Montag, 24. März 2014

Rezension: "Der Ruf des Kuckucks" von Robert Galbraith


Deutsche Erstausgabe
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 640 Seiten, 13,5 x 21,5 cm ISBN: 978-3-7645-0510-3 € 22,99 [D] | € 23,70 [A] | CHF 32,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Blanvalet

Erscheinungstermin: 30. November 2013
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Inhaltsangabe (Quelle Blanvalet Verlag): Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.
Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch der Privatdetektiv ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während Strike immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert er Erschreckendes zutage und gerät selbst in große Gefahr … 


Meine Einschätzung:
Seit seinem Erscheinen im November 2013 hat der Kuckuck ordentlich für Furore gesorgt. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch ich mir eine Meinung bilden wollte.

Ich gestehe, dass ich positiv überrascht wurde, denn skeptisch war schon, ob es wirklich so gut werden würde, wie ich hoffte. Wir sind uns alle einig, dass dies NICHT Harry Potter oder etwas vergleichbares ist und doch hat JK Rowling - oh Entschuldigung! Robert Galbraith - eine solide Leistung abgeliefert, die mich gespannt auf den zweiten Fall von Cormoran Strike warten lässt. Doch bisher ist mir schleierhaft, warum sie es unter einem Pseudonym veröffentlicht, nur um dann doch zu sagen: Hey! Hallo! Robert Galbraith bin ich ... na mir ist es egal, es geht um das Ergebnis und dieses finde ich gut gelungen.

Doch nun zu dem Buch selbst ... 

Der Schreibstil ist nicht immer ganz flüssig zu lesen und kommt mir häufig etwas schwerfällig vor, doch wenn der Stein erst mal ins Rollen gebracht wurde kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Zumindest mir ging es so ... Obwohl es mitunter recht anstrengend zu lesen war, so war die Spannung spürbar und sie fesselte mich bis zur letzten Seite.

Die Handlung selbst und die damit verbundene Spannung baute sich von Beginn an langsam und gemächlich auf, nichts desto trotz waren die logischen Schlussfolgerungen und die Wendungen in den Ereignissen mitunter interessant und überraschend.
Cormoran und Robin miteinander (oder allein) arbeiten zu sehen war einfach toll. Man spekulierte und verdächtigte, nur um am Ende überrascht zu werden. Dabei war ich mich sooooo sicher zu wissen, wer der Mörder ist.

Bei den Charakteren sind der Autorin tiefgründige, vielschichtige und interessante Charaktere gelungen. Gerade Cormoran Strike wurde mit einer umfassenden Biographie ausgestattet, die ich geradezu faszinierend fand. Und auhc sonst sind die Charaktere durchweg detailliert vorgestellt worden.

Alles in Allem ein solider Krimi mit guter, alter Detektivarbeit á la Columbo*lach* Man darf eben nicht vergessen, dass es etwas völlig anderes als Harry Potter ist.

Mein Fazit:
4 Sterne für eine solide Leistung mit geringfügigen Mängeln.

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