Donnerstag, 7. August 2014

Rezension: "Totenkünstler" von Chris Carter


Thriller
Taschenbuch
Broschur
448 Seiten
The Death Sculptor
Aus dem Englischen übersetzt von Sybille Uplegger.
ISBN-13 9783548285399

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Inhaltsangabe (Quelle Ullstein Verlag):
Die Angst geht um beim Los Angeles Police Department. Wer von ihnen wird das nächste Opfer? Ein brutaler Mörder tötet Polizisten und formt aus ihren Körpern abscheuliche Figuren. Er versteht sich als Künstler. Und genau da setzen Profiler Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia mit ihren Ermittlungen an. Hunter weiß, wie Mörder denken. Und das könnte sein Todesurteil sein.

Meine Einschätzung:
Nun habe ich auch den vierten Fall von Robert Hunter und Carlos Garcia verschlungen.

Wie in den drei Büchern zuvor, so ist auch hier der Schreibstil leicht und einfach zu lesen. Chris Carter legt großen Wert darauf seine Tatorte und Verbrechen so detailliert wie möglich zu präsentieren, um sie möglichst "lebhaft" vor dem inneren Auge seiner Leser erstehen zu lassen. Ohne große Probleme findet man sich sofort in der Handlung zurecht und ist auch schnell wieder mittendrin.
EInmal angefangen kommt man nur schwer von dem Buch los.

Die Spannung wird von Chris Carter die gesamte Länge des Buches auf einem konstanten Level gehalten, denn als Leser sitzt man da und hat das Buch in der Hand und liest und liest und liest, denn man muss einfach wissen welcher Sinn hinter den Verbrechen steht!

Die Handlung selbst ist spannend und interessant, die Ermittlungen werden gut geführt und man kommt bei den Denkprozessen gut mit. Was mir hier jedoch besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass Chris Carter hier zum ersten Mal einen "Aha!" Effekt bei mir erzielen konnte, das fehlte mir ja in den Büchern zuvor immer mal wieder.

Dennoch habe ich etwas zu kritisieren.
Bereits in den Büchern zuvor habe ich einfach das Gefühl, dass die beiden Ermittler was die Entwicklung (sowohl privat, als auch charakterlich) auf der Stelle treten. Es ist keine Entwicklung zu erkennen - fast scheint es so, als würde Chris Carter die Passagen über Carlos (glücklich verheiratet mit Anna) und Robert (hochintelligent, Mutter früh verstorben, Vater getötet bei Banküberfall etc) einfach nur kopieren und einfügen. Man wünscht sich nach so vielen Büchern auch mal was neues, nicht diese abgestandenen Informationen zu den beiden sdympathischen Ermittlern.

Auch fand ich die Einführung einer Figur aus Roberts Vergangenheit etwas zu gezwungen, keine Ahnung, aber ich mag keine der Frauen mit denen Robert auch nur irgendwie geartet zu tun hat.

Alles in Allem aber ein wirklich spannender, fesselnder und solider Thriller der Hunter/Garcia Reihe von Chris Carter.

Mein Fazit: 

4 Sterne und empfehlenswert für Thrillerfans!

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