Freitag, 21. März 2014

Autorenspecial Tag 5: Poppy J. Anderson antwortet ...

Guten Morgen ihr Lieben,

kaum hat mein Autorenspecial zu Poppy J. Anderson und ihren Büchern begonnen, da ist es auch schon wieder vorbei und ich kann euch sagen: Es hat mir riesengroßen Spaß gemacht!

Heute, als Höhepunkt des Specials präsentiere ich euch ein tolles Interview mit der wunderbaren und sympathischen Autorin selbst.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen, doch bevor es zu den Fragen geht bekommt ihr noch ein paar Informationen zur Autorin.

Über die Autorin (Quelle Amazon):


Poppy J. Anderson ist das Pseudonym einer deutschen Autorin mit amerikanischer Verwandtschaft, die an deutschen als auch ausländischen Universitäten studiert hat. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit schreibt sie in ihrer Freizeit moderne Liebesgeschichten, spielt mit ihrem Hund, beschäftigt sich mit ihrem vergötterten Patenkind und liebt es, Sport zu schauen! Vor allem deutschen Fußball und US-Football! Bereits seit ihrem 12. Lebensjahr erfindet sie Geschichten und hat mit "Touchdown fürs Glück" ihren ersten Roman veröffentlicht. Für ihre Romanhandlungen wird sie von alltäglichen Begebenheiten, witzigen Vorkommnissen aus ihrem Freundeskreis und plötzlichen Ideen inspiriert. Sie sagt, dass ihre Leser/innen bei der Lektüre lachen, weinen, schmunzeln und seufzen sollen - Hauptsache, sie freuen sich am Ende des Buches über das Happyend. Poppy J. Anderson startete mit ihrem Erstlingswerk eine Reihe über heiße Footballspieler, die gewollt oder ungewollt die Liebe finden und meistens Schwierigkeiten damit haben, diese zu behalten. Neben der "New York Titans"-Reihe ist im Winter der Beginn einer weiteren Reihe erschienen. Den Anfang machte der Kurzroman "Beim zweiten Mal küsst es sich besser", der sich zehn Tage auf dem 1. Rang der Kindle-Charts hielt. Ende Dezember erschien der zweite Teil dieser Reihe - "Nachträglich ins Glück".

Mehr über die Autorin und ihre Bücher findet ihr unter http://poppyjanderson.de/index.html

Doch nun will ich euch das Interview auch nicht länger vorenthalten.
Viel Spaß beim Lesen!



Das Interview


1. Was hat Sie zum Schreiben gebracht? Haben Sie schon immer geschrieben oder kam es plötzlich, wie aus dem Nichts und Sie haben sich gesagt: Heute will ich mal versuchen einen Roman zu schreiben? 


Ich habe schon als Kind sehr gerne Geschichten erfunden und war fasziniert von Büchern – man kann sagen, dass ich immer schon eine richtige Leseratte war. Mit zwölf Jahren bekam ich zu Weihnachten eine Schreibmaschine und habe mich Eifer in die Tasten gehauen. Als ich ungefähr sechzehn Jahre alt war, begann ich, historische Liebesromane zu schreiben. Ich kann mich an keine Zeit meines Lebens erinnern, in der ich nicht geschrieben habe. 
 
2. Wer oder was inspiriert Sie? Wo nehmen Sie ihre Ideen her? 


Das ist total unterschiedlich! Vor ein paar Tagen hatte ich beispielsweise eine grandiose Idee, während ich am Obststand Äpfel kaufte. Manchmal sind es Personen, die mich inspirieren, manchmal ist es ein Lied und manchmal ist es einfach nur ein Gefühl. 


3. Wenn Sie Zeit zum Lesen finden, was lesen Sie dann am liebsten? Bleiben Sie dem Genre treu in dem Sie selbst schreiben oder muss es was gänzlich anderes sein? 


Dem Liebesroman-Genre bleibe ich fast immer treu. Krimis sind nicht wirklich meins, dafür liebe ich Liebesromane umso mehr. Auch gerne historische! 

 4. Was sind Ihre TOP 3 bei Büchern? 


Eine meiner absoluten Lieblingsbücher ist „Exodus“ von Leon Uris – bei dem Buch breche ich immer in Tränen aus. 
Danach kommt die komplette Reihe von Diana Gabaldon. In diesem Jahr wird nicht nur der neueste Roman von ihr veröffentlicht, sondern auch die TV-Serie wird ihr Debüt feiern. Ich weiß nicht, worauf ich mich am meisten freue. 
Nicht zu vergessen die Bücher von Jane Austen – hach, da schmelze ich dahin. 
 
5. Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade an versch. Projekten arbeiten? 
 

Eigentlich beschäftige ich mich immer mit einem Projekt, da das Schreiben keine Arbeit für mich ist, sondern eher mit einem Hobby oder einer Leidenschaft zu vergleichen ist. Ansonsten koche ich sehr gerne, unternehme etwas mit Freunden sowie meinem Hund und plane Reisen. 
 
