Montag, 13. April 2015

Rezension: "Die Begabte" von Trudi Canavan

http://www.randomhouse.de/Presse/Buch/Die-Magie-der-tausend-Welten-Die-Begabte-Roman/Trudi-Canavan/pr390112.rhd?mid=2&showpdf=false&per=153383&men=1&pub=45000#tabbox

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 672 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-3105-8
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag:
Penhaligon
Erscheinungstermin: 10. November 2014
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Klappentext (Quelle Penhaligon):
Der junge Archäologe Tyen entdeckt ein magisches Buch, in dem seit vielen Jahrhunderten das Bewusstsein einer Frau gefangen ist: Pergama war einst eine talentierte Buchbinderin, bis ein mächtiger Magier sie mit einem Zauber belegte und dazu verfluchte, für alle Zeit das Wissen der Welt in sich aufzunehmen. Und so weiß Pergama, dass Tyens Heimat und allen, die ihm am Herzen liegen, eine schreckliche Katastrophe droht. Allerdings kann sie Tyen nur helfen, wenn es ihm gelingt, den Fluch des Buches zu brechen. Und tatsächlich hat Tyen keinen dringlicheren Wunsch, als Pergama zu befreien – der längst seine Liebe gehört.

Meine Einschätzung:
Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude - sagt man zumindest. Deshalb könnt ihr verstehen, wie ich mich freute, als ich hörte, dass Trudi Canavan einen neuen FantasyRoman veröffentlichen würde und ich rede hier von Trudi Canavan (!), die mich mit ihren bisherigen Veröffentlichungen immer in Begeisterungsstürme ausbrechen ließ.
Doch hier kommt nun ein dickes und ganz großes ABER. So groß meine Freude über das Erscheinen des neuen Fantasyromans war, so groß war meine Enttäuschung als ich ihn zuklappte.
Warum fragt ihr euch sicher und ich bin mir sicher, dass es einige in unserer Gemeinde gibt, die von "Die Begabte" begeistert waren, doch leider werde ich nicht dazu gehören.
Der Grund für meine Enttäuschung ist eigentlich ganz einfach: Mir gefiel das Buch schlichtweg nicht. Irgendwie konnte einfach kein Funke zwischen uns sprühen oder keine Verbindung aufgebaut werden.

Der Schreibstil kam mir völlig anders vor, als ich ihn von ihren anderen Büchern gewohnt und in Erinnerung habe. Es erschien mir fast, als wäre das Buch von einem ganz anderen Autor geschrieben worden. Und die ganze Zeit hatte ich das Gefühl als würde ich zwei Bücher, die vollkommen unabhängig und nicht zusammenhängen, lesen.

Fast schon als seien sie versehentlich zu einen Buch zusammen gebunden worden.

Auch konnte ich mich nicht in der Welt zurecht finden oder sie mir bildlich vorstellen, womit ich sonst eigentlich nie Probleme habe. Ach es gibt reichlich zu sagen, was mir nicht gefiel, aber ich finde einfach nicht die richtigen Worten.
Ab einem gewissen Punkt merkte ich auch, dass mich der Fantasyroman nicht locken konnte, ich gestehe, dass ich irgendwann begann das Buch zu browsen - nicht nett, aber ich war verzweifelt!


Die Charaktere waren ganz nett, aber so wirklich anfreunden konnte ich mich auch nicht mit ihnen - schade eigentlich.
Keine Frage, die Idee hinter dem Buch hat durch aus Potential, aber so richtig überzeugen konnte mich Trudi Canavan von diesem Auftakt zu ihrer neuen Reihe nicht.

Mein Fazit:
3 Sterne - aber auch nur, weil ich gebrowsed (wer weiß was da noch gekommen wäre) habe und für mich persönlich eine herbe Enttäuschung.
In meinen Augen der bisher schwächste Roman der BestsellerAutorin.

1 Kommentar:

  1. Hey Mella!

    Ich lese das Buch zur Zeit auch und ich kann dich in deinem Gefühl mit den zwei unterschiedlichen Büchern nur bestärken, denn auch ich habe dieses Gefühl gehabt. Bzw. habe es noch immer. Ich habe mich auch wahnsinnig darauf gefreut aber schon im Vorfeld immer mal gelesen, hey, schraub deine Erwartungen runter, du wirst enttäuscht sein...

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