Donnerstag, 8. Mai 2014

Rezension: "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz


Ab 14 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-53426-1 € 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 24,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Heyne

Erscheinungstermin: 25. Februar 2013 
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Inhaltsangabe (Quelle Heyne Verlag):
Emily kann es nicht fassen! Am Tag ihres Abiturs erhält sie einen Brief ihrer verstorbenen Mutter, in dem diese Emily in geheimnisvollen Worten beschwört, das Dorf aufzusuchen, das einst ihre Heimat war. Kurzerhand steigt Emily in München ins Flugzeug – und landet allein und vom Regen durchnässt mitten im englischen Dartmoor. Hilfe naht in Form eines Geländewagens, darin Matt, der attraktivste Junge, den Emily je gesehen hat. Als sie ihn nach dem Weg nach Hollyhill fragt, verändert Matt sich jedoch schlagartig. War er zuvor offen und hilfsbereit, stimmt er nun nur widerwillig zu, Emily nach Hollyhill zu bringen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch das einsame Moor landen sie schließlich in dem winzigen Dorf, dessen Bewohner zwar alle ein wenig schrullig, aber freundlich zu Emily sind. Nur Matt, der Junge, in den sie sich Hals über Kopf verlieben könnte, gibt ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Gefühl, unerwünscht zu sein. Bis eines Nachts ein Mörder auftaucht und Emily entführt. Und plötzlich findet sie sich im Jahr 1981 wieder – und dort sind die gewöhnungsbedürftige Mode und ein grimmiger Matt ihr geringstes Problem …

Meine Einschätzung:
Dank diverser Bloggerkollegen bin ich auf die Bücher von Alexandra Pilz aufmerksam geworden. Nicht zuletzt das schöne, schlicht Cover trug dazu bei, dass ich mir Bd. 1 von Hollyhill besorgte, um das Dorf zu besuchen.


Tja, was soll ich nun sagen? Soviel sei gewiss: Es war ein ganz wunderbarer Abend mit Emily, Matt und Co. Ja, ihr habt richtig zwischen den Zeilen gelesen: ich habe das Buch an einem einzigen abend, innerhalb weniger Stunden geradezu inhaliert. Ein ungestörter Abend und ich war durch.
Was nicht zuletzt dem leichten und flüssigen Schreibstil der Autorin zu Schulde kommt. Während dem Lesen fiel nicht im geringsten auf, dass dies der Debütroman der Autorin ist.

Die Handlung selbst war interessant und faszinieren, wenn ich auch gestehen muss, dass ich skeptisch war und bin was Zeitreiseromane angeht. Doch Alexandra Pilz konnte mich davon überzeugen ihren Romanen eine Chance zu geben und ich bereue es nicht.
Eins um andere Mal überraschte mich die Autorin mit Wendungen oder Enthüllungen in den Ereignissen und so manches mal drohte ich den Faden angesichts der Erklärungen zur Zeitreise des Dorfes zu verlieren, doch ich wurde jedesmal wieder mit an Bord geholt.
Einige wenige Fragen werden beantwortet und so viele Fragen kommen am Ende hinzu, so dass ich schon fast genötigt werde Bd. 2 zu lesen, aber im Ernst, so eine große Überwindung ist es gar nicht ;) 


Bei den Charakteren war ich überrascht wie einfach es ist dass man Charaktere lieb gewinnt, auch wenn Teile ihrer Vergangenheit im Dunkeln und Geheimen liegen. Man lernt Emily und Matt kennen, man kennt sie aber nicht wirklich. Ich hoffe, dass das irgendeinen Sinn für euch macht. Ich jedenfalls bin gespannt alle aus Hollyhill näher kennenzulernen.

Mein Fazit:
4 Sterne für eine kurzweilige, faszinierende und süße Zeitreisegeschichte mit vielen offen Fragen.

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