Freitag, 28. Februar 2014

Rezension: "Lunadar - Das Erbe der Carringtons" von Betty Schmidt


http://www.bettyschmidt.de/german/books/book01.php
Inhaltsangabe:
Nach dem Tod ihrer Mutter ist für Sarah Lewis nichts mehr wie es einst war. Seit einigen Monaten scheint sie magische Fähigkeiten zu entwickeln. Doch das ist unmöglich, oder?
Sarah betritt eine Welt voller Wunder, Geheimnisse und Gefahren - mit ihr mitten drin!

Meine Einschätzung:
Bücher über Hexen, Gestaltwandler, Vampire und Co. sind inzwischen keine Seltenheit mehr in der Buchwelt. Und gerade ich empfand es als mehr und mehr übersättigt. Doch ich lasse mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen. 

So auch bei diesem Roman. 

Der Klappentext war interessant und die Leseprobe bei Amazon auch ziemlich gut dazu, da dachte ich mir, dass ich nichts falsch machen kann, wenn ich das Buch lese.

Nun ich lag auch nicht gänzlich falsch damit, aber auch nicht goldrichtig.

Versteht mich nicht falsch, der Schreibstil war zu Anfang gut und flüssig zu lesen, doch irgendwann ab der zweiten Hälfte des Romans verlor mich die Autorin.
Die Handlung wurde in meinen Augen langweilig und langatmig. Es schien eine nicht enden wollende Aneinanderreihung von Banalitäten zu werden und Geheimnisse oder besondere Ereignisse/Wendungen gab es auch keinen nennenswerten.

Die Charaktere waren ganz nett und doch konnte ich mich für keinen so wirklich erwärmen. Was das betrifft habe ich keine Ahnung woran es lag - die Chemie stimmte wohl einfach nicht ...

Einzig der Beginn und der doch recht spannende Abschluss des Bcuhes brachten dem Roman die drei Sterne ein. Alles andere war dann eher doch durch wachsen.
Schade eigentlich ...

Mein Fazit:
Starker Start, doch dann schwächelte es deutlich ... 3 Sterne.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Rezension: "Bis in den Tod" von J. D. Robb


Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,5 x 18,3 cm ISBN: 978-3-442-35632-4 € 7,90 [D] | € 8,20 [A] | CHF 11,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Blanvalet

Erscheinungstermin: 1. November 2002 
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Vielen Dank an Bine für die Leihgabe!

Inhaltsangabe (Quelle Blanvalet):
Sie alle sterben mit einem Lächeln im Gesicht. Doch die offensichtlichen Selbstmorde erwecken Zweifel in der gewieften Polizeibeamtin Eve Dallas. Durch ihre hartnäckigen Recherchen stößt sie auf ein geheimnisvolles virtuelles Spiel, das in einer der Firmen ihres angeblich unwissenden Ehemannes Roarke hergestellt wird und das die Welt unterwerfen soll. Unversehens wird Eve in einen teuflischen Machtkampf hineingezogen, dessen Mittelpunkt ihr Mann Roarke darstellt - und bei dem es nur einen Sieger geben kann ... 


Meine Einschätzung: Gott bin ich froh, dass ich diese Reihe doch noch mal in der Printversion angefangen habe. Der Versuch mit dem Börbuch ging ja nach hinten los.


Der Schreibstil ist wie in den Büchern zuvor wunderbar flüssig und leich t zu lesen. Die Ereignisse schließen fast direkt an Bd. 3 an und alles ist sofort wieder gegewärtig.


Geschickt verknüpft JDR mehrere Handlungsstränge miteinander und vernachlässigt keinen davon. Spannend und interessant geht es in diesem Teil weiter und man fiebert auf jeder Seite mit Eve mit. Und wie so oft zuvor, tappte ich bis zur letzten Seite im Dunkeln und war wieder einmal überrascht wer der Mörder ist/war. Mit überraschenen Wendungen in der Handlung fesselte JDR ihre Leser - mich - bis zum Ende. Immer wenn ich mir sicher war was den Täter betraf wurde ich vond er Autorin eines besseren belehrt. 


Und immer wieder faszinierend finde ich es, wie sich JDR die Zukunft vorstellte und welche Erfindungen ihr einfielen - was heute vielleicht nicht mal mehr so abwegig klingen würde. Einfach Klasse ihre Vorstellungsgabe .. .

Auch die Entwicklung der Charaktere geht stetig und glaubhaft von Statten. Gerade Eve entwickelte sich immer weiter und weiter. Sie ist nur noch selten mit der Frau aus Bd. 1 zu vergleichen, wenn auch noch einige Schatten in Eves Vergangenheit in der Dunkelheit lauern.
Selbst die Nebencharaktere, wie Peabody oder Mavis, gefallen mir mehr und mehr.

Ich bin gespannt, was die Autorin noch so alles für Eve und Co. auf Lager hat ...

Mein Fazit:
4,5 Sterne für einen gelungenen und spannenden 4. Teil ...
  

Mittwoch, 26. Februar 2014

Autorenspecial: Micaela Jary antwortet ...

Interview mit

Micaela Jary 

Autorin von:
"Die Bucht des blauen Feuers"
"Sehnsucht nach Sansibar"
"Das Bild der Erinnerung"
und demnächst "Das Haus am Alsterufer"


Bevor ich zu dem Interview kommen, möchte ich euch vorher gerne noch ein paar Worte zur Autorin mit auf den Weg geben. Und vor allem etwas, dass NICHT in der Vita von Goldmann steht: Sie ist super sympathisch!
Das dazu!
Hier nun ein paar Worte ... 


über die Autorin (Quelle Goldmann Verlag): 

© Rossigraphie
Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Nach einem Sprachenstudium absolvierte sie ein Zeitungsvolontariat und arbeitete viele Jahre als Redakteurin, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Geschichte und Geografie sind ihre liebsten Themen, ihre Faszination gilt dabei vor allem Süd- und Ostafrika. Sie hat eine erwachsene Tochter und lebt nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris heute mit Mann und Hund in München und Berlin.

www.micaelajary.de


 

Nun kommen wir zum Kern der Sache -. das Interview!
Ich wünsche euch allen genauso viel Spaß beim Lesen, wie ich ihn hatte beim Stellen der Fragen und beim anschließenden Lesen!




Das Interview



1. Was hat Sie zum Schreiben gebracht? Haben Sie schon immer geschrieben oder kam es plötzlich, wie aus dem Nichts und Sie haben sich gesagt: Heute will ich mal versuchen einen Roman zu schreiben? 

Das Erzählen von Geschichten hat mich zum Schreiben gebracht. Seit ich lesen kann, liebe ich Bücher, und seit derselben Zeit schreibe ich auch. Da mein Vater Filmkomponist war, bin ich in der Welt der erfundenen Geschichten groß geworden. Das prägt.
http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Bild-der-Erinnerung-Roman/Micaela-Jary/e406271.rhd 

2. Wer oder was inspiriert Sie? Wo nehmen Sie ihre Ideen her?

Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, trifft man ununterbrochen auf Geschichten, die noch aufgeschrieben werden müssen. Zumindest geht es mir so. Ich liebe alte Dinge, Möbel, Bücher, selbst Steine können meines Erachtens Geschichten erzählen. Dann finde ich immer mal wieder interessante Berichte in Zeitungen, auf die man aufbauen könnte. Private Gespräche mit meiner Tochter oder meinem Mann, aber auch mit Freunden, führen häufig zu Themen, bei denen ich sage – das ist es! Im Fall meines aktuellen Romans „Das Bild der Erinnerung“ kam ich beispielsweise durch den damals neuen Arbeitsplatz meiner Tochter im AlliiertenMuseum in Berlin auf meine Geschichte.



