Mittwoch, 27. August 2014

Rezension: "Chicagoland Vampires Bd. 3 - Mitternachtsbisse" von Chloe Neill



http://www.egmont-lyx.de/buch/mitternachtsbisse/
Erschienen am 12.01.2012 
Seiten 448
ISBN 978-3-8025-8364-3 
Ausgabe kartoniert mit Klappe 
------------------------------------------------------------
Inhaltsangabe (Quelle Egmont Lyx):
Gestaltwandler aus den gesamten Vereinigten Staaten finden sich zu einem Treffen in Chicago zusammen. Die Vampirin Merit erhält von Ethan Sullivan, dem Oberhaupt von Haus Cadogan, den Auftrag, den Anführer der Gestaltwandler als Leibwächterin zu begleiten. Dabei soll sie den Vampiren gleichzeitig als Spionin dienen. Ein gefährliches Unterfangen, denn bald findet sich Merit im Kreuzfeuer eines Konfliktes zwischen Gestaltwandlern und Vampiren wieder, der außer Kontrolle zu geraten droht.
Meine Einschätzung:
Bd. 3 schließt nahtlos an die Ereignisse aus Bd. 2 an und war wir hier geboten bekommen ist einfach super gut.

Der Schreibstil ist gewohnt angenehm flüssig und fesselnd zu lesen. Die stellenweise witzig - spritzigen Dialoge lockern alles ein bissl auf und man kommt nicht wirklich von dem Roman les, wenn dann nur sehr schwer.

Die Einführung eines neuen "Spieler" und eines neuen Handlungsstrangs - die Formwandler kommen nach Chicago - gelingt Chloe Neill mit Leichtigkeit und sie baut konstant die Spannung auf bis man das Gefühl hat keine Luft mehr zu bekommen.
Gerade die letzten Kapitel ließen einen atemlos zurück und wenn man glaubt, dass alles gut werden wird, da belehrt uns Chloe Neill eines besseren.
Es kommt niemals Langeweile auf und mit überraschenden Wendungen in den Ereignissen hält sie ihre Leser - in diesem Fall mich - bei der Stange. Man fragt sich was da noch alles kommen wird.

Nach wie vor entwickeln sich die Charaktere (sowohl charakterlich, als auch zwischenmenschlich) und die Handlung stetig weiter, so dass es nie langweilig wird. Was etwas nervig ist und ich hoffe die Autorin ändert das bald ist das ständige Hin und Her zwischen Merit und Ethan. Wir wissen, dass sie zusammen gehören, ebenso wissen es Merits Freunde und Kollegen, nur die Beiden scheinen es nicht zu wissen.

Man darf gespannt sein, was die Autorin in Bd. 4 so alles für Merit und Co. bereit hält. Bitte mehr von den Formwandlern!

Mein Fazit:
5 Sterne - mit Bd. 3 hat Chloe Neill nochmal einen drauf gesetzt und von mir nur empfehlenswert.

Dienstag, 26. August 2014

Rezension: "Chicagoland Vampires Bd. 2 - Verbotene Bisse" von Chloe Neill


Erscheinungsdatum: 07.07.2011 
Seitenanzahl: 448 
ISBN: 978-3-8025-8363-6  
Ausgabe: kartoniert mit Klappe 
---------------------------------------------------------

Inhaltsangabe (Quelle Egmont Lyx): 
Nach ihrer Verwandlung in eine Vampirin zieht Merit in das Haus Cadogan ein. Im Auftrag ihres neuen “Meisters”, dem Vampir Ethan Sullivan, soll sie fortan die Rolle der Vermittlerin zwischen Menschen und Vampiren spielen. Doch irgendjemand hat es darauf abgesehen, Zwietracht zwischen Sterblichen und Unsterblichen zu säen, und droht, eines der dunkelsten Geheimnisse der Vampire an die Öffentlichkeit zu bringen. Zu allem Überfluss beginnt Merit eine Affäre mit dem neuen Oberhaupt von Haus Navarre. Schon bald muss sie jedoch feststellen, dass sie noch immer Gefühle für Ethan hegt, dessen widersprüchliche Natur ihr wieder und wieder Rätsel aufgibt …

Meine Einschätzung: 
Nun geht es weiter mit den Chicagoland Vampires von Chloe Neill und gut war es!

Wie bereits in Bd. 1 ist der Schreibstil wunderbar flüssig und angenehm zu lesen. Da dies für mich ein ReRead ist (vor ca. 2 Jahren las ich die Reihe auf englisch) war einiges noch bekannt, aber nicht mehr ganz so präsent, wie ich dachte.
Die teilweise witzig - spritzigen Dialoge lieferten das Übrige und führten dazu, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte oder vielmehr wollte. Es hat mich einfach gepackt. 


DIe Handlung selbst ist hier deutlich ernster als noch in Bd. 1, denn nicht nur das "Image" der Vampire steht auf dem Spiel, sondern Merit versucht sich mehr und mehr mit ihrem Dasein als Vampirin zu arrangieren. Und auch sonst hat sie an einigen Fronten zu "kämpfen". 
Dennoch steckt dieser Teil voller Entwicklungen, sowohl die Charaktere betreffend, als auch die Handlung. Buch 2 schließt nahtlos an die Ereignisse aus Buch 1 an und verspricht einiges und hält noch viel mehr.

Gerade die Dreiecksbeziehung zwischen Morgan - Merit - Ethan verspricht einiges an Spannung und Konfliktpotential, was sie aber schlussendlich hält müsst ihr schon selbst herausfinden.
Es sei nur gesagt, dass eini
ge Charaktere sowohl charakterlich, als auch zwischenmenschlich einiges an Entwicklung durchlaufen.
Ich freue mich euch bald Bd. 3 präsentieren zu können!

Mein Fazit:
4 Sterne - ernster und tiefgründiger als Bd. 1, dennoch empfehlenswert.

Montag, 25. August 2014

Ankündigung einer Blogtour

Guten Morgen ihr Lesefreunde,

ich habe wieder die besondere Ehre euch eine Blogtour zu einem vielversprechenden Buch machen zu dürfen.
Und was gibt es bei diesem Wetter auch besseres zu tun, als sich mit der Wolldecke, einem Tee (oder was auch immer ihr wollt) und einem guten Buch auf die Couch zu lümmeln. Der Herbst scheint nämlich den lieben Herrn Sommer abgelöst zu haben.


