Mittwoch, 13. August 2014

Autorenspecial: Kate Sunday antwortet ...


Hallo und guten Morgen euch allen! 

Nach einer ziemlich langen Durststrecke, darf ich euch voller Freude ein neues Interview präsentieren. Diesmal hat sich Kate Sunday (Autoren von "Hannahs Entscheidung" und "Herzklopfen Down Under") meinen Fragen gestellt.

Nun kann ich nur hoffen, dass es euch interessiert und jede Menge Spaß macht das fertige Ergebnis zu lesen.
Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht die Fragen zu stellen und die Antworten zu lesen.
Doch vorab stelle ich euch die Autorin von bookshouse vor, damit ihr ein Bild davon bekommt, wessen Antworten ihr da lest.

Kate Sunday
(Quelle Bookshouse)


Kate Sunday wurde in Köln geboren. Nach dem Abitur und einem längeren Aufenthalt in den Vereinigten Staaten studierte sie Anglistik und Deutsche Philologie. Schon von klein auf war sie von Büchern fasziniert und verfasste früh ihre eigenen Texte. Mit Vorliebe entwirft sie spannend-romantische Liebesromane. Unter anderem Namen sind mehrere Kurzgeschichten für Erwachsene und Kinder von ihr erschienen.
Die Autorin ist Mitglied bei DeLiA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren.
Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort an der Bergstraße und träumt von einem rosenumrankten Cottage an einer wildromantischen Meeresküste.


Mehr über die Autorin auf: www.katesunday.de und den Weg zu ihren Büchern findet ihr in dem ihr einfach auf die Cover klickt!
Und ohne euch noch länger auf die Folter spannen zu wollen, präsentiere ich euch endlich ohne weitere lange Vorreden das Interview mit der sympathischen Autorin.

Viel Spaß!


Das Interview

1. Was hat Sie zum Schreiben gebracht? Haben Sie schon immer geschrieben oder kam es plötzlich, wie aus dem Nichts und Sie haben sich gesagt: Heute will ich mal versuchen einen Roman zu schreiben?
  
Eigentlich habe ich schon immer den Wunsch gehabt, zu schreiben. Seit dem Augenblick an, da ich lesen konnte, haben mich Bücher fasziniert, weil sie mich in eine andere Welt entführt haben. Ein Buch nach dem anderen habe ich verschlungen, auch nachts unter der Bettdecke im Schein einer Taschenlampe, wenn ich doch schlafen sollte. Irgendwann fing ich an, eigene Geschichten zu erzählen. Zuerst Gedichte und Kurzgeschichten, Essays, die ich auf losem Papier oder in Ringbüchern festgehalten und zum Teil mit passenden Zeichnungen versehen habe. Sehr viel später beschloss ich, einen Roman zu schreiben, doch es dauerte Jahre, bis daraus mein erstes Buch entstand. 

http://www.bookshouse.de/buecher/Hannahs_Entscheidung___Im_Schatten_der_Appalachen_1_/
 
2. Wer oder was inspiriert Sie? Wo nehmen Sie ihre Ideen her? 

Ein berührendes Musikstück, eine Begegnung mit einem Menschen oder ein Bild können mich inspirieren. Erfahrungen. Wenn ich spazieren gehe, draußen in der Natur bin, blühende Wiesen, schöne alte Bäume sehe, oder das Rauschen des Meeres und die Schreie der Seevögel höre, dann möchte ich am liebsten an Ort und Stelle mit dem Schreiben beginnen. Zum Glück fliegen mich die Ideen nur so an! In meinem Kopf existieren unzählige Geschichten, die noch erzählt werden wollen. 

3. Wenn Sie Zeit zum Lesen finden, was lesen Sie dann am liebsten? Bleiben Sie dem Genre treu in dem Sie selbst schreiben oder muss es was gänzlich anderes sein? 

Ich lese tatsächlich bevorzugt Liebesromane oder Romane, in denen die Liebe eine wichtige Rolle spielt. Gelegentlich auch Familiengeschichten, ganz selten mal einen Krimi. Früher konnte ich mich auch für Science Fiction begeistern, das hat etwas nachgelassen. Für blutrünstige Thriller und Schocker bin ich nicht so zu haben, dafür sind meine Nerven wohl zu schwach ;-) 

4. Was sind Ihre TOP 3 bei Büchern? 

Es gibt furchtbar viele Bücher, die mich fasziniert haben, deswegen fällt es mir schwer, da die besten drei herauszupicken. Aber ich könnte drei Romane nennen, die mir in der letzten Zeit richtig gut gefallen haben:
Anne Rivers Siddons: Tausend Sommer
Marian Keyes: Der hellste Stern am Himmel
Luanne Rice; Im Herzen die Sehnsucht 

5. Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade an versch. Projekten arbeiten?

