Mittwoch, 21. Januar 2015

Rezension: "Die Sache mit dem Glück" von Matthew Quick


http://www.rowohlt.de/buch/Matthew_Quick_Die_Sache_mit_dem_Glueck.3064770.html
Verlag: Kindler
Erscheinungsdatum: 19.12.2014
336 Seiten
ISBN 978-3-463-40084-6
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Inhaltsangabe (Quelle Rowohlt/ Kindler Verlag):
Bartholomew hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als sie stirbt, muss er plötzlich allein zurechtkommen. Aber das sagt sich so leicht. Bartholomew ist 39. Beim Aufräumen ihres Schlafzimmers findet er einen Brief von Richard Gere wieder. Darin ruft der Hollywoodstar zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf, wegen Tibet. Der Brief muss Mom viel bedeutet haben, sonst hätte sie ihn nicht in ihrer Unterwäscheschublade aufbewahrt. Nun versteht Bartholomew auch, warum sie ihn in ihren letzten Tagen, als sie schon sehr durcheinander war, immer nur «Richard» genannt hat. Er beschließt, dem Schauspieler Briefe zu schreiben. Über Moms Theorie vom Glück, über Außerirdische, Buddhismus und die Liebe zu Katzen. Und über die junge Bibliothekarin, die er schon seit Jahren einmal ansprechen möchte. Bis jetzt hat Richard Gere noch nicht geantwortet, aber Bartholomew ist sicher, er wird ihm bei seinem Neuanfang helfen.
 
Meine Einschätzung:
Wenn es um den Buchkauf geht bin ich durch aus auch mal der Typ Buchkäufer, der ein Buch kauft, wenn ihm das Cover gefällt. Klingt der Klappentext dann noch gut dazu - "gekauft"!


So geschehen bei diesem Roman aus der Feder von Matthew Quick, die Verfilmung seines Romans "Silver Linings" war ja 2014 in aller Munde, daher war es schnell klar, dass ich seinem neuesten Werk eine Chance geben wollte.

Nun, nach Wochen des Ausharrens auf meinem SuB kam ich endlich dazu Bartholomews Geschichte zu lesen und ich gestehe gleich zu Anfang, dass ich nicht so recht weiß wie ich meinen Eindruck zu diesem Roman in Worte fassen soll.

Matthew Quicks Schreibstil war recht einfach und schlicht z u lesen, wenn auch die Art der Erzählform (in Form von Briefen an Richard Gere) doch eher unegwohnt für mich war, es aber nicht weniger interessant war.
Man merkt schnell, dass hinter der Fassade des stillen, vielleicht recht einfach wirkenden Bartholomews ein wacher und intelligenter Geist steckt, der sich Wissen wie Wasser einverleibt.
Zu Anfang war mir nicht ganz klar worin Matthew Quicks Botschaft an die Leser bestand, doch das änderte sich mit jeder gelesenen Seite.

 
Mit schlichten Worten, die nicht minder gut sind, erzählt der Autor Bartholomews Geschichte und wie er scheinbar erst nach dem Tod der Mutter zum Leben erwacht und sein ganz persönliches Glück findet und sei es nur ein Bier mit einem gleichaltrigen Freund in einer Bar zu trinken, ein erstes Date zu finden uvm.

Die Handlung ist interessant und wahrt mit ein paar doch überraschenden Enthüllungen auf. uch die Charaktere wirken auf den ersten Blick recht skurril, dennoch schließt man sie ins Herz und macht sich gemeinsam mit ihnen auf  zu einem unvergesslichen Roadtrip.

Alles in Allem ein schöner und nachdenklich machender Roman über ungewöhnliche Menschen auf der Suche nach "Glück".

Mein Fazit:
4 Sterne - spezielles Thema, spezielles Buch - nicht für jeden was, aber dennoch sehr lesenswert.

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