3. Wenn Sie Zeit zum Lesen finden, was lesen Sie dann am liebsten? Bleiben Sie dem Genre treu in dem Sie selbst schreiben oder muss es was gänzlich anderes sein?

Während ich ein Buch schreibe, versuche ich im Bett oder der Badewanne Romane zu lesen, die thematisch oder vom Zeitrahmen ähnlich sind. Privat lese ich aber auch sehr gerne Krimis, aber bitte die etwas sanftere Variante, also keine blutigen Meuchelmorde und etwas in der Art, Deborah Crombie etwa ist eine meiner Lieblingsautoren. Und dann betreibe ich ganz gezielt Konkurrenzbeobachtung, das finde ich wichtig. Ich war zwei Jahre lang Jury-Mitglied beim DeLiA-Literaturpreis - es war zwar anstrengend, damals fast 120 Bücher im Jahr zu lesen, aber der Blick auf den Markt, den ich dabei gewonnen habe, ist unbezahlbar.


4. Was sind Ihre TOP 3 bei Büchern?

Die Frage nach meinen Lieblingsbüchern beantworte ich eigentlich nie, weil ich keiner meiner befreundeten Kolleginnen den Vorzug geben möchte. Andererseits fände ich es albern, an diesem Punkt nur Klassiker zu nennen. Deshalb versuche ich es mal mit einem kleinen Ausweichmanöver:

Bis heute habe ich natürlich mehr als drei Lieblingsbücher gelesen, deshalb fällt es mir schwer, diese Frage zu beantworten. Daher möchte ich sie ein wenig umformulieren und die drei Bücher vorstellen, die meine Arbeitsweise und mich persönlich am meisten geprägt haben: "Das doppelte Lottchen" von Erich Kästner hat meine Kindheit begleitet, die Lektüre von "Vom Winde verweht" von Margaret Mitschell und vor allem von "Des Königs General" von Daphne du Maurier haben meinen Wunsch bestimmt, historische Romane zu schreiben.



5. Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade an versch. Projekten arbeiten? Können und dürfen Sie uns berichten, was wir noch von Ihnen erwarten dürfen?

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Bucht-des-blauen-Feuers-Roman/Micaela-Jary/e379283.rhdIch habe einen Familie und einen Hund – da werde ich ganz schön auf Trab gehalten. Außerdem habe ich Freundinnen und Freunde und ich pendele zwischen meinen beiden Wohnsitzen in München und Berlin. Mein Privatleben ist also recht bunt. Im Moment darf ich aber glücklicherweise sehr viel arbeiten. Ich sage bewusst „darf“, weil ich es als großes Geschenk empfinde, sagen zu können: Nach dem Buch ist vor dem Buch. Derzeit schreibe ich eine Familiensaga, die zwischen 1911 und 1919 vornehmlich in Hamburg spielt und „Das Haus am Alsterufer“ heißt. Der Roman erscheint am 21.7.2014 bei Goldmann. Danach werde ich ein anderes Herzensprojekt angehen und anschließend möglicherweise die Fortsetzung des „Alsterufer“, aber es ist noch zu früh, darüber zu
sprechen


6. Wieviel steckt von Ihnen und evtl. Personen aus ihrem Umfeld in ihren Charakteren?

Sicher steckt von mir selbst immer sehr viel in meiner Hauptperson. Das ist die Frau, der ich Gedanken in den Kopf lege – und wenn ich damit nicht leben könnte, wäre sie mir wahrscheinlich nicht sympathisch. Anna Falkenberg in „Das Bild der Erinnerung“ hat sogar sehr viel von mir, obgleich sie aussieht wie meine Tochter. Und die Männer haben häufig große Ähnlichkeit mit meinem Mann, im „Bild der Erinnerung“ nicht, aber Roger Lessing in „Sehnsucht nach Sansibar“ habe ich sogar O-Töne meines Mannes in den Mund gelegt.


7. Kennen Sie das, eine Schreibblockade zu haben? Markus Heitz sagte mir mal bei einer Fragerunde im Rahmen einer Lesung, dass er immer schreiben könne und er so etwas gar nicht kennt.

Wie schön für Markus Heitz. Leider kenne ich Schreibblockaden nur zu gut. Dagegen helfen frische Luft und andere Gedanken, manchmal auch die Fahrt von München nach Berlin oder umgekehrt. Man muss einen gewissen Abstand zur Geschichte aufbauen, um die Gedanken neu zu sortieren. Sobald man den Handlungsfaden von einer anderen Perspektive aus betrachtet, geht’s gut wieder weiter. Jedenfalls ist das meine Erfahrung. 


8. Was dürfen wir in naher Zukunft von Ihnen erwarten?

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Sehnsucht-nach-Sansibar-Roman/Micaela-Jary/e379214.rhd
Siehe Frage 5 


9. Welche Tipps geben Sie denen, die selbst schreiben?

Lesen, lesen, lesen!!!


10. Warum ausgerechnet historische Romane? Was fasziniert Sie daran …

Ich liebe alte Geschichten und alte Dinge. Hatte ich das eben nicht schon irgendwo erzählt? 


11. Wie verlaufen bei Ihnen Recherchen zu einem neuen Buch? - Man findet ja alles im Internet, aber ob dies dann auch Hand und Fuß hat steht auf einem anderen Blatt.

Das Internet ist der Anfang. Dort lassen sich eine Menge Informationen finden, auf denen ich bei der Recherche aufbaue. Die Lektüre von physischem Basismaterial, also gedruckten Büchern, ist jedoch unerlässlich. Ich liebe das Portal zvab.de, stöbere dort mit Vorliebe und kaufe eine Menge antiquarische Bücher über die jeweiligen Themen, die ich brauche. Manchmal muss man aber zum Telefonhörer greifen, um eine bestimmte Information zu erhalten. Um wieder das aktuelle Beispiel „Bild der Erinnerung“ zu nennen: Der Pharmazie-Historiker der Bayer AG hat mir sehr geholfen, als ich etwas über die erste Penicillin-Produktion nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland wissen wollte; und dann gab es den Glücksfall eines Tagebuchs, das mir von der Verwaltung des St. Gertrauden-Krankenhauses in Berlin zur Verfügung gestellt wurde, und in dem ich Erlebnisse aus den Jahren meiner Handlung sozusagen aus erster Hand fand.


12. Haben Sie bestimmte Rituale, die eingehalten werden müssen bevor Sie mit dem Schreiben beginnen? Ein besonderer Platz? Besondere Musik, die Sie dabei hören? Stehen kleine Snacks bereit oder oder …

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Haus-am-Alsterufer-Roman/Micaela-Jary/e437655.rhdIch bin da leider wenig romantisch gestrickt – ich sitze in meinem Arbeitszimmer am Computer und schreibe. Ganz simpel. Neben dem Computer und den üblichen Bücherbergen steht meine Teetasse und meistens schläft mein Hund unter dem Tisch. Ich habe meiner Polly nämlich frühzeitig beigebracht, was es bedeutet, wenn ich sage: „Komm, wir gehen arbeiten.“ Schokolade finde ich häufig auch noch ganz hilfreich. Nach jedem Roman bringe ich mindestens ein Kilo mehr auf die Waage... Übrigens habe ich immer davon geträumt, wie einst Hemingway in einem Café in Paris zu sitzen und wundervolle Romane in mein Notizbuch zu schreiben. Leider wurde nichts daraus, obwohl ich lange in Paris lebte. Ich kann nicht in Kaffeehäusern arbeiten... Klar, Musik ist ein wunderbares Element, um sich in die jeweilige Zeit der Handlung zu katapultieren. Also Vivaldi für das 17. und 18. Jahrhundert, Richard Strauss und Mahler für die wilhelminische Zeit und Swing für die 1930er und 40er Jahre oder so. Das klappt auch bei mir gut. Allerdings höre ich nicht ständig Musik, ich brauche schon auch Ruhe.

