Dienstag, 21. Oktober 2014

Rezension: "Die Auserwählten Bd. 1 - Im Labyrinth" von James Dashner


Carlsen Verlag
Altersempfehlung: ab 13 Jahren
Taschenbuch
Seitenanzahl: 496
ISBN: 978-3-551-31231-0
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Inhaltsangabe (Quelle Carlsen Verlag):
Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Fest steht, dass er irgendwie auf einer Lichtung gelandet ist, umgeben von einem bizarren Labyrinth. Doch er ist nicht alleine. Zusammen mit fünfzig anderen Jungen sucht er einen Weg in die Freiheit. Mörderische Kreaturen erwarten sie – und gewaltige Mauern, die sich ständig verschieben. Ist das Ganze eine Prüfung? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um das herauszufinden.


Meine Einschätzung:
Nachdem das Buch in aller Munde war, dachte ich mir, dass ich es doch auch mal austesten sollte - immerhin wurde das Buch verfilmt und läuft momentan in den Kinos.

Zunächst komme ich zum Schreibstil - diesen fand ich trotz oder gerade wegen seiner Einfachheit sehr angenehm leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache der Jugendlichen (teilweise neue Worte für Altbekanntes) war für mich auf den ersten Seiten gewöhnungsbedürftig, aber hatte man den Dreh erstmal raus war alles gut. Ich gebe auch zu, dass sich das Buch durch den "simplen" Schreibstil sehr schnell lesen ließundich förmlich an dem Roman geklebt habe, denn Spannung kam auf jedenfall auf!


Bei der Handlung läuft alles irgendwie monoton langweilig ab mit gelegentlichen Spannungshöhepunkten. Und gerade deswegen will und muss man unbedingt weiterlesen, denn man weiß, dass die Jugendlichen auf etwas Großes zusteuern. Nichts desto trotz bleiben richtig große Wendungen oder Überraschungen, wie ich finde, aus, doch wer weiß was da noch kommt. 

Was mich zu den Jugendlichen selbst führt. Ich gestehe, dass ich nicht wirklich ein optisches Bild von Thomas und Co. in meinem Kopfkino habe. Sie sind interessante Persönlichkeiten bleiben aber teilweise blass, was nicht negativ zu werten ist. Manche Handlung erscheint kindlich naiv, doch gerade gegen Ende wird deutlich, dass ie alle viel mehr zu sein scheinen, als es den Anschein hat.

Alles in Allem ein spannender und faszinierender Auftakt zu einer Trilogie. Band 2 wandert sofort auf die WL, denn man will ja doch wissen was da noch auf die Jugendliche zukommt.

Mein Fazit:
4 Sterne - dystopischer Jugendroman, der Lust auf mehr macht und eine Steigerung ist sicher noch drin.

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