Dienstag, 18. November 2014

Blogtour "Seelenweh" von Saskia Berwein Tag 4 - Interview

Guten Morgen liebe Follower, Leser und andere *lach*

da ist er nun Tag 4 der Blogtour Zum dritten Fall von Jennifer Leitner und Oliver Grohmann. Bisher gab es richtig tolle und interessante Beiträge. Die Rezensionen (meine inklusive) waren durch weg positiv - wen wundert es bei der Reihe, die einfach alles hat.


Doch genug der Vorrede. Speziell für meinen Beitrag hat sich die super sympathische Autorin einigen Fragen von mir gestellt und diese beantwortet.
Das fertige Ergebnis werdet ihr etwas weiter unten lesen können.

Zuvor jedoch gebe ich euch eine kleine Vita von der Autorin und ein Bild, damit ihr auch vor Augen habt wer hinter den Abgrund der menschlichen Seele blickt!

über die Autorin (Quelle Egmont Lyx):

Saskia Berwein wurde 1981 in der Nähe von Frankfurt a.M. geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Justizfachangestellten, die den Ermittlungen von Leitner und Grohmann genau das richtige Maß an Authentizität verleiht. Ihre Liebe zum Lesen führte zur Entstehung ihres ersten eigenen Romans. Saskia Berwein wohnt mit ihrem Lebensgefährten in Mühlheim am Main.

Ihr wollt mehr über sie und ihre Bücher erfahren, dann schaut auf ihrer Homepage vorbei!




Jetzt geht es aber erst mal mit dem Interview weiter, denn das interessiert euch sicher brennend, oder? Okay, okay ich will mal nicht so sein hier ist es:

Das Interview

1. Was hat Sie zum Schreiben gebracht? Haben Sie schon immer geschrieben oder kam es plötzlich, wie aus dem Nichts und Sie haben sich gesagt: Heute will ich mal versuchen einen Roman zu schreiben?

Vor dem Schreiben kam das Lesen. Mit ca. 11 Jahren verführte mich mein erster Stephen King, anschließend inhalierte ich alles Geschriebene, das ich in die Finger bekam. Die Entwicklung zum Schreiben war für mich ein fließender, natürlicher Prozess. Die ersten eigenen Ideen entstanden im Kopf und dann begann ich mit dem Schreiben. Bei Kurzgeschichten ist es schließlich nicht geblieben und mit 17 schloss ich meinen ersten Roman ab.

2. Wer oder was inspiriert Sie? Wo nehmen Sie ihre Ideen her?

Bewusst lasse ich mich eigentlich nicht inspirieren oder gehe absichtlich auf Ideensuche. Es sind mehr Alltagssituationen, eigenes Erleben, Fach- und Unterhaltungsliteratur, Filme … und meine eigene Fantasie. Manchmal entdecke ich eine Parallele, kann aber nie genau sagen, ob die Idee nun tatsächlich dort ihren Ursprung nahm.

3. Wenn Sie Zeit zum Lesen finden, was lesen Sie dann am liebsten? Bleiben Sie dem Genre treu in dem Sie selbst schreiben oder muss es was gänzlich anderes sein?

Ich lese unterschiedliche Genres: Thriller, Krimi, Fantasy, Horror, Science Fiction und auch schon mal Klassiker oder historische Romane. Während ich in einem Genre schreibe, bleibe ich gerne auch als Leserin diesem treu, da sich das, was ich lese, auch schon mal auf meinen Schreibstil niederschlägt.

4. Was sind Ihre TOP 3 bei Büchern?

„Die Säulen der Erde“ von Ken Follet ist und bleibt mein absolutes Highlight. Bisher hat es kein anderes Buch geschafft, mich über 1300 Seiten hinweg so zu fesseln, und das Ende schmerzte einfach nur, weil es nicht weiterging.
„Evil“ von Jack Ketchum. Dieses Buch hat mich nicht nur gefesselt, sondern auch mitgerissen. Die Geschichte hat mich zum hilflosen Zuschauer degradiert, der den Protagonisten packen, schütteln und anbrüllen wollte, endlich etwas zu unternehmen. Eine außergewöhnliche Wirkung.
Den „dritten“ Platz würden sich wohl mehrere Bücher teilen … Es gibt einfach zu viele gute Geschichten, und es würde sich falsch anfühlen, eine davon jetzt noch im Speziellen hervorzuheben.

5. Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade an versch. Projekten arbeiten?

Ich backe leidenschaftlich gern, lese, höre Musik, schaue manchmal schon fast exzessiv Serien, fotografiere, genieße die Natur. Außerdem halten mich unsere Kaninchen auf Trab. 

http://www.egmont-lyx.de/buch/seelenweh/6. Wie viel steckt von Ihnen und evtl. Personen aus ihrem Umfeld in ihren Charakteren?

Mehr als mir selbst bewusst und wahrscheinlich auch lieb ist. Es fließen immer kleinste Details oder Charaktereigenschaften von einem selbst oder auch von Personen aus dem Umfeld in die Darstellung meiner Charaktere ein, aber meist, ohne dass ich dies entscheide. Vieles fällt mir erst
nach dem dritten oder vierten Lesen, oder auch erst den Testlesern auf. Was ich definitiv weiß: Jennifer hat meine Ungeduld und meine Migräne geerbt, Oliver einen Teil meines Musikgeschmacks.

7. Kennen Sie das, eine Schreibblockade zu haben? Markus Heitz sagte mir mal bei einer Fragerunde im Rahmen einer Lesung, dass er immer schreiben könne und er so etwas gar nicht kennt.

Das freut mich für Markus, da wird man schon ein wenig neidisch. Leider geht es mir nicht so, es gibt durchaus Phasen, in denen ich nichts zu Papier bringe. Meist würde ich das aber nicht einmal als Blockade im negativen Sinn bezeichnen. Manchmal ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt, die richtige Stimmung. Zum Schreiben zwingen konnte ich mich noch nie, deshalb versuche ich dann auch Druck zu vermeiden. Bisher habe ich alle meine Termine trotzdem einhalten können.

8. Was dürfen wir in naher Zukunft von Ihnen erwarten? Kürzlich erschien der dritte Fall von Jennifer Leitner und Oliver Grohmann. Wird es mehr Bücher von ihnen geben oder hätten Sie Lust etwas gänzlich anderes mal zu schreiben?

Von Jennifer und Oliver wird es definitiv noch mehr zu lesen geben. Für Band 4 und Band 5 der Reihe sind die Verträge bereits unterschrieben, Band 4 ist in Arbeit. Aber ich hätte durchaus auch Lust, einmal etwas gänzlich anderes zu schreiben, momentan konzentriere ich mich allerdings auf die Spannungsliteratur. Aber mal sehen, was die Zukunft bringt … Ich bin offen für (fast) alles.

9. Welche Tipps geben Sie denen, die selbst schreiben?

Das Wichtigste ist, das zu schreiben, was man auch wirklich schreiben will. Von der Story überzeugt zu sein, sich mit seinen Charakteren wohl zu fühlen, in der Geschichte aufzugehen. Keine Angst vor Fehlern oder Rückschlägen zu haben, nichts zu erzwingen. Wenn der Autor seine Geschichte liebt, werden sie auch andere lieben, wenn vielleicht auch nur ein kleiner Kreis und nicht die breite Masse. Alles andere ist Übung und Handwerk.

10. Ihre Thriller rund um Jennifer Leitner und Oliver Grohmann spielen in dem fiktiven Ort „Lehmanshain“ - weshalb wählten sie einen nicht existierenden Ort, um ihre Ermittler ihrer Arbeit nachzugehen? Sehen Sie Vor und Nachteile darin?

Als ich mich mit der Umsetzung der Idee zu „Todeszeichen“ beschäftigte, stellte sich die Frage nach dem Ort des Geschehens. Irgendwie fand ich aber keinen, der mir so recht passend erschien, und dachte an das Grant County aus der Thriller-Serie von Karin Slaughter. Das Grant County ist ebenfalls eine Erfindung und ich dachte, warum nicht? Es ging mir schließlich nicht um Lokalkolorit. So gesehen ist Lemanshain auch eine Art Hommage an Karin.
Der Vorteil für mich als Autor ist sicherlich, dass ich mir meine Stadt so erschaffen kann wie ich sie brauche. Aber auch die Rückmeldung der Leser war eine Bestätigung: Sie können ihrer Fantasie freien Lauf lassen, sich ihr eigenes Lemanshain erschaffen, ohne im Hinterkopf zu haben, dass das in Wahrheit vielleicht alles anders ist. Für manchen Leser, der in der Gegend wohnt, ist es manchmal ein wenig irritierend, aber das legt sich während der Lektüre. Einen wirklichen Nachteil habe ich also bisher gar nicht erkannt.