Vielen Dank an Micaela Jary, die sich meine Fragen vorgenommen hat und sich für das Interview zur Verfügung stellte!

Ich hoffe euch hat es gefallen - über Kommentare freue ich mich immer!

Liebe Grüße
Lu





Rezension: "Das Bild der Erinnerung" von Micaela Jary

Roman
Originalausgabe

Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,7 cmISBN: 978-3-442-47885-9
€ 9,99 [D]
| € 10,30 [A] | CHF 14,90* (* empf. VK-Preis)  

Verlag: Goldmann
Erscheinungstermin: 16. September 2013

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Vielen lieben Dank an die Autorin, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Inhaltsangabe (Quelle Goldmann Verlag):

Einem Münchner Auktionshaus wird ein Bild des berühmten impressionistischen Malers Leo Reichenstein angeboten, das 70 Jahre als verschollen galt. Die junge Kunsthistorikerin Anna Falkenberg hat Zweifel an der Echtheit des Gemäldes. Ihre Nachforschungen führen sie zur Galerie Richardson in London. Der attraktive Oliver Richardson, der die Galerie leitet, rät Anna, sich an seinen Großvater Henry zu wenden. Oliver begleitet Anna auf ihrer Reise an die wildromantische Küste Cornwalls. Doch als Anna mit Henry Richardson spricht, ist sie zutiefst irritiert. Denn die Geschichte des Bildes führt in das besetzte Berlin der Nachkriegszeit zurück und scheint eng mit ihrer eigenen Geschichte verbunden zu sein.

Meine Einschätzung:
Es ist schon ein paar Wochen her, dass ich diesen Roman aus der Feder von Micaela Jary gelesen habe. Und doch ist alles, die Erinnerung und die Eindrücke, die mich das Buch erleben ließ, noch sehr präsent.
Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ich mich zwischen zwei Bücher - die gelesen werden mussten - entscheiden musste. Nachdem ich in den Prolog zu "Das Bild der Erinnerung" nur reinlesen wollte, wurde nach nur wenigen Sätzen klar: Ich kann es nicht mehr aus der Hand legen.

Tja und was wollt ihr jetzt hören? Ein Tag, ein Abend und das Buch war gelesen , geradezu verschlungen habe ich es.
Grandios!
Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Micaela Jary gelingt es wunderbar und geschickt die Gefühle der Menschen (der Sieger und Verlierer in der Nachkriegszeit) wider zu geben und auch die Atmosphäre jener Zeit einzufangen. 

Dies gelang ihr so gut, dass ich mir wünschte mit meinen Großeltern über jene Zeit reden zu können. Selbst als das Buchg gelesen war hallte es in mir nach und ließ mich nicht zur Ruhe kommen - im positiven Sinn.

Die Handlung selbst ist spannend, interessant und detailreich und gefühlvoll. Es wurde zu keiner Ziet auch nur einmal langweilig oder langatmig - wie Seide floss die Geschichte dahin und schloss mich in ihren Bann. Geschickt wirft die Autorin Köder aus, die mich Vermutungen über die Paarkonstellationen anstellen ließ, nur um mich dann positiv überraschen zu lassen.
Ich war begeistert und gerührt von den Wendungen in den Ereignissen.

Bei den Charakteren liebte ich sie alle und wünschte mir für alle ein Happy End. Das Zusammenfügen der diversen Fäden gelang der Autorin fast im Hand umdrehen und wirkte wie nebenbei gemacht. Man erfährt was alle nach der Zeit in Berlin erlebten und doch fehlt einiges - zumindest so mein Gefühl. Ich will mehr erfahren! WIe geht es mit Oliver und Anna weiter? Was muss Fee noch alles erledigen? Fragen über Fragen.

Doch alles in Allem ein wunderbarer, wunderschöner und gefühlvoller Roman in der Nachkriegszeit!

Mein Fazit:
5 Sterne und mein Lesehighlight im Januar 2014!

Dienstag, 25. Februar 2014

Rezension: "Der Todeskünstler" von Cody McFadyen


Bastei Lübbe
Taschenbuch, 556 Seiten
Ersterscheinung: 12.05.2009
ISBN: 978-3-404-16273-4

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Smokys zweiter Fall ...

Inhaltsangabe (Quelle Bastei Lübbe):
Das Grauen ist hier. Smoky Barrett riecht den Tod, als sie die Tür öffnet. Der Boden und die Wände sind mit Blut getränkt. Auf dem Bett liegen zwei tote Körper – geschändet, entstellt, ausgeweidet. Neben ihnen kauert ein Mädchen. Der Todeskünstler hat sie besucht. Seit Jahren zerstört er ihr Leben, tötet jeden, der ihr lieb ist. Er will sie in den Wahnsinn treiben und nach seinem Bild neu erschaffen. Er wird wieder zu ihr kommen ...


Meine Einschätzung

Wieder einmal hat mich der Autor von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es war mir ganz unmöglich das Buch aus der Hand zu legen - ich musste einfach erfahren wie es weitergeht mit Smoky!
Der Schreibstil war zwar recht detailliert was die Leichen anging, dennoch war er auch leicht und flüssig zu lesen.
Den logischen Schlussfolgerungen konnte man ohne Probleme folgen und der Autor lässt sich nicht über irgendwelche schwer verständliche Fachgriffe aus.



Aufgeregt verfolgte ich die Ermittlungen, nur um mir dann selbst ständig an die Stirn zu tippen.

Wie Simon Beckett schafft es auch MacF mich in die Irre zu führen und lässt mich das Offensichtliche nicht sehen - genial! Spannend und interessant schildert er die Morde, und ich musst das ein oder andere mal tief durchatmen ...



Bei den Charakteren haben mich besonders Smokys und Bonnies Entwicklungen gefreut. Der Autor zeigt, dass man wie ein Phönix aus der Asche stärker empor steigen kann und dennoch wünsche ich den beiden etwas Glück ...  und ansonsten waren alle altbekannten "Freunde" zu finden, die auch ihren Platz in meinem "Ermittler"Herzen gefunden haben. 
Man darf auf jedenfall gespannt sein, was der Autor für Smoky und ihr Team bereit hält - ich bin es!!!



Ich freue mich bereits auf den nächsten Fall mit Smoky Barett und ihrem Team!



Mein Fazit:

Ein Thriller erster Klasse, den ich euch einfach empfehlen muss!

Freitag, 21. Februar 2014

Rezension: "Warte auf mich" von Philipp Anderson und Miriam Bach


http://www.piper.de/buecher/warte-auf-mich-isbn-978-3-86612-357-1?tx_auwpiper_bookdetail[author]=


Roman
Erschienen am 14.05.2013
320 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-86612-357-1
€ 16,99 [D], € 17,50 [A], sFr 24,90 
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Inhaltsangabe (Quelle Piper Verlag):
Auf einer Feier lernen sich der Erfolgsautor Philipp Andersen und die Schriftstellerin Miriam Bach kennen. Sie verbringen eine Nacht miteinander, in der fast nichts passiert – und in der sich doch alles verändert. Am nächsten Morgen tauschen sie ihre Adressen aus, schicken sich ihre Romane zu und verlieben sich über die Lektüre der Bücher hoffnungslos ineinander. Hoffnungslos, denn Philipp lebt seit vielen Jahren in einer glücklichen Ehe, und Miriam ist nicht bereit, die Rolle der Geliebten einzunehmen. Dennoch leben die beiden ihre leidenschaftliche Amour fou, kämpfen mit sich und ihrer Liebe. In ihrer Not beginnen sie, alles, was zwischen ihnen passiert, aufzuschreiben. Was wird am Ende ihrer Geschichten stehen? Das Scheitern und die unvermeidliche Trennung? Oder gibt es doch eine lebbare Liebe für sie?