Aus diesem Grund hat die Schattenkämpferin von Schattenwege.net sich wieder einmal mit sechs weiteren wunderbaren Bloggerinnen zusammen getan (zu denen ich mich zählen darf), um euch während einer Blogtour einen ausgewählten Titel schmackhafter zu machen und näher zu bringen, der in diesem Herbst wohl einer der Spitzentitel werden wird.
Dieses Mal wird sich alles rund um den Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe drehen, und zwar um “Teardrop” von Lauren Kate, die bereits mit ihrer Engels-Reihe zahlreiche Leserherzen begeistern konnte. Ich selbst habe diese erste Reihe nicht gelesen, aber vielleicht werde ich das nach holen.


Ab Montag, den 08. September, wird euch der Auftakt zur neuen Fantasy-Reihe von Lauren Kate eine ganze Woche lang jeden Tag begleiten. Die verschiedenen Blogs werden euch alles Wissenswerte über das Buch verraten und es wird auch einige themenbezogene Beiträge geben. Doch seid gewarnt, es wird keine klassische Blogtour, wir haben einige Überraschungen für euch geplant ;)
Neben den persönlichen Meinungen aller Tourteilnehmer wartet am Ende der Woche natürlich auch noch ein Gewinnspiel auf euch, bei dem ihr eines von drei frisch gedruckten Exemplaren gewinnen könnt. Mehr dazu erfahrt ihr ab 08. September.
Ich freue mich auf eine spannende Tour und viele, viele begeisterte Besucher :)

Liebe Grüße
Lu

Freitag, 22. August 2014

Leichen im Keller? Nein, aber

 ... auf dem SuB!

Jetzt fragt sich sicher der ein oder andere, was diese ominöse Artikelüberschrift zu bedeuten hat? Nun, das ist eigentlich ganz schnell erklärt ...

Wir kennen sie alle und fürchten sie auch: Buchleichn. Nun stellen sich einige die Frage, was denn zur Hölle eine Buchleiche sein soll oder ist?


Die Definition ist ganz einfach (zumindest erkläre ich es mir so):
"Buchleiche: Ein Buch, das mindestens ein Jahr oder länger ungelesen auf dem SuB (ob als Print oder eBook) liegt."

Ich gestehe, dass ich diverse Buchleichen Zuhause in meinen Regalen liegen habe. Damals, als ich sie kaufte MUSSTE ich sie unbedingt haben (unter anderem Tochter des Mondes, Wer Liebe verspricht) und heute, wenn ich meinen SuB durchgehe, bleibe ich immer wieder an diesen und anderen Büchern hängen und denke: "Ach! Das Buch habe ich auch noch.". Der Klappentext wird mit jedem Mal weniger interessant oder ich kann mich einfach nicht überwinden mich von dem Buch zu trennen, dabei wäre das doch eigentlich die geschickteste Lösung, oder?
Aussortieren und jemandem geben, der es zu schätzen weiß - was meint ihr?

Doch es gibt nicht nur die Buchleichen im Regal, sondern auch auf dem eReader.
Mein Kindle (vor einiger Zeit wurde er von einer Bekannten schon fast liebevoll als "Leichle" bezeichnet - wegen den ganzen eBuchleichen) ist nun seit etwas mehr als 18 Monaten in meinem Besitz und ich habe bestimmt 20 eBooks (+/-) drauf, die nach all der Zeit immer noch ungelesen sind. Gott sei Dank sind sie alle gratis gewesen.
Aber im Vergleich zu Printbuchleichen kann ich mich von diesen eBuchleichen viel einfach trennen.
Drauf klicken und weg damit! Sollte ich nochmal Lust drauf bekommen, kann ich sie ja jederzeit wieder runterladen.
Bei Printbüchern geht das nicht so einfach, sind sie weg, tja, dann sind sie WEG!

Jetzt könnte ich natürlich behaupten, dass ich es versuche Buchleichen überhaupt erst anzuschaffen, doch man steckt ja nicht drin. Beim Kauf interessiert einen das Buch ja, erst die Zeit verdammt es unter Umständen zu einem fristlosen Dasein auf dem SuB und dem Schicksal eine Buchleichen zu werden.
Sicher, ich könnte Bücher immer zeitnah lesen, aber das schaffe ich schlicht und ergreifend einfach nicht. Keine Ahnung warum ... wobei, doch ich habe eine Ahnung: Es kommen immer wieder andere Bücher dazwischen bei denen ich das Gefühl habe sie SOFORT lesen zu MÜSSEN!

Derzeit versuche ich meinen SuB abzubauen, auf dem auch einige jüngere Buchleichen liegen, was mich nach 100 bis 150 Seiten nicht packt kommt weg.
Rigoros!
Aber dann hab ich immer noch das Problem mit dem "mich davon trennen".

Eine meiner besten Freundinnen mistet in schöner Regelmäßigkeit ihr Bücherregal aus und "beseitigt" ihre Buchleichen - was sie nicht mehr interessiert kommt weg (unter anderem auch mal zu mir *kicher*).
Ich hingegen kann mich nur schwer trennen. Jedes Mal, wenn ich es versuche, stehe ich am Ende da und denke: "Hmmm, vielleicht lese ich es doch noch irgendwann." - soll vorkommen, immerhin soll man ja Pferde schon kotzen gesehen haben *lach*


Nun würde ich gerne von euch wissen: Habt ihr Buchleichen auf dem Regal/Reader? Und wenn ja, was macht ihr?
Behaltet ihr sie in der Hoffnung, dass ihr sie irgendwann doch noch lesen werdet oder trennt ihr euch von ihnen, um Platz für neue Bücher zu schaffen?

Lasst hören. Ich bin auf eure Antworten gespannt ...

Liebe Grüße
Lu

Mittwoch, 20. August 2014

Rezension: "Kommt eine Frau in eine Bar ..." von Helena S. Paige



Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Klappenbroschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm ISBN: 978-3-442-48090-6 8,99 | 9,30 | 13,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann

Erscheinungstermin: 21. Juli 2014 
---------------------------------------------------------------

Inhaltsangabe (Quelle Goldmann Verlag):
Eigentlich wolltest du dich mit deiner Freundin treffen. Aber jetzt stehst du allein in der schicken Bar, weil sie dich in letzter Minute versetzt hat. Du könntest nach Hause gehen, oder aber: Wie wäre es mit einem Drink und einem Flirt dazu? Vielleicht mit dem attraktiven Barkeeper oder dem guttausehenden Geschäftsmann, der schon die ganze Zeit zu dir herüber schaut? Ein Blick, ein Lächeln, ein Kuss und vielleicht auch mehr? Wie sähe dein erotisches Abenteuer aus, wenn du wählen könntest? Jetzt kannst du entscheiden: deine Fantasie, deine Wahl, dein Happy End!

