Montag, 14. April 2014

Rezension: "Der Gottbettler" von Michael M. Thurner


Paperback, Broschur 
512 Seiten 
13,5 x 20,6 cm ISBN: 978-3-442-26942-6 € 14,00 [D] | € 14,40 [A] | CHF 20,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Blanvalet

Erscheinungstermin: 21. Oktober 2013 
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Inhaltsangabe (Quelle Blanvalet Verlag):
Während die kräuterkundige Terca jeden Tag erneut einen Grund braucht, sich nicht umzubringen, sucht der Krieger Rudynar Pole das Vergessen im Alkohol. Doch der junge Magier Pirmen benötigt sie beide. Denn nur mit ihrer Hilfe kann er die schreckliche Horde des Gottbettlers aufhalten, die eine Stadt nach der anderen erobert und kurz davor ist, die ganze Welt zu beherrschen. Pirmen weiß, dass diese Aufgabe eigentlich unmöglich zu erfüllen ist. Aber nur wenn er Erfolg hat, kann er vielleicht auch seine eigenen Dämonen überwinden.


Meine Einschätzung:
Ich habe mich wirklich sehr auf diesen Fantasyroman gefreut, doch leider vergeblich, wie ich gestehen muss.

Schon auf den ersten 100 Seiten hatte ich Mühe mich auf das Buch zu konzentrieren und ich bemerkte, wie ich mich sehr leicht ablenken ließ oder gar ganze Abschnitte nur überflog, statt Wort für Wort zu lesen. Das ist sonst nicht meine Art, wenn mich ein Buch von Anfang an fesselt.  

Hinzu kam, dass der Schreibstil zumindest für mich - anstrengend, schwerfällig und holprig war.

Ich habe auch nichts dagegen, wenn diverse Kraftwörter oder auch die Dialoge obszön sind, doch hier störte es mich ungemein. Keine Ahnung warum ... Der Schreibstil konnte mich einfach nicht so recht fesseln. Schade eigentlich, denn die Idee hinter dem Roman ist sicher nicht schlecht.
Doch dieUmsetzung war für mich eher unzureichend.

Auch bei den Charakteren war keiner dabei bei dem ich sagen kann, dass er mich überzeugt hat. Selbst die "Guten" waren hier "schlecht" und nicht sonderlich sympathisch, so war es für mich nicht gerade überraschend, dass ich mich nicht für sie erwärmen konnte.
In vielen Fantasyromanen besteht irgendeine Art Beziehung zwischen den "Helden", doch hier konnte ich nichts dergleichen erkennen.

Man sollte meinen, dass ich das Buch an irgendeinem Punkt abgebrochen habe, doch nein ich las weiter. Okay, ich gestehe es, ich habe viel gebrowsed. Vereinzelte Abschnitte waren spannend, doch viele waren einfach nur langatmig und mir erschloss sich nicht wirklich der Sinn hinter dem ganzen.
Im Grunde war dieses Buch wie ein Autounfall: Schrecklich, aber man konnte auch nicht wegsehen.

Alles in Allem ein enttäuschender Roman, der mich denken lässt: Schade um die vergeudeten Lesestunden.

Mein Fazit:
2,5 Sterne sind mehr als gut gemeint, aber auch nur wegen dem was ich NICHT gelesen habe.

 

1 Kommentar:

  1. Schade, bei mir hats zwar auch nicht die volle Punktzahl erreicht, aber ich fands doch mal erfrischend anders und neu ^^

    LG, Aleshanee
    Weltenwanderer

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