Freitag, 26. September 2014

Rezension: "Level" von Hugh Howey



Erschienen am 11.08.2014
Übersetzt von: Gaby Wurster
432 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-492-05647-2
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Inhaltsangabe (Quelle Piper Verlag): 
Im Jahr 2049 wird der junge amerikanische Architekt Donald Keene von Senator Thurman mit dem Bau einer riesigen unterirdischen Anlage beauftragt. Noch ahnt er nicht, über welch brisantes Wissen seine Auftraggeber verfügen: Ein politischer Konflikt zwischen Iran und den USA steht bevor – und eine Katastrophe, die die Erde unbewohnbar machen wird. Die Menschen sollen in fünfzig unterirdischen Silos Zuflucht suchen. In ihnen wird das Leben autoritär organisiert und streng reglementiert. Und es fordert Opfer. Als ein Aufstand ausbricht, muss der Wärter Troy alle Bewohner in den sicheren Tod schicken. Doch Troy weiß mehr über die Silos, als alle vermuten …  

Meine Einschätzung:
Dies war nun also das Prequel zu "Silo" und ebenson wie sein Vorgänger sorgte auch "Level" für ordentlich Furore und das zurecht, wie ich finde. 
Ich gebe zu, dass ich mit einer gewissen Erwartungshaltung an die Vorgeschichte rangegangen bin und wurde nicht im geringsten enttäuscht.

Der Schreibstil von Hugh Howey war, wie in Bd. 1, flüssig und angenehm zu lesen, mit Liebe zum Detail lässt der Autor die Welt der Silos mit all seiner Düsternis und Hoffnungslosigkeit vor meinem inneren Auge erstehen.
Einmal abgetaucht in die Geschichte, hing ich förmlich an den Lippen .. äh Worten des Autors und konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Das die Handlung auf dem Zeitstrahl noch vorne springt war sehr interessant, so lernt man nach und nach kennen, wie es zu den Zu - und Umständen in allen Silos kan. Dabei nähert sich Hugh Howey der aus Silo nach und nach an. Schafft er wunderbar alles ineinander zu verweben - klasse!
Nichts desto trotz musste ich ein ums andere Mal zurück blättern um heraus zu finden WANN ich mich nun befinde.

Die Charaktere werden gut dargestellt und man bekommt einen guten Einblick in ihre Gedankenwelt, doch besonders gut hat mir der anschauliche Verfall von Solos geistigem Zustand gefallen, diesen darzustellen ist ihm mehr als nur gut gelungen!
Besonderen Tiefgang haben die Charaktere nicht, ist aber auch nicht schlimm ich konnte dennoch mit ihnen fühlen und war mehr als einmal den Tränen nahe. 

Alles in Allem fühlte ich mich mehr als nur gut unterhalten und konnte einen spannenden und faszinierenden Blick auf die vergangenen Ereignisse werden. Doch nun harre ich der Dinge, die da vielleicht noch kommen werden .

Mein Fazit: 
5 Sterne - fesselnd bis zur letzten Seite und ein Must Read für Fans von "Silo".
 

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