Mittwoch, 5. November 2014

Rezension: "Die Berufene" von M.R. Carey



Quality Paperback, Knaur TB
Erscheinungsdatum:01.10.2014

Seitenanzahl: 512
ISBN: 978-3-426-51513-6
Diese Ausgabe ist lieferbar, auch als eBook 

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Inhaltsangabe (Quelle Droemer Knaur):
Großbritannien, in nicht allzu ferner Zukunft: Ein grauen­hafter Parasit befällt die Menschheit. Millionen sind bereits infiziert und bedrohen die wenigen Gesunden. Alle Hoffnungen ruhen auf einer Schar Kinder, die anders auf den Erreger reagieren. Auf einer ent­legenen Militärbasis halten Wissenschaftler sie gefangen – zu allem entschlossen, um ihnen ihr biologisches Geheimnis zu entreißen. Doch es läuft nicht nach Plan ... 

Meine Einschätzung:
ALs ich den Klappentext zum Buch gelesen habe und auch, dass es für Fans von Stephen King wie gemacht ist, war ich trotzdem weiter skeptisch. Nichts desto trotz las sich der Klappentext interessant und ich dachte mir: Mehr als mir nicht gefallen kann es ja nicht.

So kam es, dass ich "Die Berufene" von M.R. Carey gelesen habe und ich muss sagen, dass ich doch etwas enttäuscht bin, denn obwohl das Buch hoch gepriesen wird konnte ich so gar nichts damit anfangen.
Der Schreibstil war recht angenehm zu lesen und auch das Tempo der Handlung ist rasant zu lesen, doch wirklich überragend war das alles nicht. Sicher, ich wurde an das Buch gefesselt, da ich bis zum Ende hoffte, dass mich der Autor noch überraschen würde, doch leider tat er das nicht - schade.

Mit keinem Wort wird das Wort "Zombie" auch nur einmal in den Mund genommen und doch sind die Anzeichen allgegenwärtig und man sieht die Hungernden nicht als Hungernde, sondern es sind schlicht und ergreifend Zombies - nicht mehr, nicht weniger.
Carey nimmt hier altbekannte Klischees auf, aber nur wenig neues (hier wird der Geruch eines normalen Menschen durch Chemie übertüncht, sowie "Hybride"). Im Grunde kam ich mir beim Lesen vor, als sei ich mitten im Drehbuch zu einer neuen Folge von "The Walking Dead" - keine Ahnung, vielleicht muss man auf diese Art Bücher einfach stehen, aber ich fand das Buch jetzt nicht soooo begeisternd.

Die Charaktere waren in meinen Augen "typisch" für Zombiefilme und so richtig warm wurde ich mit keinem von ihnen, am wenigsten mit Melanie oder der Lehrerin.

Wie ihr zweifelsohne lesen könnt, hat mich das Buch nicht wirklich begeistern können. Die Grundidee war sicher nicht schlecht, aber vielleicht lag es auch einfach an mir. Vielleicht haben das Buch und ich einfach nicht zusammengepasst.

Wer immer, aber das Buch lesen möchte, dem wünsche ich gaaaanz viel Freude damit, meins war es nicht und ob ich noch einmal etwas von Carey lese: Keine Ahnung.

Mein Fazit: 

2 Sterne - wenig neues und konnte mich nicht überzeugen. Schade ...

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