6. Wieviel steckt von Ihnen und evtl. Personen aus ihrem Umfeld in ihren Charakteren? 
 
Oh ... das sollte ich vielleicht nicht verraten, aber manchmal kann es schon vorkommen, dass ich besonders lustige Begebenheiten in meinen Büchern verarbeite. Außerdem hat jede meiner Protagonistinnen auch eine Winzigkeit von mir. Beispielsweise hat Liv ihre Vernarrtheit in die „Rambo“-Filme von mir geerbt. 

7. Kennen Sie das, eine Schreibblockade zu haben? Markus Heitz sagte mir mal bei einer Fragerunde im Rahmen einer Lesung, dass er immer schreiben könne und er so etwas gar nicht kennt. 


Vielleicht würde ich es nicht „Schreibblockade“ nennen, aber es kann vorkommen, dass ich einfach zu müde oder gestresst bin, um mich stundenlang mit dem Schreiben beschäftigen zu können – einfach, weil es dann weniger Spaß macht. In solchen Situationen lenke ich mich ein wenig ab, gehe zum Sport, treffe mich mit Freunden oder lass die Seele baumeln. Anschließend kann ich es gar nicht erwarten, wieder an den Schreibtisch zu kommen. 

8. Was dürfen wir in naher Zukunft von Ihnen erwarten? 
 

In diesem Jahr sind vier weitere Titans-Romane geplant. Zusätzlich möchte ich unter dem Pseudonym Alexandra Graham historische Liebesromane veröffentlichen. Zum Valentinstag wird es ein Titans-Special geben, außerdem sind noch andere Projekte in Planung, die ich jedoch noch nicht verraten möchte. 

9. Welche Tipps geben Sie denen, die selbst schreiben? 

Jeder, der ein Buch schreiben möchte, sollte unbedingt Freude daran haben und sich diese auch bewahren. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es viele Menschen gibt, die einem diese Leidenschaft madig machen oder schlecht reden wollen. Oft musste ich mir anhören, dass meine Romane „Schund“ und nicht anspruchsvoll wären – leider kann so etwas ziemlich enttäuschend sein, doch man sollte sich davon nicht abhalten lassen. Mit meinen Geschichten erfreue ich Menschen und das ist die Hauptsache. Wenn ihr schreiben wollt, dann tut das und lasst euch nicht hineinreden. 

10. Football ist das vorherrschende Thema ihrer Bücher – was verbinden Sie mit diesem Sport? Hier zu Lande ist es ja nicht so beliebt, doch in den USA wird er, gerade der Superbowl, geradezu celebriert!

Aufgrund meiner amerikanischen Verwandtschaft bin ich vielleicht nicht extrem footballverrückt, aber ich schätze den Reiz und die Atmosphäre dieser Sportart. Footballspieler erscheinen wie „richtige Kerle“, daher wollte ich mit diesem Bild bzw. diesem Klischee ein wenig spielen und zeigen, dass auch solche „Kampfmaschinen“ normale Männer sind. Als Figuren für einen Liebesroman sind diese Sportler – meiner Meinung nach – perfekt. 

11. Wie verlaufen bei Ihnen Recherchen zu einem neuen Buch? Man findet ja alles im Internet, aber ob dies dann auch Hand und Fuß hat steht auf einem anderen Blatt … 

Natürlich recherchiere ich auch einiges im Internet oder hole mir Anregungen über Fotos bzw. Songs, doch wenn es ums Eingemachte geht, dann setze ich mich mit Spezialisten in Verbindung. Beispielsweise brauchte ich den Rat eines Automechanikers und habe mir von ihm alles zu Zylinderkopfdichtungen berichten lassen, damit ich das in meinen Roman einbauen konnte. 

12. Haben Sie bestimmte Rituale, die eingehalten werden müssen bevor Sie mit dem Schreiben beginnen? Ein besonderer Platz? Besondere Musik, die Sie dabei hören? Stehen kleine Snacks bereit oder oder … 


Was immer auf meinem Schreibtisch stehen muss, ist eine Kanne mit grünem Tee. Snacks vermeide ich, da ich beim Schreiben oder Lesen sehr schnell zu futtern beginne und dann sprachlos auf eine leere Schüssel starre ;-) Was die Musik betrifft, kommt es wirklich auch
die Szenen an, an denen ich gerade schreibe. Beispielsweise habe ich bei „Make Love und spiel Football“ ein Lied fast drei Wochen ununterbrochen gehört, während ich bei anderen Büchern gar keine Musik höre. 

Vielen Dank an Poppy, die mir freundlicherweise erlaubte ihr diese Fragen zu stellen und euch vielen Dank, die ihr es gelesen habt!

Lu

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