11. Wie verlaufen bei Ihnen Recherchen zu einem neuen Buch? Man findet ja alles im Internet, aber ob dies dann auch Hand und Fuß hat steht auf einem anderen Blatt.

Einen Verlauf in diesem Sinne gibt es gar nicht. Wenn ich eine Idee habe, die auf gewissen Fakten fußt, überprüfe ich diese erst einmal anhand Fachliteratur, Erfahrungsberichten und auch schon mal das Internet. Wobei das Internet natürlich immer mit Vorsicht zu genießen ist, um einen ersten groben Überblick zu bekommen und eine Auswahl an weiterführender Lektüre zu erhalten, ist es aber doch gut geeignet. Details recherchiere ich dann entsprechend. Hilfreich sind auch Autorenkollegen, mit denen man sich austauschen kann.

12. Haben Sie bestimmte Rituale, die eingehalten werden müssen bevor Sie mit dem Schreiben beginnen? Ein besonderer Platz? Besondere Musik, die Sie dabei hören? Stehen kleine Snacks bereit oder oder …

Rituale sind mir in dieser Hinsicht fremd. Ich brauche einigermaßen Ruhe, meinen Rechner, Musik kommt auf meine Stimmung an. Etwas zu trinken steht stets bereit. Alles eigentlich sehr normal und langweilig. ;-)

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben meine Fragen zu beantworten. Es hat richtig Spaß gemacht!
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Nun kann ich nur hoffen, dass es das Interview eben so gut gefallen hat wie mir, wenn nicht sogar noch besser. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten zu lesen, wie es mit Leitner und Grohmann weitergehen wird.

Wer nun glaubt, dass das Interview alles war, was ihr im Rahmen dieser Blogtour geboten bekommt, der irrt sich gewaltig.
Natürlich gehört zu einer Blogtour auch ein Gewinnspiel mit tollen Preisen.
Und so sehen die Preise aus: 

1. Preis: Der Gewinner wird mit seinem Namen in Band 4 der "Ein Fall für Leitner & Grohmann"-Reihe verewigt. Falls der Gewinner seinen eigenen Namen nicht im Buch lesen mag (was ich mir nun so gar nicht vorstellen kann), darf er einen Namen bestimmen. Bezüglich des betroffenen Charakters wird meinerseits, soweit möglich, Rücksicht auf Wünsche des Gewinners genommen (verständlicherweise mag ja nicht jeder als Serienkiller in die Geschichte eingehen oder eben gerade doch ;-)). Und natürlich alle drei Bände der Reihe, signiert, mit Wunschwidmung. Band 4 wird natürlich signiert mit Wunschwidmung an den Gewinner gehen, sobald erschienen.

2. Preis: Alle drei Bände der "Ein Fall für Leitner & Grohmann"-Reihe, signiert, mit Wunschwidmung

3. Preis: Zwei Bände der "Ein Fall für Leitner & Grohmann"-Reihe (freie Wahl), signiert, mit Wunschwidmung

Teinahmebedingungen: 

Rechtsweg ist ausgeschlossen
Teilnahme ab 18 oder mit Einverständnis der Eltern
Versand nur innerhalb Deutschland Versand gerne auch in alle EU-Länder und die Schweiz
Keine Haftung für den Versand
Barauszahlung ist ausgeschlossen 
Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet und danach gelöscht

Und so läuft das Gewinnspiel ab:


Auf jedem der sieben Blogs ist ein Wort farbig markiert (bei mir im Beitrag hab ich das Wort zerstückelt, weil es sich einfach nicht sinnvoll einfügen ließ. Die Buchstaben sind rot markiert!), die müsst ihr einfach raus suchen und zu einem Satz zusammen setzen. Diesen könnt ihr dann zusammen mit euren Daten in eines der Formulare eintragen und schon seid ihr dabei!  Mit machen könnt ihr bis einschließlich 23.11.  Die Gewinner werden dann am 24.11 auf den Blogs bekannt gegeben. 
Hier noch mal alle Teilnehmer im Überblick:



17.11 Schattenwege 





Und hier das Formular: 

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