Meine Einschätzung:
In den letzten Wochen ist mir dieses Bcuh immer mal wieder über den Weg gelaufen, daher zögerte ich nicht lange und las es.

Das Ergebnis war eher ernüchternd.
Versteht mich nicht falsch der Schreibstil des Autorenduos, die die Ereignisse aus der Sicht von Philipp und Miriam erzählten, war leicht und flüssig zu lesen und doch empfand ich die gesamte Handlung als ziemlich zäh und stellenweise langatmig.

Die Idee hinter dem Buch war sicher nicht schlecht und ich stellte mir automatisch die Frage: Kann es möglich sein, dass ... Diese Frage wird mir sicher niemand beantworten können und nach Beenden des Buches ist es auch nicht wichtig.

Was die Charaktere betrifft bin ich zwiegespalten. Ich empfand weder Sympathie, noch Antipathie für Miriam oder Philipp. Wobei ich gelegentlich den Kopf schütteln musste - Miriam wirft ihre Prinzipien für nen Kerl über Bord und Philipp verhält sich in meinen Augen wie ein Mann in der Midlife Crisis, in dessen Ehe sich der Alltag zu sehr eingenistet hat und sucht sich seinen Spaß anderswo. Was ich gelegentlich lächerlich fand waren seine "Kosenamen" für Miriam. "Mirchen" ging ja noch, aber "mein kleines Süßkind" - da hab ich regelmäßig mit den Augen gerollt.
Und ich empfand ihn als klitzekleinen Schlapp****** - beim kleinsten Anzeichen von Widerstand/Problemen rudert er zurück ...

Alles in Allem war der Roman recht nett zu lesen, mehr aber auch nicht. Man las das Drama einer Liebe, die nicht sein darf - sollte? Zwei erwachsene Menschen, die einem vorkommen, wie hormongesteuerte Jugendliche , die nur eines im Sinn haben: Sex und davon reichlich! Bis einer der Beiden erwachsen zu werden scheint und klar zu denken beginnt.

Mein Fazit:
3 Sterne für einen recht zähen und langatmigen Roman ...

Donnerstag, 20. Februar 2014

Rezension: "Maid for Love" von Marie Force

Series: The McCarthys of Gansett Island Series 
Paperback: 264 pages 
Publisher: HTJB, Inc. (March 23, 2012) 
Language: English 
ISBN-10: 0615824285
ISBN-13: 978-0615824284
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Inhaltsangabe:
Maddie Chester will nichts mehr auf der Welt als Gansett Island zu verlassen, denn zu viele Gerüchte brachten die junge Frau in der Vergangenheit in Veruf. Doch dann wird sie auf dem Weg zu ihrem Job von niemand anderem als dem Lieblingssohn ihres Bosses vom Fahrrad gerissen.

Eigentlich ist Mac McCarthy auf Gansett Island um zu entspannen, doch er hätte nie gedacht, dass er der Liebe direkt in die Arme laufen würde ...


Meine Einschätzung:
Seit einigen Monaten zähle ich Marie Force zu meinen Lieblingsautorinnen. Mit ihrem leichten und flüssigen Schreibstil kann mich die Autorin immer wieder an ihre Bücher fesseln. So auch an die Reihe "The McCarthys of Gansett Island". Ich konnte das Buch ab Seite 1 nicht mehr aus der Hand legen. 

Mit einer Leichtigkeit gelingt es der Autorin eine süße, aber auch mit Tiefe versehene, Geschichte zu erzählen. Sie lässt mich Menschen kennenlernen, die ihren Teil an Problemen im Leben hatten oder noch haben. Doch nie verliert Marie Force den Kern der Sache aus den Augen: Ihre Leser zu unterhalten. Und das gelingt ihr ganz wunderbar. Nach nur wenigen Seiten taucht man in die Geschichte ab und man beginnt sich nicht nur in die Menschen von Gansett Island zu verlieben, sondern auch in die Insel.
Die Handlung selbst ist teilweise recht vorhersehbar, doch man möchte dennoch wissen welche Steine Marie Force ihren beiden Protagonisten in den Weg legt.

Bei den Charakteren lernt man viele Bewohner von Gansett Island kennen, die in späteren Büchern hoffentlich weiter ihre Auftritte haben werden oder gar ihre eigene Geschichte bekommen. Auf den ersten Blick schließt man den charismatischen Mac ins Herz und man wünscht Maddie einfach nur alles Glück auf der Welt für sie und ihren kleinen Sohn Thomas ...
Und doch gelingt es Marie Force auch zunächst zwei Charaktere zu finden, die man auf den ersten Blick niemals mögen wird, doch auch hier wandelt es sich mit der Zeit.

Ich bin schon jetzt gespannt, was die Autorin für die Bewohner von Gansett Island bereit hält.

Mein Fazit: 

5 Sterne für eine wunderschöne Liebesgeschichte und zum Auftakt einer vielversprechenden Reihe!

Mittwoch, 19. Februar 2014

Autorenspecial: Valeska Réon antwortet ...

Interview mit

Valeska Réon



Heute habe ich die große Freude euch die sympathische Autorin Valeska Réon näher zu bringen. In den letzten Wochen konnte ich in zahlreichen - bisweilen recht lustigen - Gesprächen ein Bild von der Dame erhalten und kann sagen: Ich mag sie.
Im gleichen Atemzug gestehe ich auch, dass ich leider noch nichts von ihr gelesen habe, doch ihre Bücher sind auf meinem Radarschirm - momentan ist es verrück bei uns und auch auf dem Blog.
Sorry, wenn ich euch da ein bissl vernachlässige. Ansonsten dürft ihr euch huete wieder auf ein tolles und interessantes Interview freuen!
Vorher jedoch gebe ich euch ein paar Informationen ... 

über die Autorin:

Sie war Friseurin, Maskenbildnerin, Model, Privatdetektivin und arbeitet seit fünfzehn Jahren unter verschiedenen Pseudonymen als Autorin. 1991 zog sie nach einem ausgiebigen Trip durch die Weltgeschichte nach Dortmund, wo sie eigenen Angaben zufolge „nie wieder weg möchte“. Nebenbei ist sie als Vortragsrednerin im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Publikationen

Ihr Romandebüt ‚Blumen für ein Chamäleon’ erschien im Mai 2012; die Vorbereitungen für eine Verfilmung durch den Filmemacher Jakob M. Erwa unter dem Titel Jakob M. Erwa haben bereits begonnen.

Ab März d.j. wird die Drehbuchautorin Elisabeth DeCesso ihren Krimi “Das falsche Spiegelbild” als Skript bearbeiten.

Unter dem Autorennamen Ela M. sind folgende Sachbücher erschienen:

„Das kleine Grüne: 1 x 1 für Traumfrauen” (UB 35697)
„Das kleine Grüne: 1 x 1 für Klassefrauen” (Weltbild, ISBN 9783828918047)
„Nie mehr wieder – oder doch?” (UB 35672)
„Nikdy viac – alebo žeby predsa?” (ikar Bratislava, ISBN 80-7118-559-0)
„Für immer schön“ (UB 35853).
 