Meine Einschätzung:
Als ich von Goldmann die Anfrage bekam, ob ich nicht Interesse daran hätte dieses Buch zu lesen und zu rezensieren. Da dachte ich mir: Warum nicht, klingt ganz lustig und interessant.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen, wenn es auch etwas ungewohnt war DIREKT vom Autor angesprochen zu werden und Teil der Handlung zu sein. 


Über den Inhalt kann und will ich gar nicht viel verraten, außer, dass es interessant war zu sehen wie sich der Verlauf ändert bei jeder Entscheidung die man trifft.
Ein Buch und so viele Möglichkeiten!

Alles in Allem ein kurzweiliges Buch, dass einem die Gelegenheit gibt getroffene Entscheidungen zu überdenken und zu verändern. Und mal im Ernst, wie oft wünscht man sich nicht selbst getroffene Entscheidungen zu ändern oder anders entschieden zu haben?

Mein Fazit:
3 Sterne - kurzweilig, witzig, mitunter prickelnde Momente und eine faszinierende Geschichte.

Freitag, 15. August 2014

Rezension: "Chicagoland Vampires Bd. 1 - Frisch gebissen" von Chloe Neill


Erscheinungsdatum: 11.02.2011
Verlag: Egmont Lyx
Seiten: 432
ISBN: 978-3-8025-8362-9
Ausgabe: kartoniert mit Klappe
-------------------------------------------------------

Inhaltsangabe (Quelle Egmont Lyx):
Die Studentin Merit wird nachts auf dem Campus von einem Vampir angefallen und schwer verletzt. Kurz darauf taucht ein zweiter Vampir auf, der ihr das Leben rettet, indem er sie selbst in eine Unsterbliche verwandelt. Merit ist zunächst wenig begeistert über ihr neues Dasein als Blutsaugerin. Doch als sie ihren “Retter” zur Rede stellen will, erfährt sie, dass es sich bei ihm um den mächtigen Ethan Sullivan von Haus Cadogan handelt. Die Vampire erwarten von ihr, dass sie sich als Dank für die Rettung Sullivan unterwirft und in den Dienst seines Hauses tritt. Darauf hat Merit allerdings nicht die geringste Lust. Auch wenn der gut aussehende Ethan ihr Interesse weckt....

Meine Einschätzung:
Schon vor einigen Jahren bekam ich diese Reihe von einer sehr guten Freundin empfohlen, allerdings auf englisch. Nun da meine Mama sie auf deutsch liest, dachte ich mir: Mach doch einen ReRead der Reihe auf deutsch.

Also habe ich Bd. 1 angefangen zu lesen und es regelrecht verschlungen. Tja, und es war genauso wie beim ersten Mal lesen auf englisch. Chloe Neills Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig zu lesen und fesselte mich regelrecht an das Buch und die Handlung.
Mit ihren spritzig - witzigen Dialogen lockert Chloe Neill gekonnt die angespannte Atmosphäre auf und ich erwischte mich ein ums andere Mal dabei, wie ich zu kichern begann.

Die Handlung selbst war spannend und interessant. An einiges erinnerte ich mich noch sehr gut, anderes überraschte mich (wieder). Konstant wird der Spannungsbogen aufgebaut, Fragen und Geheimnisse werden aufgestellt(offenbart, doch nur wenig wird klar. Wie es sich für den Auftakt zu einer Reihe gehört :D

Die Charaktere, allen voran Merit (ihren Vornamen erfahren wir erst sehr spät in der Reihe), sind sehr sympathisch, wenn man auch den ein oder anderen am Liebsten erwürgen möchte!

Wie schon beim ersten Mal lesen fühlte ich mich wieder wunderbar unterhalten. Ihr könnt euch sicher denken, dass es im Anschluss direkt mit Bd. 2 weiter ging :)

Mein Fazit:
5 Sterne - Starker und vielversprechender Auftakt zu einer Vampirreihe.

Mittwoch, 13. August 2014

Autorenspecial: Kate Sunday antwortet ...


Hallo und guten Morgen euch allen! 

Nach einer ziemlich langen Durststrecke, darf ich euch voller Freude ein neues Interview präsentieren. Diesmal hat sich Kate Sunday (Autoren von "Hannahs Entscheidung" und "Herzklopfen Down Under") meinen Fragen gestellt.

Nun kann ich nur hoffen, dass es euch interessiert und jede Menge Spaß macht das fertige Ergebnis zu lesen.
Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht die Fragen zu stellen und die Antworten zu lesen.
Doch vorab stelle ich euch die Autorin von bookshouse vor, damit ihr ein Bild davon bekommt, wessen Antworten ihr da lest.

Kate Sunday
(Quelle Bookshouse)


Kate Sunday wurde in Köln geboren. Nach dem Abitur und einem längeren Aufenthalt in den Vereinigten Staaten studierte sie Anglistik und Deutsche Philologie. Schon von klein auf war sie von Büchern fasziniert und verfasste früh ihre eigenen Texte. Mit Vorliebe entwirft sie spannend-romantische Liebesromane. Unter anderem Namen sind mehrere Kurzgeschichten für Erwachsene und Kinder von ihr erschienen.
Die Autorin ist Mitglied bei DeLiA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren.
Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort an der Bergstraße und träumt von einem rosenumrankten Cottage an einer wildromantischen Meeresküste.


Mehr über die Autorin auf: www.katesunday.de und den Weg zu ihren Büchern findet ihr in dem ihr einfach auf die Cover klickt!
Und ohne euch noch länger auf die Folter spannen zu wollen, präsentiere ich euch endlich ohne weitere lange Vorreden das Interview mit der sympathischen Autorin.

Viel Spaß!


Das Interview

1. Was hat Sie zum Schreiben gebracht? Haben Sie schon immer geschrieben oder kam es plötzlich, wie aus dem Nichts und Sie haben sich gesagt: Heute will ich mal versuchen einen Roman zu schreiben?
  
