Mittwoch, 12. März 2014

Autorenspecial: Florentine Roth antwortet ...

Guten Morgen Leserschaft,

heute habe ich das große Vergnügen euch eine sympathische JungAutorin und ihren Debütroman vorzustellen. Zur Rezension des Buch geht es HIER entlang - viel Spaß beim Lesen!

In den letzten Wochen hatte ich hin und wieder das Glück mich mit einigen aufstrebenden Autorinnen zu unterhalten. Florentine Roth ist eine von ihnen.
Ihr Debütroman "Der Duft von Bergamotte" begeisterte mich sofort und selbst heute, Wochen nach dem Lesen, sind die Erinnerungen an das Buch sehr lebhaft.
Deshalb dachte ich mir: Stell Florentine doch ein paar Fragen und bring sie und ihr Buch den Lesern nah.
Gesagt getan!

Doch bevor es zu meinen Interviewfragen geht, gebe ich euch noch einen kleinen Blick auf die Autorin selbst.

Über die Autorin:
Florentine Roth hat mit dem Roman "Der Duft von Bergamotte" ihr Debüt veröffentlicht, in dem sie über eine junge Fotografin schreibt, die nach langer Zeit in ihre Heimatstadt zurückkehrt und sich mit ihrer Familie auseinandersetzen muss. Genau wie ihre Protagonistin liebt auch Florentine Roth die Fotografie und lebt in der schönen Rheinmetropole Düsseldorf.

Aber nun endlich zu dem eigentlichen Interview.
Ich hoffe, dass ihr alle so viel Freude am Lesen der Antworten habt, wie ich hatte die Fragen zu stellen.

Das Interview mit Florentine Roth

1. Was hat Sie zum Schreiben gebracht? Haben Sie schon immer geschrieben oder kam es plötzlich, wie aus dem Nichts und Sie haben sich gesagt: Heute will ich mal versuchen einen Roman zu schreiben?

Obwohl ich schon immer eine absolute Leseratte gewesen bin, habe ich erst Anfang 2013 mit dem Schreiben angefangen. Bis dahin hatte ich nur einige Gedichte geschrieben, die ich aber nie veröffentlicht habe. 
 
2. Wer oder was inspiriert Sie? Wo nehmen Sie ihre Ideen her?

Musik, Filme oder Kunst im Allgemeinen ist immer noch die beste Inspiration für mich. Oft habe ich eine Idee, die sich dann verselbstständig, so dass ich nachher gar nicht mehr sagen kann, wie sie entstanden ist. 

3. Wenn Sie Zeit zum Lesen finden, was lesen Sie dann am liebsten? Bleiben Sie dem Genre treu in dem Sie selbst schreiben oder muss es was gänzlich anderes sein?

Ich muss zugeben, dass mich Kriminalromane oder Thriller immer mehr in ihren Bann ziehen. Sonst lese ich aber alle Romane, die mir in die Finger kommen. Als Kind habe ich die Romane von Wolfgang und Heike Hohlbein verschlungen, weshalb ich heute auch noch gerne Fantasy Romane lese. 

4. Was sind Ihre TOP 3 bei Büchern?

Eine meiner absoluten Vorbilder - und völlig unerreichbar - ist Diana Gabaldon. Ich bin regelrecht süchtig nach ihrer Schottland-Saga. Genial finde ich auch Dennis Lehane und die Romane von Patricia Highsmith über den Betrüger Tom Ripley. 

5. Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade an versch. Projekten arbeiten?

Wenn ich nicht gerade lese, treffe ich mich mit Freunden zum Kochen, gehe mit ihnen ins Kino oder ins Museum. 

6. Wieviel steckt von Ihnen und evtl. Personen aus ihrem Umfeld in ihren Charakteren?

Ich glaube, in meiner Protagonistin Elisa steckt schon ein Teil von mir selbst, da es sonst auch sehr schwierig wäre, den Roman aus ihrer Sicht zu erzählen. Aber meine eigene Familie hat zum Glück keine Ähnlichkeit mit der Familie Westphal. 

7. Kennen Sie das, eine Schreibblockade zu haben? Markus Heitz sagte mir mal bei einer Fragerunde im Rahmen einer Lesung, dass er immer schreiben könne und er so etwas gar nicht kennt.

Eine richtige Schreibblockade hatte ich zum Glück noch nicht. Wenn ich mit einer bestimmten Szene nicht weiterkomme, fange ich an einer anderen Stelle im Roman an. 

8. Was dürfen wir in naher Zukunft von Ihnen erwarten?

Momentan sammle ich gerade Ideen für die Fortsetzung von „Der Duft von Bergamotte“. Wobei ich mir aber noch nicht sicher bin, ob ich Elisas Geschichte weitererzähle oder ob Kristina meine neue Protagonistin wird. 

9. Welche Tipps geben Sie denen, die selbst schreiben?

Man sollte sich nicht von schlechten Rezensionen entmutigen lassen. Doch es ist wahrscheinlich nicht so einfach, in dieser Hinsicht ein dickes Fell zu entwickeln. Nicht verkehrt sind auch Testleser, die einem schonungslos die Wahrheit sagen und mit konstruktiver Kritik helfen. 

10. Warum ausgerechnet Krimi/Thriller?

Schon immer habe ich mich bei Romanen und Filmen für die Antagonisten und deren Motive interessiert. 
Bei „Der Duft von Bergamotte“ hatte ich so die Möglichkeit in die Rolle des Gegenspielers zu schlüpfen und seine Sichtweise darzustellen. Interessant ist für mich der Bösewicht aber immer nur, wenn er auch eine sympathische Seite hat und man als Leser nachvollziehen kann, warum er sich so entwickelt hat.

11. Haben Sie bestimmte Rituale, die eingehalten werden müssen bevor Sie mit dem Schreiben beginnen? Ein besonderer Platz? Besondere Musik, die Sie dabei hören? Stehen kleine Snacks bereit oder oder …

 Am liebsten sitze ich mit dem Laptop am Küchentisch, denn dann ist der Weg zur Kaffeemaschine nicht so weit. Abgesehen von Unmengen von Kaffee ist es für mich total wichtig, ungestört zu sein. Wenn andauernd das Telefon schellt, komm ich immer total aus dem Konzept. Und die richtige Musik ist ganz wichtig! Moment sind Ed Sheeran, Ben Howard und Matt Corby meine Favoriten. 

12. „Der Duft von Bergamotte“ ist Ihr Debütroman (ich behaupte mal, dass es ein Mystery Thriller ist :) ) – wie fühlt sich das an?

In den Tagen vor und nach der Veröffentlichung war mir regelrecht schlecht vor Aufregung und ich konnte nachts kaum schlafen. Aber als dann die ersten guten Rezensionen eintrudelten, wurde ich wieder etwas ruhiger und konnte mich über die positive Resonanz freuen. Dies war also das Interview und ich möchte an dieser Stelle folgendes sagen: Vielen Dank an die sympathische Florentine Roth, die mir meine Fragen beantwortet hat und mir jetzt noch mehr Lust auf weitere Bücher von ihr gemacht hat.
Also, hau in die Tasten, Florentine!

Eure
Lu

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