Donnerstag, 23. Oktober 2014

Rezension: "Ich brenne für dich" von Tahereh Mafi


http://www.randomhouse.de/Buch/Ich-brenne-fuer-dich-Roman/Tahereh-Mafi/e383333.rhd

Deutsche Erstausgabe
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm ISBN: 978-3-442-31305-1 € 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 24,50 * (* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann

Erscheinungstermin: 29. September 2014 
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Inhaltsangabe (Quelle Goldmann Verlag):
Nach der verlorenen Schlacht gegen das Reestablishment ist Omega Point, der Zufluchtsort der Rebellen, zerstört, Juliettes Freunde sind in alle Winde zerstreut. Auch über das Schicksal ihrer ersten großen Liebe Adam ist sie im Ungewissen – ebenso wie über ihre Gefühle für ihn. Die einzige Gewissheit, die ihr noch bleibt, ist, dass sie das grausame Regime unbedingt besiegen muss. Doch dazu wird sie sich Warner anvertrauen müssen, Kommander von Sektor 45, Sohn des feindlichen Oberbefehlshabers – und nunmehr Juliettes einziger Verbündeter. Der eine Mensch, den sie auf ewig zu hassen schwor. Und der ihr Leben rettete. Jetzt verspricht er, an ihrer Seite gegen seinen Vater zu kämpfen. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was will er wirklich von ihr?

Meine Einschätzung: 
Und wieder eine Trilogie beendet, was schneller ging als erwartet. Was ich von dem Abschlussband halte erfahrt ihr jetzt. 

Der Schreibstil von Tahereh Mafi lässt sich wieder sehr gut lesen und anhand dessen erkennt man auf wie sich Juliette endlich öffnet und sich selbst befreit. Zu Anfang oft kurze, meist nur einzelne Worte werden die Gedankengänge immer komplexer. Ist man erstmal in der Geschichte drin, kommt man nicht mehr davon los und das Ende, nun, dieses kommt viel zu schnell. 

Bei der Handlung selbst bin ich etwas enttäuscht, nicht über das Ende selbst (damit bin ich zufrieden, wenn es auch etwas zu schnell abgehandelt wurde), sondern darüber worauf der Fokus der Autorin lag. In meinen Augen gerieten durch das Liebesdreieck von Juliette, Warner und Adam die dystopischen Elemente der Handlung etwas ins Abseits, was ich persönlich sehr schade fand, denn die Geschichte hat durchaus Potential für eine "ausgewachsene" Dystopie. Doch leider hat Tahereh Mafi so einiges ungenutzt gelassen. 
Was zu Anfang noch interessant zu werden verspricht wird mit der Zeit einfach nur anstrengend und ermüdend. Irgendwann fiebert man der finalen Entscheidung von Juliette entgegen.

Die Charaktere haben durchaus eine nennenswerte Entwicklung gemacht, hier in diesem Band waren es kleinere Entwicklungen, mehr aber auch nicht. Besondere Überraschungen bei Wendungen und Ereignissen sind nicht vorhanden, aber dennoch wurde ich gut unterhalten.


Alles in Allem ein gutes Ende der Trilogie, das Raum für eigene Spekulationen lässt.

Mein Fazit:
4 Sterne - wenig spannender Abschluss mit zu schnellem und zu einfachem Ende.

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