Samstag, 15. März 2014

Rezension: "Singe, fliege, Vöglein, stirb" von Janet Clark


http://www.loewe-verlag.de/titel-1-1/singe_fliege_voeglein_stirb-7025/
ab 14 Jahren, 1. Auflage 2014
336 Seiten, 14.0 x 21.5 cm
ISBN 978-3-7855-7752-3
Klappenbroschur mit Relieflack
12,00 € (D)
12,40 € (A)
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Inhaltsangabe (Quelle Loewe Verlag):
Letzte Woche hatte ich noch ein Leben. Einen Job. Einen Freund.
Vor fünf Minuten hatte ich zumindest Hoffnung.
Jetzt habe ich nur noch Angst.


Seit Ina die Leiche einer getöteten Mitschülerin gefunden hat, läuft ihr Leben mehr und mehr aus dem Ruder. Weil sie ihren Freund Aaron, der wegen der Tat befragt wird, vehement gegen die Anschuldigungen verteidigt, zieht ein riesiger Shitstorm über sie und ihre Familie hinweg. Dann wird sie plötzlich selbst des Mordes verdächtigt. Und zu allem Überfluss taucht wie aus dem Nichts ein Freund von früher auf, der eine alte Schuld einfordert. Bald versinkt Ina in einem Netz aus Lügen und kann niemandem mehr trauen – nicht einmal Aaron.

Meine Einschätzung:
Erstmal ein herzliches "Vielen Dank" an Jessica von den Schattenwegen für die Organisation dieser tollen Blogtour!
Zum Zweiten ist dies mein erster Roman der Autorin und ich gestehe, dass ich positiv überrascht wurde, denn mal ehrlich, das Cover macht jetzt nicht unbedingt den Eindruck, dass man einen Thriller vor sich hat.

Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Besonders gelungen fand ich, dass JC den "Ton" der jungen Menschen gut getroffen hat. Es las sich wirklich jugendlich - hoffe es macht Sinn.
Von Seite 1 an fieberte man mit Ina und Aaron und man fragte sich wer nun der Täter ist oder eben nicht ist. Mit vielen überraschenden Wendungen in der Handlung ließ die Autorin mich von Verdächtigem zu Verdächtigem hangeln. Kaum glaubte ich mir sicher zu sein, wurde alles wieder über den Haufen geworfen.
Geschickt zeigt die Autorin, wie einfach es ist mit wenigen Worten eine Lawine des Hasses loszutreten und Äußerungen nach Lynchjustiz laut werden.
Auch eines der zentralen Themen "Tierversuche" wurde interessant dargestellt, wenn es auch eher zweitrangig war.

Interessant waren auch die Charaktere, die sympathisch waren, wenn ich auch mit keinem sop richtig warm werden wollte. Es war fast erschütternd, wie leicht Freunde an einander zweifeln lassen uind wie leicht man auch einem "Fremden" trauen will. 


Insgesamt betrachtet ein starker Jugendthriller, der Lust auf mehr von der Autorin macht.

Mein Fazit:
4 Sterne und ich werde sicher noch mehr von JC lesen.

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