Donnerstag, 6. März 2014

Autorenspecial: Andreas Kimmelmann antowrtet ...

Interview mit
Andreas Kimmelmann

 

Wie in fast jeder Woche, so habe ich auch diesmal wieder ein kleines Interview für euch. Heute durfte Andreas Kimmelmann mir Frage und Antwort stehen.
Ihr kennt Andreas Kimmelmann nicht? Na dann muss ich das schleunigst ändern.

Im folgenden werdet ihr etwas über den Autoren und seine Bücher erfahren. Und so vielleicht Lust darauf bekommen seine Bücher zu lesen!
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen!

über den Autor:


Andreas Kimmelmann wurde 1979 in München geboren und studierte dort Jura. Er arbeitete später als Rechtsanwalt für Strafverteidigung und publizierte ab 2008 mehrere Kurzgeschichten im Krimi- und Horrorbereich. 2011 erschien sein Kriminalroman "Mord im Lichthof" über den Münchner Junganwalt Alwin Eichhorn im Titus Verlag. Das zweite Abenteuer seines Protagonisten erschien unter dem Titel "Der Richter und sein Mörder" Ende 2013 im selben Verlag. Er ist ebenso Autor der Kurzgeschichtenbände "Falsche Schritte, dunkle Pfade" (2012) und "Kurz bevor dem Morgen graut" (2013), die als E-Book bei Satzweiss/Chichili erschienen sind. 2011 wurde Andreas Kimmelmann mit dem 3. Platz beim Ersten Deutschen E-Book-Preis ausgezeichnet, 2012, 2013 und 2014 war er in der Top-25-Anthologie zum Agatha-Christie-Krimipreis mit jeweils einem Kurzkrimi vertreten.

http://www.andreas-kimmelmann.de/


Und hier nun das Interview: 


1. Was hat Sie zum Schreiben gebracht? Haben Sie schon immer geschrieben oder kam es plötzlich, wie aus dem Nichts und Sie haben sich gesagt: Heute will ich mal versuchen einen Roman zu schreiben? 


Ich habe schon als Kind gerne phantasievolle Geschichten geschrieben, teilweise schlug sich das auch in meinen Schulaufsätzen nieder. Als Jugendlicher habe ich noch auf einer alten Schreibmaschine getippt. Aber erst in den letzten Zügen meiner 20er habe ich richtig veröffentlicht, zuerst Kurzgeschichten, später dann auch Romane. 


2. Wer oder was inspiriert Sie? Wo nehmen Sie Ihre Ideen her? 


Ich habe einen Ideenpool in meinem Keller, da hole ich die raus. Leider sind sie dann immer etwas nass. Deswegen trockne ich sie, weswegen viele Kritiker anmerken, dass ich so trockenen Stoff bearbeite. Nein, Scherz beiseite: ich habe keine Ahnung. Ich glaube, Autoren haben einfach Antennen für Ideen. Ich habe sogar einmal eine Kurzgeschichte namens „Gute Geschichte, schlechter Autor“ (gibt es noch kostenlos bei E-Stories und Bookrix) darüber geschrieben. 



3. Wenn Sie Zeit zum Lesen finden, was lesen Sie dann am liebsten? Bleiben Sie dem Genre treu, in dem Sie selbst schreiben oder muss es was gänzlich anderes sein? 


Ich lese gerne Kriminalromane, auch ganz klassische in Richtung Agatha Christie, Edgar Wallace etc. Aber auch modernere in Richtung John Grisham etc. Mein Lieblingsautor seit jeher ist Stephen King, von dem habe ich so ziemlich alles gelesen. Ich lese auch gerne Autorenkollegen, die ich via FB oder Twitter kenne, das sind ja die Freuden eines Kindles. 


4. Was sind Ihre TOP 3 bei Büchern? 


Die Bibel.

Aber wenn Unterhaltungsliteratur gemeint ist: „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende, „The Stand“ von Stephen King und „Die Farm“ von John Grisham. 


5. Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade an verschiedenen Projekten arbeiten? 