Eigentlich habe ich schon immer den Wunsch gehabt, zu schreiben. Seit dem Augenblick an, da ich lesen konnte, haben mich Bücher fasziniert, weil sie mich in eine andere Welt entführt haben. Ein Buch nach dem anderen habe ich verschlungen, auch nachts unter der Bettdecke im Schein einer Taschenlampe, wenn ich doch schlafen sollte. Irgendwann fing ich an, eigene Geschichten zu erzählen. Zuerst Gedichte und Kurzgeschichten, Essays, die ich auf losem Papier oder in Ringbüchern festgehalten und zum Teil mit passenden Zeichnungen versehen habe. Sehr viel später beschloss ich, einen Roman zu schreiben, doch es dauerte Jahre, bis daraus mein erstes Buch entstand. 

http://www.bookshouse.de/buecher/Hannahs_Entscheidung___Im_Schatten_der_Appalachen_1_/
 
2. Wer oder was inspiriert Sie? Wo nehmen Sie ihre Ideen her? 

Ein berührendes Musikstück, eine Begegnung mit einem Menschen oder ein Bild können mich inspirieren. Erfahrungen. Wenn ich spazieren gehe, draußen in der Natur bin, blühende Wiesen, schöne alte Bäume sehe, oder das Rauschen des Meeres und die Schreie der Seevögel höre, dann möchte ich am liebsten an Ort und Stelle mit dem Schreiben beginnen. Zum Glück fliegen mich die Ideen nur so an! In meinem Kopf existieren unzählige Geschichten, die noch erzählt werden wollen. 

3. Wenn Sie Zeit zum Lesen finden, was lesen Sie dann am liebsten? Bleiben Sie dem Genre treu in dem Sie selbst schreiben oder muss es was gänzlich anderes sein? 

Ich lese tatsächlich bevorzugt Liebesromane oder Romane, in denen die Liebe eine wichtige Rolle spielt. Gelegentlich auch Familiengeschichten, ganz selten mal einen Krimi. Früher konnte ich mich auch für Science Fiction begeistern, das hat etwas nachgelassen. Für blutrünstige Thriller und Schocker bin ich nicht so zu haben, dafür sind meine Nerven wohl zu schwach ;-) 

4. Was sind Ihre TOP 3 bei Büchern? 

Es gibt furchtbar viele Bücher, die mich fasziniert haben, deswegen fällt es mir schwer, da die besten drei herauszupicken. Aber ich könnte drei Romane nennen, die mir in der letzten Zeit richtig gut gefallen haben:
Anne Rivers Siddons: Tausend Sommer
Marian Keyes: Der hellste Stern am Himmel
Luanne Rice; Im Herzen die Sehnsucht 

5. Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade an versch. Projekten arbeiten?

Wenn ich nicht schreibe, lese ich leidenschaftlich gern, singe im Gospelchor oder treffe mich mit Freunden auf einen Kaffee. Oder ich gehe raus ins Grüne. Im Frühling ist es bei uns an der Bergstraße besonders schön. Langweilig wird es bei mir nie, denn da sind ja auch noch meine Kinder, die meine Aufmerksamkeit und Fürsorge brauchen ;-) 

6. Wieviel steckt von Ihnen und evtl. Personen aus ihrem Umfeld in ihren Charakteren? 

Na ja, die eine oder andere Figur aus meinen Romanen trägt natürlich schon
Charakterzüge von mir bekannten Menschen, oder auch mal von mir selbst. Es gibt durchaus Menschen in meinem Umfeld, die mich zu dieser oder jener Figur inspiriert haben. Erfahrungen oder Erlebnisse, die ich gemacht habe, fließen auch in die Geschichten ein. In der Regel ist es so, dass man das, was man selbst erlebt hat oder kennt, einfach am besten beschreiben kann … wobei ich aber betonen möchte, dass meine Geschichten nicht autobiographisch sind. 

7. Kennen Sie das, eine Schreibblockade zu haben? Markus Heitz sagte mir mal bei einer Fragerunde im Rahmen einer Lesung, dass er immer schreiben könne und er so etwas gar nicht kennt.
 
Ich gestehe, dass mir Schreibblockaden zum Glück auch fremd sind. Es kommt vor, dass ich hin und wieder schreibmüde bin und dann merke ich, dass es Zeit ist, sich auch einmal anderen Dingen zu widmen. Doch wenn es sein muss, kann ich schreiben. Irgendetwas fällt mir immer ein. Und schließlich kann, darf und muss der Text ja ohnehin später -zig Mal überarbeitet werden, insofern ist es nicht schlimm, wenn der erste Entwurf vielleicht auch einmal schlecht ist. Ich habe festgestellt, dass ich unter Druck sogar meist am produktivsten bin! 

8. Was dürfen wir in naher Zukunft von Ihnen erwarten? 

Im Augenblick arbeite ich gerade am Manuskript für Band 2 der Liebesromanreihe „Im Schatten der Appalachen“. Weitere Bände werden folgen.
Für Herzklopfen Down Under –Teil 2 steht bereits ein grober Plot. Ob es tatsächlich einen Folgeband geben wird, steht noch in den Sternen.
Weitere, zum Teil begonnene Projekte, schlummern in der Schreibtischschublade.

http://www.bookshouse.de/buecher/Herzklopfen___Down_Under/9. Welche Tipps geben Sie denen, die selbst schreiben? 

Niemals, niemals aufgeben 

10. Wie verlaufen bei Ihnen Recherchen zu einem neuen Buch? Man findet ja alles im Internet, aber ob dies dann auch Hand und Fuß hat steht auf einem anderen Blatt …

Als Setting für meine Romane wähle ich größtenteils Orte und Gegenden, die ich selbst besucht habe und ganz gut kenne. Das hilft mir, beim Schreiben die jeweilige Atmosphäre gut widerspiegeln zu können. Hoffe ich zumindest!

