Montag, 16. Juni 2014

Rezension: "Klammroth" von Isa Grimm



Bastei Lübbe
Paperback, 335 Seiten
Ersterscheinung: 13.03.2014
ISBN: 978-3-7857-6107-6

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Inhaltsangabe (Quelle Bastei Lübbe):
Seit Jahren ist der uralte Tunnel stillgelegt. Doch etwas geht um in den Tiefen des Berges. Kinderstimmen wispern im Dunkel, und etwas regt sich in den Schatten.
Einst war Klammroth ein stiller Weinort am Fluss – bis eine Katastrophe die Idylle zerstörte.  Dutzende Kinder starben bei einem verheerenden Unfall im Tunnel, viele weitere wurden entstellt. Nun, sechzehn Jahre später, kehrt eine der Überlebenden nach Klammroth zurück: Anais hat die Qualen des Feuers noch nicht überwunden, als ihr Vater sie zu sich ruft. Etwas Unerklärliches erscheint des Nachts vor den Fenstern. Gespenstisches geschieht – und jemand fordert neue Opfer.
Der Tunnel hat Anais nicht vergessen ...

Meine Einschätzung:
Überraschend trudelte ein geheimnisvoller Brief bei mir ein und ich dachte mir nichts weiter dabei. Wieder eine Werbeaktion vom Verlag, mit dem Buch rechnete ich nicht. Doch es trudelte wenig später bei mir ein und ich war total aufgeregt es zu lesen, immerhin klang der Klappentext super spannend. Selbst mein Mann spielte mit dem Gedanken das Buch zu lesen ...

Vor einiger Zeit dann habe ich das Buch regelrecht verschlungen und doch blieb ich mit einem Gefühl der Unzufriedenheit zurück.
Ohne Frage war Isa Grimms Schreibstil leicht und flüssig zu lesen und mit seinen 335 Seiten ist der Roman auch ziemlich dünnen, trotzdem erschienen manche Passagen, zumindest mir ging es so, recht langatmig und ich kam nicht so recht voran.

Die Idee hinter der Handlung war interessant, was mitunter der Grund war weshalb ich das Buch in erster Linie lesen wollte. Natürlich hat mich die Autorin gerade in Bezug auf den Unfall im Tunnel ziemlich überrascht, denn mit dieser Enthüllung hätte ich im Leben nicht gerechnet!

Auch in Bezug auf die Charaktere war ich etwas enttäuscht, denn gerade Anais blieb in meinen Augen sehr blass. Ich kannte sie nicht, selbst nach so vielen Seiten nicht.

Alles in Allem ein Roman, den ich nicht so recht einordnen kann, ob er mir nun gefiel oder nicht. Schlecht war er nicht, keinesweges und doch ... ich hoffe ihr versteht was ich meine.

Mein Fazit:
3 Sterne, für einige spannende Lesestunden, die mich aber nicht so recht überzeugen konnten.

Kommentare:

  1. Das Buch werde ich als nächstes lesen, bin mal gespannt, wie es mir gefällt. Der Klappentext klingt in der Tat recht gut, aber es scheint, als hätte man mehr rausholen können

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  2. Hey Lu,

    ich warte nun schon seit Wochen auf das Buch. Ich gehe mal nicht davon aus, dass es noch bei mir eintrudelt. Interessant finde ich es trotz deiner Kritikpunkte immer noch =)
    Ich kann aber verstehen was du meinst, wenn du sagst, du kennst Anais nach so vielen Seiten nicht.

    LG
    Anja

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