Es gibt Zeiten, in denen man nicht gerade an verschiedenen Projekten arbeitet? O je. Die Erfahrung muss ich wohl erst noch machen. ;-) 


6. Wie viel steckt von Ihnen und evtl. Personen aus ihrem Umfeld in ihren Charakteren? 


Viel, aber nicht zu viel. Man kann durchaus das eine oder andere von mir in einem beschriebenen Strafverteidiger finden (einiges aber auch nicht), jedoch sehr wenig in dem durchschnittlichen Psycho-Killer. 


 7. Kennen Sie das, eine Schreibblockade zu haben? Markus Heitz sagte mir mal bei einer Fragerunde im Rahmen einer Lesung, dass er immer schreiben könne und er so etwas gar nicht kennt. 


Schreibblockade? Ist das, wenn die Tastatur klemmt? Nein, das kenne ich auch nicht. 


8. Was dürfen wir in naher Zukunft von Ihnen erwarten? 


Ich schreibe in den letzten Zügen an einer Episode für eine Thriller-E-Book-Serie, an der acht Autoren arbeiten. Daneben versuche ich noch einen Krimi in meiner Heimatstadt anzusiedeln und einen dritten Band mit meinem Protagonisten Alwin Eichhorn zu fabrizieren (Vorgängerbände „Mord im Lichthof“ und „Der Richter und sein Mörder“). Da ich auch wieder Kurzkrimis schreibe, wird es vermutlich irgendwann mal wieder einen Sammelband geben. Zudem liegt noch ein Mystery-Abenteuer-Manuskript von mir beim Verlag, das vermutlich im nächsten Jahr heraus kommt. 


9. Welche Tipps geben Sie denen, die selbst schreiben? 


Viel lesen, viel schreiben. Inspiration kann man nicht erzwingen, Talent auch nicht. Nur durch stetiges Üben wird man besser. 


10. Krimis/Thriller sind ihr Steckenpferd. Wie kam es dazu – haben Sie eine besondere Affinität zu Verbrechen oder hatte Ihr Beruf, Sie sind selbst Jurist (wie ihre Hauptfigur Alwin Eichhorn) schlussendlich etwas mit der Wahl des Genres in dem Sie schreiben zu tun? 
 

Ja. Ich habe selbst eine Weile als Rechtsanwalt für Strafverteidigung gearbeitet. Natürlich sind Figuren und Fälle erfunden, aber es gibt gewisse Stereotypen und Situationen, denen man immer wieder begegnet und die kann man als „typisch“ einflechten. Erfahrung im Beruf des Protagonisten zu haben, ist ja auch von Vorteil: es erspart viel Recherche. ;-) 


11. Wie verlaufen bei Ihnen Recherchen zu einem neuen Buch? Man findet ja alles im Internet, aber ob dies dann auch Hand und Fuß hat steht auf einem anderen Blatt … 


Nun, was Strafverteidigung angeht, schöpfe ich mehr aus meinem eigenen Erfahrungsschatz. Gerade bei rechtsmedizinischen Fakten brauche ich aber immer Hilfe. Hier ist tatsächlich das Internet nicht unterschätzen, aber man sollte sich auch nicht zu sehr darauf verlassen und mehrere Quellen studieren. Handbücher sind sicher gut, aber ein persönlicher, fachkundiger Ansprechpartner ist durch nichts zu ersetzen. 


12. Haben Sie bestimmte Rituale, die eingehalten werden müssen bevor Sie mit dem Schreiben beginnen? Ein besonderer Platz? Besondere Musik, die Sie dabei hören? Stehen kleine Snacks bereit oder oder … 


Nein. Ich kann zu jeder Tages- und Nachtzeit schreiben, das kommt rein nach Lust und Laune. Musik höre ich manchmal, aber eher selten. Meist sitze ich vor meinem Laptop in meinem Arbeitszimmer, aber das ist nicht zwingend. Essen und Trinken wird spontan bereit gestellt.
Vielen herzlichen Dank an Andreas Kimmelmann, dass er sich für das Interview zur Verfügung gestellt hat.
Und ich hoffe euch hat das Lesen des Interviews so gut gefallen, wie mir das Stellen der Fragen!
Auf ein baldiges Wiederlesen!

Lu

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