11. Haben Sie bestimmte Rituale, die eingehalten werden müssen bevor Sie mit dem Schreiben beginnen? Ein besonderer Platz? Besondere Musik, die Sie dabei hören? Stehen kleine Snacks bereit oder oder …

Nein, bei mir gibt es keine Rituale. Ich setze mich an meinem Schreibtisch und los geht’s … Mal klappt es mit dem Schreiben auf Anhieb, mal brauche ich eine gewisse Anlaufzeit, dann wusele ich noch ein bisschen durchs Haus, räume auf, werfe Wäsche in die Waschmaschine oder halte einen Plausch mit dem Nachbarskätzchen. Gern stelle ich mir zum Arbeiten einen Tee (vorzugsweise grün) auf den Tisch oder auch einen Kaffee. Bei manchen Szenen, Liebesszenen zum Beispiel, höre ich auch schon mal gerne ein schönes melancholisches Musikstück, ansonsten bevorzuge ich die Stille.

Nochmals vielen lieben Dank an Kate Sunday, dass sie sich die Zeit genommen hat meine Fragen zu beantworten und euch ein Danke schön!, dass ihr es gelesen habt!

Eure
Lu

Dienstag, 12. August 2014

Rezension: "Der Giftschmecker" von Fletcher Moss


http://www.carlsen.de/hardcover/der-giftschmecker/46188#Inhalt
Verlag: Carlsen (ChickenHouse)
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Seiten: 336

Hardcover
Preis: 14,99€
ISBN: 978-3-551-52064-7
-----------------------------------------------------
 
Inhaltsangabe (Quelle Carlsen Verlag):
Dalton Fly hat schon eine Menge Gift geschluckt. Der Waisenjunge kostet das Essen der Schönen und Reichen von Highlions vor und merkt sofort, wenn irgendetwas damit nicht stimmt. Doch nach dem letzten Auftrag ist sein Freund Bennie tot und Dalton kommt nur mit viel Glück davon. Wer steckt hinter dem Mord? Und warum wird Dalton seitdem verfolgt? Gemeinsam mit der schönen Scarlet Dropmore, die Dalton ihr Leben verdankt, sucht er nach Antworten. Die Spur führt zu den mächtigsten Männern der Stadt – und damit auch zu den gefährlichsten.

Meine Einschätzung:
Und wieder ein Buch beendet und dazu noch ein recht gutes..

Neben dem geheimnisvollen Cover, versprach mir auch der Klappentext ein vielversprechendes Buch.
Der Schreibstil des Autors war angenehm leicht und flüssig zu lesen - einmal angefangen kam ich nicht mehr los von dem Roman.

Die Handlung selbst war spannend und interessant. Nach und nach erfährt man näherer Informationen zur Ausbildung der Giftschmecker und auch über Daltons Vergangenheit ist, die sich in meinen Augen recht leicht erahnen lässt. Dies ist auch mein einziger negativ Posten - denn schnell, zu schnell, wird klar worauf der Autor hinaus möchte (zumindest ahnt man etwas in der richtigen Richtung), dennoch ist der Roman rasant und abenteuerreich.
Was will man mehr?

Na gut, ein weiteres Manko gab es für mich und es ist sicher für einige eine Kleinigkeit, aber mich "störte" es einfach: ich wusste nicht wo ich bin. Klar, in Highlions, aber wo liegt Highlions? Normalerweise findet man sich schnell in Büchern zurecht und man weiß wo man ist: Rohan in Mittelerde oder New York oder oder oder - hier jedoch blieb das aus.
Highlions erinnert an London, ist es aber nicht, oder?
Wisst ihr was ich meine? Auf der einen Seite ist es sicherlich was Gutes, aber mir fehlte leider die Orientierung ...

Auch die Gesellschaft, politischen Gepflogenheiten, Lebensstil und vieles mehr fehlten mir etwas und man hätte meiner Ansicht nach vielmehr heraus holen können, doch jetzt fange ich an in den Krümmeln zu suchen.

Bei den Charakteren gab es niemand besonderen der herausstach und doch waren sie alle auf ihre Weise sympathisch. Und gerade was die Charaktere war ich bei einem Aspekt was den Verrat angeht doch recht überrascht!

Alles in Allem ist "Der Giftschmecker" ein solider Jugendroman.

Mein Fazit:
3,5 Sterne - kleine Schwächen, aber für JugendbuchFans empfehlenswert.

Montag, 11. August 2014

Mein Rückblick auf den Lesemonat Juli

Es ist mal wieder soweit - ich kann euch voller Freude meinen Monatsrückblick für Juli präsentieren. Sicher habt ihr schon gedacht, dass ich den Rückblick vergessen habe? Soviel Glück habt ihr nicht *lach* 
In den vergangenen Tagen war halt einfach - wieder mal - jede Menge bei uns los.
Aber besser spät, als nie :)

Wie immer erwartet euch ein Bericht über meine Neuzugänge im vergangenen Monat, meine Lesestatistik und vieles mehr - na seid ihr gespannt?

Ja, womit fange ich an: Die Neuzugänge, oder?

Diesen Monat fanden wieder etwas mehr Bücher ihren Weg zu mir, doch noch immer versuche ich meinen Print und eSuB abzubauen - bisher mit eher mäßigem Erfolg, leider. Insgesamt haben sechs Printbücher und sieben eBooks ihren Weg in mein Regal gefunden.
Auf den Bildern im Text könnt ihr meine Neuzugänge sehen :) ich hoffe man erkennt sie und kann alles lesen.


Doch nun zu meiner Statistik für Juli:
Gelesene Bücher: 25
durchschnittl. gelesene Seiten/Buch: 451 
durchschnittl. gelesene Seiten/Tag: 364
Insgesamt gelesene Seiten: 11284


LeseHighlights: 
Tairen Soul Reihe von C. L. Wilson


Überraschung des Monats: Mystery Man von Kristen Ashley
-> Was habe ich bei diesem Roman gelacht und mich herrlich amüsiert! Einfach ganz wunderbar zu lesen!

Flop des Monats: Broken Hart von Ella Fox

-> Seitenweise "Gevögel" und keine Handlung. Schade eigentlich, da hatte ich mir irgendwie mehr erhofft. Versteht mich nicht falsch, ich mag Bücher mit erotischen Elementen, doch wenn es Überhand nimmt ist es nicht so schön zu lesen.

Gelesene Bücher seit 01/2014: 142 plus vier Kurzgeschichte
Gelesene Seiten seit 01/2014: 48364


Auch bei der Blanvalet Challenge, an der ich ja wieder teilnehme, geht es fleissig weiter. 

