Mittwoch, 30. Juli 2014

Rezension: "Der Kruzifix - Killer" von Chris Carter


http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/der-kruzifix-killer-9783548281094.html?cHash=b38fe76c88526ec82bf13d9a792318e2

Taschenbuch
Broschur
480 Seiten
The Crucifix Killer
Aus dem Englischen übersetzt von Maja Rößner.
ISBN-13 9783548281094
Erschienen: 10.06.2009
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Inhaltsangabe (Quelle Ullstein Verlag):
Er kennt keine Gnade. Er tötet grausam.
Und er ist teuflisch intelligent.
Los Angeles: Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und er ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.

Meine Einschätzung:
Auf Drängen einer sehr guten Freundin (und auch auf das meiner Mutter) habe ich vor einigen Wochen damit begonnen die Garcia/Hunter Reihe von Chris Carter zu lese. Inzwischen frage ich mich, warum ich so verdammt lange gezögert habe. Da wäre mir tatsächlich was entgangen!

Doch zurück zum eigentlichen Thema dieser Rezension: Das Buch.

Nun, der Schreibstil von Chris Carter ist nicht schlecht, sogar recht angenehm und flüssig zu lesen. Vor allem aber konnte ich durch den stetigen Spannungsaufbau das Buch nicht aus der Hand legen. Nichts desto trotz merkt man deutlich, dass man hier einen Debütroman in den Händen hält, dennoch wird man gefesselt.
Die Spannung wird konstant aufgebaut und aufrecht erhalten, dennoch wahrt der Thriller nur mit wenigen Überraschungen auf. So war mir nach nur wenigen Seiten klar wer der Mörder ist, wobei das Warum erst später klar wurde. Trotzdem ließ mich der Autor am Ende am Ende sprachlos und entsetzt nach Luft schnappen bei einigen Enthüllungen.

Bei den Charakteren verwendet Chris Carter viel Zeit darauf uns seinen durchaus sympathischen, dennoch oft verschroben wirkenden Robert Hunter vorzustellen. Obwohl man hier einen Ermittler vor sich hat, der sein Päckchen zu tragen ha, mag man ihn sofort. So auch den stillen Carlos Garcia. Die Beziehung zwischen Robert und Carlos entsteht völlig natürlich und sie wirken schnell, wie ein altes, eingespieltes Team.

Man darf gespannt sein welche Fälle Chris Carter für sein Ermittlerduo noch so aus dem Hut zaubert.

Auf geht es zu Bd. 2!

Mein Fazit:
4 Sterne für ein gelungenes Debüt mit kleinen Schwachstellen.

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