 Mehr Informationen findet ihr auf ihrer Homepage: http://www.valeska-reon.com/index_de.html

Und hier nun das Interview mit der sympathischen Autorin! Euch wünsche ich genauso viel Spaß, wie ich ihn hatte beim Stellen der Fragen!

Das Interview

1. Was hat Sie zum Schreiben gebracht? Haben Sie schon immer geschrieben oder kam es plötzlich, wie aus dem Nichts und Sie haben sich gesagt: Heute will ich mal versuchen einen Roman zu schreiben?

Da muss ich ein wenig ausholen. Vor vielen Jahren, es war 1996, wollte ich einer Freundin zum Geburtstag einen Beauty-Guide schenken. Ein Blick in die Regale meiner Lieblingsbuchhandlung zeigte jedoch, dass das alles stinkelangweilige Schmöker waren. Und da kam meine Muse Steffi damit um die Ecke: „Warum schreibst du nicht selber einen?!“ Gesagt, getan – allerdings sollte es lustig und trotzdem wissenschaftlich fundiert sein. Innerhalb eines Monats hatte ich all meine Tipps und Tricks aus meiner Zeit als Friseurin, Model und Visagistin niedergeschrieben. Eigentlich nur zum Spaß schickte ich das Manuskript dann an einige Verlage, und bekam binnen einer Woche eine Antwort vom Ullstein-Verlag, der genau so etwas seit langem suchte. „Das kleine Grüne“ war damals mein Einstieg als Autorin und es folgten noch zwei weitere Ratgeber. Einige Jahre später und um viele Lebenserfahrungen reicher war die Zeit für meinen ersten Roman gekommen, an dem ich jedoch sehr viel länger als an allen drei Ratgebern zusammen geschrieben habe.


2. Wer oder was inspiriert Sie? Wo nehmen Sie ihre Ideen her?

Jeder der meinen Weg kreuzt läuft Gefahr, zu einer meiner Romanfiguren zu werden! So sehe ich zum Beispiel eine Frau mir gegenüber im Zug sitzen und habe plötzlich deren (imaginäre) Lebensgeschichte vor Augen. Für solche Augenblicke habe ich immer mein kleines schwarzes Büchlein bei mir, in das ich Ideen, Charakterbeschreibungen oder auch besonders gute Aussprüche schreibe, die ich unterwegs aufschnappe.


3. Wenn Sie Zeit zum Lesen finden, was lesen Sie dann am liebsten? Bleiben Sie dem Genre treu in dem Sie selbst schreiben oder muss es was gänzlich anderes sein?
Ob Roman, Krimi, Biografie oder diese wundervollen „How-to-Ratgeber“ – bei Literatur bin ich für alles offen.

4. Was sind Ihre TOP 3 der Bücher, die Sie privat gelesen haben?

Meine ganz persönliche Bibel ist „You can heal your life“ von Louise L. Hay,
ganz vernarrt bin ich in die Romantrilogie von Katherine Pancol, deren erster Teil „Die gelben Augen der Krokodile“ heißt,
und zutiefst beeindruckt hat mich „Schwarzer Mond“ von Dean Koontz.


5. Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade an versch. Projekten arbeiten?

Ich kann supergut abschalten und meditiere auch jeden Morgen. Am liebsten sind mir jedoch Spaziergänge mit meinen beiden Hunden Amaretto und Brandy im Wald. Das perfekte Wochenende beinhaltet einen Kochabend mit Freunden.


6. Wieviel steckt von Ihnen und evtl. Personen aus ihrem Umfeld in ihren Charakteren?

Die Frage, die mir am meisten gestellt wird übrigens! Denn jeder rätselt: Ist sie jetzt eine ganz Liebe und Naturverbundene oder eine männerverschlingende zickige Diva? Ich bin sehr zufrieden damit, all diese Attribute in mir zu vereinen und verteile sie dann auch sehr genüsslich auf meine Romanfiguren. Aber natürlich findet man am meisten von mir in der jeweiligen Hauptdarstellerin wieder. Ganz besonders in meinem letzten Krimi, wo es ja – ohne zu viel zu verraten – quasi um eine Persönlichkeitsspaltung geht, konnte ich mit allen Charaktereigenschaften ganz wundervoll spielen.
P.S. Wer mich auf Lesungen erlebt merkt jedoch ganz schnell, dass ich dann aber doch sehr „unzickig“ bin!


7. Kennen Sie das, eine Schreibblockade zu haben? Markus Heitz sagte mir mal bei einer Fragerunde im Rahmen einer Lesung, dass er immer schreiben könne und er so etwas gar nicht kennt.

Zum Glück kenne ich das nicht. Was ich jedoch gerade merke ist, dass ich nach den zwei letzten Büchern, die sehr zeit- und gefühls-intensiv waren, momentan keine Geschichten mehr erzählen möchte. Darum wird mein nächstes Buch auch mal wieder ein Ratgeber, diesmal übrigens zum Thema Haare.


8. Was dürfen wir in naher Zukunft von Ihnen erwarten?

Da beide Bücher auf dem Weg in Richtung Kino unterwegs sind, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn ich dabei eine kleine Nebenrolle spielen dürfte. Die Mutter Oberin aus dem „Falschen Spiegelbild“ wäre mein Traum!
Ferner plane ich, wieder verstärkt auf Vortragsreisen zu gehen. „Die neuen 40plus-Frauen: rau, reif und renitent“ und „Freundin, Putzfrau oder Göttin? Wie Männer unser Selbstbild kreieren“ sind nur zwei meiner Themen dafür.


9. Welche Tipps geben Sie denen, die selbst schreiben?

Neulingen rate ich immer zu zwei Dingen:

1. Schreibt nur über das wozu ihr Lust habt, denn nur so werdet ihr eure Leser fesseln können – und lasst euch den Text nicht von übereifrigen Lektoren verhunzen.

2. Sucht euch einen Verlag, der in euer Buch verliebt ist und genügend Potential hat, es ordentlich zu bewerben.

Ein genereller Rat für alle Autoren: freut euch auch über den Erfolg eurer Kollegen und vergesst Neidgefühle – sie lassen einen nur schneller altern!


10. Warum ausgerechnet Krimi/Thriller? Und ihr Roman „Blumen für ein Chamäleon“ handelt vom Weg „vom Mann zur Frau“ - wie kam es zu dieser Idee?

Diese Frage möchte ich von hinten aufrollen. Die „Blumen für ein Chamäleon“ erzählen meine eigene Lebensgeschichte, und ich darf sagen, dass es die beste Therapie war, das alles einmal auf Papier zu bringen. Als sich noch vor Erscheinen des Buches der Filmemacher Jakob M. Erwa bei mir meldete, hielt ich das erst für einen Aprilsscherz (das geschah nämlich tatsächlich im April 2012). Doch es war ihm ernst, sein Drehbuch-Exposé hat 2013 den 1. Preis beim SrciptLAB Wien gemacht. Im Kino wird der Film übrigens „Transmorphose“ heißen und der Gedanke, dass meine Geschichte so auch in andere Länder und Kulturkreise getragen wird ist ziemlich aufregend.
Und dann hatte ich eigentlich nur noch einen Wunsch (außer vielleicht noch der neuen Gucci-Kollektion in Größe 38 – *lach*!): einmal so zu sein wie Jessica Fletcher aus meiner Lieblingsserie „Mord ist ihr Hobby“. Einen Krimi schreiben – ein verlockender Gedanke, der sich dann während einer Londonreise manifestierte. Schnell stellte ich fest, dass ein Krimi sehr viel mehr Disziplin und Logik als der vorherige Roman erfordert, damit der „perfekt geplante Mord“ letztendlich dann auch vom Leser wirklich als perfekt angenommen wird. Mehrere Jahre habe ich daran geschrieben, und kurz vor Toresschluss floss dann noch eine neue Idee ein, die ich in den Handlungsstrang eingeflochten habe und die der Geschichte einen ganz besonderen Twist verliehen hat.


