Dienstag, 22. Juli 2014

Rezension: "Krähenmädchen" von Erik Axl Sund



Deutsche Erstausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 20,6 cm ISBN: 978-3-442-48117-0 12,99 | 13,40 | 18,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann

Erscheinungstermin: 21. Juli 2014 
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Inhaltsangabe (Quelle Goldmann):
Stockholm. Ein Junge wird tot in einem Park gefunden. Sein Körper zeigt Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche ... Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissarin Jeanette Kihlberg die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. Eine andere Patientin Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem schweren Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Schließlich müssen sich Jeanette und Sofia fragen: Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird

Meine Einschätzung: Was habe ich mich nach der Pressemail vom Goldmann Verlag zu dem vielseits hochgepriesenen Thrillerdebüt aus Schweden gefreut. Das Cover sieht einfach spannend aus, der Titel interessant und der Klappentext vielversprechend.
Also was will man mehr, denkt man sich. 


Doch leider muss ich gestehen, dass ich so meine Schwierigkeiten mit dem Einstieg in das Buch hatte. Versteht mich nicht falsch, der Schreibstil war nicht langweilig und doch wurde durch die teilweise sehr kurzen Kapitel immer wieder der Lesefluss unterbrochen. Und auch sonst kam nur langsam Tempo in die Geschichte, hat man erstmal den "gewissen" Punkt aber überwunden wird es deutlich besser. Ab da wird die Geschichte schneller, rasanter und vor allem spannender!
Geschickt verweben die Autoren die Handlungsstränge miteinander und bringen so überraschende Klarheit in das Geschehen. Und auch andere Erkenntnisse und/oder Enthüllungen überraschten mich.

Die Charaktere waren interessant gezeichnet, wenn auch nicht sonderlich sympathisch. Bis zum Ende hin wurde ich nicht wirklich warm mit ihnen. Nichts desto trotz sind ihnen interessante Charaktere gelungen.

Alles in Allem ein mittelstarker Thriller, der mich erst ab der 2. Hälfte von sich überzeugen konnte. Und nicht zuletzt dieser fiese Cliffhanger ...

Mein Fazit:
3,5 Sterne - Spannender Thriller mit Startschwierigkeiten.


1 Kommentar:

  1. Ich hab nun schon so viel Negatives über das Buch gelesen, dass mich Deine 3,5 Sterne gar nicht verwundern, sondern in meiner Entscheidung, dieses Buch nicht zu lesen, bestärken.

    LG
    Daggi

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