Mittwoch, 24. September 2014

Rezension: "Gestohlene Träume" von Nora Roberts

http://www.randomhouse.de/Presse/Taschenbuch/Gestohlene-Traeume-Roman/Nora-Roberts/pr405356.rhd?pub=31000&men=775&mid=5

Originaltitel: n.n. Originalverlag: Ullstein
Aus dem Amerikanischen von Margarethe van Pée

Taschenbuch, Broschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 9 s/w Abbildungen ISBN: 978-3-453-35664-1 8,99 | 9,30 | 13,50* (* empf. VK-Preis) Verlag: Diana
Erscheinungstermin: 9. Juli 2012 
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Inhaltsangabe (Quelle: Diana Verlag):
Tia Marshs Leben gehört der Wissenschaft. Dass ihr Interesse für die griechische Mythologie ihr einmal zum Verhängnis werden soll, ahnt sie jedoch nicht — bis sie Malachi Sullivan begegnet. Der attraktive Ire ist dem Geheimnis dreier silberner Schicksalsgöttinnen auf der Spur, das eng mit Tias Familie verknüpft zu sein scheint. Eine atemlose Jagd nach den wertvollen Statuen beginnt, denn nicht nur Malachi will die Göttinnen um jeden Preis besitzen ...

Meine Einschätzung:
Einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul - sagt man ja. Allzu viel habe ich von diesem Roman von Nora Roberts nicht erwartet, denn in der Vergangenheit konnten mich die Bücher der Erfolgsautorin leider nicht immer so recht begeistern.

Um so größer war die Überraschung dann, als ich diesen spannenden Roman nicht mehr aus der Hand legen konnte. Am Schreibstil lag es nicht, denn ab und an begann die Autorin (zumindest in meinen Augen) abzuschweifen oder langatmig zu werden.
In meinen Augen lag es einzig und allein an der Handlung. Diese war spannend, rasant und actionreich. Natürlich durfte was für´s Herz auch nicht fehlen, doch im Ganzen betrachtet war die Mischung perfekt. Die vier verschiedenen Handlungsstränge führt die Autorin in die Geschichte ein und verwebt sie nach und nach, kreuz und quer bis sie am Ende zu einem großen Ganzen zusammengeführt werden und sich alles aufklärt.

Gekonnt zigt sie wie unterschiedlich Wege (wieder) zusammengeführt werden können und lässt mich mehr als einmal ans Schicksal glauben. Auch die Tatsache, dass sie mich mit geschickten Wendungen und sprachlos machenden Überraschungen, fesseln konnte, führte dazu, dass ich das Buch irgendwann einfach nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Bei den Charakteren war ich etwas enttäuscht. Die Hauptprotagonisten sind recht übersichtlich gehalten und man lernt sie nach und nach kennen, dennoch bleiben einige bis zum Ende hin blass und man hat das Gefühl sie nicht wirklich zu kennen. Nichts desto trotz fand ich alle sehr sympathisch und habe das Abenteuer "Auf der Jagd nach den Moiren" gerne mit ihnen erlebt, wenn ich auch finde, dass der Titel nicht wirklich passend gewählt wurde.

Alles in Allem ein spannender "beinahe" Krimi mit einem Hauch Romantik und einem Schuss Action.

Mein Fazit:
4 Sterne - ein für mich überraschender und actionreicher Roman mit kleinen Längen.

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