Bisher kann ich nur 10/20 gelesenes Buch vorweisen, doch es sind ja noch 6 Monate da um die Aufgabe von 20 gelesenen Büchern zu erreichen :) Außerdem wollte ich es in diesem Jahr etwas ruhiger und lockerer angehen lassen - man macht ja mit um Spaß zu haben. Aber ihr drückt mir doch fleissig die Daumen, oder etwa nicht?

Hmm, bei welcher Challenge mache ich noch mit? Ach ja, die 5x5 ThemenChallenge von BookDreams - da stehe ich derzeit immer noch bei 24/25 Büchern. 

Bei der 3 Farben Challenge von Litis blicke ich noch nicht ganz durch, aber ich habe bisher 17 Bücher eingereicht und bisher habe ich 21 Punkte sammeln können, doch da geht noch mehr. 

Nun ist wieder ein Monat bei meiner ersten eigenen Challenge vergangen und so fleissig waren wir gar nicht, aber eine von uns hat schon ihre Bücher komplett und landet somit im Lostopf! Wir anderen haben noch etwas Zeit :) Also, haltet euch ran :D
Eine Statistik gebe ich euch trotzdem:

Lu´s Buchgeflüster: 00/12
real - booklover: 01/12
Julias Lesewelt: 00/12
Märchen und Pralinen (Fiorella): 00/12
Annikas Bücherwelt (Annika): 00/12
Ann Rose Style (AnnaLena): 12/12
Druckbuchstaben (Anja): 00/12
LeseZeit (Rissa): 06/12
Wortgewalt (Camille): 01/12


Genaueres auf der Challengeseite: http://lus-buchgefluester.blogspot.de/p/reread-challenge-2014_11.html


Nun hoffe ich, dass ich euch sprachlos ob meiner Statistik zurück gelassen habe und wir lesen uns ganz bald wieder! 


So nun aber genug der Statistik und Ankündigungen. Ich wünsche euch eine schöne Woche und wir lesen uns bald wieder!!!

Liebe Grüße
Lu

Donnerstag, 7. August 2014

Rezension: "Totenkünstler" von Chris Carter


Thriller
Taschenbuch
Broschur
448 Seiten
The Death Sculptor
Aus dem Englischen übersetzt von Sybille Uplegger.
ISBN-13 9783548285399

-----------------------------------------------------------

Inhaltsangabe (Quelle Ullstein Verlag):
Die Angst geht um beim Los Angeles Police Department. Wer von ihnen wird das nächste Opfer? Ein brutaler Mörder tötet Polizisten und formt aus ihren Körpern abscheuliche Figuren. Er versteht sich als Künstler. Und genau da setzen Profiler Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia mit ihren Ermittlungen an. Hunter weiß, wie Mörder denken. Und das könnte sein Todesurteil sein.

Meine Einschätzung:
Nun habe ich auch den vierten Fall von Robert Hunter und Carlos Garcia verschlungen.

Wie in den drei Büchern zuvor, so ist auch hier der Schreibstil leicht und einfach zu lesen. Chris Carter legt großen Wert darauf seine Tatorte und Verbrechen so detailliert wie möglich zu präsentieren, um sie möglichst "lebhaft" vor dem inneren Auge seiner Leser erstehen zu lassen. Ohne große Probleme findet man sich sofort in der Handlung zurecht und ist auch schnell wieder mittendrin.
EInmal angefangen kommt man nur schwer von dem Buch los.

Die Spannung wird von Chris Carter die gesamte Länge des Buches auf einem konstanten Level gehalten, denn als Leser sitzt man da und hat das Buch in der Hand und liest und liest und liest, denn man muss einfach wissen welcher Sinn hinter den Verbrechen steht!

Die Handlung selbst ist spannend und interessant, die Ermittlungen werden gut geführt und man kommt bei den Denkprozessen gut mit. Was mir hier jedoch besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass Chris Carter hier zum ersten Mal einen "Aha!" Effekt bei mir erzielen konnte, das fehlte mir ja in den Büchern zuvor immer mal wieder.

Dennoch habe ich etwas zu kritisieren.
Bereits in den Büchern zuvor habe ich einfach das Gefühl, dass die beiden Ermittler was die Entwicklung (sowohl privat, als auch charakterlich) auf der Stelle treten. Es ist keine Entwicklung zu erkennen - fast scheint es so, als würde Chris Carter die Passagen über Carlos (glücklich verheiratet mit Anna) und Robert (hochintelligent, Mutter früh verstorben, Vater getötet bei Banküberfall etc) einfach nur kopieren und einfügen. Man wünscht sich nach so vielen Büchern auch mal was neues, nicht diese abgestandenen Informationen zu den beiden sdympathischen Ermittlern.

Auch fand ich die Einführung einer Figur aus Roberts Vergangenheit etwas zu gezwungen, keine Ahnung, aber ich mag keine der Frauen mit denen Robert auch nur irgendwie geartet zu tun hat.

Alles in Allem aber ein wirklich spannender, fesselnder und solider Thriller der Hunter/Garcia Reihe von Chris Carter.

Mein Fazit: 

4 Sterne und empfehlenswert für Thrillerfans!

Dienstag, 5. August 2014

Rezension: "Der Knochenbrecher" von Chris Carter



Thriller
Taschenbuch
Broschur
416 Seiten
The Night Stalker
Aus dem Englischen übersetzt von Sybille Uplegger.
ISBN-13: 9783548284217
Erschienen: 11.05.2012 
-----------------------------------------------------------

Inhaltsangabe (Quelle Ullstein Verlag):
Wenn es Nacht wird in Los Angeles gibt es einen Mann, der keinen Schlaf findet. Von Alpträumen geplagt, ist er auf der Suche nach seinem nächsten Opfer. Er ist ein kaltblütiger Killer. Nur einer kann ihn aufhalten: Robert Hunter – Polizist, Profiler, Held des LAPD. Er weiß, wo ersuchen muss. Die Jagd hat längst begonnen. Schlaf schön, L.A.!

Meine Einschätzung:
Zuerst einmal möchte ich vorneweg sagen, dass der Titel des Buches eigentlich nicht so wirklich zum Inhalt des Buches passt. Schade eigentlich, da Bd. 1 und 2 der Reihentitel bisher immer Bezug zum Inhalt des Thrillers gefunden werden konnte. Das nur am Rande ...

