von mir 3, 5 Sterne :)

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