Montag, 2. März 2015

HomBuch Blogtour: Interview mit Jennifer Jager

Guten Morgen ihr Lieben,

da bin ich wieder frisch und erholt aus dem Wochenende zurück, bereit neue Schand - äh Schreibtaten zu vollbringen.
Und gleich zu Beginn der Woche habe ich ein ganz besonderes Schmankerl für euch dabei. Wir alle kennen ja die Blogtouren in deren Verlauf man einem Buch genauer auf den Zahn fühlt, nun diesmal gibt es eine Blogtour zur kleinen, beschaulichen HomBuch Woche vom 28. - bis 29.03. 2015 in Homburg im Saarland.

Auf verschiedenen Blogs werden euch die Autoren, die auf der HomBuch lesen vorgestellt und auch sonst viele Informationen rund um dieses Ereignis präsentiert.

Ich habe die große Freude euch ein Interview mit Jennifer Jager zeigen zu dürfen. Doch bevor es soweit ist habe ich eine kleine Vita für euch und DANN dürft ihr euch auf das Interview stürzen.
Schon jetzt wünsche ich euch gaaaaaanz viel Spaß!


über die Autorin:

Jennifer Jager malt Bilder… Mit Worten. Die 1985 geborene Saarländerin hat ihr Leben der Kunst verschrieben. Schon in jungen Jahren zeichnete sie Bilder in Kohle, Tusche, Acryl und letztlich in Öl auf Leinwand. Zeitgleich brachte sie ihre Liebe zum Wort in Gedichten und Geschichten zum Ausdruck. Im Februar 2014 veröffentlichte sie ihren Debütroman und eroberte mit ihrem lyrisch-poetischen Schreibstil und einer außergewöhnlich bildhaften Erzählweise die Herzen ihrer Leser im Sturm. Als im September 2014 ihr zweites Buch erschien, wurde sie bereits als Geheimtipp gehandelt und in Blogger- und Rezensentenkreisen als „Wunderkind“ oder gar „Meisterin der Worte“ bezeichnet. Mit dem 2015 erschienenen dritten Band der Etherna-Reihe beendete Jennifer Jager eine epische Fantasy-Saga und während dieser bereits seinen Weg in die Bücherregale ihrer Leser gefunden hat, arbeitet die junge Schriftstellerin schon an ihrem nächsten Projekt.

Und hier könnt ihr nun folgendes lesen:

Das Interview

1. Was hat Sie zum Schreiben gebracht? Haben Sie schon immer geschrieben oder kam es plötzlich, wie aus dem Nichts und Sie haben sich gesagt: Heute will ich mal versuchen einen Roman zu schreiben?
 
Geschrieben habe ich schon immer. Bis vor kurzem dachte ich selbst noch, ich hätte mein erstes Buch erst mit 16 geschrieben, wurde dann aber von meiner Mutter berichtigt.

Eine Anekdote aus meiner Kindheit, die ich längst schon vergessen hatte: Mit 7 Jahren, ich hatte mein erstes Schuljahr schon hinter mir, da habe ich mich noch immer geweigert zu lesen. Meine Eltern wurden natürlich zu einem Gespräch in die Schule eingeladen. Ich sagte bloß, ich brauche nicht zu lesen, ich könne mir meine eigenen Geschichten schreiben. Und das tat ich dann auch. Mit 7 Jahren habe ich mein erstes Buch geschrieben. Mit dem Lesen habe ich dann irgendwann aber doch angefangen ;-)

2. Wer oder was inspiriert Sie? Wo nehmen Sie ihre Ideen her? 

Mich inspiriert eigentlich alles. Jedes Blatt im Wind, jede Dorne am Busch, jeder sehnsüchtige Blick in die Ferne meines geliebten Huskys. Als Kind konnten mich die kleinsten Nichtigkeiten in ihren Bann ziehen und in meinem Kopf zu wunderbaren Geschichten werden. Im Alltag meines Erwachsenenlebens trage ich oft Scheuklappen. Wenn ich dann aber die Zeit und Ruhe habe, dann erzählt mir die ganze Welt Geschichten und ich lausche.

3. Wenn Sie Zeit zum Lesen finden, was lesen Sie dann am liebsten? Bleiben Sie dem Genre treu in dem Sie selbst schreiben oder muss es was gänzlich anderes sein? 

Die Frage ist wohl in welchem Genre ich überhaupt schreibe. Mir ist es egal in welche Schublade ein Buch geschoben wird. Ich erzähle Geschichten über Schicksale, über Wendepunkte im Leben von Menschen, die lernen an ihren Herausforderungen zu wachsen, die scheitern und wieder aufstehen, die sich selbst und die Welt in der sie Leben erfahren und all das so dem Leser näher bringen. Das meine bisherigen Bücher dem Genre Fantasy zugeschrieben werden, hat an sich nichts zu sagen. Ebenso könnten Sen und Erriel auf einem fremden Planeten auf die Flammenmutter treffen oder im Hier und Jetzt. Und ebenso halte ich es mit den Büchern, die ich lese. Mich müssen die Charaktere berühren, faszinieren und fesseln, die Geschichte, die erzählt wird, muss mich in den Bann ziehen und mich nicht mehr loslassen. Das ist es, was für mich zählt.