11. Wie verlaufen bei Ihnen Recherchen zu einem neuen Buch?

Die Basisgeschichte kann ich daheim im stillen Kämmerlein schreiben – aber für die Beschreibung von fremden Städten mit ihren Bars, Restaurant und Hotels muss ich mir alles genau vor Ort ansehen. Ich bin noch nie im Leben so viel gereist wie in den letzten zwei Jahren, auch dabei kam dann wieder einmal mein kleines schwarzes Büchlein zum Einsatz. Für die Fortsetzung des Krimis steht demnächst eine Reise nach Cornwall und Schottland an.


12. Haben Sie bestimmte Rituale, die eingehalten werden müssen bevor Sie mit dem Schreiben beginnen? Ein besonderer Platz? Besondere Musik, die Sie dabei hören? Stehen kleine Snacks bereit oder oder …


Die besten Geschichten kann ich in meinem Arbeitszimmer schreiben. Dabei liegen vorzugsweise meine Wauzis neben mir und schlafen den Schlaf des Gerechten, je nach Stimmungslage läuft auch die entsprechende Musik im Hintergrund. Snacks haben sich nicht

so bewährt, weil ich dann erst richtig Appetit bekomme und in die Küche muss, um ein Drei-Gänge-Menü zu kochen.

13. Viele lesen lediglich Geschichten über Privatdetektive (mir fallen spontan Stephanie Plum aus J. Evanovichs Feder und Cooper ((aus den Heather Wells Mysteries)) von Meg Cabot ein). Doch Sie sind Privatdetektivin mit einer eigenen Agentur – wie ist das so?
Aufregend, spannend, ich habe Gelegenheit in die oftmals tiefschwarzen Abgründe der menschlichen Seele zu blicken – und ich darf meiner Leidenschaft fürs Verkleiden frönen. Mein Perückenzimmer würde selbst Lady Gaga eine Schnappatmung bescheren. Kurzum: der beste Job den ich je hatte. Vom Schreiben natürlich einmal abgesehen!

Vielen Dank für Deine superinteressanten Fragen!


Vielen Dank an Valeska Réon für ihre tolle Antworten und ich hoffe euch hat es ein bissl gefallen. In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen schönen und frühlingshaften Mittwoch.

Lu

Montag, 17. Februar 2014

Rezension: "Kissing" von Katrin Bongard



Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag:
Red Bug Books (3. Februar 2014)
Sprache:
Deutsch
ISBN-10:
3943799522
ISBN-13:
978-3943799521

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Inhaltsangabe (Quelle Red Bug Books):
Verführung, Liebe, Freundschaft und alles dazwischen

Die Eltern der attraktiven Studentin Emmy stecken mitten in einer unguten Scheidung, kein Wunder, dass sie wenig Lust auf eine feste Beziehung hat. Um die Bewerber auf Abstand zu halten, schließt sie einen Deal mit ihrem schwulen Freund Julian. Auf Partys geben sie vor, ein Paar zu sein und können sich so stressfrei amüsieren. Bis Julian sich in Noah verliebt und Emmy für ihn die Kundschafterin spielen soll ...


Meine Einschätzung: 
Dank der lieben Katja kam ich in den Genuss dieses Buches. Danke auch an den Verlag, der mir das Buch für die Blogtour zur Verfügung stellte.
Ab Seite 1 wurde ich an die Geschichte gefesselt und kam einfach nicht los von Emmy, Julian und Noah. Der leichte unf fesselnde Schreibstil tat sein Übriges.

Die Handlung ist interessant und vielseitig. Zahlreiche Themen werden von der Autorin "besprochen". So ist es nicht verwunderlich, dass man während dem Lesen an so manches aus der eigenen Vergangenheit erinnert wird - Menschen, die man einst liebte, Lieder mit denen man besondere Momente verbindet uvm..
Ein großes Gefühlsspektrum wird von Katrin Bongard angesprochen und man bleibt fast atemlos am Ende zurück.

Die Charaktere selbst verkörpern einige der zentralen Fragen und dürfen am "eigenen" Leib erfahren, wie man in entsprechenden Situationen damit umgeht. Mit Emmy und Co. sind KB wunderbar authentische Charaktere gelungen, mit denen man sich ein stückweit identifizieren kann und die man einfach gern haben muss.
Wie wir, so haben auch sie ihre Stärken und Schwächen und sind nicht perfekt.
Authentisch und einfach echt ...

Alles in Allem ein sehr starker Roman mit viel Tiefe, die man auf den ersten Blick so vielleicht nicht erwartet hätte.

Mein Fazit:
5 Sterne für eine tolle Unterhaltung!

Blogtour Stop #4: "Kissing" von Katrin Bongard

So ihr Lieben, 

wie bereits gestern angekündigt macht heute die Blogtour zu Katrin Bongards "Kissing" halt bei mir und ich habe mir etwas ganz besonderes einfallen lassen.
Wer meine Rezension noch nicht gelesen hat, der kann dies HIER nach holen.
Ansonsten hoffe ich, dass euch gefallen wird ... 

Vorher werde ich euch aber auch noch einmal an das Gewinnspiel zur Blogtour erinnern. Folgendes gibt es zu gewinnen: 


Einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen und ihr landet im Lostopf. Also hopp hopp :)

Doch nun zu meinem Beitrag zur Blogtour. 
Als ich das Buch vor einigen Tagen beendet hatte wurde ich auf der Suche nach einem Thema für die Blogtour gefragt was mir als erstes einfallen würde, wenn ich an das Buch denke.
Sofort fiel mir folgendes ein: Mein erster Liebeskummer ... hört sich jetzt im ersten Moment nicht spannend oder interessant an, doch damals zerriss es mich fast vor Schmerzen. In den folgenden Sätzen werde ich einen besonders Erlebnis aus meinem Leben mit euch teilen. Also lehnt euch zurück und lest selbst ...
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Mein erster Liebeskummer

Viele Menschen verlieben sich im Frühling, da in dieser Zeit alles neues Leben eingehaucht bekommt. Doch ich verliebte mich im Winter, der tristesten Jahreszeit überhaupt und doch erlebte ich in dieser Zeit die bis dato schönsten Momente in meinem Erwachsenenleben.

Das alles ist jetzt fast 10 Jahre her und doch sind die Erinnerung an jene Wochen und Monate noch immer frisch. Ich erinnere mich daran, wie ich ihn kennenlernte meinen ganz persönlichen GI. Sein Name war Doyle Chapman Jr. und der Name gefiel mir so gar nicht. Mit der Zeit bürgerte sich mein Kosename für ihn ein: Juni. Es ist nichts besonderes, doch er beschwerte sich nie.

Wir waren für einige wenige Wochen und Monate sehr glücklich. Wir verbrachten fast jedes Wochenende miteinander und genossen die Zeit miteiander. Es sollte sich als etwas ganz besonderes für mich entwickeln. Obwohl ich es ihm nie sagte, so spürte ich es in meinem Herzen, dass ich mich verliebt hatte - bis über beide Ohren. 
Ich erinnere mich noch daran, wie er mir an Weihnachten 2004 eine Kette um den Hals legte und in mein Ohr flüsterte: "Es gibt drei Dinge wegen denen ich nach Deutschland zurück kommen muss, eines davon bist du!"
Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie ich mich in diesem Moment fühlte.