Wenn ich nicht schreibe, lese ich leidenschaftlich gern, singe im Gospelchor oder treffe mich mit Freunden auf einen Kaffee. Oder ich gehe raus ins Grüne. Im Frühling ist es bei uns an der Bergstraße besonders schön. Langweilig wird es bei mir nie, denn da sind ja auch noch meine Kinder, die meine Aufmerksamkeit und Fürsorge brauchen ;-) 

6. Wieviel steckt von Ihnen und evtl. Personen aus ihrem Umfeld in ihren Charakteren? 

Na ja, die eine oder andere Figur aus meinen Romanen trägt natürlich schon
Charakterzüge von mir bekannten Menschen, oder auch mal von mir selbst. Es gibt durchaus Menschen in meinem Umfeld, die mich zu dieser oder jener Figur inspiriert haben. Erfahrungen oder Erlebnisse, die ich gemacht habe, fließen auch in die Geschichten ein. In der Regel ist es so, dass man das, was man selbst erlebt hat oder kennt, einfach am besten beschreiben kann … wobei ich aber betonen möchte, dass meine Geschichten nicht autobiographisch sind. 

7. Kennen Sie das, eine Schreibblockade zu haben? Markus Heitz sagte mir mal bei einer Fragerunde im Rahmen einer Lesung, dass er immer schreiben könne und er so etwas gar nicht kennt.
 
Ich gestehe, dass mir Schreibblockaden zum Glück auch fremd sind. Es kommt vor, dass ich hin und wieder schreibmüde bin und dann merke ich, dass es Zeit ist, sich auch einmal anderen Dingen zu widmen. Doch wenn es sein muss, kann ich schreiben. Irgendetwas fällt mir immer ein. Und schließlich kann, darf und muss der Text ja ohnehin später -zig Mal überarbeitet werden, insofern ist es nicht schlimm, wenn der erste Entwurf vielleicht auch einmal schlecht ist. Ich habe festgestellt, dass ich unter Druck sogar meist am produktivsten bin! 

8. Was dürfen wir in naher Zukunft von Ihnen erwarten? 

Im Augenblick arbeite ich gerade am Manuskript für Band 2 der Liebesromanreihe „Im Schatten der Appalachen“. Weitere Bände werden folgen.
Für Herzklopfen Down Under –Teil 2 steht bereits ein grober Plot. Ob es tatsächlich einen Folgeband geben wird, steht noch in den Sternen.
Weitere, zum Teil begonnene Projekte, schlummern in der Schreibtischschublade.

http://www.bookshouse.de/buecher/Herzklopfen___Down_Under/9. Welche Tipps geben Sie denen, die selbst schreiben? 

Niemals, niemals aufgeben 

10. Wie verlaufen bei Ihnen Recherchen zu einem neuen Buch? Man findet ja alles im Internet, aber ob dies dann auch Hand und Fuß hat steht auf einem anderen Blatt …

Als Setting für meine Romane wähle ich größtenteils Orte und Gegenden, die ich selbst besucht habe und ganz gut kenne. Das hilft mir, beim Schreiben die jeweilige Atmosphäre gut widerspiegeln zu können. Hoffe ich zumindest!

11. Haben Sie bestimmte Rituale, die eingehalten werden müssen bevor Sie mit dem Schreiben beginnen? Ein besonderer Platz? Besondere Musik, die Sie dabei hören? Stehen kleine Snacks bereit oder oder …

Nein, bei mir gibt es keine Rituale. Ich setze mich an meinem Schreibtisch und los geht’s … Mal klappt es mit dem Schreiben auf Anhieb, mal brauche ich eine gewisse Anlaufzeit, dann wusele ich noch ein bisschen durchs Haus, räume auf, werfe Wäsche in die Waschmaschine oder halte einen Plausch mit dem Nachbarskätzchen. Gern stelle ich mir zum Arbeiten einen Tee (vorzugsweise grün) auf den Tisch oder auch einen Kaffee. Bei manchen Szenen, Liebesszenen zum Beispiel, höre ich auch schon mal gerne ein schönes melancholisches Musikstück, ansonsten bevorzuge ich die Stille.

Nochmals vielen lieben Dank an Kate Sunday, dass sie sich die Zeit genommen hat meine Fragen zu beantworten und euch ein Danke schön!, dass ihr es gelesen habt!

Eure
Lu

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