Der Schreibstil des Autoren wird von Buch zu Buch besser - Übung macht scheinbar wirklich den Meister *lach* Und auch sonst liest sich der Thriller angenehm leicht und flüssig. Das Tempo der Handlung war spannend und rasant, wenn auch erst ab der zweiten Hälfte des Buches, so kommt man dennoch nur schwer von dem Buch und dem Inhalt los.

Bei der Handlung bedient sich Chris Carter dreier Handlungsstränge: 1. Robert und Carlos, 2. eine Privatermittlerin und 3. der Mörder.
Alle drei Stränge sind interessant und da man am Ende jedes Handlungsstranges meist in der Luft hängen gelassen wird ist man gezwungen weiter und weiter zu lesen, weil man einfach wissen muss/will: Wer? Warum?
Und genau da liegt der Knackpunkt, zu schnell hatte ich (wieder) einen Verdächtigen, der dann auch noch bestätigt wurde. Entweder hat Chris Carter nicht so recht raus, wie er die Leser auf die Folter spannt, was die Identität des Mörders angeht oder es ist so gewollte. 
Nichts desto trotz wurde ich spannend unterhalten. 

Nun aber zu den Charakteren. Hier finde ich es bedauerlich, dass es so keinerlei Entwicklung bei beiden Ermittlern gibt - weder privat, noch charakterlich. Sie scheinen hier in diesem Buch auf der Stelle zu treten. 

Doch alles in Allem war es ein spannender Thriller mit kleinen Schwächen, der dennoch weiter empfehlenswert für Thrillerfans ist,

Mein Fazit: 
4 Sterne, aber ein Thriller mit kleinen Schwächen.

Red Bug Charity Aktion


Guten Morgen ihr Lieben,

da melde ich mich bezüglich der Aktion von Red Bug auch mal wieder zu Wort, denn seit einiger Zeit stehen schon zwei der 10 Autoren fest, die an dem Büchlein mit wirken werden.


Ihr seid gespannt, um wen es sich handelt? Nun, da will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und mit der "Enthüllung" voranschreiten.

Nr. 1 


Antonia Michaelis:

Jg. 1979, arbeitete nach dem Abitur in Südindien, Nepal und Peru. In Greifswaldstudierte sie Medizin und begann parallel dazu, Romane zu schreiben.  Seit einigen Jahren lebt sie als freieSchriftstellerin mit Mann, zwei Kindern und Katzen in der Nähe der Insel Usedom.

AntoniaMichaelis gehört zum Kreis begabter junger und eigenwilliger Autoren.
IhreBücher sind durchwegs ungewöhnlich und bewegend.Sieschreibt in einer wunderbaren Sprache (Süddeutsche Zeitung, Die ZEIT)hochpoetische soziale und philosophische Dramen, die den Leser immer an dieGrenzen der Wahrnehmung und der Gesellschaft führen.

Sie wurdemit  ihrem Jugendroman „DerMärchenerzähler“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Das Buch hat zahlreiche Ehrungen erhalten.
AktuelleVeröffentlichungen für junge Erwachsene und Erwachsene:„Paradies für alle“, 2013 bei Knaur„Nashville oder das Wolfsspiel“, 2013 bei Oetinger„Friedhofskind“,2014 bei Emons
„Niemandliebt November“, 2014 bei Oetinger

Die Bücher der Autorin wurden in zahlreiche Sprachenübersetzt.


------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. 2


Johannes Groschrupf



1963 in Braunschweig geboren, Studium der Germanistik, Publizistik,Amerikanistik, lebt in Berlin.
FreierJournalist für Die Zeit, FAZ, Tagesspiegel, Berliner Zeitung u.a.
1999 Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“.
2005 Roman„Zu weit draußen“,
2009 Roman„Hinterhofhelden“ (beide Eichborn-Verlag Frankfurt).
2013Jugendroman „Lost Places“ Oetinger-Verlag, Hamburg)
2014Jugendthriller „Der Zorn des Lammes“ (Oetinger-Verlag, Hamburg)


Wenn ihr mehr über die Aktion und die Präsentation der Autoren durch Red Bug lesen wollt, folgt doch einfach folgendem Link und klickt euch durch:
http://www.redbug-culture.com/blog/

Liebe Grüße

Lu

Montag, 4. August 2014

Montagsfrage

von Libromanie.

Ich dachte, dass ich da doch auch mal mit machen könnte und die heutige Frage ist auch gleich ziemlich interessant.


Sie lautet wie folgt: 
Bekommst Du eigentlich noch Bücher geschenkt?
Die Antwort darauf lautet: Jein.
Viele meiner Freunde schenken mir Gutscheine für Amazon und Thalia mit den Worten: "Dann kannst du dir kaufen, was du noch nicht hast."
Andere widerum sind ganz wagemutig und schenken mir Bücher in der Hoffnung, dass ich dieses Buch noch nicht gelesen habe und eine handvoll fragt nach: "Welche Bücher willste lesen? Gib mir ein paar Titel, dann besorg ich was."

Doch um es kurz zu machen: Das ein oder andere Buch findet den Weg zu mir ins Regal als Geschenk, doch das beschränkt sich bei Freunden und Familie (wobei hier einige sagen, dass ich genügend Bücher habe) hauptsächlich auf den Geburtstag. Zu Weihnachten gibt es eher keine Bücher, aber das ist auch nicht schlimm.


Dies war also meine erste Teilnahme bei der "Montagsfrage", ich freue mich schon auf nächste Woche.

Eure
Lu

Rezension: "Der Vollstrecker" von Chris Carter

http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/der-vollstrecker-9783548281100.html?cHash=b67bf012706cd3a78bd2c0ceb7cf937eTaschenbuch
Broschur
496 Seiten
The Executioner
Aus dem Englischen übersetzt von Sybille Uplegger.
ISBN-13: 9783548281100
Erschienen: 15.07.2011
---------------------------------------------------------

Inhaltsangabe (Quelle Ullstein Verlag):
Ein Priester wird geköpft, seiner Leiche ein Hundekopf aufgesetzt. Eine Frau verbrennt bei lebendigem Leibe in einem verlassenen Haus. Eine weitere wird an den Füßen aufgehängt und in ihrer eigenen Badewanne ertränkt. Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia sind auf der Jagd nach einem brutalen und gewissenlosen Killer. Ein Killer ohne Erbarmen, der weiß, was seine Opfer am meisten fürchten.