Doch dann kam der Tag, der alles veränderte. 
Ich hab es nicht kommen sehen und selbst wenn häte ich es nicht wahrgenommen, denn ich trug nach wie vor die rosarote Brille ...
Es war ein Montag, ich war 21 Jahre alt und meine Liebe und meine Hoffnungen und Träume mit ihm zerplatzten wie eine Seifenblase.
Im Nachhinein weiß ich, dass er ein feiger Hund war, doch damals wusste ich es nicht besser. Den ganzen Tag über hörte ich nichts von ihm, obwohl wir uns am Tag vorher noch gesehen, gesprochen und gespürt hatten ... ich hatte Angst davor, dass ihm was geschehen war. Und ja es war etwas geschehen oder vielmehr jemand.
Seine ExFrau setzte ihm die Pistole auf die Brust: Entweder er macht Schluss mit mir oder er sieht seinen Sohn nie wieder.
(heute bezweifele ich, dass es solch eine Drohung je gab!)
Er entschied sich gegen mich und folgende Worte schickte er mir in einer eMail: "Wir hatten eine schöne Zeit miteinander. Doch ich habe lange mit meiner Ex gesprochen und wir empfinden noch etwas füreinander. Das war´s."

Mehr stand da nicht. Keine Erklärung nichts ... nach dem Lesen dieser wenigen Worte zerbrach etwas in mir - ich begann zu weinen und konnte nicht mehr aufhören. Drei Tage und drei Nächte aß und trank ich nichts. Ich wollte sterben. Was sich heute pathetisch liest, war damals die schrecklichste Zeit für mich ... bei jedem "Mella, wie geht es dir?" brach ich in Tränen auch.
Ich hatte sogar einen Soundtrack meines Liebeskummers "Fool Again" von Westlife begleitete mich durch diese dunkele Zeit ... ein Lied, ein Geruch, eine Frage - kleine Gesten brachten die Mauer, die ich um mich herum errichtete zum Einsturz und ich war ein Häufchen Elend.

Mit der Zeit ich rappelte mich wieder auf. Mehr als ein Jahr brauchte ich, um über ihn hinweg zu kommen und inzwischen erinnere ich mich gerne und mit bittersüßen Gedanken an meine Zeit mit Juni. Er war vielleicht meine erste Liebe, doch meine große Liebe lernte ich später kennen.

Inzwischen sind mein Mann und ich seit fast sechs Jahren verheiratet und haben einen gemeinsamen Sohn. Er ist meine große Liebe und wird es immer sein. Dafür danke ich Juni, dass er mich "frei gab", denn so wäre mir wahre Liebe verwährt gewesen.

Und allen Frauen und Mädchen, die glauben an Liebeskummer zu zergehen denen kann ich mit Bestimmtheit sagen: Zeit heilt nicht alle Wunden, aber mit der Zeit vergehen die Schmerzen bis sie nur noch an bestimmten Tagen "schmerzen". Liebe kommt meist dann, wenn ihr sie am Wenigsten erwartet und an Orten, an denen ihr sie am wenigsten vermutet - mich traf sie wie ein Blitz ...

Lu

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Ich hoffe euch haben meine kleine Geschichte und meine Gedanken zum Liebeskummer etwas gefallen. Es ist keine Meisterleistung des Schreibens, doch ich hoffe ich konnte euch meine Stimmung vermitteln.

Eure Lu

Ps: Morgen geht es auf KaSa´s Buchfinder weiter mit der Tour!



Sonntag, 16. Februar 2014

Ankündigung: "Kissing" von Katrin Bongard

Schönen Tag ihr Lieben,

es ist mal wieder soweit. 

Seit dem 14. Februar (bis zum 24. Februar) läuft eine neue Blogtour zu einem ganz wunderbaren Buch an der ich teilnehmen darf. 
Morgen, den 17. Februar bin ich dann an der Reihe, um euch etwas über Liebe, Freundschaft, Verlust uvm. zu erzählen. Doch sicher wollt ihr erst einmal wissen um welches Buch es sich handelt, oder etwa nicht?
Dieses hier:


der Klappentext:
Verführung, Liebe, Freundschaft und alles dazwischen


Die Eltern der attraktiven Studentin Emmy stecken mitten in einer unguten Scheidung, kein Wunder, dass sie wenig Lust auf eine feste Beziehung hat. Um die Bewerber auf Abstand zu halten, schließt si
e einen Deal mit ihrem schwulen Freund Julian. Auf Partys geben sie vor, ein Paar zu sein und können sich so stressfrei amüsieren. Bis Julian sich in Noah verliebt und Emmy für ihn die Kundschafterin spielen soll ...

Klingt gar nicht mal so schlecht, oder? Nun, wenn ihr meine Meinung dazu lesen wollt, müsst ihr lediglich HIER (Der Link wird Morgen eingefügt!) klicken.

Im Rahmen dieser Blogtour gibt es auch viele tolle und interessante Beiträge über Freundschaft, Liebe, Scheidung uvm. 
Doch es gibt natürlich auch tolle Preise zu gewinnen. Unter allen Teilnehmern, die einen Kommentar unter den Beiträgen (nicht diesem hier!) hinterlassen werden folgende Preise verlost: 

Toll schauen sie aus, oder? Hab ich euch zuviel versprochen ;)
Dies war jetzt meine Ankündigung und Morgen wird es dann meinen "richtigen" Beitrag zu lesen geben und ich hoffe es gefällt euch was ihr dann lesen wird. Bis dahin macht es wie ich: Schaut euch die anderen Tourstops (die bisher einen Beitrag brachten) an und viel Spaß dabei.
Auf Morgen dürft ihr euch freuen. 


Wir lesen uns Morgen!
Eure Lu

Samstag, 15. Februar 2014

Rezension: "Das also ist mein Leben" von Stephen Chbosky


Ab 14 Jahren
Paperback, Klappenbroschur, 288 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-26751-0 € 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Heyne

Erscheinungstermin: 26. September 2011 
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Inhaltsangabe (Quelle Heyne Verlag): 
Charlie ist sechzehn, er ist in seinem ersten Jahr in der Highschool und hat die Probleme, die man in diesem Alter so hat: mit Mädchen, mit der Schule, mit sich selbst. Zumindest scheint es so zu sein. Doch in den Briefen, die er an einen unbekannten »Freund« schreibt, wird deutlich, dass Charlie eine ganz besondere Sicht auf die Welt hat: Er beobachtet die Menschen um sich herum, fragt sich, ob sie ihr Leben so leben, wie sie es möchten, und versucht verzweifelt, seine eigene Rolle in all dem, was wir Leben nennen, zu begreifen.

Meine Einschätzung: 
Vor einigen Wochen sah ich gemeinsam mit meinem Mann den Film "Vielleicht lieber Morgen" und schnell war klar, dass ich das Buch zum Film unbedingt lesen musste.
Schon nach wenigen Seiten wusste ich, dass das Buch genauso gut, wenn nicht sogar besser, als der Film war.


Der Schreibstil von Stephen Chbosky ist nicht ganz einfach und leicht zu lesen, was vielleicht an der Schwermut, die auf dem Buch liegt, liegen mag. 

Dennoch konnte ich den Roman nicht aus der Hand legen. Die ganze Zeit hoffte ich darauf heraus zu finden an wen Charlie seine Briefe schreibt, doch dies bleibt ein Geheimnis. VOn Beginn an ist eine melancholische Stimmung dem Buch zu eigen und man fragt sich warum.

