Freitag, 21. Februar 2014

Rezension: "Warte auf mich" von Philipp Anderson und Miriam Bach


http://www.piper.de/buecher/warte-auf-mich-isbn-978-3-86612-357-1?tx_auwpiper_bookdetail[author]=


Roman
Erschienen am 14.05.2013
320 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-86612-357-1
€ 16,99 [D], € 17,50 [A], sFr 24,90 
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Inhaltsangabe (Quelle Piper Verlag):
Auf einer Feier lernen sich der Erfolgsautor Philipp Andersen und die Schriftstellerin Miriam Bach kennen. Sie verbringen eine Nacht miteinander, in der fast nichts passiert – und in der sich doch alles verändert. Am nächsten Morgen tauschen sie ihre Adressen aus, schicken sich ihre Romane zu und verlieben sich über die Lektüre der Bücher hoffnungslos ineinander. Hoffnungslos, denn Philipp lebt seit vielen Jahren in einer glücklichen Ehe, und Miriam ist nicht bereit, die Rolle der Geliebten einzunehmen. Dennoch leben die beiden ihre leidenschaftliche Amour fou, kämpfen mit sich und ihrer Liebe. In ihrer Not beginnen sie, alles, was zwischen ihnen passiert, aufzuschreiben. Was wird am Ende ihrer Geschichten stehen? Das Scheitern und die unvermeidliche Trennung? Oder gibt es doch eine lebbare Liebe für sie?

Meine Einschätzung:
In den letzten Wochen ist mir dieses Bcuh immer mal wieder über den Weg gelaufen, daher zögerte ich nicht lange und las es.

Das Ergebnis war eher ernüchternd.
Versteht mich nicht falsch der Schreibstil des Autorenduos, die die Ereignisse aus der Sicht von Philipp und Miriam erzählten, war leicht und flüssig zu lesen und doch empfand ich die gesamte Handlung als ziemlich zäh und stellenweise langatmig.

Die Idee hinter dem Buch war sicher nicht schlecht und ich stellte mir automatisch die Frage: Kann es möglich sein, dass ... Diese Frage wird mir sicher niemand beantworten können und nach Beenden des Buches ist es auch nicht wichtig.

Was die Charaktere betrifft bin ich zwiegespalten. Ich empfand weder Sympathie, noch Antipathie für Miriam oder Philipp. Wobei ich gelegentlich den Kopf schütteln musste - Miriam wirft ihre Prinzipien für nen Kerl über Bord und Philipp verhält sich in meinen Augen wie ein Mann in der Midlife Crisis, in dessen Ehe sich der Alltag zu sehr eingenistet hat und sucht sich seinen Spaß anderswo. Was ich gelegentlich lächerlich fand waren seine "Kosenamen" für Miriam. "Mirchen" ging ja noch, aber "mein kleines Süßkind" - da hab ich regelmäßig mit den Augen gerollt.
Und ich empfand ihn als klitzekleinen Schlapp****** - beim kleinsten Anzeichen von Widerstand/Problemen rudert er zurück ...

Alles in Allem war der Roman recht nett zu lesen, mehr aber auch nicht. Man las das Drama einer Liebe, die nicht sein darf - sollte? Zwei erwachsene Menschen, die einem vorkommen, wie hormongesteuerte Jugendliche , die nur eines im Sinn haben: Sex und davon reichlich! Bis einer der Beiden erwachsen zu werden scheint und klar zu denken beginnt.

Mein Fazit:
3 Sterne für einen recht zähen und langatmigen Roman ...

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