Montag, 9. März 2015

Rezension: "Der Seidenspinner" von Robert Galbraith

http://www.randomhouse.de/Buch/Der-Seidenspinner-Roman/Robert-Galbraith/e456263.rhd
Deutsche Erstausgabe    
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 672 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0515-8
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,50 * (* empf. VK-Preis)           
Verlag:
Blanvalet
Erscheinungstermin: 24. November 2014 
-----------------------------------------------------------------
 
Inhalstangabe (Quelle Blanvalet): 
Als der Romanautor Owen Quine spurlos verschwindet, bittet seine Frau den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe. Es ist nicht das erste Mal, dass Quine für einige Tage abgetaucht ist, und sie möchte, dass Strike ihn findet und nach Hause zurückbringt. Doch schon zu Beginn seiner Ermittlungen wird Strike klar, dass mehr hinter Quines Verschwinden steckt, als seine Frau ahnt. Der Schriftsteller hat soeben ein Manuskript vollendet, das scharfzüngige Porträts beinahe jeder Person aus seinem Bekanntenkreis enthält. Sollte das Buch veröffentlicht werden, würde es Leben zerstören – zahlreiche Menschen hätten also allen Grund, Quine zum Schweigen zu bringen.

Als Quine tatsächlich tot aufgefunden wird, brutal ermordet unter bizarren Umständen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um das wahre Motiv des skrupellosen Mörders aufzudecken – eines Mörders, wie Strike ihm noch nie zuvor begegnet ist …


Meine Einschätzung:
Nachdem ich den ersten Fall für Cormoran Strike damals regelrecht verschlang, war mir sofort klar gibt es was neues von ihm MUSS ich es einfach lesen.
Und ich tat es .... entgegen gefiebert habe ich diesem Buch und das völlig mit Recht!

Der Schreibstil war wieder einmal wunderbar leicht, angenehm und flüssig zu lesen. Kaum hatte  ich mit dem Lesen begonnen war es kein Problem mich  in der Handlung zurecht zu finden. Es war fast wie ein Gefühl des nach Hause Kommens, so vertraut war alles.

Trotz gelegentlicher Längen ließ sich das Buch in einem Rutsch ganz toll lesen, ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen und andererseits den Genuss so lange wie möglich genießen.

Die Handlung selbst ist spannend und kommt völlig ohne das ganze fachchinesische Gerede aus, um den Täter zu überführen. Hier wird noch gute, alte Ermittlungsarbeit geleistet.
Mit interessanten Wendungen in den Erkenntnissen oder Ereignissen sind dem Autor einige Überraschungen gelungen, die die Spannung konstant auf einer hohen Latte liegen ließen. Auch wenn gegen Ende die Identität des Mörders fast zu schnell und einfach klar war, so wollte ich doch sehen WIE er ihn überführt.
Es war eine Freude Strike dabei zu beobachten wie er aus einer Handvoll Nichts einen wasserdichten Fall macht und schließlich löst - und somit die MET erneut vorführt *lach*


Die Charaktere sind, egal wie wichtig für die Handlung oder nicht, sehr genau gezeichnet und niemand erscheint blass. Besonders Cormoran gefiel mir wieder sehr gut und es fühlte sich an, als würde man einen alten Freund treffen.
Wie Cormoran, macht auch Robin eine erstaunliche Entwicklung durch und es ist immer wieder eine Freude die beiden miteinander agieren zu sehen. Sie ergänzen sich auf eine Weise, die einfach toll ist ...

Und ich hoffe von einem der neu eingeführten Charaktere sieht man mehr ...

Ich bin jedenfalls gespannt was da noch kommen wir und ich freue mich auf einen weiteren Fall für Cormoran Strike und Robin Ellacott.

Alles in Allem ein toller, spannender und interessanter Krimi, der mich von Anfang bis Ende zzu überzeugen wusste.

Mein Fazit:

5 Sterne - für einen Krimi mit spannenden Wendungen und Überraschungen, der mich begeistern konnte.

Kommentare:

  1. das hört sich ja mal klasse an - danke für deine rezension.
    lg von der numi

    AntwortenLöschen
  2. Den Seidenspinner hab ich auch gelesen und rezensiert. Ich finde auch die Interaktion zwischen Robin und Cormoran klasse. Viele haben sowohl den Seidenspinner als such den Kuckuck so kritisiert und fanden die Bücher so langweilig. Das kann ich überhaupt nicht verstehen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Kann ich auch absolut nicht verstehen! Ich finde es erfrischend, dass Galbraith (Rowling) so ganz ohne das Ganze wissenschaftliche Zeug auskommt und noch gute alte Ermittlungsarbeit leistet. UND es nicht von Buch zu Buch blutiger wird ...

      Löschen

Formular Random House Challenge 2016

Blog-Archiv

Seitenaufrufe