Mittwoch, 11. Februar 2015

Rezension: "A little too far" von Lisa Desrochers

http://www.dtv.de/buecher/a_little_too_far_71607.html
Deutsche Erstausgabe
400 Seiten
Ab 16
ISBN 978-3-423-71607-9
1. Auflage, Dezember 2014
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Inhaltsangabe (Quelle dtv Verlag):
Wie konnte das passieren? Wie konnten sie so weit gehen? Ihr Stiefbruder Trent war doch immer Lexis bester Freund und engster Vertrauter. Fluchtartig verlässt Lexi ihre Familie und bricht zu einem Auslandsjahr in Rom auf. Aber auch Tausende von Kilometern entfernt und trotz des attraktiven Alessandro schafft sie es nicht, den Mann, den sie nicht haben kann, zu vergessen . . .

Meine Einschätzung:
Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich den Roman gelesen habe, doch ich finde jetzt erst die Zeit die Rezension zu posten, doch immerhin hatte die Geschichte so Zeit einzusinken ...

Dabei muss ich zu allererst folgendes loswerden: Was bitte soll das mit dem Cover? Ich mein ich war mir nicht ganz sicher, ob ich den richtigen Klappentext gelesen habe oder nicht, aber für mich sehen die zwei küssenden Gesichter wie ZWEI Mädchen aus! Sorry, aber irgendwie passt das nicht.
Was mich zum Klappentext führt, diesen fand ich teilweise etwas irreführend, denn wer die Geschichte gelesen hat weiß, dass Lexi nicht fluchtartig das Land verlässt.
Doch genug der Haarspalterei ...

Davon einmal abgesehen war der Schreibstil von LD recht angenehm zu lesen, wenn mich auch das oftmals "derbe" in Lexis Ausdrucksweise störte. Das Genital eines Mannes lässt sich schöner und geschmackvoller bezeichnen als mit "sein Ding", das nur ein Beispiel von vielen.

Die Handlung selbst ist in meinen Augen nichts neues, wenn man von dem Aspekt "Mädchen liebt Stiefbruder" und umgekehrt mal absieht. Es ist nett zu lesen, wie Lexi mit ihren Gefühlen für Trent und die aufkommenden Gefühle für Alessandro hadert.
Das Konfliktpotential wurde aber in meinen Augen leider nicht zur Gänze ausgeschöpft.
Nichts desto trotz war es erfrischend Charaktere kennen zu lernen, die nicht tonnenweise Probleme mit sich herum schleppen, sondern diese sich selbst schaffen *lach* keine Kindheitstraumata, keine  dunklen Geheimnisse etc.
Bei Wendungen und überraschenden Ereignissen hielt sich die Autorin zurück, dabei fand ich die Reaktion der Eltern zu einfach abgehandelt, aber ich kann damit leben. Ebenso mit Lexis Entscheidung ...

Die Charaktere waren nett, aber noch am meisten stach für mich Alessandro aus der Menge. Man erfuhr einige über Lexi oder Trent, dennoch wirkten sie im Vergleich zu ihm farblos - keine Ahnung, aber er war noch am klarsten gezeichnet.

Alles in Allem ein netter Roman für Zwischendurch, der ein paar Schwächen hatte, dennoch fühlte ich mich gut unterhalten.

Mein Fazit:
4 Sterne - gut eUnterhaltung für Zwischendurch.

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