Nach und nach lernt man Charlie kennen und ebenso langsam offenbart sich dem Leser wieso Charlie teilweise ist, wie er ist ... Seine fast manisch - depressiven Phasen bringt SC sehr glaubhaft rüber und doch fühlt man sich mit dem Jungen verbunden. Insgesamt sind alle Charaktere sehr sepziell, was nicht negativ gemeint ist, in ihren Presönlichkeiten und dennoch sehr liebenswert. 


Die zentralen Fragen werden beantwortet und man bleibt erschüttert und sprachlos zurück. Ich weiß meine Rezension ist mehr als unzugänglich, doch momentan kann ich meine Gedanken und Gefühle zu dem Roman nur schwerlich in Worte fassen.

Insgesamt hoffe ich trotzdem den ein oder anderen zum Lesen anzuregen. Es lohnt sich wirklich, denn es ist kein 08/15 Jugendroman ... und einfach nur empfehlenswert!

Mein Fazit: 

4 Sterne für einen schwermütigen und teilweise erschütternden Roman.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Rezension. "Friedensengel" von Marion Feldhausen

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm ISBN: 978-3-442-37846-3 € 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 13,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Blanvalet

Erscheinungstermin: 18. März 2013 
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Inhaltsangabe (Quelle: Blanvalet)In Karlsbach treibt eine Bande von Schutzgelderpressern ihr Unwesen. Kommissar Alvermann und sein Team scheinen machtlos. Als ihre Ermittlungen sie in ein ortsansässiges Rüstungsunternehmen führen, kommt der Verdacht des illegalen Waffentransports auf. Der Journalist David van Treek ist dieser Spur bereits auf eigene Faust gefolgt. Mit brisantem Fotomaterial gelingt ihm die Flucht aus Kolumbien. Kaum ist David wieder in Deutschland, wird er erbarmungslos gejagt. Alvermann begibt sich auf hochpolitisches Terrain …


Meine Einschätzung:
Mit "Friedensengel" liegt mir hier der 2. Roman aus der Alvermann Reihe vor . Leider wusste ich das vor dem Lesen nicht, doch das beeinträchtigte das Lesen nicht. 

Mit wenigen Rückblicken erfährt man was im 1. Fall von Alvermann und seinem Team passierte.


Der Schreibstil der Autorin war recht angenehm zu lesen und fesselte mich auch ein Stück weit, dennoch konnte mich das Buch nicht so recht von sich überzeugen.
Ich kann nicht mal genau sagen woran es lag - die Charaktere waren ziemlich sympathisch, doch leider stach niemand hervor. Nicht mal der "Chefermittler" - schade.
Die Handlungsstränge waren spannend und interessant. Die verschiedenen Stränge wurden geschickt miteinander verbunden und zusammen geführt, um den Fall erfolgreich und logisch zu lösen. Und doch kam mir das Ende zu plötzlich.

Mehr mag ich gar nicht zu dem Buch sagen, trotz eines Gefühls nicht überwältigt worden zu sein fühlte ich mich einigermaßen unterhalten.



Mein Fazit: 
3 Sterne

Dienstag, 11. Februar 2014

TAG: Meine liebsten Buchpaare

Guten Morgen liebe Leserschaft,

ich wurde getaggt und zwar von Be brave, read books! - da freu ich mich sehr drüber, weil es mal ein etwas anderer TAG ist, wie ich finde.

Ja nun wollt ihr sicher wissen, was die liebe Maike wissen wollte. Ganz einfach: Ich soll mindestens 5 meiner liebsten Liebespaar in Büchern nennen.
Gar nicht so einfach muss ich gestehen ...

1. Sorcha und der Rote (aus die Tochter der Wälder von Juliet Marillier) - eine märchenhafte Liebe!

2. Liadan und Bran (aus Der Sohn der Schatten von Juliet Marillier) - stark und romantisch, die Beiden. Und stehen ihren Eltern (zumindest Liadan) in nichts nach!


3. Dain und Ceridwen (aus Kelch und Schwert von Glenna McReynolds) - die erste etwas erotischere Geschichte, die ich lesen durfte und immer noch (selbst nach dem 6 oder xten ReRead wunderschön!)

4. Ellysetta Baristani und Rain (aus der Ellysetta und Rain Reihe von C.L.Wilson) - sie wächst und ist einfach perfekt!

5. Sara Linton und Jeff Tolliver (aus der Grant County Reihe von K. Slaughter) - einfach toll, wie sie sich wieder zusammen raufen!

Diese fünf Paare fallen mir ein, wenn ich an literarische Liebespaare denke. Ihr kennt sie nicht? Nun das sollte ich ändern. Demnächst werd ich euch die Bücher zu den Paaren vorstellen. Gar keine schlechte Idee, oder?

Ihre Liebe ist nicht nur süß und romantisch, sondern auch stark und wider aller Gefahren stehen sie zueinander - einfach herrlich!

Das war es von mir!

Lu

Montag, 10. Februar 2014

Rezension: "Can you keep a Secret" von Sophie Kinsella


Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm ISBN: 978-3-442-45632-1 8,95 | 9,20 | 13,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann

Erscheinungstermin: 1. Februar 2004 --------------------------------------------------

Inhaltsangabe (Quelle Goldmann):
Emma Corrigan scheint vom Pech verfolgt. Alles in ihrem Leben geht schief, und jetzt auch noch das: Sie sitzt in einem von Turbulenzen geschüttelten Flugzeug und sieht ihr letztes Stündlein gekommen. In Panik legt Emma eine dramatische Lebensbeichte ab: Jedes Geheimnis, jede jemals geäußerte Lüge bricht aus ihr heraus. Zu dumm, dass sich Emmas Sitznachbar ausgerechnet als ihr oberster - und zudem äußerst attraktiver - Chef entpuppt ...

Meine Einschätzung: 
Dank Spophie Kinsellas neuem Roman "Das Hochzeitsversprechen" bin ich auf sie aufmerksam geworden. Besonders auf ihre "älteren" Romane. Sicher, ich kannte sie schon von ihrer Shopaholic Reihe, doch ich wusste nicht, dass sie noch mehr geschrieben hat.
Auf Anraten einer Freundin las ich dieses Buch jedoch auf engl.

Und was soll ich sagen? Sophie Kinsellas Schreibstil war leicht, locker und sehr flüssig zu lesen. Ich konnte das Buch von Beginn an nicht aus der Hand legen. Bereits der Einstieg in den Roman war sehr lustig und sind wir doch ehrlich: Jeder von uns hat so seine größeren und kleineren Geheimnisse ...

Die Handlung selbst hat mich richtig überrascht. Ich glaubte zu wissen, wie alles kommen würde, doch ich wurde von der Autorin mehr als einmal überrascht und das Positiv! Mit interessanten Wendungen in den Ereignissen verleiht SK ihrem Roman ordentlich Pep und doch ist an diesem Roman so viel mehr dran, denn es hat alles was ein wunderbarer Frauenroman so braucht.
Ich habe mich regelrecht durch das Bcuh gekichert und mein Mann blickte mehr als einmal verstört zu mir rüber *grins*

Gelegentlich traten mir auch Tränen in die Augen, weil es so schön oder so traurig war.

Die Charaktere waren einfach liebenswert und man mochte sie sofort, besonders Emma. Doch auch die irre Mitbewohnerin hatte etwas, wobei ich hier gestehen muss, dass sie mir manchmal etwas Angst machte.
Man mochte sie einfach alle gern und man wünschte sich eine Happy End für Emma und Jack. Ob sie es bekommen? Nun da müsst ihr das Buch schon selbst lesen.

Mein Fazit:
Ein Roman, der alles hat was das Frauenherz (zumindest meines) begehrt - 5 Sterne!

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