4. Was sind Ihre TOP 3 bei Büchern? 

Eine Top 3 habe ich nicht. Es gibt zu viele gute Bücher, um sich auf nur drei festzulegen.

5. Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade an versch. Projekten arbeiten? 

Ich habe viele Tiere, einen Husky, dem ich auch gerne mal mit Schlittenhundesport auslaste, Kaninchen, Katzen, eine große Voliere. Da ist immer etwas zu tun.

6. Wieviel steckt von Ihnen und evtl. Personen aus ihrem Umfeld in ihren Charakteren? 

Mein Herzblut steckt in ihnen. Nicht mehr und nicht weniger.

7. Kennen Sie das, eine Schreibblockade zu haben? Markus Heitz sagte mir mal bei einer Fragerunde im Rahmen einer Lesung, dass er immer schreiben könne und er so etwas gar nicht kennt. 

Da haben er und ich wohl etwas gemein.

8. Was dürfen wir in naher Zukunft von Ihnen erwarten?

Meine Etherna-Trilogie habe ich nun ja beendet. Auch wenn der Abschied mir schwer fiel, stecke ich bereits mitten im nächsten Projekt und meine Leser dürfen sich auf ein wirklich packendes Abenteuer freuen, das sicher nicht das letzte aus meiner Feder sein wird.

9. Welche Tipps geben Sie denen, die selbst schreiben?

Schreiben ist ein Handwerk. Es gibt unzählige Bücher, Kurse und Fortbildungen für jene, die es erlernen möchten. Vor allen Dingen ist Schreiben aber Kunst und das sollte nie vergessen werden. Ein Buch hat nur dann eine Seele, wenn der Autor ein Teil von sich selbst zwischen den Zeilen verewigt. Das sollte nie vergessen werden. Die Liebe zum geschrieben Wort ist es, die der Fantasie erst Flügel verleiht und die aus ein paar hübsch formulierten Zeilen ein Werk machen, dass Herzen berührt.

10. Wie verlaufen bei Ihnen Recherchen zu einem neuen Buch? Man findet ja alles im Internet, aber ob dies dann auch Hand und Fuß hat steht auf einem anderen Blatt … 

Lang lebe Wikipedia. Bei kniffligen Fragen wende ich mich an Bekannte, die sich in dem Bereich auskennen.

11. Haben Sie bestimmte Rituale, die eingehalten werden müssen bevor Sie mit dem Schreiben beginnen? Ein besonderer Platz? Besondere Musik, die Sie dabei hören? Stehen kleine Snacks bereit oder oder … 

Unabdingbar ist ein PC oder Stift und Papier. Alles andere ist mir egal. Es ist aber gut, wenn ich etwas zu trinken in greifbarer Nähe habe. Wenn ich nämlich erst einmal angefangen habe zu schreiben, kann es sein, dass ich die nächsten zehn Stunden nicht mehr aufhöre und da hält mich nicht einmal Hunger und Durst davon ab weiterzumachen.

12. Du wirst auf der HomBuch in Homburg lesen. Ist dies deine erste Buchmesseerfahrung, wenn ja was erwartest du dir davon?

Nein, ich war letztes Jahr schon auf der Frankfurter Buchmesse. Es war ein tolles Erlebnis. Ich habe viele meiner Leser und Fans getroffen und neue Kontakte geknüpft. Von der HomBuch erwarte ich mir ein ähnlich schönes Erlebnis.

13. Ich gestehe, dass ich bis dato deine Romane nicht kannte. Erzähl doch ein wenig von ihnen.

Bei der Etherna-Saga handelt es sich um eine Trilogie, die man dem Bereich High Fantasy zuordnen kann. Die Geschichte dreht sich um Sen und seinen Bruder Erriel, die in ein fesselndes Abenteuer um Macht, Lügen, Gier und Hass gezogen werden. Sie müssen sich im Laufe der Geschichte mächtigen Gegnern stellen, Grenzen überschreiten und Kämpfe ausfechten, an denen sie zu zerbrechen drohen oder aber auch gestärkt hervorgehen können. Es ist eine epische Erzählung um mystische Feuerwesen, um Semanten und Illusionisten. Elfen, Zwerge und Zauberer wird man dort allerdings vergebens suchen. Wer weiß, vielleicht werden sie in einem meiner zukünftigen Bücher Erwähnung finden. Die Ideen werden mir jedenfalls so schnell nicht ausgehen, so dass meine Leser noch viel von mir erwarten können.

Liebe Jennifer, vielen lieben Dank für das nette Interview und ich wünsche Dir gaaanz viel Spaß  bei der HomBuch!
Und euch lieben Lesern hoffe ich hat das Interview gefallen!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start in die Woche.
Lu

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