Mittwoch, 29. Oktober 2014

Rezension: "Unter halbblauem Himmel" von Michelle Schrenk


Inhaltsangabe (Quelle Amazon):
»Weißt du, Robin, ohne Träume ist es, als stünde man unter einem halbblauen Himmel, als hätte man nur einen Schuh an. Und das ist doch furchtbar, oder?«
»Halbblauer Himmel? Nur einen Schuh an? Was meinst du damit, Lena?«
Ich lächle. »Was gibt’s da nicht zu verstehen?«

Fünf Jahre sind vergangen als sich Lena und Robin zufällig wiedertreffen.
Der früher so musikbegeisterte Robin hat sich im Gegensatz zu seiner Jugendfreundin längst im grauen Alltag verloren. Wie können fünf Jahre zwei Menschen in so unterschiedliche Richtungen führen? Und fehlt nicht auch Lena ein zweiter Schuh zum Glück? Ein unvergesslicher Abend führt sie zurück in die Vergangenheit, und alte Sehnsüchte und Erinnerungen flammen plötzlich wieder auf. Was hat all die Jahre gefehlt?



Meine Einschätzung:
Ich war der festen Überzeugung, dass ich euch die Rezension zu diesem Buch schon geliefert hatte, aber da hab ich mich geirrt. 

Nun bekommt ihr sie endlich und was soll ich sagen?
Ich mache es kurz: Es war nett zu lesen.
Versteht mich nicht falscht, echt nicht "Unter halbblauem Himmel" war eine nette, leichte Lektüre für Zwischendurch, die sich dank des angenehm zu lesenden Schreibstil wunderbar lesen ließ. 



Die Handlung selbst war auch nett und doch auch arg vorhersehbar, tat dem Unterhaltungswert aber keinen Abbruch. Irgendwann kam man an den Punkt an dem man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.

Die Charaktere, nun, da bin ich zwiegespalten - Robin hätte ich mehr als einmal erwürgen mögen und Lena? Sie auch! *lach* Keine Frage sie waren sympathisch, mehr aber leider auch nicht. So richtig warm wurde ich nicht mit ihnen, was ich persönlich schade finde.

Ein besonders hervorzuhebender Punkt ist die Tatsache, dass der Roman seinen eigenen Soundtrack hat. Oft liest man ja, dass die Autoren bestimmte Lieder beim Schreibprozess gehört haben, doch hier hat die Autorin Musik und Literatur geschickt miteinander verknüpft und als kleiner Bonus: Die Lieder sind toll!

Alles in Allem ein netter Unterhaltungsroman für Zwischendurch.

Mein Fazit: 

3,5 Sterne - Musik und Literatur in einer noch nie dagewesenen Symbiose.

1 Kommentar:

  1. Hm, "nett" scheint bei diesem Roman..das Wort der Worte zu sein, wie mir scheint....

    Ich bin mal gespannt, was andere Blogger noch dazu so schreiben werden..LG..Karin..

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