Meine Einschätzung:
Nun habe ich auch den 2. Fall des ErmittlerDuos des LAPD gelesen und bin, wie bei Bd. 1, begeistert. Mit diesem zweiten Buch seiner Hunter/Garcia Reihe ist Chris Carter ein richtiges Glanzstück gelungen. Sein recht detaillierte Schreibstil zog mich unaufhörlich in seinen Bann und war so spannend, dass ich den Thriller innerhalb weniger Stunden verschlungen habe.  

Bei diesem Fall gefiel mir gut, dass Chris Carter mir mehr Verdachtsmomente (also mögliche Verdächtige) ermöglichte und ich deutlich öfter, als in Buch 1, überrascht wurde. Auch die Verknüpfung zweie Serienmörder gelang dem Autor mit einer routinierten Leichtigkeit, die man einem Autor bei seinem zweiten Thriller nicht erwartet hätte.
Mit so mancher Wendung in den Ereignissen hat mich der Autor sehr überrrascht. Selbst bei den Fällen war es ekelhaft und faszinierend zugleich, denn man fragt sich sofort: "Was ist MEINE größte Angst?" Auch das zentrale Tatmotiv war interessant und glaubhaft dargelegt.
Und mir gefiel sehr gut, dass auch hier der Titel einen Bezug zum Serienmörder erhielt.

Die Charaktere sind weiter sympathisch, wenn ich es auch schade finde, dass Carlos Garcia im Vergleich zu Hunter eher blass und weniger wichtig zu sein scheint, da er nur wenig "Erwähnung" findet, wenn es um Hintergrundinformationen geht. Nichts desto trotz mag ich die beiden gerne und fiebere in jedem Teil mit ihnen mit.

Nun bleibt noch ab zu warten, was Chris Carter noch so im Petto für seine Ermittler hat. 

Mein Fazit: 
4 Sterne - gelungener zweiter Teil mit. Eine Steigerung ist sicher noch möglich, der "aha!" Effekt war noch nicht so richtig da, dennoch empfehlenswert für Thrillerfans.

Freitag, 1. August 2014

Rezension: "Schicksalsfenster" von Roswitha Pörings


http://roswitha-poerings.de/index.php/schicksalsfenster
Inhaltsangabe (Quelle Roswitha Pörings):
Für Carolins Geschmack passiert auf dem Land einfach viel zu selten etwas Aufregendes. Vor allem, seit ihre beste Freundin, Lia um verstorbene Verwandte trauert und kaum noch Zeit für sie hat. Bestimmt ändert sich daran so schnell nichts, denn Thomas, ihr Cousin wird jetzt dort wohnen. Kein Wunder, dass sie begeistert ist, als Gregor und seine Clique sie manchmal mitnehmen, obwohl ihre Mutter wenig von ihm hält. Bis Carolin am eigenen Leib erfährt, dass sie ihn nicht unterschätzen sollte. In der Schule hat Gregor sie dann voll auf dem Kieker und mit Lia gerät sie in einen heftigen Streit. Einziger Lichtblick ist da Thomas, mit seinem total süßen Lächeln und weil er die Gefahren magisch anzieht. Um ihn herum ist einfach ständig irgendwas los! Aber richtig aufregend wird es, als sie ihm einmal folgt und sein Geheimnis entdeckt. Weil Thomas, ist ein Held!

Meine Einschätzung:
Kaum erschienen und schon habe ich den Debütroman von Roswitha Pörings geradezu verschlungen. Und mit 241 Seiten ist das Buch nicht ganz so umfangreich, was es bei mir im Prinzip erklärt.

Doch zurück zum Buch. Roswitha Pörings Schreibstil ist fesselnd, dennoch ist der Lesefluss aufgrund der mitunter kurzen Sätze recht holprig und will nicht so recht in Fluss kommen, trotzdem konnte ich das Buch allein schon wegen der Handlung nicht aus der Hand legen.

Bei der Handlung selbst fand ich es interessant, dass die Autorin ein "übernatürliches" Element einbaute - Visionen.
Mir fallen wenige bis keine Bücher ein, in denen der Protagonist Visionen hat. Die Erklärungen, wie es zu diesem Umstand kam, waren faszinierend. Ansonsten gab es nicht sonderlich viele Überraschungen - es herrschten halt Themen vor, die in diesem Alter häufig an der Tagesordnung stehen.
Was mich dazu führt, dass ich an einer Stelle ein wenig stutzen musste: Ein 18jähriger in der 8. Klasse mit der dritten Ehrenrunde? In meinen Augen unmöglich, aber es gibt ja bekanntlich nichts, was es nicht gibt.

An dieser Stelle will ich auch noch kurz anmerken, dass in dem Text sich ein paar Fehlerteufel reingemogelt haben. Für die Einen ist es ein Grund sich drüber aufzuregen, für mich hingegen ist es gar nicht so schlimm. Egal wie gut das Lektorat ist, es können immer mal wieder Fehler übersehen werden. Also no drama! So lange die Fehler nicht den logischen Ablauf der Handlung stören ist es für mich kein Grund für einen Aufreger.
Das nur am Rande.

Und nun wieder zum Buch.
Die Charaktere ließen mich zwiegespalten zurück. Keine Frage, sie waren sympathisch und nett, doch so richtig mit ihnen identifizieren konnte ich mich nicht und auch so richtig war wurden wir nicht. 

Klar, Caro schien ein nettes Mädel zu sein und doch wirkte sie auf mich, als hätte sie eine gespaltene Persönlichkeit *lach* einmal schien sie reif für ihr Alter zu sein und dann wieder wirkte sie richtig kindisch auf mich (gerade in Bezug auf Thomas´ Visionen) und auch sonst fand ich ihr Verhalten stellenweise mehr als grenzwertig.
Auch bei Lia und Thomas wusste ich nicht so recht, was ich von ihnen halten sollte.
Lag vielleicht auch einfach daran, dass ich fast doppelt so alt bin, wie die drei Protagonisten.

Nichts desto trotz wurde ich wunderbar unterhalten und für Zwischendurch ist dieser Jugendroman durchaus zu empfehlen.

Mein Fazit:

4 Sterne - Handlung top! Schwächelnde Charaktere mit denen ich nicht warm werden konnte.

Formular Random House Challenge 2016

Blog-Archiv

Seitenaufrufe